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Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus (MWVATT) des Landes Schleswig-Holstein - Harald Haase

Marschbahn: So geht es vorläufig weiter – heute besucht Meyer die Pendler

Bahnprobleme: Meyer und NAH.SH-Chef Wewers besuchen heute Sylter Pendler und Unternehmer

Ab heute werden die Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Westerland und der SyltShuttle-Plus für den Schleswig-Holstein-Tarif freigegeben. Die Abfahrtszeiten der Fernverkehrszüge sind: ab Hamburg Hbf um 11:16, 13:16 Uhr (beide täglich) und 15:48 Uhr (nur donnerstags bis sonntags), ab Niebüll um 14:01, 16:01 Uhr (beide täglich) und 18:31 Uhr (nur donnerstags bis sonntags). Ab Westerland starten die Fernverkehrszüge um 9:26 Uhr (ab Montag täglich), 10:56 Uhr (ab 25.11. freitags bis montags) und 15:26 Uhr (ab Montag täglich). 

Die NAH.SH, deren Chef Bernhard Wewers heute gemeinsam mit Verkehrsminister Reinhard Meyer in Westerland und Klanxbüll mit Unternehmern und Pendlern zusammen trifft‘ wird außerdem im Auftrag des Landes bei der SVG Sylter Verkehrsgesellschaft ab Montag einen Bustransfer via Autozug der DB bestellen – zunächst für fünf Tage. Der Reisebus fährt um 6:05 Uhr ab Bahnhofsvorplatz Niebüll. In Gegenrichtung startet der Bus um 16:30 Uhr vom ZOB in Westerland. Das Sitzplatzangebot ist mit 89 Plätzen begrenzt. Eine Reservierung ist nicht möglich. Für Besitzer einer Fahrkarte des Schleswig-Holstein-Tarifs ist die Fahrt kostenlos. Die Gesamtreisezeit zwischen Niebüll und Westerland wird mit einer Stunde und zehn Minuten veranschlagt.

Prognose heute für NOB 6 Hamburg- Altona – Westerland (Sylt)

Fahrzeugeinsatz

1x 5 Reisezugwagen TRI (ca. 460 Plätze)

1x 5 Reisezugwagen BTE (330 Plätze)

3x 5 Reisezugwagen DB Regio (286 Plätze)

1x 4 Reisezugwagen DB Regio (226 Plätze)

1x 3 Reisezugwagen DB Regio (236 Plätze)

1x 3 Triebwagen 628 DB Fernverkehr (438 Plätze)

1x 2 Triebwagen LINT54 NOB (360 Plätze)

1x 2 Triebwagen LINT41 Ola (252 Plätze)

Planmäßig werden alle Fahrplanleistungen bedient, Ausnahme: 81712 Husum (ab 13:00) -Westerland -> Busersatz Husum-Klanxbüll, 81741 Westerland (ab 12:32) -Husum ( -> Busersatz Klanxbüll-Husum, 81751 Westerland (ab 15:52) -Husum -> Busersatz Klanxbüll-Husum, 81825 Niebüll (Westerland ab 22:22) -Husum -> Busersatz Niebüll-Husum. Bitte beachten Sie den Ersatzfahrplan.

In der morgendlichen Hauptverkehrszeit wird die NOB mit folgenden Kapazitäten auf die Insel Sylt fahren:

 81806 ab Niebüll 6:01 (5x TRI-Reisezugwagen)

81808 ab Niebüll 6:31 (3x DB Regio- + 5x BTE-Reisezugwagen)

81810 ab Niebüll 7:01 (2x LINT54)

81812 ab Niebüll 7:31 (4x DB Regio-Reisezugwagen)

81700 ab Niebüll 8:01 (2x LINT41)

81814 ab Niebüll 8:31 (5x TRI-Reisezugwagen)

In der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit wird die NOB mit folgenden Kapazitäten von der Insel Sylt fahren:

81727 ab Westerland 16:22 (4x DB Regio-Reisezugwagen)

81817 ab Westerland 16:52 (5x DB Regio-Reisezugwagen)

81729 ab Westerland 17:22 (5x DB Regio-Reisezugwagen)

81819 ab Westerland 17:52 (2x LINT54)

81731 ab Westerland 18:22 (5x DB Regio-Reisezugwagen)

81753 ab Westerland 19:22 (5x TRI-Reisezugwagen)

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Baumaßnahmen der DB Netz AG weiterhin der unter Hier klicken veröffentlichte Sonderfahrplan gilt.

