Meyers presserelevante Wochentermine

HEUTE, 18 Uhr: Anlässlich des 350jährigen Bestehens der Kieler Christian-Albrechts-Universität findet heute Abend die Abschlussveranstaltung des Schüler-Ideenwettbewerbs des Instituts für Betriebswirtschaftslehre statt. Gesucht wurden seit Juli 2014 Geschäftsideen und Konzepte für die Zukunft. Teilnehmen konnten alle Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse in Schleswig-Holstein. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer wird heute Abend ab 18 Uhr im „Haus der Wirtschaft“ der IHK zu Kiel (Bergstraße) die besten Ideen auszeichnen und würdigen.
Einzelheiten zum Wettbewerb: hier klicken

DIENSTAG, 7. Juli, 12 Uhr – Kieler Schloß: Gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt wird Meyer am „Unternehmertag NORD“ des Unternehmensverbandes im Kieler Schloß teilnehmen. Es geht einmal mehr um die Frage, wie es um die Verkehrsinfrastruktur im Norden bestellt ist. Auch wenn es nicht im offiziellen Programm steht: Ein interessanter Randaspekt mit dem Bundesminister dürfte das weitere Vorgehen bei der Breitband-Strategie des Bundes sein. Hier fehlen den Ländern nach wie vor klare Eckpunkte.

MITTWOCH, 8. Juli, 10 Uhr – Wirtschaftsausschuss Landtag: Das 238 Kilometer lange Netz-West, also die Bahnstrecke von Hamburg nach Westerland, steht zur erneuten Vergabe an einen Betreiber an. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit werden der Wirtschafts- und der Finanzausschuss des Landes gemeinsam über einen Vorschlag des Verkehrsministeriums beraten, welches Unternehmen ab Dezember 2016 die rund 18.000 Fahrgäste befördern soll. Achtung, nicht verwechseln: Die Netz-West-Vergabe hat nichts – oder nur sehr sehr indirekt – mit der aktuellen Diskussion um die künftgen Betreiber des Sylt-Shuttle zu tun. Ein weiteres Thema im Ausschuss hat die FDP auf die Tagdesordnung gesetzt: Bericht der Landesregierung über die Auswirkungen der Sparvorschläge der Deutschen Bahn zur geplanten neuen S-Bahnlinie S4 nach Bad Oldesloe

DONNERSTAG, 9. Juli, 9-10 Uhr: Meyer zu Besuch in Barmstedt: Gemeinsam mit Bürgermeisterin Heike Döpke wird Meyer über aktuelle Belange der Stadt sprechen – insbesondere über die geplante Ausweisung eines Gewerbegebietes.

DONNERSTAG, 9. Juli, 11.15 Uhr: Pressegespräch bei der NAH.SH, Raiffeisenstraße 1Wie zufrieden waren die Schleswig-Holsteiner im vergangenen Jahr mit ihrem Nahverkehr im Land. Meyer und NAH.SH-Chef Bernhard Wewers stellen die Ergebnisse einer Marktuntersuchung vor.

DONNERSTAG, 9. Juli, 14 Uhr: Anlässlich des 50jährigen Bestehens des Ferien-Erholungsdorfes Golsmaas in Kronsgaard zwischen Maasholm und Gelting an der Ostsee hält Wirtschaftsminister Reinhard Meyer ein Grußwort.

FREITAG, 10. Juli, 11 Uhr: In Büdelsdorf hält Meyer eine Rede anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Firma Schnoor Industrie-Elektronik

FREITAG, 10. Juli, 13.30 Uhr: Besuch und Pressegespräch bei einem Flensburger Integrationsprojekt für langzeitarbeitslose Männer. Pressegespräch gemeinsam mit dem Jobcenter Flensburg bei der „bequa“ in der Stiftstraße 5-11 in Flensburg.

