Meyer besiegelt mit finnischem Staatssekretär Gustafsson Kooperation der Maritimen Cluster beider Länder

Die fünf norddeutschen Länder mit ihren mehr als 300 maritimen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen werden in Zukunft eng mit finnischen Betrieben und Forschungsstätten zusammenarbeiten.Wie Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute zum Abschluss seiner Delegationsreise nach Helsinki sagte, sei mit

dem finnischen Wirtschafts-Staatssekretär Jari Gustafsson am Freitagabend eine entsprechende Vereinbarung geschlossen worden. „Das ,Maritime Cluster Norddeutschland‘ hat nahezu dieselbe Größe wie das finnische Branchennetzwerk und in beiden Ländern gibt es insbesondere einen gewissen Nachholbedarf bei der Digitalisierung der Wirtschafts- und Arbeitswelt. Da können wir uns hervorragend ergänzen und helfen“, sagte Meyer. Mit der Außenhandelskammer und der Industrie- und Handelskammer sei vereinbart worden, dass insbesondere kleine und mittelständische Betriebe enger zusamenrücken.
Meyer hatte zuvor mit 15 Unternehmern und Vertretern der Holz-, Hafen- und Logistik-Wirtschaft vier Tage lang in Helsinki Betriebe besucht und politische Gespräche geführt. Zu den so genannten Maritimen Clustern in Finnland und Norddeutschland zählen vor allem Betriebe des Schiffbaus, der Schifffahrt und Meerestechnik sowie der Offshoreindustrie. Zu dem 2011 gegründeten Maritimen Cluster Norddeutschland (MCN) gehören neben Schleswig-Holstein die Länder Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommen sowie Bremen. Mehr zum Cluster: hier klicken
Am Freitagabend hatte die Delegation bei einem Empfang in der Außenhandelskamer unter anderem Gespräche mit Unternehmerinnen und Unternehmen der Life-Science-Branche geführt. „Auch hier sahen wir eine Menge Überscheidungen in den Bereichen Gesundheitswirtschaft, Biotechnologie oder Medizintechnik“, so Meyer. Finnland verfüge vor allem über eine lebendige Startup-Szene.
Wie der Minister weite sagte, könne Norddeutschland auch im Bereich der Verkehrspolitik von Finnland lernen: „Auch die Finnen streben derzeit eine Finanzierung ihrer gesamen Straßen- und Schienenwege über eine so genannte Nutzerfinanzierung an“, sagte er nach einem Gespräch mit Finnlands Vekehrsministerin Anne Berner. Allerdings seien die Finnen den Deutschen hier im Hinblick auf Digitalisierung bereits einen Schritt voraus. „Hier ist es schon lange selbstverständlich, Mobilitätsangebote per Handy zu bestellen und zu bezahlen“, so Meyer.
Mit Blick auf die enorme Bedeutung der deutsch-finnischen Fährlinien nach Kiel oder Lübeck sowie den gewaltigen Import von Papier und Holz habe er seiner finnischen Amtskollegin bei den Gesprächen deutlich gemacht, dass Schleswig-Holstein der „natürliche Partner“ der Finnen sei, so Meyer. Beim Besuch von der Geschäftsleitung von „Finnlines“, dem größten Partner des Lübecker Hafens, wurden zudem auch die ökonomischen Auswirkungen der politischen Spannungen mit Russland diskutiert.


Meyer sagte zu den Gesprächen weiter
Jorkisch sagte zum bisherigen Verlauf der Reise
Prey sagte vor der Abreise
traditionell eine herausragende Bedeutung. Helsinki und Lübeck zählen zu den größten Häfen im Ostseeraum. Die Delegationsreise war mithin eine ausgezeichnete Möglichkeit unsere Verbindungen weiter zu stärken.“
Der Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG, Dr. Dirk Claus erklärte: „Die Delegationsreise nach Finnland war auch für den Kieler Hafen sehr erfolgreich. Sowohl mit Vertretern der Forstindustrie als auch mit dem Hafen Helsinki konnten gute Hintergrundgespräche geführt werden. In Helsinki stand zudem der gegenseitige Austausch zur Entwicklung des Kreuzfahrtsegments im Fokus. Das kompakte 2-Tages-Programm mit kleiner Delegation ist ein gutes Format, um die Kooperation in der Ostsee zu stärken.“
Der Lübecker Reeder- und Hafenlogistik-Unternehmer Holger Lehmann bilanzierte die Reise so:




Meyer sagte zum heutigen ersten Tag außerdem

Meyer sagte zu den geplanten Bau-Aktivitäten im Kreis Stormarn und dem Umland
Meyer sagte nach dem Besuch der beiden Unternehmen



Dazu sagte Meyer soeben in einem Telefonat vor der Abreise
Albig wertete seinen Aufenthalt in Japan als sehr erfolgreich. In den Bereichen Bildung, Hochschulkooperation und auch ökonomisch habe es gute Fortschritte gegeben, sagte er zum Abschluss seiner Reise, die ihn zuvor nach China geführt hatte. «Man merkt, dass wir seit über 20 Jahren eine gewachsene Freundschaft, nicht nur Partnerschaft, mit der Präfektur Hyogo haben», sagte Albig in Japan. Als Beispiele nannte er die Vereinbarung von Kooperationen zwischen Hochschulen in Kobe und Kiel sowie zwischen dem norddeutschen Branchennetzwerk Life Science Nord und einem ähnlich ausgerichteten Verbund in der Partnerregion.