Winterfest: Schleswig-Holsteins Autobahn- nd Straßenmeistereien sind gerüstet

Ortstermin mit Verkehrsminister Meyer: 620 Straßenwärter sind für den anstehenden Winterdienst gerüstet

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Meyer mit Stefan Klempau im Salzlager der Autobahnmeisterei Bad Oldesloe

Aus Sicht der knapp 620 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 26 schleswig-holsteinischen Autobahn- und Straßenmeistereien kann der Winter kommen: In den letzten Wochen wurden beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV-SH) nicht nur die mehr als 1000 Fahrzeuge und Räumgeräte auf Vordermann gebracht, sondern auch die landesweit 53 Lagerstätten für Streusalz bis an den Rand aufgefüllt. „Damit halten wir zunächst 32.000 Tonnen Salz im Wert von 2,4 Millionen Euro vor – können bei Bedarf aber auch innerhalb von zwei Tagen nachladen, um das 8134 Kilometer umfassende Straßennetz in der Obhut unseres LBV schnee- und eisfrei zu machen“, sagte Verkehrsminister Reinhard Meyer heute in der Autobahnmeisterei Bad Oldesloe. Der jährliche Ortstermin gilt als symbolischer Auftakt der Winterdienst-Saison in Schleswig-Holstein.

IMG_8770Im Gespräch mit Sven Brosda
von Radio Schleswig-Holstein
sagte Meyer außerdem
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:

Mit Blick auf eine seit Monaten beim Verkehrsministerium tagende Fachgruppe von Verkehrsexperten, Vertretern der kommunalen Spitzenverbände sowie des Landesrechnungshofes über mögliche Einsparungen beim Winterdienst, stellte Meyer klar: „Wir arbeiten hier einen Auftrag ab, den uns das Parlament aufgegeben hat – nämlich aufzulisten, wo wir als Land gegenwärtig mehr Leistungen erbringen, als durch Bundesgesetze vorgeschrieben oder aufgrund von Sicherheitsaspekten nötig ist. Jeder kann sich aber sicher sein, dass wir nichts tun werden, was auch nur ansatzweise das hohe Niveau der Verkehrssicherheit auf unseren Straßen reduziert. Das ist nach meiner Wahrnehmung auch von keinem der Beteiligten so gewollt.“

Um einen effektiven und wirtschaftlichen Winterdienst in Schleswig-Holstein zu erreichen, werden nach den Worten von LBV-SH-Direktor Torsten Conradt seit einigen Jahren verbesserte Winterdiensttechniken eingesetzt. Im Jahr 2000 sei das bereits seit den 80iger Jahren bestehende System der Glättemeldeanlagen zu einem Straßenzustands- und Wetterinformationssystem ( SWIS ) ausgebaut worden. Dabei werden die Daten von eigenen Messstellen mit den Erkenntnissen des Deutschen Wetterdienstes verknüpft und so eine gezieltere Straßenwettervorhersage ermöglicht.

Der Straßenwinterdienst des LBV-SH ist zudem so organisiert, dass bei Bedarf auf den Bundesautobahnen ein 24-stündiger Streu- und Räumeinsatz vorgenommen wird. Für alle anderen für den überörtlichen Verkehr wichtigen Straßen beginnt bei Bedarf die Einsatzrufbereitschaft um 3.00 Uhr und endet um 22.00 Uhr.

Die Straßenwärterinnen und –wärter betreuen insgesamt 481 Kilometer Bundesauto­bahnen, 1439 Kilometer Bundesstraßen, 3528 Kilometer Landesstraßen und 2686 Kilometer Kreisstraßen. Neben weit mehr als 1000 eigenen Fahrzeugen und Räumgeräten wie Schneefräsen oder Pflügen hat der Landesbetrieb 186 LKW von Unternehmen unter Vertrag, die beim Räumen und Streuen unterstützen können. Auch die angemieteten Fahrzeuge werden hierfür mit Schneepflügen und Streuautomaten aufgerüstet. Darüber hinaus kann auch auf Schneefräsen der Nachbarländer zurückgegriffen werden.

Winterfest: Straßenmeistereien im Land rüsten sich für die kommenden kalten Wochen

Minister Meyer gibt heute in der Autobahnmeisterei Bad Oldesloe den Startschuss in die Winterdienst-Saison

Glaubt man manchen Wetterpropheten, dann sind die derzeit einfliegenden Zwergschwäne in Schleswig-Holstein Vorboten eines langen und harten Winters. Grund genug für die 26 Autobahn- und Straßenmeistereien im Land, sich für den bevorstehenden Winterdienst zu rüsten. Die 52 Streusalzlager im Land müssen gefüllt, die fast 2000 Fahrzeuge und Räumgeräte auf Vordermann gebracht und Einsatzpläne entwickelt werden.

