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Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus (MWVATT) des Landes Schleswig-Holstein - Harald Haase

Darum bin ich ein toller Arbeitgeber: Die Preisträger des Kurzfilm-Wettbewerbs 2016

Kongress vernetzte Gesundheit: Hier die Preisträger des Kurzfilm-Wettbewerbs: Darum bin ich ein toller Arbeitgeber

Staatssekretär Dr. Frank Nägele und UKSH-Vorstand Prof. Dr. Jens Scholz haben im Rahmen des gestern beendeten Fachkongresses „Vernetzte Gesundheit“ in die Sieger des Kurzfilmwettbewerbs „Darum bin ich ein toller Arbeitgeber!“ prämiert. Die Preise wurden von Land  und Universitätsklinikum ausgelobt.

Bereits zum dritten Mal hatten schleswig-holsteinische Unternehmen der Gesundheitsbranche so die Gelegenheit, sich in einem kurzen Filmbeitrag selbst als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren.

Die diesjährigen Preisträger sind:

  1. Marli Pflege GmbH, Lübeck, für den Beitrag „Marli für Menschen“

Marli

2. Therapieschule Nord (Klinikum Nordfriesland Management GmbH), Husum

Husum

3. Telesign Deutschland, Rendsburg

Teledesign

Der Sonderpreis für die Darstellung des gradlinigsten (Berufs-)Lebenslaufs ging unter dem Motto „Wünsche werden wahr!“ an die Stiftung Diakoniewerk Kropp.

Kropp

Den Sonderpreis für die vorausschauendste Produktion (der Film war schon vor der Ausschreibung des Wettbewerbs fertig) erhielt der Filmbeitrag der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Sana Kliniken Lübeck.

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Ausgezeichnet als Publikumsliebling des Online-Votings mit über 1400 Klicks auf dem Video-Internetkanal „Youtube“ wurde wiederum der Filmbeitrag der Stiftung Diakoniewerk Kropp.

Stiftung_Kropp

Staatssekretär Nägele sagte: „Mit dem Wettbewerb wollten wir Unternehmen der Gesundheitswirtschaft motivieren, für sich selbst als Betrieb und Ausbildungsstätte auf kreative Weise zu werben und so neue Wege zu gehen, Auszubildende und Fachkräfte zu finden. Der Fachkräftebedarf gerade in der Gesundheitswirtschaft steigt. Deshalb ist es wichtig, sich schon heute als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.“

Mit Blick auf den Siegerbeitrag der Marli Pflege GmbH sagte Staatssekretär Dr. Nägele: „Der Slogan des Beitrags lautet schlicht: ‚Marli für Menschen‘. Und genau das wird überzeugend und mit ganz einfachen Mitteln gezeigt: Egal welcher Herkunft, Religion oder mit welchem Handicap – in all ihren Sprachen und mit all ihren individuellen Möglichkeiten vermitteln uns die Menschen in diesem Filmbeitrag Freude und Zusammengehörigkeit. Auch das macht einen Betrieb zu einem ‚tollen Arbeitgeber‘.“

 

Land hilft Gründern mit zündenden Ideen finanziell auf die Sprünge

Heute, 11 Uhr, Wirtschaftsministerium: Meyer präsentiert mit Hochschulen des Landes neues Gründerstipendium

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Mit einem Gründerstipendium für Studenten will Schleswig-Holstein technologische Innovationen und gute Geschäftsideen fördern. Die Palette des seit Jahresbeginn laufenden Programms reicht nach Angaben des Wirtschaftsministeriums vom ökologischen Schneckenschutz bis zum intelligenten Auto. 

Die Einzelheiten des in Zusammenarbeit mit den Hochschulen Flensburg, Kiel und Lübeck aufgelegten Gründerstipendiums wollen Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) und Vertreter der Universitäten am Mittwoch (11.00 Uhr) in Kiel im Wirtschaftsministerium der Presse vorstellen.

