Buchholz begeistert: Im Februar brummte es wie seit 40 Jahren nicht mehr am Arbeitsmarkt

Mit der niedrigsten Zahl an Jobsuchenden in einem Februar seit 41 Jahren zeigt sich der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein weiter in Bestform: „Angesichts zweier Pandemie-Jahre in Folge ist das schon eine beeindruckende Zahl“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz zu den heute veröffentlichen Daten der Bundesagentur für Arbeit. So sank die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,9 Prozent. Gegenwärtig sind 83.077 Menschen in Schleswig-Holstein arbeitslos. Damit wurde Vor-Corona Niveau von 85.100 Arbeitslosen im Februar 2020 unterschritten. Selbst im „Rekord-Februar“ 1981 war die Zahl geringfügig höher.

Weiter sagte der Minister zu den Februar-Zahlen des SH-Arbeitsmarktes – Audio starten, Pfeil klicken…

Eine Prognose ist laut Buchholz angesichts der politischen wie wirtschaftlichen Gesamtlage allerdings schwierig. „Wir schauen mit größter Sorge auf die menschlichen Tragödien des Krieges in die Ukraine und es ist klar, dass alles natürlich auch Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein haben wird. Andererseits können wir optimistisch sein, weil die weitere Rücknahme der Corona-Beschränkungen sich positiv auswirken wird.“

Buchholz appellierte vor diesem Hintergrund eindringlich an die Unternehmen, die Öffnungsschritte dazu zu nutzen, wieder mehr Betriebspraktika anzubieten: „Die vor uns liegenden Monate sind die Zeit der beruflichen Orientierung von Schülerinnen und Schülern. Berufliche Orientierung bedeutet eigene Stärken, Talente und Interessen sowie Arbeitsfelder in der Praxis kennenzulernen. Praxisnahe Berufsorientierung ist der erfolgreichste Weg zu einer individuellen Berufswahlentscheidung.“ Betriebspraktika seien durch die Corona-Einschränkungen in den letzten Jahren selten möglich gewesen. Es sei deshalb jetzt wichtig, dass Betriebe sich bei den jungen Menschen vorstellen und sie für eine duale Ausbildung – noch für dieses Jahr – begeistern. „Gut ausgebildete junge Menschen sind die Fachkräfte von morgen, die wir dringend brauchen“, so Buchholz

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