Wie der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) sich für die Wintersaison aufstellt, darüber informieren Verkehrsminister Reinhard Meyer, LBV.SH-Direktor Torsten Conradt und der Leiter der Lübecker LBV.SH-Niederlassung, Jens Sommerburg, heute mittag ab 12 Uhr Journalisten (kein öffentlicher Termin!) in der Autobahn- und Straßenmeisterei Bad Oldesloe.

Den Weg dorthin finden Sie hier: Anfahrtsskizze_AM OD

Meyer zufrieden: Herbst-Aufschwung am Arbeitsmarkt hält an

Meyer ist mit Herbstaufschwung am Arbeitsmarkt zufrieden: Arbeitslosenquote in SH bei 6,1 Prozent

Damit sinkt die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 1.427 (1,5 Prozent). Auch im Vergleich zum Oktober des Vorjahres gab es einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um einen Prozentpunkt (- 985 Arbeitslose).

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Minister Meyer

„Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Geschlecht“, so Meyer. So sei die Zahl arbeitsloser Frauen im Vergleich zum Vormonat um zwei Prozent zurückgegangen, während der Rückgang der Quote arbeitsloser Männer geringer ausgefallen sei. „Im Vorjahresvergleich wird der Unterschied besonders deutlich. Hier steigt die Zahl der arbeitslosen Männer sogar um fast ein Prozent an, während die Zahl der arbeitslosen Frauen deutlich um 2,5 Prozent zurückging. Es ist zu vermuten, dass die schleswig-holsteinischen Betriebe zur Bewältigung des Fachkräftemangels vermehrt auf gut ausgebildete Frauen setzen. Mit dem Angebot ,Frau & Beruf‘ aus unserem Landesprogramm Arbeit setzen wir wichtige Akzente für mehr und bessere Erwerbsbeteiligung von Frauen“, so Meyer.

Auch erste Auswirkungen der Flüchtlingssituation auf dem Arbeitsmarkt sind nach den Worten von Meyer erkennbar. Diese zeichnen sich bei der Ausländerarbeitslosigkeit ab. „Mit einem Anstieg 17,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wird deutlich, dass die Integration von Flüchtlingen, auch in den Arbeitsmarkt, eine Herausforderung sein wird, die alle Arbeitsmarktpartner nur gemeinsam bewältigen können“, so der Minister.

Während sich die Situation der Langzeitarbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt erfreulicherweise zumindest geringfügig verbessert (rund ein Prozent weniger im Vergleich zum Vor- und Vorjahresmonat), stagniert die Integration älterer Arbeitsloser über 50 Lebensjahren. Aktuell sind 30.419 Arbeitslose 50 Jahre oder älter. Meyer appelliert an die Betriebe im Norden: „Ältere Fachkräfte mit langjähriger Berufserfahrung müssen nicht nur im Betrieb gehalten werden; auch Arbeitslose über 50 mit langjähriger Berufserfahrung bringen Schlüsselqualifikationen und fachliche Kenntnisse mit – lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen.“

Der echte Norden will stärker um Urlauber aus dem Ausland werben – TA.SH legt Ziele fest

Übernachtungen ausländischer Gäste im „echten Norden“ in den letzten vier Jahren um 33 Prozent gestiegen

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TA.SH-Chefin Andrea Gastager und Minister Meyer

Die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) will deutlich mehr Gäste aus dem Ausland ins nördlichste Bundesland locken. «Unser Ziel sind 2,5 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste im Jahr 2020», sagt TASH-Geschäftsführerin Andrea Gastager. Das wäre eine Steigerung um mehr als ein Viertel gegenüber 2014, als Ausländer 1,9 Millionen Übernachtungen buchten. In den kommenden fünf Jahren will Gastager vor allem in Österreich und der Schweiz, aber auch in Dänemark um Gäste werben. Nach Ansicht von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) ist der Auslandstourismus seit Jahren der Haupt-Wachstumsbereich.Er sieht die Zielmarke bei den Übernachtungen ausländischer Gäste im echten Norden bis zum Jahr 2025 bei rund drei Millionen Übernachtungen.