NOB62 Itzehoe-Heide

Die NOB62 zwischen Heide und Itzehoe wird Montag im Schienenersatzverkehr bedient. Das Ersatzkonzept für die NOB62 (Hier klicken ) wird aber ab heute wieder umgesetzt. Somit halten in der morgendlichen Hauptverkehrszeit zwei Züge der NOB6 an allen Zwischenhalten zwischen Heide und Itzehoe sowie in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit halten sechs Züge der NOB6 an allen Zwischenhalten zwischen Itzehoe und Heide.

Zusätzliche Angebote für Fahrgäste des Schleswig-Holstein-Tarifs.

Busse auf Autozügen sollen weitere Entlastungen auf der Marschbahn bringen

Marschenbahn: NAH.SH setzt nun auch Busse via Autozug ein

Ab Montag werden die Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Westerland und der SyltShuttle-Plus für den Schleswig-Holstein-Tarif freigegeben. Die Abfahrtszeiten der Fernverkehrszüge sind ab Hamburg Hbf um 11:16, 13:16 Uhr (beide täglich) und 15:48 Uhr (nur donnerstags bis sonntags), ab Niebüll um 14:01, 16:01 Uhr (beide täglich) und 18:31 Uhr (nur donnerstags bis sonntags). Ab Westerland starten die Fernverkehrszüge um 9:26 Uhr (ab Montag täglich), 10:56 Uhr (ab 25.11. freitags bis montags) und 15:26 Uhr (ab Montag täglich).Zur Verbesserung der Kapazitäten erwartet die NOB außerdem zu Beginn der kommenden Woche weitere Wagen- und Triebwagengarnituren. Nach Überführung und der vorgeschriebenen technischen Überprüfung am Wochenende ist der Einsatz der Fahrzeuge ab Montag vorgesehen. Für das Wochenende erwartet die NOB einen stabilen Betrieb mit ausreichend Kapazitäten für die geringere Nachfrage.
Die NAH.SH wird außerdem im Auftrag des Landes bei der SVG Sylter Verkehrsgesellschaft ab Montag einen Bustransfer via Autozug der DB bestellen – zunächst für fünf Tage. Der Reisebus fährt um 6:05 Uhr ab Bahnhofsvorplatz Niebüll. In Gegenrichtung startet der Bus um 16:30 Uhr vom ZOB in Westerland. Das Sitzplatzangebot ist mit 89 Plätzen begrenzt. Eine Reservierung ist nicht möglich. Für Besitzer einer Fahrkarte des Schleswig-Holstein-Tarifs ist die Fahrt kostenlos. Die Gesamtreisezeit zwischen Niebüll und Westerland wird mit einer Stunde und zehn Minuten veranschlagt. In Gegenrichtung entsprechend.

Prognose: Samstag, 19.11.2016

NOB 6 Hamburg- Altona – Westerland (Sylt)

Fahrzeugeinsatz: 4x 5 Reisezugwagen DB Regio (286 Plätze)

1x 3 Reisezugwagen DB Regio (236 Plätze)

2x 1 Triebwagen LINT54 NOB (180 Plätze)

1x 2 Triebwagen LINT41 Ola (252 Plätze)

Planmäßig werden alle Fahrplanleistungen bedient. Ausnahme:

81705 Westerland – Niebüll

NOB 62 Heide-Itzehoe

Die NOB-Linie RB 62 zwischen Heide und Itzehoe wird heute und am Wochenende weiter im Schienenersatzverkehr bedient. Ein Busersatzverkehr für die ausfallenden Zugleistungen ist eingerichtet.

