Land baut Atlantik-Brücke für StartUps: Kooperation mit Plug&Play unter Dach und Fach

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Buchholz mit Journalisten im Gespräch mit Christian Knipfer von Plug and Play

Knapp ein Jahr nach Eröffnung des von Schleswig-Holstein und Hamburg betriebenen „Northern Germany Innovation Office“ in San Francisco ist die erste handfeste Partnerschaft mit dem Silicon Valley unter Dach und Fach: Der weltweit führende Technologie-Inkubator „Plug and Play“ hat mit Schleswig-Holstein eine zunächst auf ein Jahr befristete Kooperation abgeschlossen. Damit soll die internationale Vernetzung von Start-ups mit Unternehmen und Investoren vorangetrieben werden.

plug-and-play-logo.80e0b79fc55d„Dank der Kooperation können wir innerhalb eines Jahres bis zu zehn jungen Unternehmerinnen und Unternehmern erstmals den Zugriff auf die Infrastruktur von Plug and Play ermöglichen und ihnen somit ein internationales Sprungbrett anbieten, um mit Geschäftsideen oder Innovationen am Markt Fuß zu fassen“, sagte Buchholz heute (28. März) in Kiel. Christian Knipfer aus San Francisco – bei Plug & Play zuständig für internationale Beziehungen – zeigte sich ebenfalls erfreut über den ersten Geschäftspartner aus Norddeutschland: „Wir sind sehr neugierig auf ihr Land und ihre Gründer. Und ich bin sicher, dass wir manche Erfolgsgeschichte in den kommenden zwölf Monaten und hoffentlich darüber hinaus gemeinsam schreiben können.“

buNach den Worten von Buchholz richtet sich das Angebot an…

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Ein Kernstück der Kooperation ist nach den Worten von Buchholz ein dreimonatiger kostenloser Aufenthalt von jungen Start-ups im Silicon Valley. Darum können sich Gründer aus Schleswig-Holstein vor allem über folgende Veranstaltungen bewerben oder qualifizieren:

  • bis zum 4. Juni im Rahmen des landesweiten „Überflieger“-StartUp-Wettbewerbs
  • am 14. Juni auf dem „waterkant Festival“ in Kiel
  • am 12. August im Wirtschaftsministerium bei der Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das diesjährige StartUp Camp (die 3 Gewinner bekommen einen Platz im Acceleratorprogramm)

Wie Buchholz weiter erläuterte, beinhaltet der Aufenthalt in den USA vor allem die Unterstützung durch Experten-Know-how bei der Weiterentwicklung von Geschäftsideen sowie die Begleitung und Beratung durch erfahrene Mentoren. „Hinzu kommt natürlich der Zugang zu einem riesigen internationalen Netzwerk und Kontakten von Plug and  Play sowie der Besuch von Netzwerkveranstaltungen“, so Buchholz.

Parallel dazu wird Schleswig-Holstein laut Knipfer und Buchholz für die kommenden 12 Monate ein Teil der Vermarktungs-Strategie von „Plug and Play“, während Teams von „Plug and Play“ umgekehrt in diesem Jahr an Gründer-Veranstaltungen in Schleswig-Holstein wie dem „waterkant Festival“ oder dem diesjährigen Startup-Camp in Flensburg teilnehmen werden. Die Kosten für die einjährige Partnerschaft belaufen sich auf rund 300.000 Euro.

Buchholz appellierte an alle Gründer – und vor allem an junge Gründerinnen – sich die Chance nicht entgehen zu lassen: „Zweifeln Sie nicht, werfen Sie ihren Hut in den Ring – selbst die Bewerbung an sich kann bereits ein Gewinn sein.“

Die Videokonferenz mit Plug and Play als Live-Mitschnitt hier klicken

 

Folgende Kriterien müssen erfüllt sein, um an dem Programm teilnehmen zu können. Die Start-ups müssen:

  • als Firma eingetragen sein (das Unternehmen muss sich im Privatbesitz befinden und darf keine Tochter eines anderen Unternehmens sein oder mit diesem rechtlich verbunden sein),
  • ein erstes funktionsfähiges Produkt (Dienstleistung, Software o.ä.) besitzen,
  • ein skalierbares Businessmodell besitzen und
  • nicht älter als 5 Jahre sein.

Alle Informationen zum StartUp Camp und zur Bewerbung finden die Gründer und Gründerinnen unter https://startupcamp.sh/.

Weitere Informationen zu Plug and Play hier: Info zu Plug and Play

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