Reinhard_MeyerIm Gespräch mit RSH-Reporter Andreas Otto sagte Meyer nach der Pressekonferenz bei der TA.SH
(Audiopfeil klicken)

In den vergangenen vier Jahren sind die Übernachtungen ausländischer Gäste in Schleswig-Holstein um 33 Prozent angestiegen. Für das Jahr 2014 zählte das Statistische Bundesamt 1,9 Millionen Auslandsübernachtungen – der Rekordwert seit dem Jahr 2010. Von Januar bis Juli dieses Jahres registrierte das Land knapp 1,2 Millionen Auslandsübernachtungen (mit Camping). Insgesamt stiegen die Auslandsübernachtungen in diesem Zeitraum um 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der positiven Entwicklung fällt der Anteil der Urlauber aus dem Ausland in absoluten Zahlen gemessen noch gering aus. Im Jahr 2014 kamen sieben Prozent aller Gäste in Schleswig-Holstein aus dem Ausland.

gluck(1)„Das steigende Interesse ausländischer Gäste an unserem Land bietet uns große Wachstumschancen. Da besteht noch ‚Luft nach oben‘. Um die ehrgeizigen Ziele der Tourismusstrategie 2025 zu erreichen, kommt ab dem Jahr 2016 das neue Auslandskonzept der TA.SH zum Einsatz“, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer.

Länder-Ranking zeigt Wachstumspotenzial für Schleswig-Holstein

Im Vergleich zu anderen deutschen Bundesländern liegt Schleswig-Holstein beim Auslandstourismus noch deutlich unter dem Durchschnitt: Bundesweit wurden rund 19 Prozent aller Übernachtungen ausländischen Gästen zugeschrieben. Im Bundesländer-Ranking liegt

Schleswig-Holstein damit auf Platz 13. Im Einklang mit der Tourismusstrategie 2025 des Landes will die TA.SH diese Potenziale bestmöglich nutzen. „Das Länder-Ranking macht unser enormes Wachstumspotenzial in den ausländischen Märkten sichtbar“, erklärt TA.SH-Geschäftsführerin Andrea Gastager. „Ab dem Jahr 2016 wird es unsere Hauptaufgabe sein, die Marketingaktivitäten im Rahmen unserer Image-Initiative ‚Glückswachstumsgebiet‘ auf das Ausland zu konzentrieren“, so die Expertin.

Österreich, die Schweiz und Dänemark im Fokus der Strategie

Im Fokus der Auslandsstrategie für die nächsten fünf Jahre stehen zunächst Österreich, die Schweiz und Dänemark. Ausgewählt wurden diese Länder anhand der „Potenzialanalyse 2012: Wichtige Märkte für den Schleswig-Holstein Tourismus“ von der dwif consulting GmbH. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass der echte Norden über ein hohes Marktpotenzial in diesen Ländern verfügt. Schon jetzt reisen rund 75 Prozent der Gäste aus den A- und B-Märkten an. Im zweiten Schritt wird die TA.SH das Urlaubsland Schleswig-Holstein in Schweden, den Niederlanden und Norwegen noch bekannter machen.

Maßnahmen für mehr Gäste aus dem Ausland

Der Maßnahmen-Katalog des neuen Marketing-Konzepts für das Ausland setzt sich zusammen aus Marktforschung, Pressearbeit, Kooperationen sowie Online- und Printmedien in mehreren Sprachen. Zudem wird die TA.SH den echten Norden auf Messen und anderen Veranstaltungen zum Thema Tourismus präsentieren. Einige Beispiele für geplante Maßnahmen in den kommenden drei Jahren:

  • Zusammenarbeit mit dem Deutschen Küstenland (DKL), Werbeverbund der Norddeutschen Küstenländer
  • Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT, Marketing-Organisation für Tourismus in Deutschland) bei vielen Themenansätze, in denen Schleswig-Holstein präsent ist
  • Beteiligung am Leitprojekt „Internationalisierung der Metropolregion Hamburg“
  • Übersetzung der TA.SH Website ins Englische, über DZT-Onlinepräsenz Übertragung in die dänische und niederländische Sprache
  • Auflage des Magazins MERIAN Schleswig-Holstein in englischer Sprache in 2016
  • Werbung für S-H als Urlaubsland in der Schweiz und Österreich: TA.SH hat Angebote für Partner erarbeitet.
  • Teilnahme an Messen und Workshops wie dem Germany Travel Mart (GTM) und den Reisemessen „Ferien“ in Wien und „Fespo“ in Zürich.
  • erster Schleswig-Holstein Tourismustag in Dänemark in 2016
  • Online-Marketing, zum Beispiel mit Unterstützung von Bloggerreisen nach Schleswig-Holstein

