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Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus (MWVATT) des Landes Schleswig-Holstein - Harald Haase

Bald spielt in Discos wieder die Musik – Buchholz stellt heute Bedingungen für Modellprojekt vor

Sie mussten als erstes schließen und werden vermutlich als letztes wieder öffnen können – doch die Landesregierung wird Clubs und Diskos in Schleswig-Holstein eine Perspektive bieten. Wirtschaftsminister Bernd Buchholz stellt heute Mittag die Rahmenbedingungen für ein geplantes und wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt vor.

Zunächst sollen drei Betriebe im Land an jeweils drei Terminen öffnen können. Es soll keine Abstandsregeln geben und die Besucherzahl soll nicht beschränkt werden. „Die Vertreter der Branche haben uns erklärt, dass eine Öffnung mit Masken oder der halben Gästezahl keinen Sinn für sie macht“, sagt Buchholz. Die Besucher müssen allerdings unmittelbar vor Eintritt einen Corona-Test machen und auch für Nachtestungen zur Verfügung stehen. Die Details dazu ab heute Nachmittag hier.

„Tag der Verkehrssicherheit“: Verkehrsminister Buchholz mahnt zu Vor- und Umsicht…

Anlässlich des heutigen bundesweiten Tags der Verkehrssicherheit mahnt Landes-Verkehrsminister Bernd Buchholz: „Im vergangenen Jahr sank zwar coronabedingt die Zahl der Verkehrsunfälle im Land auf ein historisches Tief. Doch gerade in den warmen Sommermonaten steigt Jahr um Jahr die Zahl der Motorradunfälle.“ Allein 2020 verunglückten in Schleswig-Holstein 1.332 Motorradfahrende, von denen 18 starben. „Sicheres Motorradfahren ist und bleibt ein wichtiger Baustein für die Verkehrssicherheit insgesamt“, sagt Buchholz in seiner „Meldung der Woche“. Video starten…

Vier „Flensburger Jungs“ aus Wahlstedt holen ersten Preis beim StartUp-Camp 2021

Das „encentive“-Siegerteam des diesjährigen StartUp-Camps (v.l.): Sascha Greve (CTO), Daniel Ehnes (CEO), Torge Lahrsen (CFO) und Sebastian Gajek (CSO)

Fünf Tage haben sie bei hochsommerlichen Temperaturen über Präsentationen gebrütet, an Businessplänen gefeilt und am Ende gemeinsam um die Preise gefiebert: 19 junge Gründerinnen und Gründer mit ihren fünf Firmen aus Wahlstedt, Lübeck und Hamburg sind die diesjährigen Sieger des mittlerweile fünften schleswig-holsteinischen StartUp-Camps (#startupcamp21). Sie schicken im Herbst Kolleginnen und Kollegen für mehrere Wochen ins Silicon Valley nach San Francisco, um dort bei „Plug and Play“ mit US-Profis weiter an ihren Geschäftskonzepten und Marktchancen zu arbeiten.

Wirtschaftsminister Bernd Buchholz gratulierte den Gewinnern beim Online-Finale am gestrigen Abend und bezeichnete alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als „quicklebendige Beweise und starke Aktiv-Posten einer aufstrebenden Gründer- und Startup-Szene im norddeutschen Raum.“ 

Den ersten Preis erhielt das Startup „Encentive“ aus Wahlstedt im Kreis Segeberg. Den zweiten Platz teilen sich die Hamburger „Frisch Gefischt GmbH“ und die ebenfalls aus Hamburg stammende Firma Koalaapp. Den dritten Platz belegt das aus Lübeck stammende Startup mobOx.

Den Sonderpreis, einen Platz im Acccelerator-Programm der Wirtschaftsprüfer von PwC, erhielt die Lübecker Firma „Naeco Blue“. Alle zehn angetretenen Start-ups werden zudem Teil der Waterkant-Ausstellung bis Ende September auf dem Kieler MFG-5-Gelände und bekommen eine Präsentationsfläche.

Nach der Preisverleihung sagte Buchholz weiter: „Auch, wenn nur fünf der insgesamt zehn angetretenen jungen Firmen einen der ausgelobten Preise geholt haben – aus meiner Sicht waren und sind alle Teilnehmer-Teams preisverdächtig und die Jury war am Ende wahrlich nicht um die Aufgabe zu beneiden, sich entscheiden zu müssen.“ Neben den StartUps aus Wahlstedt, Lübeck und Hamburg hatten sich fünf weitere Firmen für das Camp qualifiziert – unter anderem aus Kiel und Kopenhagen.