Prognose: Sonntag, 20.11.2016

NOB 6 Hamburg- Altona – Westerland (Sylt) – Fahrzeugeinsatz: 4x 5 Reisezugwagen DB Regio (286 Plätze)

1x 3 Reisezugwagen DB Regio (236 Plätze)

2x 1 Triebwagen LINT54 NOB (180 Plätze)

1x 2 Triebwagen LINT41 Ola (252 Plätze)

Planmäßig werden alle Fahrplanleistungen bedient.

Ausnahme: 81732 Husum – Morsum / 81803 Morsum – Niebüll / NOB 62 Heide-Itzehoe

Die NOB-Linie RB 62 zwischen Heide und Itzehoe wird heute und am Wochenende weiter im Schienenersatzverkehr bedient. Ein Busersatzverkehr für die ausfallenden Zugleistungen ist eingerichtet.

Informationen zur Planung für Montag werden am Wochenende veröffentlicht

NOB und DB organisieren weitere Entlastungen auf der Strecke Hamburg-Westerland

NOB erwartet weitere Wagen für die Marschenbahn – DB gibt ab Montag IC-Verbindung Hamburg-Westerland für den SH-Tarif frei

Nord-Ostsee-Bahn (NOB) im Bahnhof von Weterland

Entlastung auf der Strecke Niebüll-Westerland: Neben zusätzlichen Wagen und Triebwagen, die an diesem Wochenende und zum Beginn der kommenden Woche erwartet werden, hat die DB nun auch den IC Hamburg-Westerland für den SH-Tarif freigegeben. Das gilt auf dem Abschnitt zwischen Hamburg und Westerland ab Montag (21.11.) bis einschließlich Sonnabend (10.12.) für Kunden des SH-Tarifs exklusive der Mitnahme von Fahrrädern. Es handelt sich um folgende IC-Verbindungen: Niebüll ab: 14:01, 16:01, 18:81 (nur Do-So); Westerland ab: 9:26 (nur Fr-Mo), 10:56; 15:26

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD)Meyer sagte soeben im Kieler Landtag außerdem:

(Audiopfeil klicken)

Am Schluss der Landtagsdebatte sagte Meyer weiter:

Nach Angaben der NAH.SH ist die Untersuchung der Kupplungen weiter Thema. Die NOB sei mit Hochdruck dabei, die Schadensursache zu ergründen. Dazu hat sich bereits am Donnerstag in Husum eine erweiterte Expertengruppe aus Vertretern des Fahrzeugherstellers Bombardier, des Kupplungsherstellers Faiveley, von NOB, Paribus, der Regionalbahn Schleswig-Holstein und von NAH.SH getroffen und ihre Arbeit aufgenommen. Neue Erkenntnisse liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor.

NAH.SH-Geschäftsführer Bernhard Wewers: „Ich verstehe den Unmut der Pendler und die Sorgen auf Sylt sehr gut. Die NOB tut alles, um ausreichende Kapazitäten zu organisieren. Und natürlich unterstützen wir sie dabei. Leider ist die Herausforderung, spontan 90 Reisezugwagen zu ersetzen, so groß, dass Lösungen etwas länger brauchen. Wir sind aber weiter dran.“

Der Fahrzeugeinsatz auf der Marschbahn bleibt unverändert, bis auf folgende Einschränkung: Es kann nur ein Umlauf von SyltShuttlePlus-Fahrzeugen bedient werden. Zur Kompensation trennt die NOB die 3-fach-Traktion LINT54. Laut Einschätzung der NOB fahren freitags viele Pendler bereits mit früheren Zügen in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit, sodass die geringere Kapazität beim 81729 möglicherweise kritisch, aber gerade noch ausreichend sei. In der morgendlichen Hauptverkehrszeit ist der 81808, der um 6:31 Uhr ab Niebüll fährt ebenfalls etwas knapper dimensioniert.

