Weiterbau der A 20 östlich der A 7 ab heute erneut vor dem Bundesverwaltungsgericht

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt ab heute in Anwesenheit von Schleswig-Holsteins Verkehrs-Staatssekretär Thilo Rohlfs über zwei von ursprünglich fünf Klagen gegen den Weiterbau der Autobahn A 20. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) klagen gegen den Abschnitt östlich der A7. Die Entscheidung wird voraussichtlich an einem gesonderten Termin verkündet, sagte eine Gerichtssprecherin. Die Gemeinde Klein Gladebrügge bei Bad Segeberg und zwei Privatpersonen hatten ihre Klagen in den letzten Tagen zurückgezogen.

Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) hofft, dass beide Klagen gegen den 19,9 Kilometer langen Abschnitt von der A7 bis nach Wittenborn abgewiesen werden. «Wir haben seitens des Landes alles getan, um das zuständige Amt für Planfeststellung Verkehr so aufzustocken und auszurüsten, dass für das Projekt zügig Baurecht erlangt werden kann», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Prognosen seien vor Gericht aber grundsätzlich schwierig. Den Planfeststellungsbeschluss hatte die alte Landesregierung kurz vor der Landtagswahl 2017 erlassen. Die Leipziger Richter hatten 2013 den dritten Abschnitt bei Bad Segeberg nach Klagen derselben Naturschutzverbände gestoppt.

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