„Im Inland haben wir mit unserer Image-Initiative großen Erfolg. Jetzt ist es Zeit, sie ins Ausland zu tragen, denn dort können wir viel Wachstum erreichen. Mit unserer Image-Initiative ‚Glückwachstumsgebiet‘ zeigen wir den echten Norden mit Wetter, Wind und dem Glück, das Urlauber und Einheimische in Schleswig-Holstein erleben“, sagt Andrea Gastager.

In den vergangenen vier Jahren sind die Übernachtungen ausländischer Gäste in Schleswig-Holstein um 33 Prozent gestiegen. Von Januar bis Juli dieses Jahres registrierte das Land knapp 1,2 Millionen Auslandsübernachtungen inklusive Camping. Insgesamt stiegen die Auslandsübernachtungen in diesem Zeitraum um 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieser positiven Entwicklung fällt der Anteil der Urlauber aus dem Ausland in absoluten Zahlen noch gering aus. In 2014 kamen sieben Prozent aller Gäste in Schleswig-Holstein aus dem Ausland.

„Das steigende Interesse ausländischer Gäste an unserem Land bietet uns große Wachstumschancen. Da besteht noch Luft noch oben“, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer soeben bei einer Pressekonferenz bei der TA.SH.

Mindestlohn: Meyer erteilt Ausnahmeregelungen für Flüchtlinge eine klare Absage

Arbeitsminister Meyer zum UV-Nord-Vorstoß: Finger weg von Ausnahmen bei Mindestlohn für Flüchtlinge

Reinhard_MeyerSchleswig-Holsteins Arbeitsminister Reinhard Meyer (SPD) hat Forderungen nach Ausnahmen beim Mindestlohn für Flüchtlinge eine klare Absage erteilt. «Ein Wiederaufflammen der Mindestlohndebatte auf dem Rücken der Flüchtlinge ist nicht hilfreich», sagte Meyer heute der Deutschen Presse-Agentur. Die Landesregierung wolle keine neuen Dumpinglöhne.

«Flüchtlinge, Beschäftigte im Niedriglohnbereich und Arbeitsuchende dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden», sagte Meyer. Ziel bleibe die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt – «und zwar zu fairen Arbeitsbedingungen». Die Einführung des Mindestlohns sei ein Erfolg. «Er sorgt für mehr soziale Gerechtigkeit. Daran halten wir fest.»

Nach Einschätzung von Volkswirten behindert der Mindestlohn die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt. Fast die Hälfte der Flüchtlinge aus Syrien verfüge nicht einmal über grundlegende Bildungskenntnisse, hatten der Münchner Professor Gabriel Felbermayr und Michele Battisti zuletzt erklärt. Flüchtlinge vom gesetzlichen Mindestlohn auszunehmen, sei aber kontraproduktiv. Der Mindestlohn sollte daher für alle Arbeitnehmer abgeschafft und Niedriglöhne sollten wieder mit staatlichen Zuschüssen aufgestockt werden.

Land bringt Beratungsnetzwerk Weiterbildung an den Start

Startschuss für das landesweite Beratungsnetzwerk Weiterbildung – Land fördert 5 Beratungsstellen mit 550.000 Euro

Wie kann ich meine Weiterbildung finanzieren? Wie finde ich den richtigen Kurs? Und welches Zertifikat hilft mir wirklich weiter? Mit landesweit fünf Beratungsstellen nimmt ab sofort das vom Land mit knapp 550.000 Euro geförderte „Beratungsnetzwerk Weiterbildung“ seine Arbeit auf: „Wir setzen damit nach dem Auslaufen der Förderung für die Weiterbildungsverbünde den vorerst letzten Eckstein einer neuen Informations- und Beratungsstruktur, die sich verstärkt an die beruflichen Erfordernisse von Betrieben und Beschäftigten richtet“, sagte Arbeitsminister Reinhard Meyer heute (28. Oktober) in Kiel.

