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Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus (MWVATT) des Landes Schleswig-Holstein - Harald Haase

Bodenständig und erfolgreich: Birgit Müller gewinnt UnternehmerInnenpreis der IB.SH

Birgit Müller aus Preetz ist Gewinnerin des diesjährigen IB.SH-UnternehmerInnen-Preises

Birgit Müller, Geschäftsführerin von Mare Tischlerei, Mare Küchen und Mare Bodenbeläge, hat den IB.SH-Unternehmerinnenpreis 2022 gewonnen. Auf der Preisverleihung am Donnerstagabend in Lübeck erhielt sie ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro und eine Skulptur des schleswig-holsteinischen Künstlers und Bildhauers Volker Tiemann. Die drei Nominierten für den Unternehmerinnenpreis sowie die Newcomerinnen wurden im Rahmen der Veranstaltungen in kurzen Videoportraits vorgestellt. Erk Westermann-Lammers, Vorstandsvorsitzender der IB.SH gratulierte Birgit Müller: „Frau Müller konnte die Jury mit ihrem erfolgreichen Unternehmensmodell und ihrer Unternehmerinnenpersönlichkeit überzeugen. Sie hat ihren Handwerksbetrieb mit unternehmerischer Weitsicht zukunftsfähig aufgestellt und konnte damit auch den Herausforderungen der Corona-Pandemie gut begegnen. Wichtig für die Juryentscheidung war auch, dass Nachhaltigkeit in ihrem Unternehmen eine entscheidende Rolle spielt.“

Birgit Müller hat ihre Unternehmen auf die Herstellung nachhaltiger Möbel aus Holz für Krankenhäuser, Pflegeheimen, Arztpraxen und Jugendheimen spezialisiert. Sie beschäftigt 17 Angestellte, wovon sich drei in der Ausbildung befinden und hat ihren Firmensitz in Preetz.

Wirtschaftsminister Bernd Buchholz sagte bei der Preisverleihung in Lübeck – Video starten…

Den IB.SH-Newcomerin-Preis erhielten in diesem Jahr Bozena Jäger und Natali Köthe mit ihrem Unternehmen Mara-NF Seniorenbetreuung & Ambulante Pflege GbR. Bozena Jäger und Natali Köthe zählen zu den Unternehmensnachfolgerinnen in Schleswig-Holstein. Sie haben ihr Unternehmen, das in Bredstedt angesiedelt ist, 2019 übernommen und beschäftigen inzwischen 46 Mitarbeitende. Der IB.SH-Newcomerinnen erhalten einen Gutschein im Wert von 2.000 Euro für eine strategische Unternehmensberatung.

Im Mai hat eine Jury aus elf Jurorinnen und Juroren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Presse und Politik drei Unternehmerinnen für den IB.SH-Unternehmerinnenpreis nominiert. Aus den drei Nominierten wählte die Jury Birgit Müller zur diesjährigen Gewinnerin, des Weiteren wurde eine Newcomerin ausgewählt. Die IB.SH lobt den Unternehmerinnenpreis seit 2017 aus. Damit möchte sie innovative und erfolgreiche Unternehmerinnen als Vorbilder sichtbar machen. Die Schirmherrschaft lag wie zuvor bei Friederike Kühn und Dr. Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein.

Insgesamt 110 Unternehmerinnen haben sich um den IB.SH-Unternehmerinnenpreis 2022 beworben – so viele wie nie zuvor. Die Bewerbungen kamen aus allen Teilen Schleswig-Holsteins und erstreckten sich über verschiedenste Branchen vom Handwerk über Gesundheits- und Pflegeberufe bis hin zu Beratungen und dem Einzelhandel.

Die Preisverleihung fand im Rahmen einer großen Abendveranstaltung im Hanseatischen Hof in Lübeck im Beisein des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministers Bernd Buchholz nach dem IHK-Kongress „Frauen in Führung im Norden (FiFin)“ statt.

Buchholz zum IW-Ranking und den Chancen des echten Nordens

Die anstehende Ansiedlung des schwedischen Batterie-Konzerns „Northvolt“ in Heide ist ein mächtiger Vorbote – aber mit Glück eben „nur“ ein Vorbote: Ob Windparks, die LNG-Terminals oder der bezahlbare Raum für Menschen und Firmen… Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) entwickelt sich der Norden vielerorts besser als der Süden.

Für Wirtschaftsminister Bernd Buchholz seine „Meldung der Woche“ – Video starten.

Buchholz sieht Übernahme der Wismar-Werft als Gewinn für norddeutschen Werften-Standort

MV-Werft in Wismar – ab heute unter der Flagge der Kieler Werft TKMS

Die Übernahme hatte sich lange angekündigt – nun ist das Geschäft unter Dach und Fach: In Wismar sollen statt Kreuzfahrtschiffen künftig unter anderem U-Boote für die Marine gebaut werden. Der in Kiel ansässige Schiffbaukonzern Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) übernimmt die insolvente Werft in Mecklenburg-Vorpommern und schafft den Beschäftigten und der Hansestadt damit eine neue Perspektive. Der traditionsreiche Schiffbaubetrieb gehört zur MV-Werften-Gruppe, für die im Januar Insolvenz angemeldet wurde. Insolvenzverwalter Christoph Morgen wird den Schritt heute näher erläutern.

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz sieht in dem Kauf einen Schub für den gesamten norddeutschen Schiffbau-Standort und rechnet keineswegs mit Nachteilen für die Werften in seinem Bundesland. Er sagte heute früh im Gespräch mit Journalisten – Audio starten…

TKMS galt seit längerem als erster Anwärter. Der U-Boot-Bauer aus Schleswig-Holstein verfügt über ein großes Auftragspolster und plant daher eine Erweiterung seiner Kapazitäten. Ein nahtloser Übergang in Wismar ist allerdings nicht möglich. Auf der Werft wurden früher Frachtschiffe und seit 2016 Kreuzfahrtschiffe gebaut. Den Angaben zufolge sind vor einem Neustart im Rüstungssegment noch umfangreiche technische Veränderungen nötig. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Reinhard Meyer äußerte die Erwartung, dass auf der Werft in Wismar ab 2024 wenigstens 800 Schiffbauer eine neue Arbeit finden werden.

Rückenwind für gründende HandwerkerInnen: Unsere „Meisterprämie“ geht in die Verlängerung

Beim Thema Gründungen gehört Deutschland seit Jahrzehnten zum Team „Vorsicht“ – doch das könnte sich bald ändern. Diese Woche hat nicht nur Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck mit einer neuen Strategie zur Stärkung von Startups für Aufsehen in der Branche gesorgt, auch Schleswig-Holstein mausert sich mehr und mehr zum erfolgreichen Gründerland.

Insbesondere für selbständige Handwerkerinnen und Handwerker wurde dazu diese Woche eine wichtige Weiche gestellt – für Wirtschaftsminister Bernd Buchholz seine „Meldung der Woche“ – Video starten…

Buchholz nach Gespräch mit DB-Netz-Vorstand: Sundbrücke ab 21. Juni wieder schneller befahrbar

Für den Verkehr auf der Fehmarnsundbrücke ist noch rechtzeitig vor den Sommerferien Entspannung in Sicht. Bis zum 21. Juni solle auf der Brücke eine andere Form von Stahlplatte aufgebracht werden, sagte Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) heute nach einem Gespräch mit der Deutschen Bahn. «Und dann wird die Brücke gegebenenfalls an dieser Stelle mit 50 Stundenkilometern befahrbar sein.» Der Engpass werde dann nicht mehr so stark sein. Das hätten DB-Netz-Vorstand Jens Bergmann und Frank Limprecht, Leiter für Großprojekte bei der DB Netz, ihm in dem knapp anderthalbstündigen Gespräch in Aussicht gestellt, so Buchholz. Derzeit ist die Brücke wegen dringender Sanierungsarbeiten an der kritischen Übergangsstelle nur mit Tempo 10 möglich.

Verwundert zeigte sich Buchholz erneut über die Kritik von Fehmarns Bürgermeister Jörg Weber an dem seit gut einem Jahr angekündigten Bauprojekt. Buchholz sagte – Audio starten, Pfeil klicken…

Kurz vor Pfingsten hatten Kommunal- und Landespolitiker mit Blick auf die Verkehrssituation auf Fehmarn wegen der Arbeiten zur Sanierung der Brücke Alarm geschlagen. Am vergangenem Wochenende hatte es lange Staus gegeben. «Für uns bedeutet dies, dass das tägliche Leben für Rettungsdienste, Pendler von und nach Fehmarn, für das lokale Gewerbe, für den Fährbetrieb Puttgarden und für den Tourismus sehr betroffen und mehr als eingeschränkt und zum Teil gefährdet ist», hieß es in einem Brandbrief von Weber und Großenbrodes Bürgermeister Jens Reise. Das Schreiben war gerichtet an den für die DB AG zuständigen Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) sowie den Vorstandschef der Deutschen Bahn, Richard Lutz, und , Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) gerichtet.

Buchholz zufrieden – der Arbeitsmarkt brummt wie seit 25 Jahren nicht mehr

Angesichts der mit 4,8 Prozent niedrigsten Mai-Arbeitslosenquote seit über 25 Jahren ist Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz hochzufrieden: „Die Zahl der Arbeitslosen hat längst das Vor-Pandemie-Niveau unterschritten, in einigen Branchen und Berufen ist das Potenzial auf dem Arbeitsmarkt nahezu ausgeschöpft“, sagte er heute mit Blick auf die jüngsten Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA). Umso wichtiger sei es, die Erwerbsbeteiligung von Frauen weiter zu erhöhen, mehr junge Menschen durch die Bereitstellung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen zu gewinnen und die Fachkräfteeinwanderung zu stärken.

„Die Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten ist durch die Reisebeschränkungen während der Pandemie deutlich zurückgegangen, insofern konnte das Fachkräfteeinwanderungsgesetz seine Stärken noch gar nicht zeigen“, so Buchholz. Weiter sagte er – Audio starten:

Gegenüber Mai 2021 ist die Zahl der Arbeitslosen im Land um 18 Prozent (- 16.563) und gegenüber April um 3,3 Prozent (- 2.554) zurückgegangen. Aktuell sind 75.480 Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote liegt mit 4,8 Prozent um einen Prozentpunkt unter der des Vorjahresmonats. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten steigt weiter. Nach vorläufigen Werten von März 2022 erhöhte sich ihre Zahl gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent (+23.200) auf 1.039.100. Dies ist vor allem auf die Bereiche Gesundheitswesen, Handel, Gastgewerbe und im Bereich der öffentlichen Verwaltung/Sozialversicherungen zurückzuführen.

Buchholz erinnerte daran, dass die Industrie- und Handelskammern (IHK) und die BA derzeit in einem Pilotprojekt einen idealtypischen, ganzheitlichen Zuwanderungsprozess erproben: „Mit dem Pilotprojekt ,Hand in Hand for International Talents‘ profitieren Unternehmen in Lübeck von qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern aus Brasilien, Indien und Vietnam für Berufe mit hohem Fachkräftebedarf, vorwiegend in der Elektrotechnik und in der Informatik, aber potenziell auch im Gastronomieservice“, sagte der Minister. Die Akquise werde von den Projektpartnern vollständig übernommen.

Die deutlich gestiegene Reiselust nach der Pandemie, Kurzreisen und die zunehmende Flexibilität der Arbeitsformen – unter anderem der Trend zu „Workation“, also die Verbindung von Arbeit und Urlaub, mache sich in Schleswig-Holstein positiv bemerkbar. Buchholz: „Schleswig-Holstein bleibt eine der Top-Destinationen in Deutschland für den Sommerurlaub, aber auch die Nebensaison wird profitieren.“

Nähere Informationen zum Arbeitsmarktprojekt von BA und IHK:

IHK-Seite „Internationale Fachkräftegewinnung“

Buchholz zum Bundesrats-Schwenk für einen besseren Breitband-Ausbau

Zugegeben – angesichts der aktuellen Nachrichtenlage in Bund und Land haben Themen des Bundesrats in den Medien dieser Tage einen schweren Stand. So blieb vergangene Woche auch eine wichtige Weichenstellung in der Länderkammer von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt. Es geht um einen Beschluss zur künftigen Förderung des Breitband-Ausbaus in Deutschland – mit Folgewirkungen auch für Schleswig-Holstein.

Für Wirtschaftsminister Bernd Buchholz seine „Meldung der Woche“… Video starten.

Länder machen im Bundesrat Druck für einen schnelleren Ausbau des Breitband-Netzes

Frischer Wind für die von Bundes-Digitalminister Volker Wissing für Sommer angekündigte Gigabitstrategie: Bund und Länder sind sich einig, dass sich die Potenziale des eigenwirtschaftlichen Ausbaus maximal entfalten sollen. Der eigenwirtschaftliche Ausbau der Glasfaser- und Mobilfunknetze erfolge derzeit „mit sehr hoher Intensität“, hieß es am Freitag in der Länderkammer, die mit großer Mehrheit eine Entschließung auf Initiative von Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein annahm. Zielgerichtete staatliche Fördermaßnahmen blieben mit Blick auf die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Regionen aber weiterhin unverzichtbar.

Aus Sicht von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz ist besonders wichtig, dass die Telekommunikationsunternehmen zeitlich verbindliche Ausbau-Zusagen machen müssen. Der Bund soll künftig Potenzialanalysen beauftragen, die dabei helfen werden, Regionen mit guten Chancen auf einen eigenwirtschaftlichen Ausbau von solchen mit Förderbedarf zu unterscheiden. Es brauche dann keine Fördersperren, keine Deckelung der jährlichen Fördersummen und auch sonst keine harten Begrenzungen – etwa durch Quotierung der Markterkundungsverfahren. Nach einem Jahr, also Ende 2023, sollen die Förderung und die Fortschritte im Ausbau evaluiert werden. 

Buchholz sagte dazu am Freitag im Bundesrat weiter – Video starten

Wichtig ist laut Buchholz auch die Zusage des Bundes, durch das Förderprogramm weiterhin Projekte „mit einem Regelfördersatz von mindestens 50 Prozent zu unterstützen“. Zuvor hatte Baden-Württemberg gewarnt, dass der „skandalöse“ Umbau der staatlichen Finanzhilfen für Glasfasernetze den Ausbau nicht etwa beschleunigen, sondern zum Erliegen bringen könnte.

Bis 2030 will Wissing alle Haushalte mit einem Glasfaseranschluss versorgen. Derzeit sind es bundesweit erst 18 Prozent – in Schleswig-Holstein hingegen bereits 58 Prozent. Bis 2025 sollen es im Bund zumindest dreimal so viele sein. Förderprojekte sind dabei insbesondere in ländlichen Regionen erforderlich. Zusätzlich haben die Netzbetreiber angekündigt,  bis 2030 rund 50 Milliarden Euro zu investieren. Sie warnen allerdings davor, die ohnehin knappen Baukapazitäten für langwierige Förderprojekte zu binden und so den Breitbandausbau zu bremsen.

Es geht um acht Millionen Haushalte, die nach einer Analyse des Bundesdigitalministeriums mit Fördermitteln ans Glasfasernetz angeschlossen werden könnten. Einen Teil dieser Haushalte werden private Unternehmen anschließen können. Bund und Länder werden das in der Neuaufstellung des Förderregimes berücksichtigen, für die verbleibenden Regionen mit dem zukünftigen Förderregime aber bei Bedarf auch mehr als die von Minister Wissing bisher auf eine Milliarde Euro gedeckelte Fördersumme bereitstellen, hieß es.

Buchholz zum Planungs-Turbo bei LNG-Terminals: „Blaupause auch für andere Projekte“

Bundestag und Bundesrat haben diese Woche beschlossen, den Bau von Import-Terminals für verflüssigtes Erdgas, kurz LNG, zu beschleunigen und damit auch für entsprechende Pläne in Brunsbüttel eine wichtige Weiche gestellt.

Während für schwimmende LNG-Terminals die bisher vorgeschriebene  Umweltverträglichkeitsprüfung zunächst ausgesetzt werden kann, bleibt sie für feste Anlagen vorerst Pflicht. In Brunsbüttel sollen beide Arten von Anlagen entstehen. Für die an Land geplanten Terminals sei die Umweltverträglichkeitsprüfung nötig, „um deren Rechtssicherheit zu stärken“, hatten die Grünen am Donnerstag im Energieausschuss des Bundestags erklärt. Ähnlich argumentierte die SPD: Das Beibehalten der Umweltverträglichkeitsprüfung sei wichtig, „um die Akzeptanz solcher Anlagen bei den Anliegern zu stärken“. Auch die FDP plädierte daher dafür.

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz sagte dazu am Freitag im Bundesrat – Video starten…

Alle Redner am Donnerstag im Bundestag und am Freitag im Bundesrat erinnerten daran, dass die beschlossenen Schritte reichen würden, um den Bau der Terminals zu beschleunigen und schneller unabhängig von russischen Gas zu werden. So legt die Berliner Ampel-Koalition nun gesetzlich fest, dass die Anlagen von „überragendem öffentlichen Interesse“ und „im Interesse der öffentlichen Sicherheit“ seien. Damit werde es leichter, die Terminals zu genehmigen – und schwerer, sie durch Klagen zu verhindern. Zudem wird der Rechtsweg bei Klagen – genau wie bei der A 20 oder der Rader Hochbrücke – auf nur eine Instanz beschränkt, das Bundesverwaltungsgericht.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hatte im Bundesrat noch mal die Dringlichkeit des Beschleunigungsgesetzes deutlich gemacht. Wenn es bereits bis Ende des Jahres zwei schwimmende LNG-Terminals in Brunsbüttel und Wilhelmshaven gebe, habe Deutschland bei einem Stopp russischer Gaslieferungen „eine robuste Chance“, durch den Winter zu kommen. „Haben wir die Terminals nicht, steht Deutschland vor einer ökonomischen Krise, wie es sie lange nicht erlebt hat“, warnte Habeck.

Buchholz: Mit Weitsicht und Rücksicht wird das Neun-Euro-Ticket ein Erfolg

Die einen befürchten Chaos, die anderen wittern eine große Chance für den ÖPNV in Deutschland: Das so genannte 9-für-90-Ticket, das ab 1. Juni bundesweit drei Monate lang ermöglicht, den Nahverkehr für monatlich neun Euro zu nutzen, spaltet die Gemüter.

Auch Wirtschafts- und Verkehrsminister fürchtet auf einigen Strecken durchaus überfüllte Züge, betont in seiner „Meldung der Woche“ aber eher die Chancen des Angebots – Video starten…