„Ich gebe zu, dass ich nicht mit dem ersten Platz gerechnet hatte und die Reise ins Silicon Valley war auch keineswegs unsere Haupt-Motivation für die Teilnahme“, sagte Torge Lahrsen von der erstplatzierten Firma „Encentive“. Im Mittelpunkt für ihn und seine überwiegend aus Flensburg stammenden Mitstreiter hätten vor allem die Inhalte des Camps gestanden: „Uns war von vorn herein klar, dass wir hier viel mitnehmen und daran wachsen können. Das wird durch die Reise in die USA natürlich nun noch einmal getoppt“, freut sich der 29-jährige Finanzexperte und Absolvent der Hochschule Flensburg

Die von ihm und seinen Kollegen Daniel Ehnes, Sascha Greve und Sebastian Gajek gegründete Firma „Encentive“ ermöglicht Energieversorgern einen flexiblen Vertrieb von Strom aus Erneuerbaren Energien. Über spezielle Algorithmen erhöhen sie mit Hilfe  thermischer Anlagen zu bestimmten Zeiten künstlich den Stromverbrauch und sorgen so dafür, dass Windenergieanlagen bei Netz-Engpässen nicht mehr so oft abgeschaltet werden müssen.  

Dazu sagte Mitbegründer und encentive-Finanzchef Torge Lahrsen – Audio starten, Pfeil klicken

Die weiteren Preisträger:

Die Frisch Gefischt GmbH schlägt die Brücke zwischen traditioneller Fischerei und Kunden, die sich für saisonalen und besonders frischen Genuss begeistern. Nach dem Ausschiffen liefert das Start-up direkt in die Küchen ausgewählter Restaurants in Norddeutschland. Frisch Gefischt legt großen Wert auf nachhaltige Fangmethoden und die Einhaltung von Schonzeiten.

KOALAAPP  ist die erste vollumfängliche Self-Scanning-Lösung im Einzelhandel. Kunden können ihren Einkauf mit ihrem eigenen Smartphone direkt vor Ort scannen, so dass kein Anstehen an der Kasse mehr notwendig ist, denn man kann bequem online bezahlen und den Markt wieder schnell verlassen.

mobOx ist eine mobile Blutanalyseplattform für den Rettungsdienst. Es ermöglicht die schnelle, genaue und zuverlässige, präklinische Diagnose von Veränderungen des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin mit der Genauigkeit stationärer klinischer Tischgeräte.

Naeco Blue steht für die Entwicklung standortspezifischer Einspeiseprognosen für Energie aus Wind und Sonne, um die Volatilität dieser Energieträger planbar und effizienter zu machen, das heißt: Naeco Blue entwickelt digitale Lösungen, die darauf abzielen, die Kosten durch Prognose-Fehlprognosen erneuerbarer Energien zu minimieren und ermöglicht seinen Kunden zusätzliche Einsparungen und Gewinne.

Erleichterung bei Teams und Mentoren nach der Siegerehrung am gestrigen Abend

In seiner Rolle als Schirmherr des diesjährigen Camps – das wegen der Pandemie in weiten Teilen online stattfand – dankte Buchholz neben den Mentorinnen und Mentoren vor allem den Kooperationspartnern. Denn neben dem Land Schleswig-Holstein wird das Camp von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse Cooper (PwC), dem US-Beratungsunternehmen „Plug and Play“, dem UV Nord, dem Verein StartUp SH und den beiden Firmen „eteam“ und „elaboratum“ aus Hamburg getragen.

Buchholz appellierte abschließend an alle Gründerinnen und Gründer aus dem echten Norden, sich aktiv am Deutschen Startup-Monitor (DSM) zu beteiligen. Er sagte – Video starten…

SH hat nicht nur das längste Radwegenetz – sondern auch einen „Ertüchtigungsplan“

Der Radwege-Ausbau im Land beschäftigte heute einmal mehr den schleswig-holsteinischen Landtag: Die Jamaika-Regierungsfraktionen von CDU, Grünen und FDP wollen eine noch engere Zusammenarbeit mit Umwelt-, Innen- und Bildungsministerium sowie den Kreisen, kreisfreien Städten und Kommunen.