Die Qualifizierung von Beschäftigten ist nach den Worten von Meyer nach wie vor das wirksamste Mittel gegen den Fachkräftemangel: „Darum brauchen wir solche Anlaufstellen, bei denen sich Beschäftigte anbieterneutral und kompetent beraten lassen können. Das ist auch das Ergebnis eines breit angelegten Dialogprozesses zur Weiterbildung gewesen, den das Land in den letzten beiden Jahren angeschoben hat.“ Die Förderung der fünf Beratungsstellen mit insgesamt rund zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgt zunächst bis Ende 2017

Träger der neuen Beratungsstruktur sind:

  • die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland in Husum
  • das ver.di-Forum Nord in Neumünster,
  • die Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel (egeb) sowie
  • der Landesverband der Volkshochschulen mit der Förde-VHS
    in Kiel und der VHS Lübeck.

Das Beratungsnetzwerk Weiterbildung stellt einen Beratungszugang für weiterbildungsinteressierte Bürgerinnen und Bürger dar, während das bereits 2014 installierte Beratungsnetzwerk Fachkräftesicherung sich an Personal- und Unternehmensleitungen wendet. Beide Beratungsnetzwerke werden inhaltlich vom seit Mai 2015 etablierten Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung und Weiterbildung (KoFW) koordiniert.

Die Informations- und Beratungsstruktur des Landes für die Bereiche Qualifizierung und Weiterbildung wird durch das eingebundene Servicetelefon Weiterbildung des Bundes (Tel. 030 – 20 17 90 90) und das Kursportal Schleswig-Holstein als Datenbank für Weiterbildungsangebote (www.sh.kursportal.info) abgerundet.

Azubi’s aufgepasst: Ist Euer Chef ein toller Arbeitgeber in der Gesundheitsbranche?

Land und UKSH rufen erneut zum Kurzfilm-Wettbewerb auf: Darum bin ich ein toller Arbeitgeber!

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Szene aus einem der ausgezeichneten Kurzfilm-Beiträge des letzten Jahres

Kreativ, unkonventionell und kurz – so sollen die Beiträge für den Kurzfilmwettbewerb „Darum bin ich ein toller Arbeitgeber!“ sein, den unser Ministerium  gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein zum dritten Mal ausschreibt.

Es geht um Ruhm und Ehre – aber es geht auch darum, aktiv und kreativ dem Fachkräftemangel ein Schnippchen zu schlagen. Wer originelle Momente, Witz und Emotionen zu einem kreativen Gesamtwerk von maximal zwei Minuten Länge verbindet, erhöht nicht nur seine Chancen, im Wettbewerb ganz vorn zu liegen, sondern punktet auch bei der Ansprache künftiger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Die Gewinner werden im Rahmen des Kongresses „Vernetzte Gesundheit“ am 13. Januar 2016 präsentiert.

Noch bis zum 15. November können Beiträge (per DVD) eingereicht werden – also schnell das Smartphone geschnappt, ein paar Mitstreiter motiviert und los geht’s. Bewerben können sich ausschließlich Unternehmen der Gesundheitsbranche (sowie deren Mitarbeiter), die in Schleswig-Holstein ansässig sind.

Infos und die „Gebrauchsanweisung“ zum Wettbewerb gibt’s hier: Gebrauchsanweisung2016

Neue Gratis-APP für den Nahverkehr in Schleswig-Holstein

Mit einem Klick den nächsten Bus finden oder schnell checken, ob der Zug pünktlich ist? Mit der Gratis-App der NAH.SH kann das jetzt jeder.

Screen_Echtzeitdatenanzeige2Dabei ist die neue NAH-SH-App weit mehr als nur eine aktuelle Fahrplanauskunft: Mit vielen nützlichen Funktionen hilft der digitale Assistent dabei, den Nahverkehr in Schleswig-Holstein optimal zu nutzen.

Unter anderem berechnet ein persönlicher Routenplaner in Echtzeit die besten Verbindungen: Einfach Abfahrtsort und Ziel eingeben, Verkehrsmittel wählen – und die nächsten Bahn- oder Buslinien werden mit Abfahrtszeiten, Fahrtdauer und Fahrpreisen übersichtlich aufgelistet. Per Ortungsfunktion der App kann dabei auch der eigene Standort als Ausgangspunkt genutzt werden. So sind zum Beispiel die Haltestellen und Stationen in der direkten Umgebung über eine interaktive Karte sichtbar. Darüber hinaus bietet die Echtzeit-Information jederzeit Zugriff auf sämtliche aktuellen Ankunft- und Abfahrzeiten. So haben Fahrgäste immer im Blick, ob Ihre geplante Verbindung pünktlich ist. Und falls nicht, ist die nächste nur ein paar Klicks entfernt.

