Bundesweit wird von der «Allianz pro Schiene» an diesem Wochenende zum zweiten Mal der «Tag der Schiene» aufs Gleis gesetzt. Es geht darum, mehr Menschen für das Bahnfahren zu begeistern. Zusammen mit der DB Regio, Erixx, dem Zughersteller Stadler und unserem Nahverkehrsverbund NAH.SH wirbt unser Verkehrs-Staatssekretär Tobias von der Heide dabei auch um Fachkräfte für die Bahn.
Tobias von der Heide (rechts) mit NAH.SH-Chef Arne Beck
Als eines von vielen Argumenten präsentiert das Land dazu heute auf Gleis 6 im Kieler Hauptbahnhof einen unserer neuen NAH.SH-Akkuzüge. Genau 55 dieser hochinnovativen Züge werden bald auf elf verschiedenen Linien klimafreundlich, leise, spurtstark und barrierefrei durch das Land fahren.
Von der Heide hatte für Pendlerinnen und Pendler rund um Kiel zudem auch noch eine gute Nachricht im Gepäck: Ab Oktober soll einer der neuen Akku-Züge unter anderem die Strecke Kiel-Oppendorf bedienen, die in der Vergangenheit stark auf Schienenersatzverkehr angewiesen war. Und auch sonst hat der echte Norden eine Menge an Bahn-Projekten in der Pipeline.
Von der Heide sagte dazu – Audio starten, Pfeil klicken…
Nach den Worten von Arne Beck, NAH.SH-Geschäftsführer, ist der Tag der Schiene für die gesamte Branche«eine tolle Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die bisher noch keinen emotionalen Bezug zum Schienenverkehr hatten. Er zeigt: Wir wollen zum Fachkräfte-Magnet werden.» Alle Interessierten, unter anderem auch die Anwohnerinnen und Anwohner der Strecke Kiel – Kiel-Hassee, die von Bauarbeiten für die Akkuzug-Ladeinfrastruktur betroffen waren, waren eingeladen, sich einen Eindruck von den innovativen Zügen zu machen Probe zu sitzen und Fragen zu stellen.
Der Einsatz der Akkuzüge im Fahrgastbetrieb ist so vorgesehen: erixx Holstein plant, ab Anfang Oktober 2023 die Strecke nach Oppendorf mit neuen Akkuzügen zu fahren und die neuen Fahrzeuge dann im Oktober auch Stück für Stück auf der Strecke Kiel – Lübeck – Lüneburg einzusetzen. Die nordbahn soll ab dem Fahrplanwechsel im Dezember mit Akkuzügen auf der Strecke Büsum – Heide starten und die restlichen Strecken dann nach und nach mit Akkuzügen befahren. Im Frühjahr 2024 sollen dann alle 55 Akkuzügen ausgeliefert sein, bis zum Sommer 2024 sollen sie Schritt für Schritt zum Einsatz kommen.
Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen hat sich nach der heutigen Auftakt-Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz bei der Nationalen Maritimen Konferenz (NMK) enttäuscht gezeigt: «Ich hätte mir ein klareres Signal des Kanzlers in Richtung Seehäfen gewünscht, die in Zukunft deutlich mehr Aufgaben im Bereich von Sicherheit und Energiewende übernehmen müssen», sagte Madsen.
Verfasser der „Bremer Erklärung“ für eine bessere finanzielle Ausstattung der Seehäfen (von links): Olaf Lies (Niedersachsen), Kristina Voigt (Bremen), Melanie Leonhard (Hamburg), Claus Ruhe Madsen (Schleswig-Holstein) und Staatssekretär Jochen Schulte (Mecklenburg-Vorpommern)
Vor knapp einer Woche hatte der CDU-Politiker mit seinen Länderkolleginnen und Kollegen aus Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern einen entsprechenden Appell verfasst, wonach die Ausgaben des Bundes für die Häfen allein für bestehende Aufgaben auf mindestens 400 Millionen Euro pro Jahr angehoben und damit verzehnfacht werden müssten. «Leider haben wir aber nur zu hören bekommen, dass der Kanzler diese Forderung kenne, während sein Wirtschaftsminister Robert Habeck immerhin die Förderung neuer Hafenprojekte im Energiebereich angeboten hat», sagte Madsen. Das allerdings löse nicht das Problem der Finanzierung bestehender Anlagen und Aufgaben.
Hier ein Auszug aus den Reden von Scholz und Wirtschaftsminister Robert Habeck:
Bis einschließlich morgen diskutieren in Bremen 800 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und der Maritimen Branche auf der mittlerweile 13. NMK. Schirmherr ist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Die Konferenz steht unter dem Motto „Standort stärken. Klima schützen. Zukunft gestalten“. Themen sind unter anderem: Der Beitrag der maritimen Wirtschaft zur Energiewende, die Wettbewerbsfähigkeit der Seehäfen und nicht zuletzt deren Finanzierung.
