Von CO2-Preisen bis zu einer China-Strategie: Land und IfW suchen engeren Schulterschluss

Felber
Minister Buchholz und IfW-Chef Gabriel felbermayr heute bei ihren Treffen im WiMi

Ihre Büros an der Düsternbrooker Kiellinie liegen fast in Sichtweite – nun wollen sie auch inhaltlich enger zusammenrücken. Der neue Präsident des renommierten Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, Prof. Gabriel Felbermayr, und Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz haben heute bei ihrem offiziellen Kennlern-Treffen einen engeren fachlichen Austausch vereinbart. Die Themenpalette ist vielfältig: Von Fragen einer CO-2-Bepreisung bis hin zu einer China-Strategie.

Felbermayr hatte erst vor wenigen Tagen in einem „Handelsblatt“-Interview erklärt, dass die dominante Rolle, die China in den letzten 15 Jahren als Treiber der Weltwirtschaft hatte, auslaufen wird.  „Auch dort altert die Bevölkerung. Und viele große Infrastruktur-Investitionen – in Flughäfen, in die Bahn, in Straßen – laufen aus. Gleichzeitig ist die Verschuldung in China immens, und die Regierung will sich auf den Binnenmarkt fokussieren und Hightech selbst entwickeln. Die Wachstumsraten werden also von 6,5 Prozent im letzten Jahr über 6,2 Prozent auf unter sechs Prozent zurückgehen“, prophezeit Felbermayr.

Buchholz sagte nach dem Treffen (Audio starten – „im Browser anhören“)

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