Verkehrsminister Buchholz erinnerte daran, dass begleitend zu der Erneuerung der Bundesstraßen in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr 1,8 Millionen Euro für Radwege ausgegeben wurden. Damit wurden 14 Kilometer Radwege in Schuss gebracht. Zudem wurde der Straßenbau in den Kommunen mit 26 Millionen Euro gefördert. Davon waren 3,5 Millionen Euro für Radwege.

Seine Rede in voller Länge – Video starten…

Buchholz zum Breitbandausbau SH: Bundesweit spitze – und dennoch etwas Luft nach oben

Schleswig-Holstein belegt beim Glasfaser-Ausbau bundesweit einen Spitzenplatz. Bis Ende kommenden Jahres sollen 62 Prozent, bis 2025 alle Haushalte im Land mit Glasfaser versorgt sein. „Da sind wir gut auf auf dem Weg“, erklärte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz heute im Landtag. Zugleich appellierte er an die Mobilfunkunternehmen, sich mehr zu engagieren. Hier seine Landtagsrede – Video starten

Corona-Hilfen gehen in die Verlängerung – SH bei Überbrückungshilfen wieder unter den Top-3

Bei der Abarbeitung der Überbrückungshilfen III rangiert Schleswig-Holstein seit zwei Wochen bundesweit an der Spitze

Die Corona-Pandemie hat viele Unternehmer und Selbstständige in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht. Finanzielle Hilfen liefen oft schleppend an. Inzwischen hat sich in Schleswig-Holstein einiges getan – bei der Bearbeitungs-Geschwindigkeit der Überbrückungshilfen ist der echte Norden bundesweit sogar unter den Top-Drei. Und die Antragsfrist für mehrere Corona-Hilfen wurde jetzt verländert.

Von Januar bis Mai sind in Schleswig-Holstein mehr als 730 Millionen Euro Corona-Hilfen ausgezahlt worden. Darunter waren 136 Millionen Euro November- und 196 Millionen Euro Dezemberhilfen, wie Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) und der Vorstand der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), Erk Westermann-Lammers, jetzt mitteilten. Weiter seien 34 Millionen Euro Überbrückungshilfe II und 261 Millionen Euro Überbrückungshilfe III ausgezahlt worden. Bei der Neustarthilfe lag der Betrag bis Ende Mai bei 34 Millionen Euro.

Aus weiteren Programmen wie den KfW-Corona-Hilfen und mehreren Landesprogrammen flossen in den ersten fünf Monaten des Jahres in Schleswig-Holstein 71 Millionen Euro. «Bei der Auszahlung der Corona-Hilfen haben wir noch mal deutlich zugelegt. Mehr als 90 Prozent der Anträge sind über alle Programme hinweg inzwischen ausgezahlt», sagte Buchholz.

Die Antragsfrist für mehrere Corona-Hilfsprogramme wurde nach Buchholz‘ Angaben verlängert und die Förderbedingungen im Sinne von Unternehmen und Selbstständigen stellenweise angepasst. So könne die Überbrückungshilfe III als «Überbrückungshilfe III Plus» für den Förderzeitraum bis zum 30. September 2021 beantragt werden. Neu sei unter anderem ein Zuschuss zu den Personalkosten, wenn Unternehmen Kurzarbeit beenden oder Personal neu einstellen. Auch die Neustarthilfe für Soloselbstständige und die Härtefallhilfen werden bis Ende September verlängert.

Land stellt Weichen für WT.SH-Spitze: Hinrich Habeck folgt ab März’22 auf Bernd Bösche

Life-Science-Nord-Geschäftsführer Hinrich Habeck (rechts) löst ab März kommenden Jahres Bernd Bösche an der Spitze der WT.SH ab

Der langjährige Geschäftsführer des von Schleswig-Holstein und Hamburg gemeinsam betriebenen Branchennetzwerks „Life Science Nord“, Dr. Hinrich Habeck, wird zum 1. März kommenden Jahres Geschäftsführer der „Wirtschaftsförderung und Technologie Transfer Schleswig-Holstein“ (WT.SH). Wie Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz mitteilte, werde Habeck den jetzigen WT.SH-Geschäftsführer Dr. Bernd Bösche ablösen, der zum 1. März 2022 in den Ruhestand tritt.