SONNABEND, 11 Juli, 11 Uhr Lägerdorf, Breitenburger Straße – Meyer ist vor Ort bei einem „Demo“-Termin von Bürgern aus Lägerdorf und Münsterdorf wegen der eingeschränkten Befahrbarkeit der Landesstraße 116 (Breitenburger Straße)

SONNABEND, 11. Juli, 12.30 Uhr: Grußwort und Teilnahme an der „Brunsbütteler Wattolümpiade“

Deutsche Firmen beliebte Übernahme-Kandidaten

Nach Prognosen der Deutschen Bank ist künftig vermehrt mit Übernahmen deutscher Firmen durch Investoren aus dem Mittleren Osten und aus China zu rechnen. «Noch nie war das Interesse an Europa so groß», befand der Investmentbanker Karl-Georg Altenburg, Co-Chef des Bereichs «Corporate Finance» der Bank für Europa, in der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». «In großer Zahl richtig konkret» werfe vor allem China ein Auge auf mögliche Kandidaten.

Engagements von ausländischen Investoren bei großen deutschen Unternehmen sind nicht neu. Drittgrößter Aktionär bei Volkswagen ist mit 17 Prozent der VW-Stimmrechte etwa das Emirat Katar.

Die junge Generation der Herrscherfamilien habe deutsche Unternehmen verstärkt im Blick, sagte Altenburg: «Weil das Interesse und die Kapitalmenge der Staatsfonds so groß sind, haben wir für deren Betreuung gerade ein eigenes Team aufgebaut.»

Die arabischen Golfländer verfügen dank der Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft über viel Geld. Da die Ära der fossilen Rohstoffe in einigen Jahrzehnten zu Ende gehen könnte, versuchen sie, in Bereichen wie Finanzen, Immobilien oder Tourismus neue Geschäftsfelder aufzubauen – dazu zählen auch finanzstarke Airlines wie Emirates und Etihad. Etihad aus Abu Dhabi hält ein großes Anteilspaket an Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft Air Berlin.

Meyer zur Prokon-Entscheidung: Ein sonniger Tag für den Standort Itzehoe

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Meyer (mitte) mit Prokon-Insolvenzverwalter Penzlin (links) und Steinburgs Landrat Wendt

Nach einem harten Kampf um die Stimmen der Anleger muss sich der Energiegigant EnBW den Öko-Freunden von Prokon geschlagen geben. Die Anleger wollen die Firma als Genossenschaft weiter betreiben. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer spricht von einem sonnigen Tag für Itzehoe und eine gute Entscheidung für die gesamte Wirtschaftsregion im Kreis Steinburg. Die Prokon-Anleger wollen die Windenergie-Firma nach der Insolvenz behalten und als Genossenschaft weiterführen. Das beschloss die Gläubigerversammlung soeben in Hamburg. Ein Kaufangebot des Energieversorgers EnBW über 550 Millionen Euro wurde nicht mehr zur Abstimmung gestellt, nachdem sich die Mehrheit der Gläubiger für die genossenschaftliche Lösung ausgesprochen hatte. Für den Karlsruher Konzern ist das ein herber Rückschlag, nachdem er sich sehr intensiv um die Zustimmung der Anleger bemüht hatte. Meyer sagte soeben (Audiopfeil klicken)

«Wir bedauern natürlich diese Entscheidung, denn Prokon und EnBW hätten gut zusammengepasst und gemeinsam die Windkraft in Deutschland noch stärker voranbringen können», sagte unterdessen EnBW-Vorstandschef Frank Mastiaux. «Aber wir haben auch großen Respekt für die Verbundenheit der Genussrechtsinhaber mit Prokon, die darin zum Ausdruck kommt.» Für die EnBW-Strategie, die bereits Mitte 2013 beschlossen wurde, ändere sich dadurch nichts. «Wir werden uns jetzt, wie ursprünglich geplant, auf Maßnahmen vor allem des organischen Wachstums konzentrieren, um unsere Ziele zu erreichen», sagte Mastiaux. Für das Genossenschaftsmodell stimmten rund 35 000 Prokon-Anleger, die mehr als 800 Millionen Euro Genussrechtskapital vertreten. Mehrere tausend Gläubiger waren in einer Hamburger Messehalle zusammengekommen, um über die Zukunft des Unternehmens zu entscheiden. Insgesamt hat Prokon rund 100 000 Gläubiger. Neben den etwa 75 000 Anlegern, die über Genussrechte rund 1,4 Milliarden Euro in der Firma aus Itzehoe (Schleswig-Holstein) angelegt hatten, haben auch Banken, Arbeitnehmer und andere Gruppen ihr Votum abgeben. Über Prokon war 2014 wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das Unternehmen hatte sich mit hochverzinslichen Genussscheinen finanziert und konnte die Papiere nicht mehr zurücknehmen. Gründer Carsten Rodbertus musste das Unternehmen nach Konflikten mit Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin verlassen. Gegen Rodbertus ermittelt die Staatsanwaltschaft Lübeck wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung.