Scholz sagte: «Der Bund bekennt sich klar zu seinem Teil der Verantwortung für leistungsstarke und zukunftssichere Häfen mit den notwendigen Hafeninfrastrukturen.» Und: «Aus Sicht der Länder gehört dazu auch eine Erhöhung der finanziellen Mittel – ich weiß es.» Konkrete Zusicherungen machte er jedoch nicht.
Skandikai in Lübeck-Travemünde
Die von Madsen und seinen Küsten-Kollegen verabschiedete «Bremer Erklärung» bemängelt vor allem, dass sich die Kosten zur Aufrechterhaltung der Häfen seit 2005 bei gleichbleibende Bundes-Förderquote verzehnfacht hätten. So zahle der Bund jährlich 38,3 Millionen Euro an die Länder. Nach den Worten von Madsen werden er und seine Nord-Kolleginnen und Kollegen das Thema kommende Woche möglicherweise bei den Ministerpräsidenten und Bürgermeistern von Bremen und Hamburg adressieren. Auch Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hatte in seiner Eröffnungsrede als Gastgeber davor gewarnt, eine Nationale Hafenstrategie ohne geklärte Finanzierungsfragen auf den Weg zu bringen.
Mit Blick auf Äußerungen von Robert Habeck, wonach Bremerhaven neben Rostock Standort für den Bau von Konverterplattformen für Offshore-Windkraftanlagen werden soll, sagte Madsen:«Hier sollte die Bundesregierung nicht vergessen, dass auch unsere schleswig-holsteinischen Werften – vor allem German Naval Yards – das Zeug dazu haben, Stahl-Komponenten für Plattformen zuzuliefern.» In Konverterstationen wird Strom von Offshore-Windrädern gebündelt und für den Weitertransport zur Küste in Gleichstrom umgewandelt.
Der Bau der Konverterplattformen schaffe eine neue Wertschöpfungskette für Werften und gebe eine Antwort auf sicherheitspolitische Herausforderungen, sagte Habeck.«Es ist ein Thema von Energiesicherheit und damit von nationaler Sicherheit. Es muss so kommen.» Über die Konverterplattformen auf einem Teil der Marinearsenal-Werft in Rostock-Warnemünde und in Bremerhaven laufen seit Monaten Gespräche. Nach Angaben der Bundesregierung wird erwartet, dass von 2026 bis 2045 allein für den deutschen Markt 33 Plattformen benötigt werden, die jeweils ein Auftragsvolumen von 1,5 bis 2 Milliarden Euro hätten.
Für Gesprächsstoff am Rande der Konferenz – die seit dem Jahr 2000 alle zwei Jahre stattfindet – sorgte auch der mögliche Einstieg der italienischen Großreederei «MSC» im Hafen Hamburg. Habeck erklärte, dass er mit Blick auf die öffentliche Sicherheit und Ordnung keine Bedenken gegen den Deal habe. Es sei «ein Unterschied zwischen einem chinesischen Unternehmen und einem europäischen wie MSC». Die weltgrößte Container-Reederei MSC hatte angekündigt, bei der HHLA einzusteigen. Eine knappe Mehrheit an der Gesellschaft soll aber bei der Stadt Hamburg bleiben. Madsen erinnerte in dem Zusammenhang an die riesige Bedeutung des Hamburger Hafens als einem der größten Arbeitgeber Schleswig-Holsteins.
Inzwischen hat sich neben dem Hamburger Spediteur und Milliardär Klaus-Michael Kühne auch der Hauptaktionär des Eurokai-Konzerns, Thomas Eckelmann, als möglicher Partner des Hamburger Hafens ins Spiel gebracht. «Der Deal mit MSC wäre eine Katastrophe für den Hamburger Hafen. Deshalb erwäge ich für die Eurokai-Gruppe, dem Senat ein Gegenangebot zu unterbreiten. Zu den gleichen Konditionen», sagte Eckelmann heute dem «Hamburger Abendblatt».
Die weltweit größte Containerreederei MSC und der Senat hatten am Mittwoch mitgeteilt, dass das Schweizer Unternehmen beim Hamburger Hafenlogistiker HHLA einsteigen will. Der in Genf ansässige Konzern und die Hansestadt unterzeichneten dabei einen verbindlichen Vorvertrag zur Gründung einer strategischen Partnerschaft. Derzeit hält die Stadt rund 69 Prozent an der börsennotierten Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA). Diese soll künftig in einem Joint Venture gemeinsam geführt werden, wobei die Stadt 50,1 Prozent und MSC 49,9 Prozent der Anteile halten sollen.