Lübecker Spezialfirma SLM setzt Segel zu neuen Ufern

Meyer zu Besuch bei Lübecker Unternehmen SLM: Umsatzziel von 60 Millionen Euro in 2015 übertroffen

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Betriebsrundgang mit Firmengrüner Ihde (mitte) und Vorständen: Minister Meyer (2.v.r) und Bürgermeister Saxe (2.v.l.)

Die börsennotierte Lübecker Firma SLM Solutions stellt Metall-3D-Drucker her und ist auf Expansionskurs. Das Umsatzziel von 60 Mio. EUR für das Jahr 2015 ist übertroffen worden. Die Maschinen arbeiten mit der selbst entwickelten Selektiven Laserschmelztechnologie (Selective Laser Melting) und sind besonders für industrielle Anwendungen geeignet. Um den Raumbedürfnissen von Verwaltung, Produktion, Lagerung und Schulung gerecht zu werden hat SLM Solutions vor Kurzem ein 70.000-Quadratmeter-Grundstück im Lübecker Gewerbegebiet Genin Süd erworben. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Rechlin: „Wir haben ein starkes Geschäft insbesondere in Nordamerika und Südostasien. Zuletzt haben wir im Rahmen unserer Expansionsplanung eine Niederlassung in Shanghai eröffnet. Jetzt wollen wir unseren Hauptsitz erweitern.“

Wirtschaftsminister Meyer sagte am Nachmittag bei seinem Besuch (Audiopfeil klicken)

Das Unternehmen führte die SLM®-Technologie bereits im Jahr 2000 ein. Sechs Jahre später war SLM Solutions Pionier in der Verarbeitung von Aluminium und Titan. Der Firmengründer und Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Joachim Ihde weist auf die jahrzehntelange Innovationsgeschichte und Erfahrung im Rapid Prototyping-Anlagenbau hin: „Unsere Produkte unterstützen den Trend zur Nachhaltigkeit in Produktionsumgebungen. Das wird vom Markt belohnt, wie die aktuellen Zahlen belegen. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Für die weitere Entwicklung brauchen wir ausreichende Räume. Daher werden wir hier in Lübeck investieren.“

Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe ist über diese Entwicklung hoch erfreut, „Lübeck ist ein zukunftsorientierter Standort; der neue Firmensitz so eines Technologieführers passt sehr gut dazu. Wir haben dafür das entsprechende Umfeld und die notwendigen Flächen im Gewerbegebiet Genin Süd.“ Dem stimmt Wirtschaftssenator Sven Schindler zu: „Eine hervorragende Entscheidung mit absolut positiven Auswirkungen auf unsere Stadt und die Region!“ Der Einsatz der städtischen Wirtschaftsförderung ist entsprechend hoch: „Wir begleiten das Unternehmen seit Längerem und kümmern uns mit Priorität um die Vorhaben der SLM Solutions“, so der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung LÜBECK GmbH, Dirk Gerdes.

Der SLM-Finanzvorstand Uwe Bögershausen bestätigt dies: „Wir haben die möglichen Ansiedlungsstandorte sehr intensiv geprüft. Die Unterstützung seitens der Landesregierung und der Stadt Lübeck hat unsere Entscheidungsfindung maßgeblich geprägt. Im Gewerbegebiet Genin Süd haben wir den richtigen Standort für uns gefunden. Die Zusammenarbeit ist sehr gut und konstruktiv.“ Dies bestätigt auch die kaufmännische Leiterin, Daniela Wedemeyer: „Das war eine umfangreiche Angelegenheit, die wir kooperativ gut bewerkstelligt haben. Wir wissen die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Stadt und Land zu schätzen. Wir haben noch einen langen gemeinsamen Weg vor uns“.