„Es freut mich sehr, dass wir mit Hinrich Habeck einen überaus erfolgreichen Cluster-Manager und profunden Kenner der Wirtschaftsszene für diese Position gewinnen konnten“, sagte Buchholz. Mit dieser von der Landesregierung getroffenen Personalentscheidung sei sichergestellt, dass die unter Bösche vorangetriebene gute Entwicklung der Wirtschaftsförderung im Land dynamisch fortgesetzt werde. Auch WT.SH-Aufsichtsratschef Dr. Thilo Rohlfs zeigte sich begeistert: „Mit Hinrich Habeck haben wir jemanden gewonnen, der neben dem Ansiedlungsgeschäft die Themen Innovation und Technologietransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen engagiert vorantreiben wird.“

Habeck studierte in Freiburg im Breisgau und in Tübingen Biologie und Philosophie und promovierte über ein entwicklungsbiologisches Thema. Von 1998 bis 2004 arbeitete er in der Forschungsabteilung des Biotech-Unternehmens Exelixis. Anschließend wechselte er als Produktmanager zu Greiner Bio-One, wo er für die Entwicklung und Vermarktung diagnostischer Microarrays verantwortlich war. Von 2006 bis 2012 war Habeck für die „IP Asset Management Agentur Ascenion“ in Hamburg tätig und ist seit 2012 Geschäftsführer der Life Science Nord Management GmbH. Zu dem Netzwerk für Medizintechnik, Biotechnologie und Pharma gehören rund 500 Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Habeck ist 49 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Preetz im Kreis Plön

Buchholz an alle Schul-Absolventen: „Schlau machen und Ausbildung JETZT anpacken“

Noch eine Woche bis zu den Sommerferien! Wer dann sein Abschluss-Zeugnis in der Hand hält und immer noch ohne Ausbildungsplatz dasteht, der sollte nach Ansicht von Arbeitsminister Bernd Buchholz rasch aus dem Quark kommen.

Denn: Es ist noch nicht zu spät, landesweit gibt es aktuell noch knapp 9.000 unbesetzte Ausbildungsstellen. Neben den Angeboten der Agentur für Arbeit inserieren viele Betriebe auch auf anderen Portalen freie Ausbildungsstellen – etwa auf den Lehrstellenbörsen der Handwerkskammern oder Industrie- und Handelskammern. Unser „Appell der Woche“ – Video starten Buchholz erinnerte zudem an die Landeskampagne bleiboben, mit der um Jugendliche für eine Ausbildung im echten Norden geworden wird.

Ideenwettbewerb: So könnte die Mobilität der Zukunft in der Lübecker Bucht aussehen

Wie sieht nach Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels in einigen Jahren ein moderner und innovativer Öffentlicher Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in der Lübecker Bucht aus? Zu dieser Fragestellung hatte im letzten Jahr Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz gemeinsam mit dem Verkehrsverbund NAH.SH einen Ideenwettbewerb ausgelobt. Nachdem seit Mittwoch im Seehotel Maritim in Timmendorfer Strand insgesamt sieben Bewerbergruppen ihre Konzepte einer großen Fach-Jury präsentierten, stehen seit heute die besten Ideen und damit die Preisträger fest:

Buchholz, Thomas König von der Siegerfirma Tricon sowie Sebastian Lopitz vom Lübecker Büro BCS, ganz rechts: NAH.SH-Geschäftsführer Arne Beck

Die ersten beiden Preise in Höhe von je 7.000 Euro teilen sich das Planungsbüro TRICON Design (Baden-Württemberg) mit der Idee einer komfortablen Busbahn ohne Trasse („TIMM“) sowie das Lübecker Planungsbüro BCS Stadt + Region mit einem sowohl als Straßenbahn wie auch auf Bahnstrecken einsetzbaren „TramTrain“ („Lübecker-Bucht-Bahn“).

Den dritten Rang – 4000 Euro – sicherte sich das Hamburger Planungsbüro Regiomaris – unter anderem mit der Konzeption eines Zwei-System-Fahrzeugs. Das heißt: Eisenbahn und Straßenbahn in einem.

Den vierten Preis – 3000 Euro – erhielt die Hamburger Bewerbergruppe „Ioki“ für einen „Ideenzug“ zwischen Hamburg und Ratekau sowie ein elektrisch betriebenes Lufttaxi, ein sogenannter Volocopter. Zudem schlagen sie für die Strecke zwischen Ratekau und dem Bahnhof Timmendorfer Strand einen autonomen Linienbus vor.

Den fünften Platz – 2000 Euro – erhielt aus den Händen von Verkehrsminister Buchholz das Berliner „team red“ für den Vorschlag, die bisherige Bädertrasse mit neuen Fahrzeugen wiederzubeleben.

Sämtliche Konzepte sind spätestens ab Freitag (11. Juni) unter www.timmendorf-innovativ.de nachzulesen.

