
Weitere Etappe auf dem Weg zum Bau des Fehmarnbelttunnels zwischen Deutschland und Dänemark: Ab dem morgigen Dienstag (26. März) bis einschließlich 8. April liegt der im Januar erlassene Planfeststellungsbeschluss inklusive aller zugehörigen Dokumente für das Bauwerk an folgenden Orten während der jeweiligen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme aus:
Stadt Fehmarn, Burg auf Fehmarn, Bahnhofstraße 5, 23769 Fehmarn, Dachgeschoss Zimmer 40
Amt Oldenburg-Land, Hinter den Höfen 2, 23758 Oldenburg in Holstein, Sitzungsraum 3.2
Stadt Oldenburg i. H., Fachbereich 3 – Bauen, Umwelt und Liegenschaften, Markt 1, 23758 Oldenburg in Holstein, Raum 0.03
Amt Lensahn, Eutiner Straße 2, 23738 Lensahn, Erdgeschoss Sitzungszimmer
Amt Ostholstein-Mitte, Am Ruhsal 2, 23744 Schönwalde am Bungsberg, 1. Obergeschoss, Bauamt
Stadt Neustadt i. H., Stadtbauamt, Kirchhofsallee 2, 23730 Neustadt in Holstein, Erdgeschoss, Raum 10
Gemeinde Scharbeutz, Am Bürgerhaus 2, 23683 Scharbeutz, Haus B, Foyer Erdgeschoss
Gemeinde Ratekau, Bäderstraße 19, 23626 Ratekau, Zimmer 28 „Raum Blücher“
Gemeinde Timmendorfer Strand, Strandallee 42, 23669 Timmendorfer Strand, Erdgeschoss, An der Zentrale im Eingangsbereich
Rathaus der Stadt Bad Schwartau, Markt 15, 23611 Bad Schwartau, Obergeschoss, Zimmer 215
Hansestadt Lübeck, Mühlendamm 12, 23552 Lübeck, Foyer des Bereiches Planen und Bauen, Raum 1.0.24
sowie während der aufgeführten Zeiten im
Amt für Planfeststellung Verkehr, Mercatorstraße 9, 24106 Kiel, 4. Obergeschoss, Raum 410, Mo – Fr: 9.00 – 12.00 Uhr sowie Mo – Do: 14.00 – 16.00 Uhr
und im
Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, Schloßstraße 6-8, 19053 Schwerin, Obergeschoss, Raum 225, Mo – Fr: 9.00 – 12.00 Uhr sowie Mo – Do: 14.00 – 16.00 Uhr
Darüber hinaus werden die Planunterlagen auch online unter https://planfeststellung.bob-sh.de/ einsehbar sein
Die dänische Projektgesellschaft Femern A/S hat unterdessen den teilweisen Sofortvollzug des Planfeststellungsbeschlusses für einige kleinere, reversible Teilmaßnahmen beantragt. Dabei handelt es sich – bis auf die Bohrungen zur Baugrunduntersuchung – um Maßnahmen an Land. Ziel dabei ist es nach Angaben des Unternehmens, den Bau des Tunnels so gut wie möglich vorzubereiten. Bei den beantragten Maßnahmen handelt es sich um Vorhaben mit dem Fokus auf Umwelt und Artenschutz.




Wie Rohlfs bei seinem Besuch sagte, halte er den Schwerpunkt der neuen Projekte für richtig gewählt: „Der Fachkräftemangel ist mittlerweile in nahezu allen Branchen spürbar und kann durch Zuwanderung zumindest in Teilen gedeckt werden.“ Allerdings gebe es auch eine Reihe von Problemen, die den Betroffenen den Weg auf den ersten Arbeitsmarkt verbauen. „Dabei handelt es sich vor allem um Sprachprobleme, aber auch um fehlende soziale Beziehungen, ungewohnte soziale und kulturelle Umgangsweisen sowie die ungeklärte Anerkennung von mitgebrachten Qualifikationen“, so der Staatssekretär.
Menschen, die in dem Projekt betreut werden, benötigen unterschiedlichste Formen der Unterstützung, ob bei Behördengängen oder auch in der Entwicklung einer persönlichen Mobilitätsstrategie sowie realistischer beruflicher Perspektiven. In vielen Fällen geht es darum, die eigenen Potenziale zu erkennen und nutzbar zu machen. Jobcenter-Geschäftsführer Michael Westerfeld unterstützt das neue ESF Projekt: „Dieses Projekt ermöglicht eine sehr intensive Betreuung von Menschen, die bereits seit längerer Zeit nicht mehr berufstätig waren und ist eine gute Ergänzung zu unseren gängigen Arbeitsmarktinstrumenten.“ Für die Teilnehmenden mit Migrationshintergrund sei der lange Förderzeitraum sinnvoll, um ihnen ein umfassendes Bild von den Anforderungen des hiesigen Arbeitsmarktes zu geben und damit die Integrationschancen zu erhöhen. Auch die Möglichkeit einer begleitenden Unterstützung – etwa zu Fragen der Kinderbetreuung oder Wohnraumbeschaffung – sei hilfreich, eine dauerhafte Einbindung in die Gesellschaft zu erreichen, so Westerfeld

Nach den Worten von Buchholz habe es bei rund 26.000 Gewerbeanmeldungen im Jahr 2017 in Schleswig-Holstein rund 12.100 Gründungen gegeben, davon 9.700 im gewerblichen Bereich, 2.300 in den Freien Berufen sowie rund 100 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft. Aktuelle Zahlen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) für 2018 liegen erst im April vor. „Ich wage aber die Prognose, dass Schleswig-Holstein wie schon 2017 bei der Gründungsintensität im Vergleich der Flächenländer mit Hessen und Nordrhein-Westfalen erneut zu den Top-3 gehören wird. Denn wir haben ein sehr dynamisches Gründungsgeschehen im Land“, sagte Buchholz.
