Nicht nur der Kreis Plön ist beim Glasfaserausbau weit vorn – Land legt noch eine Schippe drauf

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Bescheidübergabe in Rastorf: Buchholz (rechts) mit BKZSH-Chef Krause, Sönke E. Schulz, Stefan Leyk und Rastorfs Bürgermeister Thomas Haß

Beim Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein legt die Landesregierung nochmals einen Zacken zu: Nachdem Wirtschafts- und Technologieminister Dr. Bernd Buchholz vor einem Jahr bereits das Zeitziel einer flächendeckenden Glasfaser-Versorgung im Land um fünf Jahre auf das Jahr 2025 vorverlegt hatte, bekommt nun das Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein (BKZSH) einen Nachschlag. Auf einer Glasfaser-Baustelle in Rastorf im Kreis Plön überreichte Buchholz heute an den Chef der Kommunalen Landesverbände, Dr. Sönke E. Schulz, einen Förderbescheid über 2,9 Millionen Euro. Damit wird die bisherige Förderung des 2010 gegründeten BKZSH nicht nur um fünf Jahre verlängert, sondern auch um die Mittel für zwei weitere Planstellen aufgestockt.

Wie der Minister im Gespräch mit Rastorfs Bürgermeister Thomas Haß, Kreispräsident Stefan Lek und anderen Kommunalpolitikern sowie Anwohnern vor Ort sagte, hätten sich im Zweckverband bereits 46 Gemeinden aus vier Amtsgebieten des Kreises Plön zusammengeschlossen, um in den nächsten drei Jahren über 16.000 Haushalte mit schnellem Internet zu versorgen.

„Das Kompetenzzentrum hat sich dabei zu einer bundesweit ebenso bekannten wie anerkannten Institution entwickelt, um die uns andere Bundesländer beneiden. Denn der erfolgreiche Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein ist eng mit dem BKZSH und seinem Chef Richard Krause verknüpft“, sagte Buchholz mit Blick auf die bundesweit höchste Anschlussquote in Schleswig-Holstein von aktuell 35 Prozent.

Im Gespräch mit Journalisten sagte Buchholz bei dem Ortstermin weiter (Audio starten – im Browser anhören)

Der Minister dankte den kommunalen Landesverbänden für die Gründung des BKZSH, das derzeit sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat. Aufgabe des Zentrums ist die  Beratung, Begleitung und Unterstützung aller Glasfaser-Akteure im Land. „Damit genügen wir nicht nur den technologischen Anforderungen an das Internet von morgen, sondern erarbeiten uns gemeinsam auch einen Wettbewerbsvorteil für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein und werten zugleich den ländlichen Raum massiv auf“, so Buchholz.

Das BKZSH begleitet unter anderem Kommunen bei der Zweckverbandsgründung sowie den Ausschreibungen. Darüber hinaus setzt das Zentrum seit acht Jahren konsequent Geodaten in allen Beratungs- und Planungsprojekten ein. Mitte 2014 wurde mit dem BISH (Breitband-Informationssystem Schleswig-Holstein) eine neue Geodatenplattform errichtet, die seither als wichtigstes Planungswerkzeug für kommunale Breitbandprojekte gilt.

 

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