Buchholz zufrieden: Juni-Arbeitslosenquote sinkt dank Konjunktur gegenüber 2017 um 8,9 Prozent

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Es brummt – nicht nur im Straßenbau

Nach dem glänzenden Jahresstart nun auch eine sonnige Halbzeitbilanz: Die Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein ist im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,9 Prozent zurückgegangen, gegenüber dem Vormonat um 2,7 Prozent. „Damit können wir für 2018 eine glänzende Halbzeitbilanz ziehen“, sagte Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz heute zu den aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit. Die Arbeitslosenquote liegt mit  81.638 erwerbslosen Personen bei 5,2 Prozent, ein Rückgang um 0,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.

„Nicht nur die Halbzeitbilanz fällt positiv aus, auch die Entwicklung der letzten Jahre kann sich sehen lassen“, sagte Buchholz: Habe die Zahl der Arbeitslosen 2014 durchschnittlich bei knapp 101.000 gelegen, so waren es im Jahresdurchschnitt 2017 noch 92.400.  „Der Rückgang der Zahl der Langzeitarbeitslosen von durchschnittlich 37.200 im Jahr 2014 auf 32.300 in 2017 zeigt, dass es durch eine aktive Arbeitsmarktpolitik in Kombination mit einber guten wirtschaftlichen Entwicklung gelungen ist, Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt zu integrieren und die Übertritte in Langzeitarbeitslosigkeit zu reduzieren.“

Gegenwärtig sind 29.500 Langzeitarbeitslose registriert. Gegenüber dem Vorjahresmonat ging die Zahl um 2.700 oder 8,5 Prozent zurück. Einen Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat um 1.200 (- 14 %) verzeichnet auch die Zahl der arbeitslosen 15- bis 25-jährigen, die gegenwärtig bei 7.748 Personen liegt. Die Zahl der arbeitslosen Ausländer liegt bei 17.300 und ging gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,2 Prozent zurück.

Besonders erfreulich ist laut Buchholz, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter ansteigt. Nach den hochgerechneten Daten von April um 4.000 (+ 0,4 %)  gegenüber dem Vormonat und 20.000 (+ 2,1 %) gegenüber dem Vorjahresmonat. Gegenwärtig sind 979.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte zu verzeichnen. „Das Wachstum gegenüber dem Vorjahr zeigt sich in allen Branchen, besonders im Verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheitswesen und dem Dienstleistungsbereich“, so der Minister

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