 

Meyer und Habeck erläutern Hintergründe zu Folgen des Seeadlerhorstes an der A 20

Meyer und Habeck machen klar, dass ein Seeadlerhorst nicht allein schuld ist für lange Planungsverzögerungen für die A 20

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Verkehrsminister Reinhard Meyer und Umweltminister Robert Habeck haben heute den Wirtschaftsausschuss des Landtages ausführlich über die Hintergründe der Planungsverzögerungen durch den im Mai letzten Jahres entdeckten Adlerhorst auf dem so genannten Marschabschnitt der A 20 bei Hohenfelde im Kreis Steinburg informiert. Gemeinsam betonten sie, ein durch das Artenschutzrecht geschützter Seeadlerhorst im Kreis Steinburg sei nicht allein Grund für die voraussichtlich zwei Jahre dauernden Planungsverzögerungen.

Vielmehr sei der entdeckte Seeadlerhorst nur der erste Dominostein gewesen, der in einem komplexen Verfahren weitere Verzögerungen zwangsläufig mit sich ziehe, sagte Meyer. Denn es seien jetzt wegen abgelaufener Gültigkeitsfristen eine neue Verkehrsprognose und neue Kartierungen für Tierarten notwendig. Haupthindernis seien die im Vergleich zu anderen EU-Staaten langwierige Planänderungsverfahren in Deutschland. Sie müssten beschleunigt werden, aber die Bürgerbeteiligung dabei erhalten bleiben.

Darum geht es konkret: Im Mai 2015 erfuhr eine untergeordnete Behörde des Umweltministeriums (LLUR) im Zuge eines Windkraftanlagen-Antrages von dem Seeadlerhorst. Im Juli legte der Landesbetrieb Straßenbau – er ist Meyers Ministerium untergeordnet – seine A20-Planungen für den 15,2 Kilometer langen Teilabschnitt dem Umweltministerium vor. Darin wurde der nur 300 Meter von der geplanten Autobahntrasse entfernte, zurzeit unbewohnte Horst nicht erwähnt.

Am 19. August informierte das Umweltministerium das Verkehrsministerium. Bis Mitte September informierten auch vier Umweltverbände das Verkehrsministerium. Erst im November erfuhr Meyer von dem Adlerhorst, Habeck sogar erst am 8. Dezember bei einer Kabinettssitzung durch Meyer.

Meyer betonte, rein theoretisch würde ein Planänderungsverfahren allein wegen des Seeadlers rund sechs bis acht Monate dauern – falls man eine öffentliche Beteiligung dazu mache. Dies sei aus Gründen der Rechtssicherheit geboten. Da sein Ministerium erst im August informiert worden sei, hätte es also nicht einmal theoretisch ein Chance gegeben, bis Ende Dezember – der Verfallsfrist der Verkehrsprognose und der Kartierungen – das geänderte Planfeststellungsverfahren abzuschließen.

Meyer und Habeck sagten im Anschluss an die Ausschuss-Sitzung im Gespräch mit Journalisten unter anderem (Audiopfeil klicken)

 

Meyer und Habeck heute gemeinsam im Wirtschaftsausschuss des Landtags

Adlerhorst an der A 20: Meyer und Habeck heute ab 10 Uhr im Wirtschaftsausschuss

Horst1Hat ein unbewohntes Seeadlernest die Planungen für den Ausbau der A 20 um mindestens zwei Jahre zurückgeworfen? Darüber hatten Wirtschaftsminister Meyer (SPD) und Umweltminister Habeck (Grüne) gestritten. Heute ab 10 Uhr äußern sich beide im Wirtschaftsausschuss des Landtags. 

Dabei ging es darum, wer schuld ist an Planungsverzögerungen für den Ausbau der Autobahn A 20 im Kreis Steinburg. Meyer hatte einen zurzeit nicht einmal bewohnten Horst eines Seeadlers als Auslöser einer Dominosteinkette genannt, die im Ergebnis zu einer zweijährigen Planungsverzögerung führen wird. Habeck zeigte sich verärgert. Das Artenschutzrecht werde nur als Vorwand missbraucht. Das Problem hätte in wenigen Wochen geklärt werden können.

