Auf die Plätze… Startschuss für eine neue Radverkehrs-Strategie im echten Norden

Radstrategie
Die Experten-Runde mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann (rechts), Landesverkehrs-Politiker Andreas Tietze (vorn links) im Wirtschaftsministerium

Startschuss für die Erarbeitung einer neuen Radstrategie im echten Norden: Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz empfing heute im Ministerium über 20 Fachleute aus Politik, Verwaltung und Verbänden, um über den Radverher von morgen zu diskutieren. Unter anderem mit dabei: Der Segeberger CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann und der Kieler GRÜNEN-Verkehrspolitiker Dr. Andreas Tietze.

Buchholz sagte weiter (Audio starten – „im Browser anhören“)

„Es geht uns nicht um langwierige Strategien, sondern um ganz konkrete Schritte, wie wir das Radfahren in diesem Land besser und attraktiver machen“, sagte Buchholz. Dabei komme das etablierte und standardisierte BYPAD-Verfahren zum Einsatz. BYPAD steht für Bicycle Policy Audit (Überprüfung der Fahrradförderung). Das Verfahren, das im Rahmen dreier EU-Projekte entstanden ist, wurde bereits in fast 200 europäischen Städten, Gemeinden und Kreisen sowie im Freistaat Thüringen angewandt.

Buchholz: „Ziel des Verfahrens für uns ist es, in einem intensiven Dialog mit den maßgeblichen Akteuren rund um das Thema Radverkehr die richtigen Schwerpunkte einer Strategie zu identifizieren.“ Das BYPAD-Verfahren gliedert sich in drei Stufen: Zunächst werden die Rahmenbedingungen auf Grundlage vorliegender Daten analysiert und nach Handlungsfeldern zusammengefasst. Danach wird der Stand der Radverkehrspolitik bewertet und Verbesserungsvorschläge anhand passender nationaler und internationaler Best-Practice-Beispiele erarbeitet. Im dritten Schritt wird ein Eckpunktepapier als Basis der Landesstrategie und ein konkreter Maßnahmenkatalog erstellt.

„Am Ende ist es uns dann hoffentlich gelungen, die Qualität unseres Radverkehrssystems deutlich anzuheben sowie Anreize für eine intensivere Nutzung und den Umstieg vom Auto auf das Zweirad zu schaffen“, sagt Buchholz. Die Ergebnisse sollen im Herbst 2019 auf der jährlichen Fachtagung Radverkehr vorgestellt werden.

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