Tourismus in SH: Leichte Delle im April – Aufwärtstrend aber weiterhin stabil

Nach dem stetigen Aufwärtstrend der Tourismuszahlen in den vergangenen Monaten beschert die frühe Lage der Osterferien der April-Statistik dieses Jahres erstmals eine kleine Delle: Laut Statistikamt Nord zählten die gewerblichen Beherbergungsstätten und Campingplätze im April 490.000 Gäste und 1,68 Millionen Übernachtungen, was einem Minus von 7,5 Prozent bei den Gästeankünften und Minus 12,9 Prozent bei den Übernachtungen entspricht.
Wie Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute in Kiel sagte, variiere die Lage des Osterfestes von Jahr zu Jahr, daher sei es weitaus aussagekräftiger, die Monatsergebnisse für März und April zusammenzufassen: So wurden für März und April dieses Jahres zusammen knapp 971.000 Gäste und 3,4 Millionen Übernachtungen ermittelt, dagegen wurden im März und April 2015 nur 940.000 Gäste und 3,3 Millionen Übernachtungen gezählt. „Der schleswig-holsteinische Tourismus befindet sich also weiterhin auf einen stabilen Wachstumskurs“, so Meyer. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres konnten die Zahl der Gäste um 5,9 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um 5,5 Prozent gesteigert werden, damit liegt Schleswig-Holstein deutlich über dem Bundesschnitt (4,7 % bzw. 4,5 %).
Nach den Worten von Meyer ist das Wachstum auf dem Tourismus-Sektor ist breit aufgestellt, alle Regionen profitieren von den Zuwächsen. Das stärkste Wachstum wurde an der Ostsee verzeichnet, dort konnten in den vergangenen vier Monaten die Gästezahlen um 8,9 Prozent und die Übernachtungen um 7,4 Prozent gesteigert werden. Die Holsteinische Schweiz konnte im erheblichen Umfang zusätzliche Gäste gewinnen
(+ 12,4 %) und zudem ordentliche Zuwächse bei den Übernachtungen (+ 5,7 %) erreichen. Die Nordsee konnte neue Gäste gewinnen (+ 4,1 %) und zusätzliche Übernachtungen (+ 4,9 %) verbuchen. Auch das schleswig-holsteinische Binnenland erzielte leichte Zugewinne. Die größten Zuwachsraten werden weiterhin in der Hotellerie erzielt (+ 8,9 %), doch auch die sogenannte Parahotellerie, dies sind vor allem Ferienwohnungen und –häuser, erreicht überdurchschnittliche Wachstumsraten.





Die heutige A 21 wurde zu Beginn der siebziger Jahre für den Verkehr freigegeben. Vor 15 Jahren wurde die Deckschicht erneuert, die tiefliegenden Schichten hingegen haben laut Conradt durch den Alterungsprozess von über 40 Jahren an Elastizität verloren und sind deshalb in regelmäßigen Abständen zerrissen. Zur Sanierung gehört auch die Einrichtung oder Nachrüstung von Schutzeinrichtungen verschiedener Brückenbauwerke. Die Brücke über die Kreisstraße 40 vei Gönnebek (Kreis Segeberg) ist verschlissen und wird durch einen Neubau ersetzt.
Meyer sagte weiter
„Beschäftigte sind heute besonders gefordert. Sie sollen flexibel, mobil und leistungsfähig sein“, betonte Heimlich. „Oft wird dabei aber vergessen, welche Belastungen und Risiken entstehen, wenn Mitarbeiter viel unterwegs oder gestresst sind. Innerhalb des Projektes ‚Gute Wege‘ unterstützen wir Lösungen für gesunde, kostengünstige und nachhaltige Arbeits- und Dienstwege von Beschäftigten.“





Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erwarte insgesamt 450.000 neue Stellen unter anderem im Dienstleistungs-, Pflege- und Bildungssektor sowie im Baubereich, zitiert die „Saarbrücker Zeitung“ aus einer Analyse des Verbands. Dies wäre demnach der höchste Zuwachs seit Bestehen der Bundesrepublik.Allein 130.000 zusätzliche Jobs könnten bei den Unternehmensdienstleistern entstehen – das sind Forschungseinrichtungen, Architekturbüros oder Rechts- und Steuerberatungen. 120.000 neue Stellen könnten in der Sparte Handel, Verkehr und Gastgewerbe geschaffen werden.