Indirekt hielt Habeck dem Verkehrsministerium und dem Landesbetrieb Straßenbau vor, eigene Versäumnisse verschleiern zu wollen. Beide hätten seit August über den Seeadler-Horst Bescheid gewusst, aber erst im November das Thema richtig angepackt.

Ein ursprünglich bis Ende Dezember vorgesehener Planfeststellungsbeschluss für ein Teilstück der A 20 kam nicht zustande. Das führt laut Meyer jetzt zu langen Verzögerungen.

Noch vor Weihnachten schlossen beide Minister einen Burgfrieden. Sie vereinbarten, bei natur- und artenschutzrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Planung der A 20 eine «ad hoc Lenkungsgruppe» einzusetzen. Sie soll frühzeitig Planungshemmnisse identifizieren und Lösungswege erarbeiten. Die Opposition will im Wirtschaftsausschuss die Gründe für die Planungsverzögerungen aufarbeiten. Dazu sollen beide Minister Rede und Antwort stehen.

Meyer eröffnet 7 Gesundheitskongress in Kiel

Spitzentreffen einer Boombranche: Meyer eröffnet in Kiel Fachkongress „vernetzte Gesundheit“ mit über 450 Teilnehmern

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Um der Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein mit ihren weit mehr als 200.000 Beschäf­tigten künftig noch mehr Schub zu verleihen, rich­tet die Landesregierung zusammen mit zahlreich­en Partnern in den kommenden zwei Tagen zum 7. Mal den Fachkongress „Vernetzte Gesundheit“ aus.

Wie Wirtschaftsminister Reinhard Meyer bei der Eröffnung vor den rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sagte, sei dieser Sektor mit annähernd 10.000 schleswig-holsteinischen Betrieben und mehr als 13.000 Selbständigen zwar enorm leistungsstark und in den letzten Jahren stetig gewachsen, dennoch sehe er weitaus mehr Potenzial, wenn die Akteure sich künftig noch besser verzahnen.

Reinhard_MeyerIm Gespräch mit RSH-Reporter Andreas Otto sagte Meyer bei der Kongress-Eröffnung

(Audiopfeil klicken)

„Es fehlt dieser Branche nach meinem Eindruck vielfach noch das in anderen Wirtschaftsbereichen stark ausgeprägte ,Wir-Gefühl‘ – und gerade das ist in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein besonders wichtig“, sagte Meyer. Aus seiner Sicht seien vor allem weitere Anstrengungen zur Erschließung neuer Geschäftsfelder und zu klugen Arbeitsteilungen nötig: Nur so werde die Gesundheitswirtschaft Wirtschaftsmotor und zugleich Garant für eine hochwertige Gesundheitsversorgung bleiben.

Als Beispiel nannte Meyer die zunehmende Bereitschaft der Menschen, in ihre Gesundheit zu investieren, auch im sogenannten zweiten Gesundheitsmarkt – etwa im privat finanzierten Sport- und Wellnessbereich – aber auch im Tourismus oder im Rehabilitations-Sektor. „Im Tourismus sind wir zweifellos schon stark – aber die Kombination mit Prävention und Rehabilitation halte ich für ausbaufähig.“

Gesundheit
Meyer, Dr. Stefan Bruns von der Chemie AG und UKSH-Chef Scholz beim Rundgang

Der Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Prof. Dr. Jens Scholz, nannte als weiteres wichtiges Zukunftsfeld die zunehmende Digitalisierung der Medizin unter dem Schlagwort eHealth: „Das UKSH startet medizinisch-technologisch durch: Robotikzentrum, computerassistierte Chirurgie, Hybrid-Operationssäle optimieren die Therapieerfolge, das papierlose Krankenhaus, Teleradiologie, elektronische Zweitmeinung, Videokonferenzen und Live-Operationsübertragungen optimieren Prozesse und so genannte Responsive-Websites“, so Scholz.

Mit Blick auf die für Telemedizin nötige digitale Infrastruktur erinnerte Meyer daran, dass Schleswig-Holstein mit seiner Glasfaser-Strategie und einer Haushalts-Anschlussquote von aktuell 23 Prozent nicht nur bundesweit an der Spitze liege, sondern auch gerade bei den hohen Geschwindigkeits-Anforderungen der einzelnen Anwendungen auf dem richtigen Weg sei: „Ich bin zuversichtlich, dass wir das Tempo des Netzausbaus durch die Förderprogramme des Bundes in den kommenden Jahren noch deutlich beschleunigen können“, sagte der Minister.

Vor dem Hintergrund des Flüchtlings-Zustroms richtete Meyer einen Appell an die Unternehmen der Gesundheitsbranche: „Angesichts eines in Schleswig-Holstein erwarteten Fachkräftemangels von über 100.000 Menschen im Jahr 2030, der unter anderem auch die Pflegeberufe stark treffen wird, sollten die Arbeitgeber sich schon heute auf die neue Situation vorbereiten. Menschen mit Migrationshintergrund werden einerseits ein Großteil der Patienten von morgen sein, andererseits aber auch die Fachkräfte von morgen“, sagte er. Das gemeinsame Ziel aller müsse sein, nach Überwindung der Sprachbarrieren rasch herauszufinden, welche Kompetenzen und Qualifikationen die Flüchtlinge mit Bleibeperspektive mitbringen und wie sie darüber sowohl in die Gesellschaft als auch in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

Autobahnland Schleswig-Holstein: Besser als so manch einer denkt

„Autobahnland Schleswig-Holstein“: Wo Herr Arp irrt

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Die CDU-Landtagsfraktion hat einen Antrag für die kommende Landtagssitzung beschlossen, durch dessen Umsetzung für alle Baumaßnahmen des Bundes schneller eine Planfeststellung erreicht werden soll. In der begleitenden Presseerklärung holt der verkehrspolitische Sprecher Hans-Jörn Arp zum Rundumschlag gegen Verkehrsminister Meyer aus, wirft ihm unter anderem vor, keinen einzigen Kilometer Autobahn gebaut zu haben und überhaupt beim Thema Straßenbau zu versagen:

Dazu nur ein paar Fakten auf die Schnelle

  • 2011 (zu Zeiten der schwarz-gelben Koalition) hat das Land noch 30 Kilometer Landesstraßen saniert – letztes Jahr 80 Kilometer
  • die A 21 Stolpe-Nettelsee wurde im ersten Teilbereich fertiggestellt, ist seit Dezember 2014 unter Verkehr
  • an der A 24 wurde die Anschluss-Stelle Gudow errihtet
  • Es gab – mit einem großen Bürgerfest im letzten Jahr – den Lückenschluss an der A23, Störbrücke Itzehoe
  • Es gibt seit heute Baurecht an der B 5 zwischen Itzehoe und Wilster – hier wurde die Bundesstraße ab Juni dreistreifig ausgebaut. Siehe auch hier: Pessemitteilung

Und hier noch eine kleine Gedächtnis-Auffrischung:

sh:z-Artikel vom 1. August 2015

 

 

Bundesstraße 5: Ab Juni wird gebaut

Meilenstein für Ausbau der Westküsten-Achse B 5:Baurecht liegt vor – ab Sommer rollen die Bagger zwischen Itzehoe und Wilster

IMG_0236Wie Verkehrsminister Reinhard Meyer heute mitteilte, ist der im Oktober erlassene Planfeststellungsbeschluss für den dreistreifigen Ausbau der Bundesstraße zwischen Itzehoe und Wilster rechtskräftig und damit Baurecht geschaffen. „Unser Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Itzehoe bereitet derzeit die Ausschreibungen vor, so dass absehbar im Juni mit den ersten Arbeiten auf diesem knapp neun Kilometer langen Teilstück begonnen werden kann“, so Meyer.