Im SH-Außenhandel spielen die Griechen kaum eine Rolle -Snower fordert Neustart-Programm 

Im Außenhandel Schleswig-Holsteins spielt das krisengeschüttelte Griechenland nach den Worten von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer keine große Rolle. Das Ausfuhrvolumen nach Griechenland betrug 2014 rund 123,2 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anteil am Gesamtexport des Landes von 0,6 Prozent. Damit kam Griechenland auf Platz 31. Bei den Einfuhren Schleswig-Holsteins belegte Griechenland mit 32,8 Millionen Euro Rang 46. Im ersten Quartal dieses Jahres haben sich die Anteile nicht wesentlich verändert.

Anders sieht es auf Bundesebene aus, hier ein Überblick:

 

Aus Sicht des Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Dennis Snower, braucht Griechenland ein «Neustart-Programm» außerhalb der Eurozone. Ein Hoffnung bringender Plan sei nur außerhalb der Eurozone vorstellbar, weil ein Verbleib falsche Anreize für die Stabilitätspolitik in der Eurozone setzen würde, sagt Snower. «Da die griechische Regierung einen Euro-Austritt bislang ablehnt und ein erzwungener Austritt politisch extrem risikoreich wäre, müssten die Gläubiger den freiwilligen Austritt Griechenlands aus dem Euro «erkaufen».

So müssten die Gläubiger einen Großteil der Schulden erlassen und ein «Programm Neustart» auflegen, das dem Land Reformen, Investitionen in Bildung und den Aufbau von Know-how in Zukunftstechnologien erlaubt, so Snower. Mit deutlich weniger Schulden gäbe es die Chance für einen Neuanfang: Das Land müsste kein gescheiterter Staat werden, sondern könnte sich außerhalb der Eurozone erneuern.

Griechenland könnte dann in eigener Souveränität Reformen umsetzen, in die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit seiner Wirtschaft investieren und die Korruption bekämpfen, um damit die Basis für langfristiges, nachhaltiges Wachstum zu legen. Eines Tages könnte das Land dann gestärkt in die Eurozone zurückkehren – und Vorbild werden für einen echten Relaunch.

Meyer zu geringerer EU-Förderung des Belttunnels: Dänen werden neu kalkulieren

Der Fehmarn-Tunnel soll Reisezeit zwischen Dänemark und Deutschland sparen. Doch vor dem Megaprojekt türmen sich Herausforderungen auf. Schlechte Nachrichten aus Brüssel machen den Tunnelbauern Geldsorgen.

Grund: Beim Bau des Fehmarnbelt-Tunnels muss Dänemark mit deutlich weniger Mitteln der EU auskommen als geplant. «Wir bekommen nur die Hälfte der EU-Unterstützung, mit der wir für die Fehmarnbelt-Verbindung gerechnet hatten», sagte der neue Verkehrsminister Hans-Christian Schmidt in Kopenhagen.

Demnach bekommt Dänemark für den Straßen- und Eisenbahntunnel zwischen Fehmarn und der dänischen Insel Lolland für den Zeitraum zwischen 2016 und 2019 einen Zuschuss von knapp 4,4 Milliarden dänischen Kronen (589 Millionen Euro). «Uns werden mehr als vier Milliarden Kronen fehlen», sagte Schmidt an seinem ersten Arbeitstag.

IMG_0868Während die Grünen im Bundestag von einer „neuen Hiobsbotschaft“ aus Brüssel sprachen und die Lage als „dramatisch“ skizzierten, kommentierte Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer die Entscheidung im Gespräch mit Mirja Fiedler vom NDR-Schleswig-Holstein-Magazin so (Soundpfeil klicken)

Der bisherige Verkehrsminister Magnus Heunicke wies dagegen daraufhin, dass es sich nur um die erste Bewerbungsrunde für EU-Mittel handele. Für den Zeitraum ab 2020 könne Dänemark erneut um Unterstützung ansuchen. «Fehmarn ist immer noch ein Megaprojekt mit hoher Priorität in Europa», sagte der Sozialdemokrat. Sein liberaler Nachfolger wollte angesichts der «dramatischen Neuigkeiten» in den kommenden Tagen ein Krisentreffen einberufen.

