Innenstadt-Schmuckstück: Rohlfs eröffnet neuen Eutiner Busbahnhof

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Staatssekretär Rohlfs (3.v.l.) bei der symbolischen Eröffnung des neuen ZOB

Verkehrs-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs hat heute offiziell den neuen Busbahnhof (ZOB) in Eutin eröffnet. Im Zuge der Sanierung der historischen Innenstadt kommt diesem Projekt gemeinsam mit dem bereits neugestalteten Bahnhofsvorplatz als Entrée zur Innenstadt eine besondere Bedeutung zu.

Der ZOB wurde komplett umgestaltet und präsentiert sich jetzt moderner und funktionaler. Der Umbau des ZOB gehört zur Gesamtmaßnahme „Neugestaltung Bahnhofsvorfeld-ZOB“. Die Arbeiten sind jetzt weitgehend abgeschlossen und haben 13 Monate lang gedauert. Die neue Anlage ist als teilüberdachter Mittelbussteig mit umlaufenden Sägezahn-Haltestellen mit acht Haltekanten konzipiert.

„Nicht nur die Stadt Eutin bekommt mit diesem Projekt ein echtes Schmuckstück in seine Innenstadt – sondern wir als Land freuen uns obendrein über einen weiteren Qualitätssprung im Öffentlichen Personen-Nahverkehr in dieser Region“, sagte Rohlfs. Trotz der aktuellen Probleme auf den Bahn-Streckennetzen sei der ÖPNV die richtige Antwort auf die Frage nach der richtigen Mobilität der Zukunft.

Wie der Staatssekretär weiter sagte, zeige sich das Bahnhofsumfeld optisch wie gestalterisch aus einem Guss mit neuem Pflaster, modernen Möbeln und Leuchten. Der neue ZOB verfügt auch über ein Blindenleitsystem. Kurzum: der Busbahnhof ist jetzt zeitgemäßer, barrierefreier und besser erreichbar.

Der Bahnhofsvorplatz wurde bereits von Mai 2015 bis März 2016 komplett neu gestaltet. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei rund 4,3 Millionen Euro.

 

 

 

 

 

 

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Im Zuge der Maßnahme sind am Bahnhofsgebäude auch 120  Fahrradstellplätze entstanden – darunter auch eine abschließbare Fahrradeinhausung. Die Fahrradabstellanlage hatte das Land mit knapp 80.000 Euro gefördert. Für Bahnhofsvorplatz und ZOB stehen 1.965.000 Euro Förderung bereit. Für das Dach des ZOB hat die Stadt eine weitere Förderung in Höhe von rund 210.000 Euro beantragt.

Eutins Bürgermeister Carsten Behnk sagte dazu: „Mit dem neuen ZOB haben wir einen weiteren Meilenstein im Großprojekt Stadtsanierung erreicht. Gemeinsam mit dem Land und dem Bund werden wir die behutsame Stadtentwicklung zum Wohle der BürgerInnen und unserer Gäste weiter vorantreiben.“

 

Insgesamt ist im Zuge der Stadtsanierung eine intuitive Leitung vom Bahnhof zum großen Eutiner See durch eine klare Strukturierung der Wegebeläge in Kombination mit einer durchgehenden Baumreihe geplant.

Das Konzept für die Innenstadtsanierung wird gemeinsam mit dem Büro RMP, Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekten, umgesetzt. Das Büro konnte in einem großangelegten Wettbewerb 2014 eine Jury aus Experten überzeugen. Das in Eutin ansässige Büro Höger und Partner begleitet die Umsetzung der Maßnahme vor Ort.

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