„Ich bin begeistert über die Resonanz – und von den Konzepten, die aus meiner Sicht zeigen, wie sehr sich die immer wieder aufgerufene Diskussion über eine reine Wiederbelebung der alten Bäderbahn überholt hat“, sagte Buchholz. Die zahlreichen Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger beim digitalen Beteiligungsprozess hätten zudem gezeigt, dass eine kluge Anbindung – insbesondere für die Menschen in der Region – eine Herzensangelegenheit sei. Gleichzeitig belegten die Konzepte nach den Worten des Ministers, dass die Lübecker Bucht im Nahverkehr zum Vorbild für andere Regionen in Deutschland werden könne.

Weiter sagte Buchholz – Audio starten (Pfeil klicken)

An dem Wettbewerb nahmen fünf Planungsbüros aus dem gesamten Bundesgebiet und auch zwei Studierendengruppen der Dualen Hochschule Schleswig-Holstein teil. Die Studierendengruppen erhielten zusammen 5.000 Euro Preisgeld.

Sowohl Buchholz als auch NAH.SH-Geschäftsführer Dr. Arne Beck hoben hervor, dass alle Konzepte Anregungen für den weiteren Planungsprozess lieferten. Insbesondere die „außergewöhnlichen“ Ansätze in den Vorschlägen der beiden Studierendengruppen der Dualen Hochschule Schleswig-Holstein würden den Planungsprozess ungemein bereichern. „Schleswig-Holstern zeigt damit einmal mehr, dass unsere Nahverkehrslösungen zu den Besten in ganz Deutschland gehören und wir uns ständig um Innovation und Verbesserungen bemühen“, sagte Beck.

Auch die Konzepte der Studierenden fanden große Beachtung und viel Beifall: Die eine Gruppe hatte vorgeschlagen, den Nahverkehr über eine Kombination aus kleinen und großen Katamaranen mit Wasserstoff-Antrieb sowie einer innovativen Schwebebahn in der Lübecker Bucht zu organisieren. Die andere Gruppe entwarf ein modulares Konzept für einen so genannten „Hover-, Cable und Street-Coaster“. Dabei wird ein Fahrzeug sowohl für Straße als auch für eine Seilbahn und einen Zug genutzt. Sämtliche Konzepte setzen auf umweltschonende Antriebe und für die Nutzer komfortable Buchungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Handy-Apps.

An beiden Tagen des öffentlichen Wettbewerbs hatten Bürgerinnen und Bürger nicht nur die Möglichkeit Fragen zu stellen, sondern auch Anmerkungen und Vorschläge für die vorgestellten Verkehrskonzepte einzubringen. Die Planungsbüros und die beiden Studierendengruppen haben die Anregungen aufgegriffen und teilweise in ihre Konzeptionen übernommen.

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Jury:

  • Dr. Arne Beck, Geschäftsführer NAH.SH/Vertreter des Landes
  • Silke Szymoniak, Vertreterin Tourismusdirektor der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH
  • Melanie Puschaddel-Freitag, Stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Timmendorfer Strand
  • Anja Evers, Bürgervorsteherin der Gemeinde Timmendorfer Strand
  • Christian Sörensen, Verkehrsministerium SH
  • Yo Kaminagai, Pariser Fahrzeugdesigner (RATP, Design, Head of design, Project management department)
  • Reinhard Sager, Landrat Kreis Ostholstein
  • Herr André Rosinski, Vorstand TALB (Tourismus-Agentur Lübecker Bucht AöR)
  • Thomas Keller, Bürgermeister Gemeinde Ratekau
  • Stephan Besier, Verkehrsexperte
  • Gaby Dien, Dozentin der Hochschule Karlsruhe und Expertin im Bereich ÖPNV

Planungsbüros:

  • Ioki, DB Regio: Markus Pellmann-Janssen, Stefan Hornung
  • team red: Dr. Johannes Theißen, Volkmar Wagner
  • BCS Stadt und Region: Sebastian Lopitz
  • TRICON Design: Thomas König
  • Regiomaris: Jonas Stapelfeldt, Alexander Montana
  • Duale Hochschule Schleswig-Holstein
  • Studierende Gruppe 1: Nele Gendries, Sarah Thomsen, Kenja Meewes, Pauline Wobser
  • Studierende Gruppe 2: Kenneth Christen, Pascal Fisahn, Rasmus Röschmann, Tjark Schella
  • Dr. Kai Ingo Menke zum Felde