Nach 20 Jahren Sackgasse: Buchholz schafft Baurecht für die Ortsumgehung Schwarzenbek

Grafik: Jochen Wenzel

Darauf hat das Herzogtum Lauenburg mehr als 20 Jahre gewartet: Die zweite Hälfte der Ortsumgehung Schwarzenbek im Zuge der Bundesstraße B 209 kann gebaut werden. Wie Verkehrsminister Bernd Buchholz heute mitteilte, ist gegen den im August vorgelegten Planfeststellungsbeschluss des Landes keine Klage eingereicht worden. „Damit haben wir endlich Baurecht und einer weiteren Entlastung der Innenstadt von Schwarzenbek steht nichts mehr im Wege“, freute sich der Minister. Die Kosten für den Ausbau liegen nach derzeitigem Stand bei rund 10 Millionen Euro.

Buchholz sagte weiter (Audio starten)

  

Laut Buchholz werde die Nord-Ost-Umgehung Schwarzenbeks abschnittsweise in drei Bauabschnitten realisiert und soll die B 404 im Westen der Stadt mit der B 209 östlich von Schwarzenbek verbinden. Der erste Bauabschnitt zwischen der B 404 und der städtischen Kerntagente „Zubringer Nord“ wurde bereits 1997 fertiggestellt.
Der nun anschließende zweite Bauabschnitt von drei Kilometern Länge führt bis zur „Grabauer Straße“.

Buchholz mit Blick auf ein Treffen mit Bundes-Verkehrssaatssekretär Enak Ferlemann am Montag: „Wir werden uns nun rasch beim Bund für die Aufnahme des Projekts in den Haushalt einsetzen, um einen raschen Baubeginn zu ermöglichen.“ Als eine der „wichtigsten Grundlagen“ für den Planfeststellungsbeschluss nannte Buchholz die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Land und dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH).

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