Landesregierung sichert für fünf Jahre Geschäftsstelle des Maritimen Clusters Norddeutschland ab
Die Landesregierung stärkt dem 2005 gegründeten Maritimen Cluster Norddeutschland (MCN) den Rücken und fördert die in Kiel ansässige regionale Geschäftsstelle für weitere fünf Jahre mit knapp über einer Million Euro. Den entsprechenden Förderbescheid überreichte Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele heute am Rande einer Fachveranstaltung der Branche in Büdelsdorf an Geschäftsstellenleiter Heino Schadwald und Birgit Binjung, Abteilungsleiterin der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer GmbH Schleswig-Holstein (WT.SH) . „Das Maritime Cluster ist als Plattform der Länder Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern bundesweit einmalig und stärkt vor allem die Innovationskraft dieses Industriezweigs mit seinen allein im echten Norden ansässigen 1800 Unternehmen und 42.000 Beschäftigten“, sagte Nägele. Die regionale Geschäftsstelle wird von der WT.SH getragen.

Wie Nägele weiter sagte, seien im MCN bereits über 250 Mitglieder vereint, die eine enge Zusammenarbeit in den Sektoren Schiffbau, Schiffbauzulieferer, Offshore, Meerestechnik sowie Schifffahrt und Häfen pflegen. „Die maritime Wirtschaft im norddeutschen Raum ist ein breit aufgestelltes Wachstumsfeld mit einem jährlichen Umsatz von rund 9,2 Milliarden Euro – und damit auch ein mächtiges Zugpferd der schleswig-holsteinischen Wirtschaft“, so der Staatssekretär.
Die MCN-Geschäftsstelle Schleswig-Holstein initiiert laut Nägele unter anderem Netzwerkprojekte wie „Munitect“ (Munition im Meer, Ökonomische Sensorsysteme zur Munitionsdetektion und -qualifikation unter Wasser) und unterstützt die Unternehmen bei Innovations- und Technologieprojekten wie der Umstellung von analogem auf digitales Radar sowie Verschraubungen für wasserfeste Kabeldurchführungen. Zudem sei ein maritimes Mentoring-Netzwerk für junge Unternehmen im Aufbau, bei dem erfahrene Geschäftsführer Jungunternehmern oder die, die es werden wollen, aktive Unterstützung im Aufbau ihres Unternehmens anbieten. Nägele: „Sämtliche Angebote werden von unseren Unternehmen stark nachgefragt und ich bin sicher, dass sich unsere Förderung bereits mittelfristig für die gesamte maritime Branche im Norden auszahlen wird.“





Mit Blick auf die Kritik mancher Bürgermeister in der Region, wonach Verkehrsstaatssekretär Frank Nägele sich vergangene Woche angeblich von dem S-Bahn-Projekt distanziert habe, erklärte Meyer: „Mein Staatssekretär hat vor Ort lediglich auf das nicht ganz triviale Planfeststellungsverfahren hingeweisen. Denn klar ist, dass gerade der Abschnitt Ellerau wegen der Betroffenheit vieler Grundstückseigentümer ein neuraligescher Abschnitt ist und somit natürlich auch denkbar wäre, dass es im Verlauf der Planung noch zu Anpassungen kommen muss. Denn wir müssen und werden auch die Bedenken und Begehren der Anwohner aufnehmen“, so der Minister. Das werde aber nicht dazu führen, dass die S 21 nicht komme. „Denn“, so Meyer, „wir stehen ohne Wenn und Aber zu diesem großen Infrastrukturvorhaben.“
Meyer sagte im Gespräch mit dem NDR-Schleswig-Holstein-Magazin (auch heute abend, 19.30 Uhr, auf N 3)


Am Nachmittag trafen sich Betriebsratsmitglieder mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, der im Anschluß in einem Interview mit RSH-Reporter Andreas Otto folgendes Fazit zog (Audiopfeil klicken):

Meyer sagte weiter



Albig sagte bei einem Ortstermin mit DEGES-Bereichsleiter Bernd Rothe in Moorkaten