Mehr auf der (ständig aktualisierten) Seite der NAH.SH: zur NAH-SH-Seite

Meyer wird sich am Montag auf der Strecke und in Westerland gemeinsam mit NAH.SH-Chef Wewers selbst ein Bild von der Situation machen.

Landtag beschäftigt sich mit Verkehrskoordinator und Bundesfernstraßengesellschaft

Meyer im Landtag: A-7-Verkehrskoordinator; Bundesfernstraßengesellschaft und Marschbahn-Probleme

fuchsMit der heute im Landtag bekannt gewordenenn Entscheidung des A-7-Verkehrskoordinators Gerhard Fuchs (73), zum Jahreswechsel in den Ruhestand zu treten,  ist nicht nur die Diskussion um eine geeignete Nachfolgerin oder einen geeigneten Nachfolger für den ehemaligen Hamburger Staatsrat inn Gang gekommen, die FDP im Kieler Landtag fordert darüber hinaus noch einen generellen länderübergreifenden Baustellen-Koordinator, der die Baustellen und damit den Verkehrsfluß zwischen allen norddeutschen Ländern von Bremen bis Mecklenburg-Vorpommern koordinieren soll. Einn Antrag, der im Kieler Landtag keine Mehrheit fand.

Verkehrsminister Reinhard Meyer sagte dazu:

Ein weiteres Therma ist die Zukunft des Fernstraßenbaus in Schleswig-Holstein. Nachdem die Ministerpräsidenten aller Länder in den Bund-Länder-Finanzverhandlungen vor knapp einem Monat im Rahmen eines Gesamtpakets der Einführung einer Bundesfernstraßengesellschaft zugestimmt hatten, reißt die Diskussion nicht ab.

Reinhard_MeyerMeyer sagte dazu in seiner Landtagsrede unter anderenn

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Schiffbauer blicken zuversichtlich nach vorn – Häfen und Reedereien eher skeptisch

Geteilte Stimmung in der maritimen Wirtschaft Norddeutschlands

diagramm-geschaftserwartung-maritime-wirtschaft-herbst-2016

Deutlich optimistisch ist die maritime Wirtschaft im Bereich Schiffbau, während die Geschäftsaussichten in der Hafenwirtschaft und bei den Reedern rückläufig sind. Risiken für die Entwicklung sehen die Unternehmen vor allem bei der Auslandsnachfrage. Auch die gestiegenen Energiekosten aufgrund der Trendwende beim Ölpreis seit Jahresanfang bereiten den Betrieben erste Sorgen. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Konjunktur-umfrage der IHK Nord für die maritime Branche.

Im Schiffbau hat sich das Geschäftsklima im Vergleich zum Frühjahr 2016 deutlich aufgehellt. Der Index klettert von 83,2 auf 118,2 Punkte. Fritz Horst Melsheimer, Vorsitzender der IHK Nord und Präses der Handelskammer Hamburg, sagte: „Die Übernahme der Hamburger Werft Blohm+Voss durch die Bremer Lürssen-Gruppe wird mit Blick auf den deutschen Schiffbau insgesamt positiv bewertet. Auch in Mecklenburg-Vopommern haben die Übernahme der ehemaligen Nordic Werften – jetzt MV Werften – durch die malaysische Genting Gruppe und die nachfolgenden Aufträge die Schiffbaubranche in Aufbruchstimmung versetzt. Zudem hat die Zahl der Beschäftigten der Branche mit knapp 16.000 den höchsten Stand seit vier Jahren erreicht. Angesichts der Krise im Weltschiffbau ist die wirtschaftliche Lage der Werften hierzulande erfreulich robust.“

Schlechtere Nachrichten kommen dagegen vonseiten der Reeder: Das Konjunkturbarometer sinkt um mehr als 13 Punkte und steht derzeit bei 84,9 Punkten. Die anhaltende Schifffahrtskrise mit Überkapazitäten bei der Tonnage und Problemen bei der Schiffsfinanzierung setzt die Branche unter Druck. „Die Charterraten sind zum Teil so stark gefallen, dass viele Reeder die Schiffskredite nicht mehr tilgen können. Die Zahl der Insolvenzen steigt deshalb weiter. Im Ergebnis wird die deutsche Handelsflotte auch in diesem Jahr schrumpfen“, sagte der IHK Nord-Vorsitzende.