Dänemark finanziert das Großprojekt weitgehend allein; Deutschland muss nur für die eigene Hinterlandanbindung aufkommen. Für Kopenhagen wird der Tunnel mit 7,4 Milliarden Euro ohnehin schon teurer als geplant. Bei den Verhandlungen mit den Bauunternehmen wollen die Dänen deshalb noch die Preise drücken. Bis September könnten die Verträge unterschrieben sein. 2016 könnte der Bau beginnen, 2021 abgeschlossen sein. Die deutsche Bahnanbindung wird aber voraussichtlich erst 2024 fertig.

Arbeitslosenzahl in SH auf neuem Tiefstand – Meyer appelliert an Ausbildungsbereitschaft der Betriebe

Die Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein ist im Juni auf einen neuen Tiefstand gesunken. Insgesamt waren 93 300 Menschen ohne festen Job, wie die Regionaldirektion Nord der Arbeitsagentur in Kiel berichtet. Im Vergleich zum Mai ging die Zahl der Arbeitslosen um 1600 oder 1,7 Prozent zurück, gegenüber Juni 2014 betrug der Rückgang 4100 oder 4,2 Prozent. «Die niedrigste Arbeitslosenzahl in einem Juni seit 22 Jahren zeigt, dass sich die robuste Konjunkturentwicklung weiterhin positiv auf den Arbeitsmarkt auswirkt – über die üblichen Saisoneffekte hinaus», sagte Agenturchefin Margit Haupt-Koopmann. Die Arbeitslosenquote betrug 6,2 Prozent.

Nach den Worten von Arbeitsminister Reinhard Meyer ist der Ausbildungsmarkt mit 6.973 unversorgten Bewerberinnen und Bewerbern (-1,0) in Relation zu 6.570 gemeldeten unbesetzten Ausbildungsplätzen (-5,6) weiterhin leicht unausgeglichen. „Ich appelliere an alle Betriebe mit Ausbildungsbefähigung, ihre Ausbildungskapazitäten noch einmal wohlwollend zu prüfen. Eine gute Ausbildung in Schleswig-Holstein trägt dazu bei dem drohenden Fachkräftemangel erfolgreich entgegen zu wirken“, sagte Meyer.

Erfreulicherweise können im Juni auch die Langzeitarbeitslosen von der guten Arbeitsmarktlage profitieren. „Mit 4,6% weniger Langzeitarbeitslosen im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigt sich hier eine positive Entwicklung auf, die auch ein Ausdruck der hervorragenden Tätigkeit unserer 16 Projekte gegen Langzeitarbeitslosigkeit aus Landesprogramm Arbeit sind. Die die Chancen von Langzeitarbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt sind allerdings nach wie vor zu gering, als das sich jetzt schon Zufriedenheit breit machen dürfe“, so Meyer.

Poststreik: Prokon-Insolvenzverwalter verlängert Frist 

 Wegen des Poststreiks hat der Insolvenzverwalter von Prokon eine wichtige Frist für die Inhaber von Genussrechten an der angeschlagenen Windenergiefirma verlängert. Anleger, die sich weiter an Prokon als Genossenschaft beteiligen wollen, können noch bis zum 1. Juli eine entsprechende Zustimmungserklärung einsenden, teilte Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin – hier mit Wirtschaftsminister Meyer  in Itzehoe – am Wochenende mit.

Eine Abgabe der Unterlagen sei auch noch direkt vor dem Beginn der Gläubigerversammlung am 2. Juli in den Hamburger Messehallen möglich. Die Frist war ursprünglich bis zu diesem Freitag vorgesehen. Rund 75 000 Anleger sollen in der nächsten Woche darüber entscheiden, ob Prokon in eine Genossenschaft umgewandelt wird. Alternativ liegt ein Übernahmeangebot des Karlsruher Energiekonzerns EnBW vor. Eine weitere Möglichkeit wäre die Auflösung der Firma.

