Energie-Fachmesse «Husum Wind» zeigt Flaage in Indien
Die Messe aus Nordfriesland wird mit Indiens größter Solarmesse «Intersolar India» kooperieren. Auf der Fachmesse und Konferenz für Solarwirtschaft soll ein «Wind-Pavillon» präsentiert werden – ein 600 Quadratmeter großer Gemeinschaftsstand mit Unternehmen und Institutionen der Windenergiebranche. Damit biete die «Husum Wind» die Möglichkeit, sich vor Ort über den indischen Windenergiemarkt zu informieren, neue Kontakte zu knüpfen beziehungsweise bereits bestehende Verbindungen zu festigen, sagte Messe-Chef Peter Becker. Die indischen Veranstalter erwarten vom 19. bis 21. Oktober 2016 rund 230 Aussteller und mehr als 11000 Besucher im Bombay Exhibition Centre.
Nach Angaben vom Bundesverband Windenergie gab es in der Windbranche zuletzt knapp 150 000 Arbeitsplätze. Die Weltmärkte seien in einem dynamischen Wachstum. «Wenn deutsche Hersteller, auf dem Fundament eines lebendigen und starken Heimatmarktes, weiter die technologische Entwicklung in der Welt bestimmen, gibt es hier zusätzliche Beschäftigungschancen», sagt Verbandssprecher Wolfram Axthelm. Denn Deutschland will seine jährlichen Installationszahlen deutlich drosseln, während andere Länder ihre Ausbaubemühungen weiter verstärken. Zu den Führenden bei der Installation von Windkraftanlagen gehört neben China, den USA und Deutschland auch Indien.
Doch Indien will langfristig mehr: Die Regierung habe sich mit einer jährlichen Erweiterung um rund fünf Gigawatt bis 2020 ambitionierte Ziele für den Ausbau gesteckt, sagt der Husumer Messe-Chef Becker. Um die Vorgaben zu erfüllen, müssten jährlich rund 16,5 Milliarden US-Dollar investiert werden. Viele Unternehmen in Indien suchten Produkte, Lösungen und Services für Windkraftanlagen. «Perfekte Bedingungen also für Investitionen der Unternehmen, die den indischen Markt erschließen möchten und die neu geschlossene Kooperation zwischen der Intersolar India und der Husum Wind.». So bietet «Husum Wind India» neben dem Gemeinschafts-Pavillon auch einen Besuch des National Institute of Wind Energy sowie Treffen mit indischen Investoren, Unternehmen, Entwicklern und Politikern.
Bleibt die Frage: Warum gehen die norddeutsche Windkraft-Experten auf eine Solar-Messe? Weil die «Intersolar India» mit Themen wie Windenergie und Speichertechnik eher eine «New Energy»-Messe ist, erklärt Becker.


Die heutige A 21 wurde zu Beginn der siebziger Jahre für den Verkehr freigegeben. Vor 15 Jahren wurde die Deckschicht erneuert, die tiefliegenden Schichten hingegen haben laut Conradt durch den Alterungsprozess von über 40 Jahren an Elastizität verloren und sind deshalb in regelmäßigen Abständen zerrissen. Zur Sanierung gehört auch die Einrichtung oder Nachrüstung von Schutzeinrichtungen verschiedener Brückenbauwerke. Die Brücke über die Kreisstraße 40 vei Gönnebek (Kreis Segeberg) ist verschlissen und wird durch einen Neubau ersetzt.
Meyer sagte weiter
„Beschäftigte sind heute besonders gefordert. Sie sollen flexibel, mobil und leistungsfähig sein“, betonte Heimlich. „Oft wird dabei aber vergessen, welche Belastungen und Risiken entstehen, wenn Mitarbeiter viel unterwegs oder gestresst sind. Innerhalb des Projektes ‚Gute Wege‘ unterstützen wir Lösungen für gesunde, kostengünstige und nachhaltige Arbeits- und Dienstwege von Beschäftigten.“





Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erwarte insgesamt 450.000 neue Stellen unter anderem im Dienstleistungs-, Pflege- und Bildungssektor sowie im Baubereich, zitiert die „Saarbrücker Zeitung“ aus einer Analyse des Verbands. Dies wäre demnach der höchste Zuwachs seit Bestehen der Bundesrepublik.Allein 130.000 zusätzliche Jobs könnten bei den Unternehmensdienstleistern entstehen – das sind Forschungseinrichtungen, Architekturbüros oder Rechts- und Steuerberatungen. 120.000 neue Stellen könnten in der Sparte Handel, Verkehr und Gastgewerbe geschaffen werden.
Meyer sagte im Interview mit dem Privatsender Sat1


Kurt Bodewig sagte: „Bereitstellung, Erhaltung, Ertüchtigung sowie ein bedarfsgerechter Ausbau der Verkehrsnetze sind herausragende Aufgaben der öffentlichen Hand. Ich bin sehr froh, dass die Verkehrsminister des Bundes und der Länder der Empfehlung der ersten Fachkommission gefolgt sind und in diesem Sinne von allen getragene Beschlüsse gefasst haben. Dies betrifft die Erhöhung der Finanzmittel für Verkehrsinfrastrukturprojekte. Es betrifft auch die gemeinsame Einsicht, die Auftragsverwaltungen von Bund und Ländern fortzuentwickeln. Nun geht es darum, dass der beschlossene Investitionsaufwuchs auch überall in Deutschland ankommt.“
Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, forderte eine Investitionsoffensive im Norden, die auch der Industrieregion an der Unterelbe zugutekommt: „Infrastruktur ist mehr als nur Asphalt und Beton. Sie ist die materielle Grundstruktur unserer Gesellschaft. Wenn hier investiert wird, dann entstehen Chancen. Die „Schwarze Null“ darf nicht dauerhaft zur Maxime der Finanzpolitik werden. Wer nur noch auf der Schuldenbremse steht, kann keine gute Zukunft im Land gestalten. Das Zinsumfeld muss vielmehr genutzt werden, um einen Schub bei den Investitionen in Gang zu setzen. Die Region Brunsbüttel kann im umfassenden Sinne zukunftsfest gemacht und in eine Strategie der Investitionsförderung des Bundes und des Landes eingebunden werden. Der Staat muss handlungsfähig werden, dazu gehören auch solide Steuereinnahmen, um etwa leistungsfähige Verkehrswege von und nach Brunsbüttel zu schaffen.“
Frank Schnabel, Sprecher der Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel und Geschäftsführer der SCHRAMM group, sieht die Chancen für den Standort im Vordergrund: „Der Erhalt und der bedarfsgerechte Ausbau der Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasser ist für unseren Industrie- und Hafenstandort Brunsbüttel von zentraler Bedeutung, um die Wettbewerbsfähigkeit der Region und der Unternehmen zu sichern und auszubauen. Der Standort Brunsbüttel bietet mit seiner Lage an Unterelbe und Nord-Ostsee-Kanal sowie seiner trimodalen Anbindung hierfür hervorragende Voraussetzungen. Das Brunsbütteler Industrie- und Hafengebiet ist einzigartig und mit herausragenden Möglichkeiten für industrielle und maritime Entwicklung. Unser Standort steht im internationalen Wettbewerb, sodass die verkehrliche Anbindung konsequent erhalten und bedarfsgerecht ausgebaut werden muss. Wir müssen somit die Stärken dieser „Perle“ stärken.“ Weiterhin führt Schnabel aus: „Die Entlastung der Straßen und die Verlagerung von Güterverkehren auf das Wasser und die Schiene ist nur möglich, wenn diese leistungsfähig ausgebaut sind. Hierfür müssen vorrausschauende Entscheidungen in der Verkehrspolitik getroffen werden!“
Bei dem Ortstermin sagte er weiter
Enak Ferlemann sagte zum Abschluss des Projekts