Meyer würdigt Bewerber und Preisträger des 7. Existenzgründerpreises der „Lübecker Nachrichten“

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer – hier mit LN-Geschäftsführerin Stefanie Hauer – hat seit seinem Amtsantritt im Jahr 2012 die Schirmherrschaft für die Veranstaltung.
Er sagte in seinem Grußwort (Audiopfeil klicken)
Den mit 3000 Euro dotierten Mutmacher-Preis erhielt in diesem Jahr die Lübeckerin Kristin Wolf. Sie erschafft personalisierte Kunstwerke aus Steinen. Die Idee für ihre Firma „StoneEmotions“ kam ihr nach eigenen Worten während einer langen Krankheitsphase. „Ich habe viel Zeit am Strand mit Steinesuchen verbracht. Das Meer und vor allem mein Freund haben mir die Kraft gegeben“, sagt die gelernte Bankerin. Für ihen Freund habe sie aus Dankbarkeit für seinen Beistand in der schweren Zeit das erste Bild aus Steinen gefertigt. Weil Freunde begeistert waren, produzierte sie weitere Werke. Mittlerweile hat sie täglich Bestellungen. Ihre Bilder werden zu Hochzeiten und Geburten verschenkt – und die Lübeckerin kann nach eigenen Worten endlich ihre Kreativität ausleben: „Jedes Bild ist ein Unikat und eine Möglichkeit, Menschen zu berühren.“
Nach den Worten von Meyer würdigt die Jury mit de Preisverleihung nicht nur die Tatkraft und den Unternehmergeist von Kristin olf, sondern ebenso ihr Engagement dafür, auch anderen Menschen Mut zu machen. „Und zwar dafür, auch in schwierigen Situationen nicht aufzugeben, sondern einen eigenen Weg zu suchen.“ Frau Wolfs Beispiel zeige eindrucksvoll, dass sich auch in Krisenzeiten viele Chancen und neue Wege ergeben können, wenn mit Engagement und offenen Augen der erste Schritt in Richtung der eigenen Wünsche und Träume gewagt wird.

Alle Bewerber und Preisträger im Überblick auf einer Seite der LN vom letzten Sonntag: hier klicken






Mit Blick auf die Kritik mancher Bürgermeister in der Region, wonach Verkehrsstaatssekretär Frank Nägele sich vergangene Woche angeblich von dem S-Bahn-Projekt distanziert habe, erklärte Meyer: „Mein Staatssekretär hat vor Ort lediglich auf das nicht ganz triviale Planfeststellungsverfahren hingeweisen. Denn klar ist, dass gerade der Abschnitt Ellerau wegen der Betroffenheit vieler Grundstückseigentümer ein neuraligescher Abschnitt ist und somit natürlich auch denkbar wäre, dass es im Verlauf der Planung noch zu Anpassungen kommen muss. Denn wir müssen und werden auch die Bedenken und Begehren der Anwohner aufnehmen“, so der Minister. Das werde aber nicht dazu führen, dass die S 21 nicht komme. „Denn“, so Meyer, „wir stehen ohne Wenn und Aber zu diesem großen Infrastrukturvorhaben.“
Meyer sagte im Gespräch mit dem NDR-Schleswig-Holstein-Magazin (auch heute abend, 19.30 Uhr, auf N 3)


Am Nachmittag trafen sich Betriebsratsmitglieder mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, der im Anschluß in einem Interview mit RSH-Reporter Andreas Otto folgendes Fazit zog (Audiopfeil klicken):

Meyer sagte weiter