25 Jahre marode Brücke in Büchen – Meyer will mit „rundem Tisch“ Bewegung in die Planung bringen

25 Jahre halbseitige Sperrung der Büchen-Brücke über den Elbe-Lübeck-Kanal – nun will Verkehrsminister Reinhard Meyer zumindest Bewegung in die Planung eines Ersatzbauwerkes bringen. Bei einem Ortstermin mit Büchens Bürgermeister Uwe Möller und Vertretern der Gemeinde sowie der Straßenbauverwaltung des Landes kündigte Meyer für den Herbst einen Runden Tisch an, an dem sich die für die Brücke zuständige Schiffahrtsverwaltung des Bundes, das Land, der Kreis und die Gemeinde Büchen beteiligen sollen. „Ich verspreche keine schnelle Lösung“, sagte Meyer, aber angesichts des nun seit 25 Jahren andauernden Zustands müsse zumindest eine Perspektive aufgezeigt werden. „Es kann nicht so weitergehen, das einer dem anderen den schwarzen Peter zuspielt, auch wenn die Brücke zweifellos nach wie vor standsicher ist und sich die Verkehrsmengen mit rund 3000 Fahrzeugen am Tag in überschaubaren Grenzen halten, zumal die Ampelschaltung für über 7000 Fahrzeuge täglich ausgelegt ist“, so der Minister.

Bei einem Pressegespräch im Rathaus sagte Meyer der NDR-1-Welle-Nord-Reporterin Kathrin Bohlmann (Audiopfeil klicken)

Und zuvor hatten sich Meyer und Möller in einem Doppel-Interview direkt an der Brücke gegenüber Tobias Gellert vom NDR-Schleswig-Holstein-Magazin so geäußert (Audio-Pfeil klicken)

Der Beitrag läuft heute abend um 19.30 Uhr auf N 3 im NDR-Schleswig-Holstein-Magazin

Ein weiteres Thema mit dem Bürgermeister der 7000-Einwohner-Gemeinde: Der weitere Weg Büchens zu einer fahrrad- und pendlerfreundlichen Kommune:

Wie Meyer sagte, stelle das Land in diesem Jahr  für so genannte „Bike-and-Ride-Anlagen“ an Bahnhöfen zusätzlich eine Million Euro zur Verfügung. Erst am Dienstag hatten sich Vertreter von Kommunen, in deren Einzugsbereich sich ein Bahnhof befindet, im Rahmen der vom Land angebotenen Fachexkursion „hin und weg“ vor Ort ein Bild von verschiedenen Bike & Ride aber auch von Park & Ride-Anlagen und deren Fördermöglichkeiten machen können.

Das Land möchte die zusätzliche Million nach den Worten von Meyer dazu nutzen, die Kommunen in die Lage zu versetzen, entsprechende Planungen voranzutreiben. Zudem erhöhe das Land die Förderquote für die Kommunen von 75 Prozent auf 85 Prozent der Kosten. Dies jedoch nur solange, bis die Zusatz-Million verbraucht sei. „Büchen kann hier ein wunderbares Pilotprojekt sein“, sagte der Minister.

„Die Verknüpfung von Fahrrad und Nahverkehr ist uns besonders wichtig. Wir wollen mit der zusätzlichen Förderung und den verbesserten Förderregeln den Kommunen helfen, schneller und mehr Bike-and-Ride-Anlagen zu bauen“, sagte Meyer in einem Pressegespräch mit Büchens Bürgermeister Uwe Möller. Auch Büchen sei mit seinem fahrradfreundlichen Konzept ein Kandidat für diese Fördermittel.

Wie Meyer weiter sagte, hätten bereits zahlreiche Kommunen im Land Interesse an dem Thema signalisiert. „Ich bin sicher, dass wir gemeinsam einige Projekte auf den Weg bringen werden, um den Alltagsradverkehr komfortabler zu machen. Gerade für Pendler ist es wichtig, ihr Rad sicher am Bahnhof abstellen zu können“, so der Minister.

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Meyer mit Bürgermeister Uwe Möller (2.v.r) auf dem Bahnhof von Büchen, der um ein pendlerfreundliches Park&Bike-Angebot erweitert werden soll.