Verkehrsminister Reinhard Meyer: „Für die Fahrgäste wird es nun noch einfacher, Informationen über Bahn und Bus zu bekommen. Im kommenden Jahr soll es dann auch möglich sein, direkt aus der App Fahrkarten für den Nahverkehr zu kaufen. Das ist mir besonders wichtig, deshalb bin ich froh, dass uns dieser digitale Schritt für den Nahverkehr jetzt gelingt.“

Die NAH.SH-App gibt’s kostenlos im App Store und bei Google Play. Weitere Informationen zur App finden Sie auch auf der Internetseite des Verkehrsverbundes NAH.SH unter www.nah.sh. Dort steht auch die „normale“ Fahrplanauskunft zur Verfügung.

Meyer: „Guter und einfach verständlicher Nahverkehr ist für die Menschen im Land wichtig. Wir haben vor knapp einem Jahr gemeinsam mit den Kreisen und Städten den Verkehrsverbund NAH.SH gegründet, um den Nahverkehr besser zu machen. Die neue App ist dabei ein wichtiger Schritt in den Nahverkehr der Zukunft.“

Wimi-Termine heute

Meyers Termine heute: Besuch bei Eichner Bau in Treia – Pressegespräch in Flensburger Beratungsstelle „Frau und Beruf“

Bei der Firma Eichner (Treenestraße 84, Treia bei Schleswig) wird sich Meyer ab 10.30 Uhr bei Firmenchef Sönke Eichner und dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Flensburg, Udo Hansen, über das Leistungsportfolio des Betriebs und die Situation des Handwerks informieren. Der Termin ist presseöffentlich.

Einzelheiten zum Unternehmen hier: zur Firmenhomepage

Bei dem anschließenden Besuch in der Geschäftsstelle des Flensburger Beratungsnetzwerks „Frau und Beruf“ (Rote Straße 1) geht es um die vom Land intensiv geförderten Beratungsangebote für Frauen, die den Neu- oder Wiedereinstieg in den Beruf planen. Pressegespäch mit Geschäftsstellenleiterin Katharina Petersen um 13.30 Uhr.

Einzelheiten zum Netzwerk hier

Neue Kraft-Pakete für die Strecke Hamburg-Westerland

Ankunft der ersten von 15 neuen Loks für die Linie zwischen Hamburg und Westerland. In den kommenden Wochen sollen die Lokomotiven bereits für die NOB eingesetzt werden.

deN-Lok_1 DSC_7413Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember sollen die Lokomotiven dann die bisher auf der Marschbahn eingesetzten Diesellokomotiven vollständig ersetzen. Ab Dezember 2016 wird dann der neue Betreiber DB Regio die Lokomotiven zwischen Hamburg und Westerland einsetzen.

Bei den Bombardier „TRAXX P160 DE ME“ handelt es sich um modernste dieselelektrische Lokomotiven mit energieeffizientem, umweltfreundlichem Mehrmotorenantrieb. Anstatt eines großen Motors verfügen die Lokomotiven über vier kleinere Motoren, die je nach Leistungsanforderung individuell ab- und zugeschaltet werden können. Zusätzlich sind die Loks für Doppelzugsteuerung ausgelegt.

Eigentümer der neuen Lokomotiven ist eine Projektgesellschaft aus dem Infrastrukturfonds DIF und Paribus Capital, die künftig neben den Lokomotiven auch 90 Reisezugwagen und drei Triebwagen zur Verfügung stellen wird. Das technische Asset Management der Fahrzeuge wird durch Northrail bereitgestellt. Paribus Capital hatte sich 2014 bei der Ausschreibung des Landes als neuer Fahrzeugbereitsteller durchgesetzt.

Verkehrsminister Reinhard Meyer zeigte sich vor allem über die planmäßige Ablieferung erfreut: „Ich danke allen Beteiligten, dass die Zusammenarbeit offensichtlich so gut und reibungslos funktioniert hat.“ Mit Blick auf das neue Nahverkehrs-Design der Lokomotiven sowie dem Claim der Landesdachmarke „Schleswig-Holstein. Der echte Norden“ sagte Meyer weiter: „So wichtig die Loks für den Verkehr auf der Marschbahn sind, so lieb sind sie mir als Werbeträger für Schleswig-Holstein. Bahnfahren im echten Norden lohnt sich – für Pendler genauso wie für Urlauber.“

Notiz-Blog der Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus