
Die Landesregierung schlägt ein weiteres Kapitel der Landesdachmarke „Schleswig-Holstein. Der echte Norden.“ auf: Nachdem sich ein Großteil der heimischen Wirtschaft in den vergangenen vier Jahren über das Partnerprogramm der WTSH bereits unter dem neuen Marken-Dach versammelt hat, stehen nun die Bürgerinnen und Bürger des Landes selbst im Mittelpunkt einer Kampagne. „Unter dem Motto ,Warum SH?‘ ermuntern wir Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner dazu, ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen, warum sie den echten Norden zu ihrem Lebens- und Arbeitsmittelpunkt gemacht haben“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz heute in Kiel zum Auftakt einer landesweiten Großplakat-Aktion. Ein starkes Bekenntnis zum eigenen Standort sei die beste Werbung im Wettbewerb der Regionen und die Voraussetzung dafür, sich im nächsten Schritt außerhalb der Landesgrenzen zu positionieren, so Buchholz.
Wie der Minister erläuterte, wird ab Freitag (15. März) neben der landesweiten Plakat-Aktion unter anderem die Webseite www.Darum.SH freigeschaltet. Darüber können Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Geschichten einsenden. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden Wochenenden in schleswig-holsteinischen Hotels verlost. „Der echte Norden ist eine der attraktivsten Regionen in Deutschland, um Beruf und Leben ideal miteinander zu vereinbaren“, so Buchholz. „Diesen Wettbewerbsvorteil wollen wir durch eine starke Identifikation mit dem eigenen Land weiter ausbauen. Wir als Landesregierung laden deshalb alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich an der Kampagne zu beteiligen.“
Im Gespräch mit RS:H sagte Buchholz weiter zur Kampagne
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Bei den plakatierten Schleswig-Holsteinern handelt es sich unter anderem um die Grafik-Designerin Iris Meschke aus Flensburg. Die 49-Jährige wurde in der Nähe von Husum geboren, lebte zwischenzeitlich in Italien, arbeitete in Hamburg und hat sich ganz bewusst wieder für Schleswig-Holstein als Lebensmittelpunkt entschieden. Michael Plett aus Felmerholz im Kreis Rendsburg-Eckernförde hingegen ist ein echtes schleswig-holsteinisches Urgestein. Der 48-Jährige lebt in 5. Generation in Felmerholz auf dem Hof seiner Familie, auf dem er nebenberuflich bis heute auch Landwirtschaft betreibt. Ein Umzug? Für ihn undenkbar.
Nach den Worten von Buchholz und Stefanie Giese von der Kieler Werbeagentur boy, die für die Kampagne im letzten Jahr den Zuschlag erhalten hatte, werden die Großflächen im März zunächst in 14 Städten an Fußwegen, Supermarkt-Parkplätzen oder Bahnsteigen zu sehen sein. Die zweite Welle folgt dann im September. Zusätzlich werden die Motive in landesweit 45 Restaurants und Kneipen auf Bierdeckeln zu finden sein. Einen Schwerpunkt der Kampagne bildet zudem das Online-Marketing.
„Ziel der gesamten Kampagne ist es, einerseits das Wir-Gefühl zu stärken – und das Land zugleich noch attraktiver für Touristen, Studenten, Fachkräfte, Unternehmen oder Unternehmensgründer und -gründerinnen zu machen“, sagte Buchholz. Dazu diene unter anderem auch die erfolgreiche Kampagne „#bleib oben“, mit der das Land seit letztem Jahr zukünftige Fachkräfte dazu bewegen will, eine berufliche Ausbildung zu machen und danach in Schleswig-Holstein zu bleiben. Die nächste Stufe der Dachmarken-Kampagne, mit der dann auch außerhalb der Landesgrenzen für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein geworben wird, soll im kommenden Jahr nach Vorlage einer Ansiedlungs-Strategie ausgearbeitet werden.
Die Kosten der Kampagne „Warum SH?“ belaufen sich für die Jahre 2018 und 2019 auf insgesamt rund 235.000 Euro.

Und so berichten die Kieler Nachrichten:


Buchholz sagte bei der Übergabe der Förderurkunde weiter

Im Gespräch mit Journalisten sagten Buchholz und Stöcker weiter…

Dabei könne Schleswig-Holstein durchaus selbstbewusst auftreten: Mit gut 34 Millionen Übernachtungen war 2018 für den Tourismus im Norden ein Rekordjahr. Mit einer durchschnittlichen Verweildauer von vier Tagen blieben die Gäste in Schleswig-Holstein demnach im Bundesvergleich sogar am längsten.
«Wir sind stolz auf das Jahresergebnis, wissen aber auch, dass wir uns keineswegs auf unseren Erfolgen ausruhen dürfen», sagte Rohlfs. Es gebe noch reichlich Luft nach oben, gerade was die Übernachtungs- und Gästezahl in der Nebensaison und im Binnenland anbelangt. Deshalb arbeiten alle Tourismusakteure im Land daran, mit neuen Angeboten Anreize für eine Schleswig-Holstein-Reise im Winter zu schaffen, wie die Geschäftsführerin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, Bettina Bunge, sagte. «Zudem müssen wir die Tagungs- und Kongresswirtschaft stärken, um die Marke «Schleswig-Holstein – der echte Norden» als Ganzjahresdestination zu vermarkten.»

Im Gespräch mit Journalisten sagte Rohlfs weiter
Der Steinburger CDU-Bundestagsabgeordnete Mark Helfrich, der für die Bewerbung Schleswig-Holsteins in Berlin von Beginn an geworben hat, zeigte sich vor allem erfreut über die hochkarätige Zusammensetzung der Expertenkommission: „Hier sind nicht nur die Verbände und die Forschung vertreten, sondern durch namhafte Firmen wie Kristonics, Danfoss, TKMS, JP Joule oder ,Wind to Gas‘ auch Industriebetriebe und Energiespeicherunternehmen. Schleswig-Holstein formiert sich für das Batteriezeitalter.“ Der Geschäftsführer der Brunsbütteler Pionier-Firma „Wind to Gas“, Tim Brandt, ist ebenfalls Mitglied der Expertenkommission.


uf die Zahl arbeitslos gemeldeter Jugendlicher, die im Vergleich zum Vormonat um 3,3 Prozent (+265) anstieg, verwies Rohlfs auf die Erfahrung der vergangenen Jahre: „Unsere mittelständischen Betriebe suchen und stellen Fachkräfte ein, sodass sich für viele frisch ausgebildete junge Menschen gute Chancen für den Berufseinstieg ergeben.“ Um das Arbeitskräftepotenzial voll ausschöpfen zu können, liege die Aufmerksamkeit aber nicht nur bei den Jugendlichen, sondern bei allen Gruppen auf dem Arbeitsmarkt.