Meyer & Landrat Mager weihen Wegweiser für Radwanderweg in Herzogtum-Lauenburg ein

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Meyer (Mitte) mit Lauenburgs Landrat Dr. Christoph Mager (rechts) und dem örtlichen Landtagsabgeordneten Olaf Schulze

Verkehrsminister Reinhard Meyer hat am Vormittag mit Landrat Dr. Christoph Mager die Beschilderung des so genannten „Iron Curtain Trail“ in Lauenburg eingeweiht. Der Radfernweg verläuft auf 9.000 Kilometern von der Barentssee in Norwegen bis zum Schwarzen Meer. Der Streckenverlauf orientiert sich dabei am Verlauf des ehemaligen „Eisernen Vorhangs“. Zwischen Ostsee und Elbe verläuft der „Iron Curtain Trail“ durch die Hansestadt Lübeck und die Kreise Nordwestmecklenburg, Ludwigslust-Parchim und dem Herzogtum Lauenburg. „Dieser Radwanderweg bietet einen gelungenen Mix aus erlebbarer Geschichte, Naturgenuss, touristischen Sehenswürdigkeiten und guter Gastronomie und Beherbergung“, sagte Meyer.

Der Routenverlauf zwischen Ostsee und Elbe wurde nach den Worten des Ministers bereits 2013 optimiert. Dabei wurden touristische Ziele wie die Schifferstadt Lauenburg mit Schloss und Fürstengarten sowie das Schifffahrtsmuseum, aber auch die Inselstadt Ratzeburg, Rothenhusen und die Hansestadt Lübeck besser an die Radroute angebunden. „Bisher war der neue Streckenverlauf in Schleswig-Holstein nicht ausgeschildert“, so Meyer. Damit sich das ändert, hätten das Land und der Kreis Herzogtum Lauenburg eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Das Wirtschaftsministerium hatte die erforderlichen Finanzmittel 24.500 Euro zur Verfügung gestellt und der Kreis hat sehr engagiert die Beschilderung umgesetzt.

Meyer: „Der ,Iron Curtain Trail‘ hat durch den neuen und nun auch beschilderten Streckenverlauf deutlich an Attraktivität gewonnen. Damit das Angebot bekannter wird, haben wir bereits erste Vermarktungsaktivitäten über die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein in Gang gesetzt.“.

Informationen zur Radroute und kostenfreie GPS-Tracks stehen unter www.sh-fahrradland.de zur Verfügung.

Meyer heute in Lauenburg, Büchen und Geesthacht 

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer ist heute zu mehreren Gesprächen im Kreis Herzogtum-Lauenburg unterwegs:

 In Lauenburg am Bahnhof wird er um 9 Uhr gemeinsam mit Landrat Dr. Christoph Mager die Beschilderung des touristisch wichtigen Radwanderwegs „Iron Curtain Trail“ einweihen. Ein Fototermin für die Presse. Der Weg führt entlang des ehemaligen „eisernen Vorhangs“. Das Land unterstützt das Projekt mit knapp 30.000 Euro.

Anschließend besucht Meyer die seit 25 Jahren halbseitig gesperrte Brücke über den Elbe-Lübeck-Kanal zwischen Büchen und Büchen-Dorf im Zuge der Landesstraße 205, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen.

Danach geht es weiter nach Büchen. Die Gemeinde hat in den letzten Jahren nicht nur ihren Bahnhof modernisiert, sondern ist auch sehr engagiert beim Ausbau von Park & Ride oder Park & Bike Angeboten. Zu diesem und den anderen Themen findet um 12 Uhr im Amtshaus von Bürgermeister Uwe Möller ein Pressegespäch statt.

Ebenfalls eingeladen ist die Presse bei einem anschließenden Betriebsbesuch um 13.30 Uhr in Geesthacht. Meyer besucht die Firma Incoatec (Max-Planck-Straße 2) – einem Entwickler und Produzenten von Labordiagnostik-Geräten. Bei der 50 Mitarbeiter starken Firma handelt es sich um eine vor 13 Jahren erfolgte und sehr erfolgreiche Ausgründung aus dem Helmholtz-Zentrum.

Nach dem Firmenbesuch ist die Presse auch noch zur Teilnahme zu einem Gespräch mit dem örtlichen SPD-Landtagsabgeordneten Olaf Schulze und Minister Meyer eingeladen.

Notiz-Blog der Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus