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Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus (MWVATT) des Landes Schleswig-Holstein - Harald Haase

Jedes Jahr 30 Millionen Euro mehr für den Schienenverkehr in SH – Meyer zufrieden

Bundesrat gibt grünes Licht: Pro Jahr rund 30 Millionen Euro mehr für den Schienenverkehr in SH

Der Flensburger Bahnhof

Die Länder bekommen vom Bund künftig mehr Geld für den Nahverkehr. Für den Regionalverkehr mit Bussen und Bahnen erhalten sie noch in diesem Jahr 8,2 Milliarden Euro – 200 Millionen Euro mehr als zuletzt zugesagt. Der Bundesrat stimmte heute in Berlin der zwischen Bund und Ländern vereinbarten Neuregelung zu.

Für Schleswig-Holstein bedeutet das nach Angaben von Verkehrsminister Reinhard Meyer rund 30 Millionen Euro mehr in jedem Jahr. Für 2017 ist zunächst eine Steigerung von 230 auf 252 Millionen Euro vorgesehen, von 2017 bis zum Jahr 2031 sollen die Mittel zudem jährlich um 1,8 Prozent steigen, um höhere Kosten für Trassen, Energie und Personal auszugleichen. Zuletzt hatten diese «Regionalisierungsmittel» des Bundes für die Länder bei rund 7,3 Milliarden Euro pro Jahr gelegen.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) im InterviewIm Gespräch mit Michael Frömter von der NDR 1 Welle Nord sagte Meyer

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Mehr zum Thema Bahn und ÖPNV in Schleswig-Holstein gibt es am Sonntagabend ab 18.05 Uhr auf NDR 1 Welle Nord. Dort diskutiert Frömter in der Sendung „zur Sache“ unter anderem mit NAH.SH-Chef Bernhard Wewers , NOB-Sprecher Kay Götze und DB-Sprecher Egbert Meyer-Lovis über die aktuelle Situation der Sylt-Verkehre sowie über den Zustand des Schienennetzes im Allgemeinen.

Fehmarnsundquerung: Land verbibt noch im Dezember die ersten Planungspakete

Bürger und Fachleute diskutieren die Zukunft der Fehmarnsundquerung – Meyer: 5 Varianten im Spiel

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Podium der Kommunalkonfeenz (v.l.): Bernd Homfeld und Manuela Herbort (beide DB AG), Minister Meyer, Britta Lüth (LBV-SH) und Ostholsteins Landrat Reinhard Sager

Neue Phase für die Planungen zum Bau einer leistungsfähigen Querung über den Fehmarnsund: Wie Verkehrsminister Reinhard Meyer heute  in Großenbrode bei der vierten Kommunalkonferenz sagte, sollen noch im Dezember die ersten Planungs-Pakete verschiedener Bauwerksvarianten in Auftrag gegeben werden. „Mit dem Kabinettsbeschluss der Bundesregierung vom August, die Sundquerung in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans zu übernehmen, ist die wichtigste Hürde bereits genommen – auch wenn der Bedarfsplan noch nicht endgültig vorliegt“, sagte Meyer. So oder so stehe für ihn aber schon heute der Ausbau der Querung zur vierspurigen Straße außer Frage. Darüber hinaus sei auch der zweigleisige Schienenausbau gesichert und damit bereits ein Stück mehr erreicht als im deutsch-dänischen Staatsvertrag zur Beltquerung vorgesehen.

Reinhard_MeyerMeyer sagte nach der Fachkonferenz

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Wie Fachleute von der DB AG und des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV-SH) erläuterten, werden in den kommenden Monaten folgende Varianten für eine Vorplanung genauer untersucht:

  • Variante 1: Neubau einer kombinierten Brücke für zwei Gleise und vier Fahrspuren.
  • Variante 2: Neubau von zwei einzelnen Brücken – ebenfalls für den zweigleisigen Schienenverkehr und vierspurigen Straßenverkehr.
  • Variante 3: Neubau eines Absenktunnels. Durch den Tunnel werden sowohl die zwei Bahngleise als auch die vier Fahrspuren geführt.
  • Variante 4: Neubau eines Bohrtunnels, durch den sowohl die zwei Bahngleise als auch die vier Fahrspuren in mehreren Röhren geführt werden.

Laut DB AG und LBV-SH wird neben den vier Neubauvarianten zusätzlich noch eine fünfte Variante untersucht. Dabei geht es um die Frage, inwieweit die bestehende Fehmarnsundbrücke wieder instandgesetzt werden kann, um sie auch längerfristig ohne Einschränkungen weiter nutzen zu können.

skizze

Bei sämtlichen Varianten ist nach den Worten von Meyer auch zu klären, wie der langsame Verkehr – etwa  landwirtschaftliche Fahrzeuge oder auch Fußgänger und Radfahrer – zukünftig den Sund queren werden. Meyer: „Genau das ist das Ziel der Untersuchung – es gilt, alle Vor- und Nachteile herauszuarbeiten.“ Am Ende stehe dann eine Vorzugsvariante, die im nächsten Planungsschritt detailliert untersucht und Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens sein werde.

Laut Meyer haben die Umweltuntersuchungen zur Sundquerung planmäßig in diesem Jahr begonnen und sind hinsichtlich der Festland-Abschnitte abgeschlossen. Die Auswertung dauere zurzeit noch an. Im Meerbereich sei in 2016 ebenfalls ein erheblicher Teil der Analysen abgeschlossen worden – hier sei aber eine insgesamt zweijährige Erfassung von Daten erforderlich. Auch die Untersuchung archäologischer Befunde sei weit vorangeschritten und die Baugrunduntersuchung für den Land- und Meerbereich bereits vergeben.

Der Bau der neuen Sundquerung sei außerdem ein vom Bund gefördertes so genanntes BIM-Pilotprojekt (Building Information Modeling) zur verbesserten Planung des Vorhabens. Meyer: „Diese Planungsmethode soll in Zukunft dazu beitragen, auch in Deutschland Bauprojekte mit geringeren Risiken und einer höheren Kosten- und Terminsicherheit durchzuführen.“

Wie der Minister weiter erfordere das weitere Vorgehen eine Priorisierung der nötigen Instandhaltungsarbeiten, die auch Inhalt der Vor-Ort-Besichtigung durch den Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages vor einer Woche waren. Ergebnis: In den nächsten Jahren wird schwerpunktmäßig der Korrossionsschutz der Seile und teilweise deren Austausch sowie die Erneuerung der Schrammborde und der Auflagerbank vorgenommen. Zusätzlich hat die DB AG angeboten, weitere Finanzmittel für die Erneuerung des restlichen Korrosionsschutzes bereits im Jahr 2019 zur Verfügung zu stellen.

Meyer: „Die notwendigen Arbeiten werden zweifellos zu Verkehrsbeeinträchtigungen führen, für die wir die Menschen in der Region schon heute um Verständnis bitten. Aber im Gegenzug bekommen Sie leistungsfähige Verkehrsverbindung, die sich langfristig für den Tourismus und die übrige Wirtschaft in der Region auszahlen wird.“

Weichenstellung des Bundestags für weitere wichtige SH-Schienenprojekte

Meyer: Bund stellt erste wichtige Weiche für den Ausbau der Bahnstrecke Brunsbüttel-Wilster

Die Gleise einer Bahntrasse auf grader Strecke

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer hat die gestrige Entscheidung des Bundestags-Verkehrsausschusses, verschiedene Schienenprojekte doch noch in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen, begrüßt: Insbesondere für den Ausbau der Strecke Brunsbüttel-Wilster haben wir massiv gekämpft und es zeigt sich einmal mehr, dass die große Koalition unserer Bundestagsabgeordneten zugunsten von Schleswig-Holstein gut funktioniert, sagte Meyer

Reinhard_MeyerMeyer sagte weiter

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Der Ausbau der Strecke Brunsbüttel-Wilster war – ebenso wie der zweigleisige Ausbau der Syltrer Strecke Niebüll-KLanxbüll – ursprünglich nicht in den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans bis 2030 aufgenommen worden. Das war sowohl auf Seiten der Politik in Bund und Land als auch auf Seiten der Wirtschaft auf großes Unverständnis gestoßen.

Meyer lädt heute zur vierten Fehmarnsund-Kommunalkonferenz nach Großenbrode

Heute 15.00 Uhr, Großenbrode, 4. Kommunalkonferenz zur Fehmarnsundquerung, 17 Uhr Bürgerversammlung.

Gemeinsam mit der DB AG und dem Landesbetrieb Straßenbau und  Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) lädt Verkehrsminister Reinhard Meyer heute zur vierten Kommunalkonferenz zur Zukunft der Fehmarnsundquerung im Zuge der künftigen festen Fehmarnbeltquerung.

 Die presseöffentliche Konferenz findet ab 15 Uhr in Großenbrode vor Fehmarn im „Meerhus“ statt. (Südstrand 10) Daran nehmen u.a. Kommunalpolitiker, Vertreter von Naturschutz- und Tourismusorganisationen sowie Fachleute teil. Im Anschluss findet im Meerhus ab 17 Uhr eine öffentliche Bürgerversammlung statt.

Bereits gestern kamen im Wirtschaftsausschuss des Landtages einige Punkte der heutigen Konferenz zur Sprache. Hier der heutige Bericht aus den „Kieler Nachrichten“

Die Lübecker „Seekuh“ sahnt in diesem Jahr den VR-Förderpreis Handwerk ab

Meyer zeichnet mit VR-Banken und Handwerkskammern Top-Betriebe aus SH mit dem Förderpreis Handwerk aus

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Die Preistäger dieses Jahres mit VR-Vertretern und Handwerkskammer-Mitgliedern

Die Jury, bestehend aus Vertretern der Handwerkskammer Schleswig-Holstein, des Wirtschaftsministeriums sowie der Volksbanken Raiffeisenbanken, hat aus über 30 eingegangenen Bewerbungen die fünf Sieger ausgewählt. Den ersten Platz belegt der Bootsbau- und Werftbetrieb Lübeck Yacht Trave Schiff GmbH, der sich über ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro freuen darf. Das Unternehmen hat sich unter anderem mit einem innovativen Spezialboot für den Umweltschutz beworben. Die „SEEKUH“ ist ein Müllsammel-Katamaran, der zusätzlich über diverse Forschungsmodule verfügt. Durch ihre modulare Bauweise ist die „SEEKUH“ leicht transportierbar und für den weltweiten Einsatz konzipiert.

kock1Im Gespräch mit Carsten Kock von RSH sagte Meyer über den Preis und die Preisträger

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Auf den zweiten Platz mit 3.000 Euro Preisgeld wählte die Jury zwei Betriebe: Die Patisserie Abel – Das Törtchen Mobil aus Tüttendorf und Sierck Multimedia aus Steinbergkirche. Die Patisserie Abel stellt eigens entwickelte Patisserie Produkte aus hochwertigen Rohstoffen her. Schwerpunkt ist der Catering-Bereich mit individuellen Sonderanfertigungen. Das Unternehmen ist außerdem die erste mobile Patisserie in Schleswig-Holstein und mit dem roten Verkaufsanhänger „Das Törtchen Mobil“ auf Wochenmärkten zu finden. Die Jury würdigt neben der großen Fachkompetenz der Firma Sierck Multimedia insbesondere ihr Engagement in der Ausbildung. Durch das erfolgreiche Konzept, Theorie und Praxis zu verbinden, konnten bereits mehrere Mitarbeiter Landes- und Bundessieger der Gesellenprüfung im Bereich Geräte- und Systemtechnik werden.

2.000 Euro und damit der 4. Platz geht an den Meisterbetrieb Schuhmode & Orthopädie Peters aus Brunsbüttel, der durch seine „gläserne Werkstatt“ den Kunden Einblicke in das Handwerk gewährt. Besonders am Herzen liegt dem Betrieb, Menschen eine neue berufliche Perspektive zu schaffen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. Fünfter (1.000 Euro) wird die STAAL GmbH aus Kiel, die gemeinsam mit anderen Handwerksbetrieben eine regionale Kompetenzgemeinschaft gründete und die Marke „MACH’S SICHER – Sicherheit und Einbruchschutz SH“ entwickelte. Hierdurch werden nicht nur den Kunden umfassende Lösungen angeboten, sondern auch die Wettbewerbsposition gestärkt.

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Meyer mit Lübecks Handwerkskammer-Präses Stapelfeldt

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer lobt die anspruchsvollen Bewerbungen der Betriebe: „Ich sehe darin auch meine Eindrücke von den diesjährigen Touren durch die Unternehmen in den Bezirken der Handwerkskammern Flensburg und Lübeck bestätigt. Das Handwerk ist ein exzellenter Ausbilder und eine Schmiede für ebenso pragmatische wie kreative Ideen.“, so Meyer. Er erinnert auch an das große Engagement der Branche bei der Integration von Flüchtlingen. Meyer: „Ich bin sicher, dass der VR-Förderpreis Handwerk auch weiterhin bestens geeignet ist, auf die Leistungen und den Stellenwert des Handwerks aufmerksam zu machen.“

Als Vertreter der Volksbanken Raiffeisenbanken dankt Dr. Michael Brandt den ausgezeichneten Unternehmern: „Die Betriebe leisten hervorragende Arbeit und stärken als  Arbeitgeber unsere Region. Als Volksbanken und Raiffeisenbanken unterstützen wir das Handwerk in Schleswig-Holstein und würdigen deshalb die innovativen Ideen und das besondere soziale Engagement“, sagt Dr. Michael Brandt. „Die Preisträger verkörpern die Exzellenz des Mittelstandes in Schleswig-Holstein“, so Dr. Brandt weiter.

Arp.jpgDer Präsident der Handwerkskammer Schleswig-Holstein, Jörn Arp, zeigt sich ebenfalls angetan von den diesjährigen Gewinnern. „Die fünf Preisträger verkörpern wieder einmal die Vielfalt des Handwerks. Und sie beweisen einmal mehr, dass das Handwerk in vielen Betrieben bei den Themen Innovation, Ausbildung, Kreativität und sozialem Engagement Großartiges leistet.“ Da die Betriebe das, was sie leisten, häufig als völlig normal empfinden und oftmals zu bescheiden auftreten, sei diese Auszeichnung ein geeignetes Instrument, die einzelnen Handwerksunternehmen und deren Leistungen aus der Anonymität zu führen. „Für den VR-Förderpreis Handwerk und die damit verbundene große öffentliche Aufmerksamkeit gebührt daher den Volksbanken und Raiffeisenbanken des Landes unser ausdrücklicher Dank.“

Die Begründungen der Jury:

  1. Platz (6.000 €): Lübeck Yacht Trave Schiff GmbH, Lübeck
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Werft-Geschäftsführer Till Schulze-Hagenest im NDR-Interview nach der Preisverleihung

Die Lübeck Yacht Trave Schiff GmbH ist ein Bootsbau- und Werftbetrieb, der auf eine über 30jährige Geschichte an dem Standort in Lübeck zurückblickt. Der Schwerpunkt der DNV GL-zertifizierten Werft sind seit 1979 qualitativ hochwertige, ausschließlich in Deutschland gefertigte Schiffe und Boote in Aluminiumbauweise. Die Werft legt den Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Geschäftsführer Till Schulze-Hagenest wird für seine unternehmerische Leistung ausgezeichnet und hat die Jury insbesondere mit seinem innovativen Spezialboot, die „SEEKUH“, überzeugt. Hauptaufgabe des Katamarans ist es, Plastikmüll aus dem Wasser zu fischen und an Bord zu sammeln, so dass dieser an Land recycelt werden kann. Durch diverse Forschungsmodule können Wissenschaftler Untersuchungen und Tests während der Fahrt durchführen. Das Arbeitsboot aus seebeständigem Aluminium wurde von dem Verein OneEarth OneOcean e.V. beauftragt und ist für den weltweiten Einsatz konzipiert.

  1. Platz (3.000 €): Patisserie Abel – Das Törtchen Mobil, Tüttendorf

Konditorin Stephanie Abel hat das Unternehmen im Januar 2015 gegründet. In der Manufaktur auf dem Gut Wulfshagen in Tüttendorf bei Gettorf werden eigens entwickelte Patisserie Produkte hergestellt. Besonderer Wert wird auf hochwertige Rohstoffe, meinst in Bioqualität, gelegt, wobei ein regionaler Bezug sowie die Vernetzung mit lokalen Anbietern und Produzenten im Fokus steht. Individuelle Sonderanfertigungen wie Hochzeitstorten und Törtchen machen in den Monaten Mai bis September das Hauptgeschäft aus. Neben dem Catering-Bereich setzt das Unternehmen auf den Verkauf auf Wochenmärkten und unterschiedlichen Veranstaltungen in der Region. Der rote Verkaufsanhänger „Das Törtchen Mobil“ ist das Markenzeichen und die erste mobile Patisserie in Schleswig-Holstein.

  1. Platz (3.000 €): Sierck Multimedia, Steinbergkirche

Seit 1981 ist der Meisterbetrieb Sierck Multimedia kontinuierlich gewachsen. Das Unternehmen setzt auf umfassenden Service und professionelle Beratung durch geschultes Fachpersonal. Der Aus- und Weiterbildung des Personals kommt eine besondere Bedeutung zu.  Durch das erfolgreiche Konzept, Theorie und Praxis zu verbinden, konnten bereits mehrere Mitarbeiter Landessieger der Gesellenprüfung im Bereich Geräte- und Systemtechnik werden. Der ehemalige Auszubildende und derzeitige Geselle Pawel Bächtle gewann im November mit hervorragenden Leistungen den Bundesleistungswettbewerb 2016, so dass die Firma das zweite Jahr in Folge den Bundessieger stellt.

  1. Platz (2.000 €): Schuhmode & Orthopädie Peters, Brunsbüttel

In dem Schuhgeschäft von Orthopädie-Schumacher-Meister Nils Peters können Kunden nicht nur Schuhe kaufen, sondern auch die Arbeiten in der „gläsernen Werkstatt“ beobachten. Hier werden individuelle Maßschuhe und Einlagen hergestellt sowie Reparaturen durchgeführt. Neben der Weiterentwicklung der technischen Fähigkeiten liegt dem Inhaber besonders am Herzen, Menschen eine neue berufliche Perspektive zu schaffen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. Darüber hinaus besteht eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Mensch.

  1. Platz (1.000 €): STAAL GmbH, Kiel

Die Firma STAAL Rollladen- und Sonnenschutz aus Kiel weist besondere kooperative Leistungen vor. Geschäftsführer und Rollladenbau-Meister Klaus-Peter Staal hat gemeinsam mit anderen Handwerksbetrieben eine regionale Kompetenzgemeinschaft gegründet und im Februar 2016 die Marke „MACH’S SICHER – Sicherheit und Einbruchschutz SH“ entwickelte. Den Kunden werden so umfassende Lösungen angeboten und kompetente Ansprechpartner vermittelt. Durch die starke Gemeinschaft wird die Wettbewerbsposition nachhaltig gestärkt.

 

Von morgen bis zum 10. Dezember hält der IC täglich auch in Klanxbüll

Überblick über den aktuellen Stand des Bahnverkehrs auf der Strecke Hamburg-Westerland

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Im Bahnverkehr im Netz West kommt es wegen der stillgelegten 90 Reisezugwagen der NOB weiter zu Einschränkungen. Die Züge auf der Linie NOB6/RE 6 zwischen Hamburg und Westerland fahren grundsätzlich nach dem gegenwärtig gültigen Baufahrplan, teilweise jedoch mit deutlich geringeren Kapazitäten. Einzelne Züge fallen teilweise aus. Ab morgen kann die NOB zwei weitere Verbindungen wieder mit Zügen bedienen.

Die Züge der Linie NOB62/RB62 zwischen Itzehoe und Heide fallen aus. Als Ersatz fahren Busse. Einzelne Züge der Linie NOB6/RE 6 halten zwischen Heide und Itzehoe auch an den kleineren Stationen.

Intercity-Züge und die Züge des SyltShuttlePlus sind für Fahrgäste mit Fahrkarten des Schleswig-Holstein-Tarifs weiter freigegeben. Ab morgen und zunächst bis zum 10. Dezember werden alle IC-Züge nun  auch im Bahnhof Klanxbüll halten. Zusätzlich zu den Zügen fährt morgens und nachmittags ein Bus Niebüll – Westerland – Niebüll per Autozug.

Prognose für Mittwoch, 23.11.16

In der morgendlichen Hauptverkehrszeit wird die NOB mit folgenden Kapazitäten auf die Insel Sylt fahren:

6:01 Uhr ab Niebüll NOB81806: 4x TRI-Reisezugwagen
6:31 Uhr ab Niebüll NOB81808: 3x DB Regio- + 5x BTE-Reisezugwagen
7:01 Uhr ab Niebüll NOB81810: 2x LINT54
7:31 Uhr ab Niebüll NOB81812: 5x DB Regio-Reisezugwagen
8:01 Uhr ab Niebüll NOB81700: 5x DB Regio-Reisezugwagen
8:31 Uhr ab Niebüll NOB81814: 4x TRI-Reisezugwagen

In der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit wird die NOB folgende Kapazitäten von der Insel Sylt fahren:
15:26 Uhr ab Westerland IC2073
15:52 Uhr ab Westerland NOB81751: Ausfall
16:22 Uhr ab Westerland NOB81727: 5x DB Regio-Reisezugwagen
16:30 Uhr ab Westerland ZOB: SVG Bus (vom Land bestellt und finanziert)

16:52 Uhr ab Westerland NOB81817: 3x DB Regio- + 5x BTE-Reisezugwagen
17:22 Uhr ab Westerland NOB81729: 5x DB Regio-Reisezugwagen
17:52 Uhr ab Westerland NOB81819: 2x LINT54
18:22 Uhr ab Westerland NOB81731: 5x DB Regio-Reisezugwagen
19:22 Uhr ab Westerland NOB81753: 4x TRI-Reisezugwagen

 Morgen fallen folgende Leistungen aus:

81751 Westerland (ab 15:52 Uhr) – Husum -> Busersatz Klanxbüll-Husum

81825 Niebüll (Westerland ab 22:22, Niebüll ab 22:56 Uhr) – Husum -> Busersatz Niebüll-Husum

Bitte beachten Sie den Sonderfahrplan.

Folgende Verbindungen kann die NOB ab morgen auf dem Abschnitt Niebüll – Westerland wieder mit Zügen bedienen:

81712 Husum (ab 13 Uhr) – Westerland

81741 Westerland (ab 12:52 Uhr) – Husum

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Baumaßnahmen der DB Netz AG weiterhin der veröffentlichte Sonderfahrplan gilt.

RB/NOB 62 Itzehoe-Heide

Die NOB62 zwischen Heide und Itzehoe wird weiter im Schienenersatzverkehr bedient. Die NOB setzt das Ersatzkonzept für die RB/NOB62 um. Es halten in der morgendlichen Hauptverkehrszeit zwei Züge der RE/NOB 6 an allen Zwischenhalten zwischen Heide und Itzehoe; in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit halten sechs Züge der RE/ NOB6 an allen Zwischenhalten zwischen Itzehoe und Heide.

Die Züge der NOB/ RB 62, die zwischen Husum und Heide verkehren, fahren auf dem Abschnitt Husum-Heide durchgängig mit Busersatzverkehr. Das betrifft die Zugnummern 81760 (Heide ab 5:49 Uhr), 81788 (Heide ab 20:16 Uhr), 81790 (Heide ab 21:16 Uhr) sowie 81761 (Husum ab 6:13 Uhr), 81763 (Husum ab 6:59 Uhr), 81793 (Husum ab 22:48 Uhr).

Zusätzliche Angebote für Fahrgäste des Schleswig-Holstein-Tarifs

Seit Montag sind die Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Westerland und der SyltShuttle-Plus für den Schleswig-Holstein-Tarif freigegeben. Ab morgen bis zum 10. Dezember werden alle IC-Züge nun  auch im Bahnhof Klanxbüll halten. Die Abfahrtszeiten der Fernverkehrszüge sind ab Hamburg Hbf um 11:16, 13:16 Uhr (beide täglich) und 15:48 Uhr (nur donnerstags bis sonntags), ab Niebüll um 14:01, 16:01 Uhr (beide täglich) und 18:31 Uhr (nur donnerstags bis sonntags). Ab Westerland starten die Fernverkehrszüge um 9:26 Uhr (seit Montag täglich), 10:56 Uhr (ab 25.11. freitags bis montags) und 15:26 Uhr (seit Montag täglich).

Die NAH.SH hat außerdem im Auftrag des Landes bei der SVG Sylter Verkehrsgesellschaft seit Montag einen Bustransfer via Autozug der DB bestellt – zunächst für fünf Tage. Der Reisebus fährt um 6:05 Uhr ab Bahnhofsvorplatz Niebüll. In Gegenrichtung startet der Bus um 16:30 Uhr vom ZOB in Westerland. Das Sitzplatzangebot ist mit 89 Plätzen begrenzt. Eine Reservierung ist nicht möglich. Für Besitzer einer Fahrkarte des Schleswig-Holstein-Tarifs ist die Fahrt kostenlos. Die Gesamtreisezeit zwischen Niebüll und Westerland wird mit einer Stunde und zehn Minuten veranschlagt. In Gegenrichtung entsprechend.

Warmer Spätsommer und Tourismus-Strategie sorgen für sattes September-Plus

Sattes September-Plus im Tourismus – Meyer sieht SH erfolgreich auf dem Weg zum Ganzjahres-Urlaubsziel

Fehmarn
Campingplatz auf Fehmarn: Camper gehörten im September zu den Wachstumstreibern

Mit rund 790.000 Gästeankünften und fast drei Millionen Übernachtungen in den gewerblichen Beherbergungsstätten und auf Campingplätzen haben die September-Tourismuszahlen einen weiteren Höhepunkt erreicht: Im Vergleich zum Vormonat kamen 14,7 Prozent mehr Gäste nach Schleswig-Holstein und die Übernachtungszahlen stiegen im Vormonatsvergleich um 9,3 Prozent.

In den ersten neun Monaten des Jahres reisten insgesamt 5,95 Millionen Übernachtungsgäste mehr an als im Vergleichzeitraum des Vorjahres – ein Anstieg um 4,5 Prozent. Die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich um vier Prozent auf 23,41 Millionen. Die Statistik berücksichtigt Herbergen ab zehn Betten.„Damit trägt unsere Tourismus-Strategie, mit der wir in Zukunft unter anderem auch die Nebensaison-Zeiten stärker auslasten wollen sichtbare Früchte“, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute  zu den vom Statistikamt-Nord vorgelegten Zahlen.

Nach den Worten von Meyer werde der positive Trend besonders deutlich, wenn man den Zeitraum von Januar bis September 2016 mit dem Zeitraum des Vorjahres vergleiche. Die Ergebnisse weisen ein sattes Plus von vier Prozent bei den Übernachtungen und von 4,5 Prozent bei den  Gästeankünften aus. Dabei profitieren alle Regionen in Schleswig-Holstein von dem Aufwärtstrend. Die größten Zuwächse sind an der Nordsee (+5,1 %) und in der Holsteinischen Schweiz (+4,1%) zu verzeichnen. Spitzenreiter sind unter anderem die Campingplätze. Sie erzielten bei den Übernachtungen eine Steigerung von 6,2 Prozent, aber auch in den gewerblichen Beherbergungsstätten setzt sich der Wachstumstrend fort.

Meyer appellierte an alle Tourismus-Verantwortlichen im Land, in ihren Anstrengungen um ein zeitlich breiteres und qualitativ noch höheres Urlaubs-Angebot nicht nachzulassen: „Trotz der überaus erfreulichen Zahlen, sehe ich noch eine Menge Luft nach oben.“

 

Entscheiden Sie durch Ihren Klick: Wer ist ein „toller Arbeitgeber“

Bitte mitmachen: Filmwettbewerb „tolle Arbeitgeber“ von Land und UKSH – küren Sie per Klick die Sieger

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Szene aus einem der Bewerber-Kurzvideos: Entscheiden Sioe durch Ihren Klick mit

Kreativ, unkonventionell und kurz – das war gefragt beim Kurzfilmwettbewerb „Darum bin ich ein toller Arbeitgeber!“, den das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein schon zum vierten Mal ausgeschrieben hatte. Große wie kleine Unternehmen der Gesundheitsbranche waren aufgerufen, für sich die Werbetrommel zu rühren und mit Witz und Esprit künftige Mitarbeitende anzusprechen.

Die gewachsene Bewerberschar ist nun online zu bewundern – und weiterzuempfehlen, denn: Mit jedem „Klick“ (bis 6. Januar 2017, 14 Uhr) entscheiden Sie über den Liebling der Internetnutzer! Hier geht es zu den Filmbeiträgen auf Youtube:

Und hier geht es zur Übersicht aller Filme: hier klicken!

Auf die Gewinner wartet „Ruhm und Ehre“: Die ausgewählten Beiträge werden am zweiten Tag des Kongresses „Vernetzte Gesundheit“ in Kiel (17./18. Januar 2017) präsentiert.

Weitere Informationen:

Ausschreibung Kurzfilmwettbewerb: hier klicken

Internetseite Kongress „Vernetzte Gesundheit“: hier klicken

IC hält ab kommenden Dienstag regelmässig auch in Klanxbül

Weitere Verbesserungen auf Marschbahn-Strecke – Meyer mahnt bessere Informationen für Pendler an

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Meyer im Gespräch mit betroffenen Berufspendlern auf der Strecke

Zur Entlastung der Strecke Niebüll-Westerland wird ab kommenden Dienstag regelmäßig der IC der Deutschen Bahn AG in Klanxbüll halten. Das ist eines der Ergebnisse der Gespräche, die Verkehrsminister Reinhard Meyer und NAH.SH-Chef Bernhard Wewers heute in Westerland auf Sylt geführt haben. Der IC aus Hamburg hält unter anderem täglich um 11.16 Uhr und 13.16 Uhr sowie ab Westerland täglich um 14.01 Uhr und um 16.01 Uhr in Klanxbüll. Außerdem werkstags aus Richtung Westerland um 15.26 Uhr.

Meyer zog soeben folgendes Fazit senes Besuchs (Audiopfeil klicken)

Außerdem können Sie hier einen Live-Mitschnitt des Pressegesprächs sehen. Weitere Informationen zur aktuellen Lage auf der Strecke auf der Homepage der NAH.SH

Chance auf weitere IC-Halte? Meyer und Wewers zu Gesprächen auf Sylt

Meyer und Wewers suchen Gespräch mit Bahnbetrieben, Unternehmern ud Pendlern auf Sylt

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Verkehrsminister Reinhard Meyer und NAH.SH-Chef Bernhard Wewers suchen zur Stunde in Westerland auf Sylt das Gespräch mit den Nord-Ostsee-Bahn, der DB-Regio, Sylter Unternehmern und Pendlern über die Situation auf der Bahnstrecke Hanburg-Westerland, nachdem durch Kupplungsschäden zahlreiche Zugverbindungen ausgefallen sind.

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Meyer sagte im Gespräch mit NDR-Reporter Tobias Gellert zu seinen Erwartungen an die Gespräche

(Audiopfeil klicken)

Be Twitter #Wirtschaftsland und auf http://www.facebook.com/Wirtschaftsministerium.aktuell zeigen wir ab ca 15.15 einen Periscope-Livestream vom Pressegespräch nach dem Treffen mi den Sylter Unternehmerinnen und Unternehmer.