Auch die Hafenwirtschaft blickt gedämpfter in die Zukunft. Der Geschäftsklimaindex sinkt hier von 112,9 auf 107,1 Punkte. Im ersten Halbjahr 2016 ging der Umschlag der deutschen Seehäfen um zwei Prozent zurück. Der nachlassende Welthandel, ein starker Wettbewerb mit den Westhäfen Rotterdam und Antwerpen sowie die Russlandsanktionen belasten nach wie vor die Ergebnisse der Hafenbetriebe. Im Hinblick auf die für Dezember angesetzten Verhandlungstermine des Bundesver-waltungsgerichts zur Fahrrinnenanpassung der Elbe betonte Melsheimer: „Wir hoffen, dass in Kürze ein positives Urteil zum geplanten Ausbau der Elbe vorliegt. Die Wirtschaft braucht hier endlich Klarheit, auch bezüglich der seewärtigen Zufahrten der anderen deutschen Seehäfen“.

Rendsburger „aerodyn GmbH“ erwartet ein „großes Baby“ im Iran

Rendsburger „aerodyn GmbH“ schließt Vertrag mit iranischer Mapna-Gruppe über Bau einer Windenergieanlage

mapna-first-wind-turbineMit der Unterzeichnung eines Vertrags über die Entwicklung einer neuartigen  Windenergieanlage hat heute früh die Rendsburger Firma „aerodyn Energiesystems GmbH“ einen weiteren Pflock im Iran eingeschlagen. Der Kooperationsvertrag zwischen den Rendsburgern und der iranischen Firmengruppe „Mapna Generator Engineering & Manufacturing“ wurde im Rahmen der Delegationsreise von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer geschlossen.

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Aerodyn-Manager Markus Rees sagte dazu eben in Karaj im Gespräch mit Journalisten

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Auch Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, der die Delegation gemeinsam mit Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch in den Iran geführt hat, sieht in der geschlossenen Kooperation ein Paradebeispiel für den Energie-Wachstumsmarkt Iran und die damit verbundenen Chancen auch für kleine und mittelständische Unternehmen wie „aerodyn“.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) im Interview

Meyer sagte am Rande des Besuchs bei Mapna zu der Kooperation

(Audiopfeil klicken)

Das Ingenieurbüro aerodyn Energiesysteme GmbH wurde 1983 in Rendsburg gegründet und befasst sich seither ausschließlich mit der Entwicklung von kompletten Windenergieanlagen und deren Einzelkomponenten. Bis heute hat aerodyn nach Angaben von Rees für etwa 70 unterschiedlichste Anlagentypen von zahlreichen Herstellern wesentliche Gesamtentwicklungen durchgeführt. Das Leistungsspektrum umfasst dabei Anlagen vom 5 kW bis zu 5000 kW. Das Unternehmen „aerodyn“ ist damit weltweit das führende unabhängige Ingenieurbüro für die Entwicklung von Windenergieanlagen.

Und hier ein kleines Video der Unterzeichbnungszeremonie mit Markus Reesb und Hamid Mohtadi, Managing director der Mapna-Gruppe (sitzend)

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Dieses Video existiert nicht

 

Scheitert Fusion von REWE und Coop noch am Veto der EDEKA?

EDEKA geht gegen bereits sicher geglaubte Fusion von Coop und REWE vor – Nägele zeigt sich überrascht

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Während sich EDEKA und Kaiser’s Tengelmann am Abend überraschend über die künftige Aufteilung ihrer Filialen geeinigt haben (siehe unten), bahnt sich zwischen Edeka und Rewe ein Konflikt an. Edeka hat Beschwerde gegen die Entscheidung des Bundeskartellamts eingelegt, dem Rivalen die Übernahme von rund 200 Supermärkten der Handelskette Coop zu erlauben. Ein Sprecher des Oberlandesgerichts Düsseldorf bestätigte heute gegenüber der  «Lebensmittel Zeitung» den Eingang der Klage.

Schleswig-Holsteins Wirtschafts-Staatssekretär Frank Nägele zeigte sich überrascht und erinnerte daran, dass die  Landesregierung die Fusions-Entscheidung des Bundeskartellamtes angesichts der wirtschaftlichen Situation von Coop begrüßt hatte.  Die Ausgangssituation im Fusionsverfahren Rewe/Coop sei eine andere als im Verfahren EDEKA/Kaiser-Tengelmannn. Denn bei der Coop bestünden zu Rewe schon seit vielen Jahren Einkaufskooperationen, so Nägele. Die wettbewerblichen Auswirkungen, insbesondere auf den Beschaffungsmärkten, wären im Falle einer Fusion absehbar also nicht so gravierend. Zudem sollte die Fusion nur unter Auflagen, wie etwa dem Verkauf von einzelnen Märkten, genehmigt werden

Frank_NaegeleNägele sagte im Gespräch mit RSH-Reporter Andreas Otto weiter

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Nach Einschätzung von Edeka habe das Bundeskartellamt bei der Genehmigung nicht durchgehend die gleichen Maßstäbe angelegt wie im Fall Kaiser’s Tengelmann, hieß es zur Begründung in mit der Sache vertrauten Kreisen. Zwar hatten Rewe und Coop im Zuge des Genehmigungsverfahrens insgesamt elf Filialen an die unabhängige, mittelständische Bartels-Langness-Gruppe verkauft. Doch reichen diese Einschnitte Edeka offenbar nicht.

Das Bundeskartellamt wollte den Schritt von Edeka nicht kommentieren. Ein Rewe-Sprecher betonte, die Beschwerde sei nach Auffassung des Unternehmens «ebenso rechtlich unbegründet wie aussichtslos».

Coop betreibt in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hamburg rund 200 Filialen unter der Marke Sky und erzielte damit 2015 einen Umsatz von gut 1,2 Milliarden Euro. Rewe ist mit über 6000 Filialen Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler – nach Edeka.

Überraschende Einigung zwischen EDEKA und Tengelmann am Abend

Unterdessen haben sich Edeka und Rewe über die Aufteilung der Filialen von Kaiser’s Tengelmann in Berlin geeinigt. Das sagte am Abend ein Rewe-Sprecher in Köln. Abgeschlossen sind die Verhandlungen damit aber noch nicht. Nach wie vor offen sei der Kaufpreis. Und auch Details des Kaufvertrages müssten noch ausgehandelt werden, hieß es. Tengelmann, Edeka und Rewe hatten sich bereits vor zwei Wochen in einem von Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) geleiteten Schlichtungsverfahren auf die Grundzüge eines Kompromisses geeinigt. Doch erwies sich das Aushandeln der Details danach als schwieriger als erwartet. Die Einigung über die Aufteilung des Filialnetzes stellt hier einen wichtigen Fortschritt dar.

Kaiser’s Tengelmann beschäftigt heute in gut 400 Filialen in München und Oberbayern, im Großraum Berlin und im Rheinland noch rund 15 000 Mitarbeiter. Doch schreibt die Supermarktkette schon seit der Jahrtausendwende rote Zahlen. Eigentümer Karl-Erivan Haub hatte deshalb vor zwei Jahren beschlossen, das Unternehmen an Edeka zu verkaufen.

Der Plan stieß jedoch bei Wettbewerbshütern auf heftigen Widerstand. Sie befürchteten durch einen Verkauf der Kette ausgerechnet an den Marktführer Edeka weniger Wettbewerb und steigende Preise im deutschen Lebensmittelhandel. Im April 2015 untersagte das Bundeskartellamt deshalb den Zusammenschluss.

Zwar gelang es Tengelmann und Edeka nach monatelangem Ringen, das Veto der Wettbewerbshüter durch eine Ministererlaubnis von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) auszuhebeln. Doch wurde die Ausnahmegenehmigung im Juli vom Oberlandesgericht Düsseldorf auf Antrag von Rewe sowie der Wettbewerber Markant und Norma, die mittlerweile ihre Klage zurückgezogen haben, gestoppt.

Land sichert fünf FSG-Neubauten und damit die Zukunft der Werft ab

Brücke in die Zukunft: Land SH sichert Flensburger Schiffbaugesellschaft Bürgschaften in zweistelliger Millionenhöhe zu

Flensburger Schiffbaugesellschaft (FSG)

Grünes Licht für ein massives Finanzierungspaket zur Sicherung der Zukunft der Flensburger Schiffbaugesellschaft (FSG). Wie Wirtschafts-Staatssekretär Frank Nägele heute nach der Sitzung des Landeskabinetts in Kiel bestätigte, habe die Landesregierung der Übernahme von Landesbürgschaften in zweistelliger Millionenhöhe zur Finanzierung von insgesamt fünf Neubauten bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft zugestimmt.

Naegele_Inter2Wie Nägele sagte, sei die Finanzierung  unter Einbindung verschiedener Finanzierungspartner und durch das große Engagement des Gesellschafters der FSG, der norwegischen Siem-Gruppe, zustande gekommen.

Er sagte weiter (Audiopfeil klicken)

„Ein besonderes Gewicht für die Landesregierung und alle übrigen Beteiligten besteht in der Tatsache, dass die Belegschaft der FSG durch Lohnverzichte und weitere Maßnahmen einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt des Unternehmens geleistet hat. Dadurch wurde die Finanzierung erst ermöglicht“, so Nägele.

Durch die von den Landesbürgschaften abgesicherte Finanzierung ist die Auslastung der Werft nach Angaben des Unternehmens bis April 2018 gesichert.  Nägele: „Die große Leistung, mit der es der FSG gelungen ist, vor dem Hintergrund einer weltweiten Schiffbaukrise fünf Neubauaufträge zu akquirieren und deren Finanzierung sicherzustellen, ist ein positives und ermutigendes Zeichen für die schleswig-holsteinische Werftindustrie insgesamt.“

SH und HH loten mit Iran konkrete Kooperationen für Industrie und Mittelstandsbetriebe aus

Iran-Delegation heute in Rasht am Kaspischen Meer – Industrie-Vizeminister interessiert an KMU-Kooperationen

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Mit einer mehrstündigen Fahrt in die Provinz Rasht am kaspischen Meer haben Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und sein Hamburger Amtskollege Frank Horch heute ihre Iran-Delegationsreise mit einem Zwischenstop in der Freihandelszone Anzalin fortgesetzt. Vorangegangen waren unter anderem Gespräche mit Iranns stellvertretendem Industrie-Minister Mojtaba Khosrotaj oder dem Vizepräsidenten der Organisation für Investment (OIETAI), Seyed Jamal Farajollah Hosseinian.

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Meyer und Horch mit Industrie-Vizeminister Khoshrotaj

Industrieminister Khosrotaj zeigte sich besonders interessiert an Kooperationen auf dem Feld der Optimierung von Prozessen und Organisationsstrukturen in den kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie in der Tourismusbranche.

Als ein Beispiel nannte Khosrotaj die Produktion von Kühlschränken. Für 140 produzierenden Unternehmen dieser Branche wünschen sich die Iraner entsprechende Kooperationen. Es gehe dabei vor allem um die Steigerung der Exporte, dazu würde das Land gern Marketing- und Kongressknowhow einkaufen oder Joint-Venture-Projekte starten.

Wirtschaftsminister Meyer thematisierte dabei vor allem die Klärung der Finanzabwicklungen und bot an, Kontakte zu schleswig-holsteinischen Investitionsbank und zur Wirtschaftsförderung und Technologietransfer GmbH (WTSH) herzustellen. Beide Minister einigten sich auf eine Abfrage bei den  zuständigen Clusterorganisationen, welche Unternehmen Interesse an solchen Kooperation hätten.

interviewZu seinen bisherigen Gesprächen im Iran sagte Meyer im Gespräch mit Journalisten weiter

(Audiopfeil klicken)

Von den begleitenden Journalisten sind unter anderem folgende Artikel erschienen:

  • Vom selben Autoren ein Auftakt-Bericht über die Iran-Reise im Lichte des Ausgangs  der US-Wahlen: zum Artikel
  • Bericht von Oliver Schade im „Hamburger Abendblatt“ über die Erwartungen an die künftigen Handelsbeziehungen mit dem Iran: zum Artikel
  • Fernseh-, Hörfunk- und Online-Berichte des NDR von seinen beiden Autoren Kerstin von Stürmer und Jan Frenzel: zu den Beiträgen
  • Bericht in der „Welt“ von Olaf Preuß zum Thema Eurogate sondiert die Chancen im Iran: zum Artikel
  • Bericht in der „Welt“ von Olaf Preuß über die aufstrebende Freihandelszone Anzalin mit ihren Hafenplänen: zum Artikel
  • Bericht von Oliver Schade im Hamburger Abendblatt zum Besuch der Delegation am kaspischen Meer: zum Artikel
  • Bericht in der „Welt“ von Olaf Preuß – Windenergie – wie der Norden die Ausbaupläne der iranischen Industrie unterstützt: zum Artikel

Büdelsdorfer Elektronik-Spezialist vertieft mit Hilfe der Politik Kontakte in den Iran

Büdelsdorfer Firma Schnoor nutzt Iran-Delegationsreise zu vertieften Geschäftsbeziehungen mit dem Iran

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Oppermann (2.l) mit Hafen-Vizeminister und PMO-Chef Mohammad Saeed Nejad (2.vr.) sowie Meyer und Horch

Das Büdelsdorfer Elektronik-Spezialunternehmen „Schnoor“, das sich seit 25 Jahren mit sicheren Kommunikationstechnologien beschäftigt, hat heute im Rahmen der Iran-Delegationsreise von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und Hamburgs Senator Frank Horch seine Geschäftskontakte in den Iran vertieft. Gemeinsam mit anderen Delegationsteilnehmern erhofft sich Schnorr-Vertriebsdirektor Ralf Oppermann, dass auch in der maritimen Wirtschaft die Geschäfte mit dem Iran wieder angekurbelt werden können. „Sowohl in der Schiffstechnik als auch der Hafenwirtschaft soll in Zukunft wieder enger zusammen gearbeitet werden“, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer. „Wir haben den Eindruck, dass hier nicht nur für bereits eng vernetze Betriebe wie der Bürdelsdorfer Schnoor-Industrieelektronik noch viel Potenzial schlummert.

opperkleinIm Gespräch mit Journalisten sagte Oppermann zu seinem Besuch bei der PMO

(Audiopfeil klicken)

Nach den Worten von Meyer und Horch ist der Iran auch in der Schifffahrt durch die langjährigen Sanktionen spürbar beeinträchtigt worden. Daher wolle das Land auch auf diesem Sektor spürbar schnell wieder den technologischen Anschluss finden – und sieht Deutschland hier als wichtigsten Geschäftspartner. „Die Büdelsdorfer Schnoor-Gruppe hat dazu heute einen kleinen, aber sehr wichtigen Schritt getan“, sagte Meyer. „Wir waren tief beeindruckt von der großen Offenheit unserer iranischen Gesprächspartner, gerade auch in den Staatsunternehmen, und rechnen mit einem schnellen Anstieg der Geschäfte, sobald die Rahmenbedingungen ‐ vor allem die Exportkontrolle und Bankensituation ‐ dies erlauben.“

Bereits am Wochenende hatte ein Teil der Delegation die Staatsreederei IRISL besucht