Der Minister sagte weiter (Audiopfeil klicken)

In einem ersten Arbeitsschritt wird eine Ersatzbrücke über den Fluss „Große Feldwettern“ errichtet, anschließend die bestehende Betonbrücke abgerissen und eine neue gebaut. Die eigentlichen Straßenbauarbeiten werden gegen Ende des Jahres aufgenommen. Bei dem dreistreifigen Ausbau wird die B 5 von heute acht Meter Breite auf 12,50 Meter ausgebaut. „Damit werden wechselweise Überholmöglichkeiten mit Abschnittslängen von jeweils rund zwei Kilometern geschaffen“, sagte Meyer.

Laut Verkehrsprognosen soll der durchschnittliche Verkehr auf der B 5 bei Itzehoe von aktuell knapp 13.000 Fahrzeugen pro Tag auf 17.600 Fahrzeuge im Jahr 2025 ansteigen.

Die bisherige Kostenschätzung für den Ausbau der B 5 zwischen Itzehoe und Wilster von rund 15,5 Millionen Euro wird nach den Worten von Meyer derzeit überprüft und aktualisiert.

Schleswig-Holstein im Fokus der Gesundheitsbranche

Kreative Ideen für eine starke Branche: Dienstag startet in Kiel der Fachkongress „Vernetzte Gesundheit“ – 450 Experten an Bord

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Meyer beim Kongress 2015 während einer Podiumsdiskussion

Mit rund 180.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, über 13.000 Selbständigen und mehr als 23.000 geringfügig Beschäftigten ist die Gesundheitsbranche in Schleswig-Holstein einer der stärksten Arbeitgeber im Land. Jeder fünfte Schleswig-Holsteiner hat hier seinen Arbeitsplatz. Tendenz steigend: Seit 2008 hat Zahl der Beschäftigten um knapp 25 Prozent zugenommen – das sind rund 23.000 Menschen.

Doch nicht ist bekanntlich so gut, dass es nicht noch bhesser werden könnte. Um die Boombranche noch besser aufzustellen – als Versorger in Sachen Gesundheit, aber auch als Innovationsmotor und wirtschaftlicher Wachstumstreiber – veranstaltet die Landesregierung am 12. und 13. Januar zum mittlerweile 7. Mal den Fachkongress „Vernetzte Gesundheit“, diesmal unter dem Motto „Nutzen fördern – Lücken schließen. Kreativität ist Zukunft“.

An beiden Tagen beschäftigen sich rund 450 Fachleute in der Kieler Halle 400 mit Strategien für eine starke Gesundheitswirtschaft.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) im InterviewWirtschaftsminister Reinhard
Meyer sagte zu dem Kongress
(Audiopfeil klicken)

Themen des Kongresses sind unter anderem:

  • Mehr Nutzen durch bessere Vernetzung der Gesundheitsbranche
  • Innovationen in der Medizin – ein Knochenjob?
  • Arbeit (ver)bindet: mutige Lösungen für die Integration von Schwellenländern
  • Im Notfall übers Breitband: Was kann der „Notarzt im Koffer“?

Darüber hinaus findet erneut der Branchen-Kurzfilmwettbewerb „Darum bin ich ein toller Arbeitgeber“ statt.

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Preisträger des Kurzfilm-Wettbewerbs im letzten Jahr: BIZ Nordfriesland mit Wirtschafts-Staatssekretär FRank Nägele (rechts)

Erstmals wird in diesem Jahr auch der „Medical App Award“ verliehen Dabei prämiert das Branchennetzwerk „Life Science Nord e.V.“ neu entwickelte Apps oder App-Konzepte, die effektiven Nutzen bieten, um die medizinische Versorgung zu verbessern und somit den Alltag von Kliniken, Gesundheitsinstitutionen, Ärzten und Patienten zu erleichtern. Die Auszeichnung beinhaltet u. a., dass die Gewinner auch in den folgenden drei Jahren weiter begleitet werden.

Das vollständige Programm des zweitägigen Kongresses, der Dienstag offiziell um 17.30 Uhr eröffnet wird, finden Sie hier:

Das vollständige Programm