Auf sein Unternehmen Eurokai und das zusammen mit dem Bremer Hafenlogistik-Unternehmen BLG betriebene Eurogate-Terminal in Hamburg sieht Eckelmann keine Probleme zukommen. Zwar würde MSC zu den HHLA-Terminals wechseln und etwa 25 bis 30 Prozent an Eurogate-Umschlag mitnehmen. «Das wäre ein schmerzhafter Verlust. Aber im Gegenzug könnten viele HHLA-Kunden zu uns wechseln. Wir sind für jeden offen. Am Ende könnte das für Eurogate sogar einen Zugewinn bedeuten», sagte Eckelmann.
Kühne hatte noch am Tag der Vertragsunterzeichnung der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» und dem «Hamburger Abendblatt» gesagt, der Deal sei ein Affront gegenüber Hapag-Lloyd als größtem Reederei-Kunden des Hamburger Hafens. Er riet Hapag-Lloyd, an der er über seine Kühne Holding 30 Prozent hält, selbst ein Übernahmeangebot für 49,9 Prozent der HHLA-Aktien abzugeben: «Wenn Hapag-Lloyd es nicht tun würde, erwägt meine Kühne Holding AG, es kurzfristig zu tun.»
Eine Übernahme durch andere Akteure als MSC gilt als sehr schwierig. Schon wegen des verbindlichen Vorvertrags dürfte die Stadt Hamburg ihre Anteile jenseits von 50,1 Prozent kaum an jemand anderen abtreten. Blieben noch die rund 31 Prozent im Streubesitz, um die sich MSC bereits mit einem Angebot von 16,75 Euro je Aktie bemüht. Drittanbieter könnten den MSC-Deal noch verhindern und den Status quo aufrechterhalten, wenn sie an mindestens zehn Prozent der Aktien gelangen.
Markus Lanz im Gespräch mit Andreas Bovenschulte aus Bremen und Claus Ruhe Madsen
Von Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten über Bürokratielasten und Deutschlandpakt bis hin zum Wachstumschancengesetz: Das Themenspektrum von ZDF-Talker Markus Lanz heute Abend war ein thematischer Rundumschlag durch die aktuelle Bundespolitik. Mit dabei: Unser Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen… Wer noch nicht müde ist: die Ausstrahlung startet um 23.15 Uhr.
Die Gästeliste: Andreas Bovenschulte, SPD-Politiker Der Bremer Bürgermeister erläutert, warum er dem Wachstumschancengesetz im Bundesrat nicht zustimmen will. Zudem erklärt er seine energiepolitischen Differenzen mit Kanzler Scholz.
Claus Ruhe Madsen, CDU: Der schleswig-holsteinische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus spricht über Innovationsgeist in Wirtschaft und Politik und Deutschlands Zukunftsfähigkeit.
Julia Löhr, Journalistin Die „FAZ“-Wirtschaftsexpertin äußert sich zu den Konjunkturaussichten. Zudem legt sie dar, warum Deutschland für ausländische Fachkräfte eines der unattraktivsten Länder der Welt ist.
Günther-Martin Pauli, Landrat Er spricht über die Flüchtlingssituation in seinem Landkreis Zollernalbkreis, wo die Aufnahme von immer mehr Geflüchteten zunehmend auf Gegenwind bei der Bevölkerung stößt.
Großer Bahnhof auf der Husum Wind: Nachdem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die Fachmesse offiziell eröffnet hatte, zeigten auf Einladung von Hinrich Habeck, Chef der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH), gleich drei prominente Landespolitiker Flagge: Neben Ministerpräsident Daniel Günther machten sich Wirtschaftsstaatssekretärin Julia Carstens und Energiewendestaatssekretär Joschka Knuth ein Bild der Leistungsschau um Erneuerbare Energien.
Julia Carstens mit Joschka Knuth (Mitte) und Hinrich Habeck (rechts) beim Messerundgang am Stand von NAECO Blue mit Sören Themann (links, CEO Subsea Europe Services), Felix Mertens (2.v.l., CEO NAECO Blue)
Am WTSH Gemeinschaftsstand mit18 Unternehmen informierten sich die drei über neue Firmengründungen im Land und innovative Geschäftsideen, die von der Wirtschaftsförderung unterstützt werden. Neue innovative Geschäftsideen kommen aus den Bereichen Onshore und Offshore Wind, Grüner Wasserstoff, Sektorenkopplung, Speichertechnologien, Digitalisierung, Recycling und Repowering.
Beeindruckt zeigten sich Carstens und Knuth nach eigenen Worten vor allem von Innovationen an der Schnittstelle von erneuerbarer Energieerzeugung und Digitalisierung. So hat sich mit der Firma NAECO Blue aus Bad Schwartau beispielsweise eine Firma auf den Weg gemacht, das Betriebs- und Wartungsmanagement von Windparks zu revolutionieren. Mit einer Software basierend auf Big-Data, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen ermöglicht das Unternehmen Betreibern von Offshore Windparks ihre Energieproduktion zu maximieren.
Ministerpräsident Günther im Gespräch mit Hinrich Habeck
Im Anschluss folgte ein Messerundgang, bei dem sich die Staatsekretärin und der Staatssekretär über Entwicklungen und Produkte aus der Energie- und Klimawirtschaftsbranche im Land informierten. Darunter fiel die Firma METEK, die Messtechnik zur Bestimmung von Wind und Temperatur in der atmosphärischen Grenzschicht und zur Erfassung von Niederschlag und Wolkenparametern entwickelt. Die Firma Nordgröön arbeitet an der Optimierung und Integration von Erneuerbaren Energien in das Stromsystem. Und mit der Firma ProTecBird hat sich erstmals ein Unternehmen aus Schleswig-Holstein auf die Vereinbarkeit von Arten- und Umweltschutz und einem gleichzeitig beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien spezialisiert. Entsprechend positiv fiel das Fazit nach dem abschließenden Austausch WTSH-Chef Habeck aus.
Carstens machte nach ihrem Rundgang deutlich: „Erneuerbare Energien sind unser Standortvorteil Nummer eins. Wir wollen sie noch besser nutzen und auch mehr energieintensive Unternehmen auf dem Weg zum klimaneutralen Industrieland ansiedeln. Mit Unternehmerinnen und Unternehmen konnten wir heute in Husum über die Vorteile bei uns in Schleswig-Holstein, aber auch die Herausforderungen wie den Fachkräftemangel, passende Flächen, Strompreise oder Unternehmensunterstützung sprechen. Wir wollen und werden ein klimaneutrales Industrieland werden und setzen uns gemeinsam dafür ein, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Von Strompreisen über Infrastruktur bis hin zu Fach- und Arbeitskräften.“
Staatssekretär Knuth erinnerte daran, dass Schleswig-Holstein ein Magnet für junge und innovative Zukunftsunternehmen ist. „Das ist heute einmal mehr deutlich geworden. Grüner Strom wird immer stärker zum Standortfaktor. Denn Innovationen entstehen oft da, wo Energie preiswert zur Verfügung steht. Leider legt die Bundesgesetzgebung uns immer noch regulative Fesseln an, die dafür sorgen, dass unser Standort nicht sein volles Potenzial entfalten kann. Das betrifft vor allem die günstige Nutzung von Grünstrom, der uns abgeschaltet werden müsste. Wir werden nicht müde, hierfür beim Bund auf Änderungen zu drängen“, sagte Knuth.
Auf Einladung von Landwirtschaftskammer-Präsidentin Ute Volquardsen und unter kundiger Anleitung von Frederike Kröger durfte sich Minister Madsen auch einmal im Melkstand des Versuchsguts Futterkamp ausprobieren
Zugegeben: Auch wenn unser „Landeswirtschaftsministerium“ in der Presse gern mal mit dem „Landwirtschaftsministerium“ verwechselt wird, hat Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen auf dem Feld von Landwirtschaftsminister Werner Werner Schwarz eigentlich nichts zu suchen. Letzte Woche war das – dank einer Einladung von Landwirtschaftskammerpräsidentin Ute Volquardsen – für zwei Stunden anders: Beim Besuch des Lehr- und Versuchsguts „Futterkamp“ in Blekendorf an der B 202 durfte Madsen in die kunterbunte Vielfalt der Landwirtschaft eintauchen. Und deren Themenspektrum reicht weit über Rinder- und Schweinehaltung hinaus.
Denn: Zu den Aufgaben der Kammer gehören neben der Beratung der Landwirtschaft einschließlich Gartenbau auch Forstwirtschaft und Fischerei sowie die gutachterliche Unterstützung von Gesetzgeber, Verwaltung und Gerichten. Schwerpunkt ist jedoch die Aus-, Fort- und Weiterbildung durch die Kammer, die rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon allein 130 an der Grünen Meile in Rendsburg.
So ganz ohne Anlass waren Wirtschaftsminister und Wirtschaftsförderer dann allerdings doch nicht angereist: Das Lehr und Versuchsgut plant aktuell einen rund sieben Millionen teuren Erweiterungsbau und setzt auf eine Förderung seitens der Landesregierung. Doch abgesehen von Förder-Fragen zeigte sich Madsen nach der Doppel-Lehrstunde mit den Landwirtschafts-Experten – darunter die Kammer-Chefs Klaus Drescher und Claus-Peter Boyens – begeistert: „Wenn man hier einmal reingeschaut hat, braucht man sich um die Qualität der landwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung im echten Norden nicht zu sorgen. Ein beeindruckendes Angebot.“
Was den Minister nebenbei besonders beeindruckte – die hohe Zahl der jungen Fachfrauen auf dem Gut. In dem Zusammenhang ging sein Dank unter anderem an: Dr. Sophie Diers (Fachbereichsleiterin Schweinehaltung) und Dr. Imme Dittrich (Fachbereichleiterin Rinderhaltung).
Wenn deutsche Seehäfen Schnittstellen der Energiewende und Stützpfeiler von Wirtschaft und militärischer Sicherheit werden sollen, braucht es für Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen eine weitere Zeitenwende: «Seit fast 20 Jahren speist der Bund alle deutschen Seehäfen mit zusammen jährlich 38 Millionen Euro ab – nur zwei Millionen davon entfallen auf Schleswig-Holstein. Dabei haben allein schon unsere rund 25 Seehafenstandorte an Nord- und Ostsee in den kommenden Jahren Investitionen von weit über 200 Millionen Euro vor der Brust», sagt der CDU-Politiker. Ohne einen massiven Aufwuchs der Bundesmittel um mindestens das Zehnfache auf jährlich 400 Millionen Euro werde die Aufgabe deshalb weder für Schleswig-Holstein noch für die anderen Küstenländer zu stemmen sein.
Offshore-Versorger im Vorhafen von Helgoland
Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Zentralverband Deutscher Häfen (ZDS) will Madsen am Donnerstag bei der Nationalen Maritimen Konferenz in Bremen entsprechend Druck machen. Auch seine Hamburger SPD-Amtskollegin Melanie Leonhard sowie Olaf Lies (Niedersachsen) und Reinhard Meyer (Mecklenburg-Vorpommern) hatten zum Wochenbeginn im „Handelsblatt“ den Bund zum Handeln aufgefordert: «Wir brauchen eine Nationale Hafenstrategie, die diesen Namen auch verdient», sagte Leonhard.
Aus Sicht von Madsen ist dabei keine Zeit zu verlieren: «Wir brauchen und planen im Norden Deutschlands überall neue Hafenbecken, Anleger für Flüssiggas, Liegeplätze für den Umschlag riesiger Offshore-Windanlagen, Basishäfen für Offshore-Crews oder Wasserstoffpipelines und Elektrolyseure – das erfordert einen großen Schulterschluss.» Und mit Blick auf die Energiewende sagt er: «Ohne optimal ausgestattete Häfen wird die Wartung der Wartung von Windparks kaum zu leisten sein – abgesehen davon sind hier auch die Anlandungspunkte der Seekabel.»
Donnerstag bei der Nationalen Maritimen Konferenz in Bremen: Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen
Doch nicht allein aus Sicherheitsaspekten und für das Gelingen der Energiewende brauchen die deutschen Seehäfen mit ihren 1,3 Millionen Beschäftigten aus Sicht von Madsen «deutlich mehr Wasser unter dem Kiel». Allein, um den Nordseehafen Büsum einigermaßen zukunftsfest aufzustellen, seien Investitionsmittel von rund 40 Millionen Euro erforderlich. Madsen: «Und für unsere Häfen auf den Nordsee-Halligen rechnen wir mit einem Investitionsbedarf von 20 Millionen Euro, während der für Pellworm angedachte Tiefwasseranleger noch einmal 40 Millionen Euro verschlingen dürfte.»
Als «Ärgernis» bezeichnet Madsen vor diesem Hintergrund, dass der Bund sich bei Projekten in Schleswig-Holstein teilweise recht kleinlich aus der Verantwortung ziehe. So finanziere etwa das für die Nordsee zuständige Bundesverkehrsministerium die Baggerarbeiten in der Zufahrt zum Husumer Hafen nur zur Hälfte, um das Fahrwasser auf Tiefe zu halten. «Den Rest für die Vertiefung bis ins Hafenbecken hinein dürfen wir als Land zuschießen», sagt Madsen. Ähnlich sei das auch im Fahrwasser zwischen Nordstrand und Pellworm sowie im stark sanierungsbedürftigen Bundeshafen Hörnum, den der Bund abgeben will, aber für den 60 Millionen Euro Sanierungskosten erwartet werden. Madsen: «Auch hier ist der Bund nur bereit, die Hälfte der Kosten zu tragen.»
Der Maritime Koordinator des Bundes, Dieter Janecek (links) im Gespräch mit Madsen und seiner Staatssekretärin Julia Carstens (rechts)
Gleichwohl ist er nach jüngsten Gesprächen mit dem Maritimen Koordinator der Bundesregierung, Dieter Janecek (Grüne), vorsichtig optimistisch, dass sich die Ampelkoalition nach Klärung rechtlicher Fragen auf die Länder zubewegen werde. Immerhin habe Janecek den bisherigen Beitrag des Bundes als «nicht mehr passgenau» bezeichnet, so Madsen. Und auch die jüngste Bundestagsdebatte zu dem Thema stimmt den norddeutschen Verkehrsminister optimistisch: «Sowohl die CDU als auch die Regierungsfraktionen mit ihrem 66-Punkte-Plan haben hilfreichen Druck auf verbindliche Regelungen zum Ausgleich von Hafenlasten aufgebaut.»
Mit Blick auf die aktuelle Streitfrage in Berlin, wie der Hafen-Lastenausgleich rechtlich und organisatorisch geregelt werden soll und ob die Seehäfen dann künftig in der Zuständigkeit von Volker Wissing (FDP) bleiben oder ins Wirtschaftsressort von Robert Habeck (Grüne) wechseln, hat der Kieler CDU-Minister eine klare Präferenz: «Trotz aller Schwierigkeiten sollte das Thema weiterhin im Verkehrsressort angedockt bleiben», sagt Madsen. Denn Häfen seien nun einmal elementarer Bestandteil von Verkehr, während das Bundeswirtschaftsministerium einzelne Hafenfunktionen wie Offshore-Wind oder Energieimporte im Fokus habe.
Große Freude bei Laromed, Lambda9, Nascit sowie Plantobelly, lvlup!HR und Epic AI. Die sechs jungen Unternehmen konnten sich im Finale des 5. Überflieger-Wettbewerbs durchsetzen und freuen sich mit Wirtschaftsminister Madsen nun auf eine intensive Start-up Reise nach San Francisco und ins Silicon Valley. Zum Jubiläum gab es erstmals einen Sonderpreis für Later Stage Start-ups.
„Wir machen das Silicon Valley grün. Es ist großartig, dass wir diesen Preis gewonnen haben“, freute sich Bastian Klemke, der mit seinem Start-up Plantobelly ein System zur professionellen Feuchtigkeitsüberwachung von Straßenbäumen und Stadtbegrünung entwickelt hat. Auch Clemens Winter von Laromed freut sich auf die Reise ins Silicon Valley: „Wir wollen über den Tellerrand schauen und sehen, ob unsere Innovation auch für den US- Markt interessant sein könnte.“ Das junge Unternehmen entwickelt smarte, vollautomatisierte Pflegelösungen und gehört zu den Gewinner in der Kategorie Later Stage.
Bei der Preisverleihung betonte Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen, der auch zur Jury gehört: „Deutschland braucht mehr Innovationen und Schleswig-Holstein will hierbei einen entscheidenden Beitrag leisten. Im Norden gibt es viele Geschäftsideen und Unternehmen, die das Potential haben groß zu werden und damit einen wesentlichen Impact für Wirtschaft und Gesellschaft zu erzielen.“
„Beim Motto ‚Think big!‘ geht der Blick schnell nach Amerika und tatsächlich ist es genau dieses Mindset, das unsere Start-ups auf der Reise ins Silicon Valley am meisten verinnerlichen, weil sie es bei den Begegnungen mit amerikanischen Investor:innen, Start-ups und Wirtschaftsvertreter: innen selbst hautnah erleben“, erklärt Axel Schulz, Vorstand von The Bay Areas. Er wird die Reise wieder leiten. Bereits zum 5. Mal veranstalten die drei Vereine StartUp SH, der Marketing Club Schleswig-Holstein und The Bay Areas gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium den Überflieger-Wettbewerb. Highlight zum Jubiläum: Zusätzlich zur einwöchigen Reise für drei Early Stage Start-ups (bis 3 Jahre) wurde ein Sonderpreis für drei Later Stage Start-ups (bis 8 Jahre) ausgelobt. Geplant ist die Reise Februar 2024.
„Die Later Stage Start-ups reisen für 14 Tage ins Silicon Valley und haben so eine zusätzliche Woche, um ihre neugewonnenen Kontakte zu intensivieren und noch mal mehr zum Thema Internationalisierung und Wachstum für das eigene Unternehmen mitzunehmen“, erklärt Dr. Anke Rasmus, 1. Vorsitzende von StartUp SH.
Fünf Überflieger-Wettbewerbe, 18 Flugtickets für vielversprechende jungen Unternehmen aus Schleswig-Holstein: das ist nur durch das Engagement von zahlreichen etablierten Unternehmen und Institutionen möglich. „Wir freuen uns über die Treue unserer Sponsoren, die die jungen Unternehmen auch hier in Schleswig-Holstein vernetzen und als Partner mit Tipps und Kooperationen zur Seite stehen. Auch damit leben wir den Spirit des Silicon Valley“, betont Börrje Schneider, Vorstand Marketing Club Schleswig-Holstein. Für das Netzwerken vor Ort überreichten sowohl der Marketing Club als auch The Bay Areas allen neun Finalist:innen eine kostenlose Jahresmitgliedschaft und freuen sich auf den Austausch mit den Gründerinnen und Gründern.
Über den Wettbewerb
Der Überflieger-Wettbewerb findet bereits zum fünften Mal statt und wird von den drei Vereinen The Bay Areas, Marketing Club Schleswig-Holstein und StartUp SH zusammen mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus Schleswig-Holstein veranstaltet. Start-ups mit innovativen Ideen aus Schleswig-Holstein erhalten so die Chance, ihre Geschäftsidee einem breiten Publikum vorzustellen, in den Spirit des Silicon Valley einzutauchen und auf beiden Seiten des Atlantiks neue Kontakte aufzubauen.
Norddeutschlands Bauwirtschaft in bester Hochsommer-Laune: Bei strahlendem Sonnenschein hat Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen am Vormittag die 68. Fachmesse NordBau in Neumünster eröffnet. Nach zwei Corona-Jahren ist die Kompaktschau auf fast 70.000 Quadratmetern wieder restlos ausgebucht.
Symbolischer Auftakt: Nordbau-Chef Dirk Iwersen setzt mit Minister Madsen einen weiteren Stein auf die 68 Jahre alte Nordbau-Mauer
Nach Einschätzung von Madsen steht die Branche dabei vor riesigen Aufgaben: «Angesichts von Klimawandel und Wasserknappheit werden in den kommenden Jahrzehnten Milliarden-Investitionen nötig, um veraltete Infrastrukturen zu erneuern – vom Nordseedeich bis zum kommunalen Regenteich», sagte Madsen bei der Auftaktveranstaltung in den Holstenhallen. Kaum ein Thema werde für die Volkswirtschaft künftig so relevant sein wie der Umgang mit Wasser – ob als lebensnotwendige Ressource oder in Form bedrohlicher Ereignisse durch Starkregen oder Überflutungen.
Bis Sonntag präsentieren sich bei der «Nordbau» Aussteller aus Bauwirtschaft, Hochschulen oder Verbänden. Beim Schwerpunkt-Thema «Wasser & Bauen» geht es unter anderem um Starkregen, Hochwasserschutz, Wasserversorgung und Umwelt. Auf rund 69 000 Quadratmetern Freigelände und gut 20 000 Quadratmetern Hallenfläche bietet die Messe aber genügend Platz, um die komplette Bandbreite des Baugeschehens zu präsentieren. So zeigen die Aussteller nach Messe-Angaben Produkte und Konzepte, beraten und geben praktische Tipps zur Umsetzung bei Renovierung und Sanierung für das eigene Heim, Mietobjekte, Gewerbebauten und anstehende Bauvorhaben. Erwartet werden 60 000 Besucherinnen und Besucher.
Madsen bei seiner Eröffnungsrede im NordBAU-Foyer
Hier Madsens Eröffnungs-Grußwort in voller Länge – Audio starten
Gesine Strohmeyer, Geschäftsführerin von „Hamburg Wasser“, beleuchtete in einem Gastvortrag die Resilienz der Wasserwirtschaft. Wie Kopenhagen zu einer Schwammstadt und damit zu Vorreiterin für viele andere Städte in Europa wurde, berichtete die Dänin Lykke Leonardsen. Sie ist als Expertin in der Kommunalverwaltung von Kopenhagen maßgeblich an der Umsetzung beteiligt. Das Konzept einer Schwammstadt ist, das Niederschlagswasser dort zwischenzuspeichern, wo es fällt. Die enge Verbindung zum NordBau-Partnerland Dänemark wird abschließend der Botschaftsrat Mikkel Hagen Hess unterstreichen.
Madsen mit UV-Nord-Präsident Philipp Murmann (rechts), Wasserwerke-Chef Ingo Hannemann (links) und Nordbau-Chef Dirk Iwersen beim Rundgang durch das Klärwerk von „Hamburg-Wasser“
Die norddeutsche Bauwirtschaft steht nach Einschätzung von Wirtschafts- und Technologieminister Claus Ruhe Madsen vor riesigen Aufgaben: «Angesichts von Klimawandel und Wasserknappheit werden in den kommenden Jahrzehnten Milliarden-Investitionen nötig, um veraltete Infrastrukturen zu erneuern – vom Nordseedeich bis zum kommunalen Regenrückhaltebecken», sagte Madsen heute bei einem Besuch des Unternehmens „Hamburg Wasser“ im Vorfeld der 68. Fachmesse „Nordbau“. Kaum ein Thema werde für die Volkswirtschaft künftig so relevant sein wie der Umgang mit Wasser – ob als lebensnotwendige Ressource oder in Form bedrohlicher Ereignisse durch Starkregen oder Überflutungen, sagte Madsen vor rund 20 Fachjournalisten.
Von Morgen bis Sonntag präsentieren sich bei der „Nordbau“ in Neumünster auf rund 89.000 Quadratmetern rund 700 Aussteller aus Bauwirtschaft, Hochschulen oder Verbänden. Erwartet werden 60.000 Besucherinnen und Besucher. Es gibt zudem über 50 Seminare und Veranstaltungen mit 4.500 Tagungsgästen. Beim Schwerpunkt-Thema „Wasser & Bauen“ geht es unter anderem um Starkregen, Hochwasserschutz, Wasserversorgung und Umwelt.
Angesichts von knapp 1.100 Kilometern Küstenlinie in Schleswig-Holstein erinnerte Madsen an die massiven Anstrengungen der Landesregierung beim Küstenschutz: So sei allein an der Nordseeküste eine Vervierfachung der Länge der so genannten Klimadeiche auf 100 Kilometer vorgesehen. Allein das löse ein Auftragsvolumen von knapp 400 Millionen Euro aus. Madsen: «Immerhin leben mehr als 330.000 Menschen in überflutungsgefährdeten Landesteilen von Schleswig-Holstein, betroffen sind zudem rund 60 Milliarden Euro an Sachwerten.»
Klimadeich-Baustelle auf Nordstrand
Da sich schwer prognostizieren lasse, wo das Wasser künftig besonders stark steigen wird, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt (LfU) an einem Online-System. Madsen: «Auf diese Weise sollen Wasserstände an den Pegeln im Inland künftig mithilfe von Künstlicher Intelligenz vorhergesagt und automatisch Hochwasser-Warnungen ausgelöst werden. Das Land fördert das Vorhaben in den kommenden drei Jahren mit 255.000 Euro.»
Madsen sagte nach dem Rundgang durch das Hamburger Werk weiter – Video starten….
Eine weitere Herausforderung für Wirtschaft und Wissenschaft sei der Umgang mit Abwässern. Vor diesem Hintergrund lobte Madsen den engen Schulterschluss zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein. So sammle das Hamburger Klärwerk nicht nur den eigenen Klärschlamm, sondern auch den von Lübeck und anderer Städte und Kommunen Schleswig-Holsteins. «Aktuell entsteht in Hamburg eine zweite Rest-Klärschlamm-Verbrennungslinie, um weitere Mengen aus Schleswig-Holstein aufnehmen zu können», so Madsen. Das Werk – das in Kooperation mit den Entsorgungsbetrieben Lübeck (EBL) und dem Abwasserzweckverband (AZV) Südholstein arbeitet, sei Vorreiter hinsichtlich der Freisetzung aller im Schlamm enthaltenen Energieträger.
Ein weiteres Zukunftsfeld sei die Wasserspeicherung. «Dabei brauche ich gar nicht bis in meine Heimatstadt nach Kopenhagen schauen, die als so genannte Schwammstadt europaweit Maßstäbe setzt – so etwas praktizieren wir, wenn auch in sehr kleinem Maßstab, über renaturierte Flächen längst auch bei uns», sagte Madsen mit Blick auf die Treene-Region im Kreis Schleswig-Flensburg. Wichtig sei neben der Bereitstellung geeigneter Flächen aber auch, dass die Verwaltungen entsprechende Anträge schneller bearbeiten, so Madsen. Der Kreis Schleswig-Flensburg sei hier mit vier Vollzeitstellen bereits gut vorbereitet.
Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat unterdessen im Rahmen ihrer Informationskampagne wasserstark.sh eine Ausstellung zu vergangenen Hochwasser-Problemen eröffnet. «Diese Ausstellung hat das Ziel, die Bevölkerung für die Risiken von Sturmfluten, Hochwasser und Starkregen zu sensibilisieren und gleichzeitig Möglichkeiten zur Vorsorge aufzuzeigen», so Madsen.
Notiz-Blog der Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus