Der Internet-Händler Amazon baut in Nützen an der A7 bei Kaltenkirchen und bei Bad Oldesloe weitere Verteil-Zentren in Schleswig-Holstein. Insgesamt schafft das allein im Kreis Segeberg bis zu 1000 neue Jobs.
Erst im Oktober hatte Amazon in Borgstedt bei Rendsburg ein Verteilzentrum eröffnet. Für Wirtschafts- und Arbeitsminister Bernd Buchholz seine „Meldung der Woche“ (Video starten)
Buchholz (2.v.r.) mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volkshochschule in Pinneberg
Die Online-Plattform „Kursportal Schleswig-Holstein“ geht in die nächste Förderrunde. Wirtschaftsminister Buchholz übergab heute an Hans-Peter Bockelmann, dem Vorsitzenden der Volkshochschule in Pinneberg, einen Förderbescheid über 336.000 Euro, um die erfolgreiche Online-Plattform zunächst bis 2021 weiterbetreiben zu können. „Es gibt viele gute Gründe, sich beruflich oder allgemein weiterzubilden. Denn nur so lässt sich Schritt halten mit neuen Anforderungen im Job und damit bieten sich zugleich auch bessere Aufstiegschancen. Und ich bin sicher: Da ist für jeden etwas Passendes dabei“, sagte Buchholz.
Im Kursportal sind nach Angaben von Projektleiterin Susan Remé derzeit über 29.000 Kurse von knapp 1.000 Anbietern zu finden, die allen Menschen landesweit für fast jeden Bereich ein gutes Bildungsangebot machen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf maximalem Qualitätsstandard und Tagesaktualität.
Wie Buchholz sagte, werde das Kursportal Schleswig-Holstein bereits seit 2007 aus Landesmitteln gefördert. Neben der Kurssuche seien auch ergänzende Informationen zu Beratungsstellen oder Fördermöglichkeiten leicht auffindbar. Sechs Infoblöcke helfen bei der Orientierung und Finanzierung, allen voran das Portal „Deutsch als Fremdsprache“, das im September 2017 an den Start ging. Sämtliche Kursangebote werden seit 2016 nach Abschlüssen und Zertifikaten gekennzeichnet.
Das Kursportal wird als Weiterbildungsdatenbank auf Basis der Open Source Software WISY der „Weiterbildung Hamburg Service und Beratung gemeinnützige GmbH“ (W.H.S.B.) betrieben. Die genutzte Open Source Software WISY ist ein langjährig bestehendes und in länderübergreifender Kooperation mit Hamburg, Rheinland-Pfalz und Hessen weiterentwickeltes Datenbanksystem für Weiterbildungsangebote. Buchholz: „Besonders stolz sind wir darauf, dass das Kursportal ständig steigende Zugriffszahlen im Vergleich zu den Vorjahren verzeichnet. Erfreulich sind vor allem vermehrte Zugriffe auf die Regionalportale.“
Rohlfs (Mitte) übergibt an Christian Maack (links) und Dr. Ulrich Hoffmeister die Förderbescheide
Weiterer Baustein zur Stärkung der dualen Ausbildungswege in Schleswig-Holstein: Wirtschafts- und Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs übergab heute in Kiel drei Förderbescheide über insgesamt knapp 300.000 Euro für das Projekt „Teilzeitausbildung für alle“ an Vertreter der Handwerkskammern Lübeck und Flensburg sowie der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck. „Damit schaffen wir eine weitere Flexibilisierung, die dazu beitragen soll, die duale Ausbildung noch attraktiver zu machen, mehr Menschen in Ausbildung zu bringen und die drohende Fachkräftelücke in den kommenden Jahren einzudämmen“, sagte Rohlfs.
Durch das neue Förderprojekt steht eine Berufsausbildung in Teilzeit künftig nicht mehr nur Eltern oder Pflegenden offen, sondern allen, die für sich persönlich eine Vollzeitausbildung nicht in Betracht ziehen. „Damit wird allen jungen Menschen diese Möglichkeit geboten, egal, wie alt sie sind oder ob sie schon eine Erstausbildung absolviert haben“, so Rohlfs. Das Modellprojekt sorge für Organisation und Vernetzung der Teilzeitberufsausbildung im Land. Mit einer passgenauen Vermittlung von Interessenten werde das Angebot attraktiv, ebenso wie durch eine begleitende Betreuung und Unterstützung von Betrieben und Auszubildenden bis zum Berufsabschluss.
Rohlfs sagte weiter (Audio starten – „im Browser anhören“:
Rohlfs appellierte an angehende Azubis und Betriebe, das neue Angebot zu nutzen: „Mit diesem neuen Vorhaben verbessern wir das Ausbildungsplatzangebot, erweitern das Berufswahlspektrum und erhöhen insgesamt die Attraktivität der beruflichen Ausbildung in Schleswig-Holstein.“
Die Vertreterinnen und Vertreter aus Hamburg – zusammen mit Geethachts Bürgermeister Olaf Schulze (rechts) bei der heutigen Sitzung
Wie und unter welchen Bedingungen könnte die Stadt Geesthacht (Herzogtum Lauenburg) in Zukunft eine ÖPNV-Anbindung an die Eisenbahnstrecke nach Bergedorf erhalten? Dazu hatte die Verkehrsgesellschaft NAH.SH im vergangenen Jahr eine Machbarkeits-Studie in Auftrag gegeben.
Die ersten Ergebnisse hieraus stellten die Gutachter heute Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und Hamburs Staatsrat Andreas Rieckhof (SPD) vor. Kernaussage: Prinzipiell machbar, aber mit zahlreichen Unwägbarkeiten gespickt – und zudem absehbar enorm teuer. In den kommenden Wochen soll das Gutachten fertiggestellt und dann auch öffentlich präsentiert werden.
Nach der zweistündigen Präsentation zogen Buchholz und Rieckhof das folgende Zwischenfazit
(Audio starten – „im Browser anhören“)
Auch wenn der Schwung am deutschen Arbeitsmarkt etwas nachlässt: Anders als in den Industriezentren im Süden bleiben die Zahlen 2020 voraussichtlich positiv. Arbeitsagentur-Chefin Margit Haupt-Koopmann und Arbeitsminister Bernd Buchholz sind optimistisch. Ein Thema rückt immer stärker ins Zentrum.
Weniger Arbeitslose und mehr Jobs – dieser Trend soll sich in Schleswig-Holstein trotz der Konjunkturschwäche im neuen Jahr fortsetzen, aber schwächer als im Vorjahr. Arbeitsagenturchefin Margit Haupt-Koopmann und Arbeitsminister Bernd Buchholz (FDP) zeigten sich heute in Kiel verhalten optimistisch. 2019 waren im Land erstmals seit fast 40 Jahren im Jahresmittel weniger als 80.000 Menschen arbeitslos. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag im Schnitt über einer Million, und das soll den Prognosen zufolge auch 2020 so bleiben. Vor gut acht Jahren gab es noch 850.000 Jobs. Haupt-Koopmann sieht Schleswig-Holstein im Vergleich zu den anderen westdeutschen Ländern als «Fels in der Brandung». Die Arbeitslosigkeit werde voraussichtlich um 0,9 Prozent weiter sinken.
Das sei der beste Wert aller westdeutschen Länder, sagte die Arbeitsagenturchefin. Sie betonte auch: «Seit Einführung von Hartz IV im Jahr 2005 hat sich in Schleswig-Holstein die Zahl der Arbeitslosen halbiert – von 161.500 auf 79.700». Ende Dezember wurden im Land 79.000 Arbeitslose registriert; die Quote betrug 5,0 Prozent.
Auch aus Sicht des Ministers hat sich der Norden vom Rest der Bundesrepublik «etwas abgekoppelt». Er begründete dies mit der mittelständisch geprägten Wirtschaftsstruktur. In Industriezentren mit stärkerer Exportorientierung seien die Umbrüche größer. «Das wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus.» Daraus resultierten auch Chancen für den Norden. «Wir sind ein attraktives Bundesland», sagte Buchholz. Zwar seien hier die Einkommen niedriger als im Süden, aber auch die Lebenshaltungskosten. Und: «Hier wohnen nicht nur die glücklichsten Menschen, sondern hier arbeiten auch die glücklichsten Menschen».
Buchholz sprach von einer insgesamt positiven und «wahnsinnig erfreulichen» Entwicklung im Norden. Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit seien im vorigen Jahr deutlich gesunken.
Als zentrales Thema für den Arbeitsmarkt hoben Haupt-Koopmann und Buchholz die Fachkräftesicherung hervor. Sie riefen die Unternehmen auf, in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu investieren. Die Betriebe müssten sich auch für potenzielle Auszubildende attraktiv machen, sagte Buchholz. Der Ausbildungsmarkt habe sich klar zu einem Bewerbermarkt entwickelt.
Nach Angaben der Arbeitsagentur nahmen im vergangenen Jahr fast 5000 Flüchtlinge und Migranten sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen auf. Das waren demnach 1000 mehr als im Vorjahr. Ganz überwiegend gehörten diese Jobs zum «un- und angelernten Bereich», wie Haupt-Koopmann sagte. Die Flüchtlinge und Migranten seien «Fachkräfte von übermorgen». Etwa ein Drittel dieser Menschen seien mittlerweile in Beschäftigung. In den nächsten zwei Jahren könne der Anteil auf die Hälfte steigen, sagte Haupt-Koopmann. «Ich bin da sehr zuversichtlich.»
Im Gespräch mit Journalisten sagte Buchholz weiter
Sangen zusammen mit dem Minister (v.l.): Johanna (9), Marielle (11), Jonas (11), Lisa (7), Erik (9) und Anne (11)
Wie schade, dass es solch erfrischende Besuche nicht häufiger gibt: Neun Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen aus Elmshorn überbrachten heute musikalisch als Sternsinger einen christlichen Segen ins Wirtschaftsministerium – und waren keineswegs schüchtern bei der Begegnung mit dem Hausherren Bernd Buchholz: „Unser Bürgermeister möchte wissen, wann Elmshorn endlich ein drittes Bahngleis bekommt“, überraschte Sternsingerin Marielle (11) den Minister gleich bei der Begrüßung.
Und der elfjährige Jonas wollte beim Anblick eines Triebwagen-Modells im Bücherregal wissen: „Kommt der aus einem 3-D-Drucker?“, um dann festzustellen: „Also ich will auch Minister werden, da bekommt man ja wohl ne Menge geschenkt…“
Dass aber auch der musikalische Teil nicht zu kurz kam, hört und sieht man hier:
Übrigens: Rund 1.300 Sternsinger in Schleswig-Holstein haben am Anfang des Jahres 2019 einen neuen Rekord aufgestellt und 278.849,18 Euro für Kinder in armen Ländern der Erde gesammelt. Das sind rund 3.000 Euro mehr als noch im Vorjahr (2018: 275.932,95 Euro).
„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ heißt das Motto der diesjährigen Aktion, bei der sich die Sternsinger besonders für Frieden in aller Welt einsetzen. Das Beispielland ist der Libanon.
Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.
Die Umfragen in der Wirtschaft zum Jahreswechsel machen Mut – und auch der Arbeitsmarkt im Land zeigt sich in Bestform. Für Wirtschaftsminister Bernd Buchholz einmal mehr seine „Meldung der Woche“. Wohl wissend, dass das kommende Jahrzehnt im Hinblick auf viele nationale wie internationale Unwägbarkeiten auch manche unangenehme Überraschung im Gepäck haben dürfte. Schleswig-Holstein sieht sich in jedem Fall gut gerüstet – Video starten
Nicht nur in der schleswig-holsteinischen Wirtschaft insgesamt ist die Stimmung im Vergleich zu den September-Umfragen der Kammern gut – auch die norddeutsche Tourismuswirtschaft steuert zuversichtlich in das neue Jahr. Das geht aus einer Umfrage der IHK Nord hervor, die die Betriebe des Gastgewerbes und der Reisewirtschaft aus den fünf norddeutschen Bundesländern zur konjunkturellen Lage in den vergangenen sechs Monaten befragt hat. Danach ist die Stimmungslage der gastgewerblichen Betriebe im Vergleich zum Vorjahr um 3 Punkte leicht auf 132,4 Punkte gestiegen. Die Lage der Reisewirtschaft wird hingegen zurückhaltender bewertet. Der Klimaindex fällt auf 108,5 Punkte. Rund 1050 Betriebe haben an der Befragung teilgenommen.
Während die „Lübecker Nachrichten“ in ihrer heutigen Neujahrsausgabe ein weitgehend positives Bild der Lage zeichnen, veröffentlichen die „Kieler Nachrichten“ in ihrer morgigen Donnerstagausgabe eine eigene Konjunkturumfrage.
Wirtschaftsminister Buchholz zeigt sich angesichts des starken Rückenwinds der Wirtschaft in den vergangenen zwei Jahren auch für die kommenden Monate äußerst optimistisch: „Wir haben zum Jahreswechsel den höchsten Stand an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, den es in Schleswig-Holstein je gab und ein Wirtschaftswachstum deutlich über dem Bundesdurchschnitt“. Damit hätten unsere knapp 124.000 mittelständischen, aber auch die rund 500 großen Unternehmen eine solide Basis dafür gelegt, dass es weiter aufwärts gehen könne.
Wie Buchholz im Gespräch mit Journalisten weiter sagte, werde die Landesregierung dafür auch weiterhin die Rahmenbedingungen setzen. „Zum Beispiel, indem wir – zum verständlichen Leidwesen vieler staugeplagter Autofahrer – die Infrastruktur wieder in Schuss bringen. Hier wurde viel zu viele Jahrzehnte auf Verschleiß gefahren. Deshalb werden wir unter anderem 2020 erneut bis zu 90 Millionen Euro allein in die Sanierung unseres Landesstraßennetzes stecken.“ Denn die Wirtschaft könne nur gut funktionieren, wenn auch die Verbindungen in Takt seien. Darüber hinaus arbeiete das Land massiv daran, seine bundesweit unangefochtene Spitzenposition bei der Glasfaserversorgung weiter auszubauen. Denn gerade der Mittelstand stehe mit der zunehmenden Digitalisierung vor großen Herausforderungen und die seien nur zu stemmen, wenn wir sowohl eine gute Breitband- als auch Mobilfunkversorgung haben, so der Minister.
Nur noch drei Tage bis zum Jahreswechsel – höchste Zeit für ein großes DANKESCHÖN des Wirtschaftsministers an alle, die zum wirtschaftlichen Erfolg des echten Nordens beitragen. Und der Erfolg lässt sich sehen: Mit unserer Wirtschaftsleistung liegen wir aktuell erstmals seit langer Zeit auf Rang 4 im Vergleich zu allen anderen Ländern und deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Und der Arbeitsmarkt brummt wie nie – für Buchholz seine Jahresabschluss-Meldung für 2019. Video starten…
Auch auf dem Nord-Ostsee-Kanal – hier in Suchsdorf bei Kiel – herrscht über Weihnachten ein rund-um-die-Uhr-Betrieb
Was wäre Heiligabend ohne die NDR-Info-Sendung „Gruß an Bord“? Es ist eine lange Tradition des Norddeutschen Rundfunks, die Seeleute auf Schiffen in aller Welt zu Weihnachten zu grüßen. Auch in diesem Jahr schickt der NDR die Botschaften von Angehörigen und Freunden an Offiziere und Mannschaften, die nicht zu Hause sein können. Die Radiosendung auf NDR Info beginnt am heutigen Heiligabend um 20.05 Uhr.
Hier die Grußbotschaft von Verkehrsminister Buchholz an alle Beschäftigten rund um die Maritime Wirtschaft in Schleswig-Holstein (Audio starten – „im Browser anhören“)
Die Weihnachtsgrüße für die Sendung wurden bei zwei Veranstaltungen am 8. Dezember in Leer und am 15. Dezember in Hamburg aufgezeichnet.