Rader Brücke der Zukunft wird ein „Zwilling“ mit breiteren Seitenstreifen und der Option auf zeitweise 6 Fahrspuren

Gute Nachricht für Autofahrer, die ab 2026 die erste der beiden geplanten Zwillingsbrücken über den Nord-Ostsee-Kanal bei Rade befahren werden: Anstelle der vom Bund ursprünglich favorisierten Fahrbahn-Gesamtbreite je Brücke von 12 Metern wird der Seitenstreifen je Richtung um einen halben Meter verbreitert. Damit wächst der Seitenstreifen von heute 2,50 Metern auf 3,50 Meter. Der Haupt- und der Überholfahrstreifen sollen, wie heute auch, die Standard-Breite von 4,50 Metern behalten. Die Gesamtbreite der Brücke steigt von heute 29,50 Meter auf 33 Meter.
Damit wird nach den Worten von Verkehrsminister Reinhard Meyer vor allem der Verkehr während der Abrissphase der heutigen Rader Brücke und während der Bauphase der zweiten Brücke deutlich entlastet. Zum Vergleich: Auch auf der A-7-Baustelle wird der Verkehr heute je Richtung auf auf insgesamt 12,50 Meter Breite geführt und läuft weitgehend reibungslos.
Meyer sagte zu der Genehmigung
aus dem Bundesverkehrsministerium
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Wie der Minister weiter erläuterte, bestehe mit dem vierstreifigen Querschnitt inklusive breiterem Standstreifen langfristig auch die Option, den Verkehr in Spitzenzeiten – etwa während der Sommerreisezeit – sechsspurig über die neuen Rader Zwillingsbrücken zu führen. Das müsse beim Bund allerdings gesondert angemeldet und genehmigt werden. Über die Brücke fahren heute täglich rund 43.000 Fahrzeuge – rund ein Fünfel davon sind Lkw. Für das Jahr 2030 ist eine Verkehrsbelastung von 54.000 Fahrzeugen prognostiziert. Voraussetzung für einen vor allem von der Logistik-Branche immer wieder geforderten sechsstreifigen Querschnitt der neuen Rader Brücken wären nach den Vorgaben des Bundes ein Verkehrsaufkommen von mindestens 62.000 Fahrzeugen täglich.
Zur Erinnerung: Wegen erheblicher Verschleißerscheinungen an den 13 Beton-Brückenpfeiler-Paaren hatte die Rader Brücke im Juli 2013 für mehrere Monate für den Lkw-Verkehr über 7,5 Tonnen gesperrt und aufwändig saniert werden müssen. Prüf-Statiker hatten dem Bauwerk im Sommer 2014 noch eine Rest-Lebensdauer von 12 Jahren attestiert – also bis zum Jahr 2026. Das Ergebnis einer erneuten Nachrechnung der Statik wird noch im Frühjahr erwartet – in den kommenden Wochen sollen dazu unter anderem nochmals die insgesamt rund 150 Kilometer langen Schweißnähte des Stahlkörpers der 44 Jahre alten Brücke unter die Lupe genommen werden.
Im Februar letzten Jahres hatte das Land mit der Fernstraßengesellschaft des Bundes, der DEGES, einen Vertrag über einen Ersatz der Rader Brücke geschlosssen Einzelheiten dazu hier .

Der Zeitplan der DEGES sieht vor, dass die erste der beiden neuen Zwillingsbrücken bis Mitte 2026 errichtet ist, der Verkehr dann auf die neue Brücke umgeleitet wird und die alte Rader Brücke bis zum Jahresende 2026 abgerissen wird. Der Neubau der zweiten Brücke soll dann bis zum Jahr 2029 erfolgen. Die Kosten des Gesamtprojekts liegen bei schätzungsweise rund 250 Millionen Euro.
Die Bodenverhältnisse zwischen dem Dreieck Hamburg Nordwest und Schnelsen seien etwas anders als gedacht, sagte heute ein Sprecher des Baukonsortiums Via Solutions Nord. «Wir müssen tiefer gründen.» Außerdem gebe es technische Neuerungen. Beides mache den Deckel sicherer. Statt März 2018 werde das Bauwerk nun voraussichtlich Mitte 2018 fertig.
Meyer sagte vor seinem
Auf dem ITB-Messestand des Landes machen die Urlaubsexperten den neuen Schlafstrandkorb zum ersten Mal für Gäste erlebbar. „Das Vorzeigeprojekt ist aus der Initiative Glückswachstumsgebiet entstanden und wird unseren Gästen in der kommenden Hauptsaison an mehreren Ostseestränden und Orten im Land Glückserlebnisse bieten“, sagt TA.SH-Geschäftsführer Uwe Wanger.



Meyer sagte bei 
Meyer sagte
Nach seiner gestrigen Tour durch Handwerksbetriebe im Raum Flensburg und einem Gespräch mit Gastronomen in Kappeln setzt Wirtschaftsminister Reinhard Meyer sein Besuchsprogramm heute fort: Ab 10 Uhr ist er in Flensburg beim deutsch-dänischen Konzern Danfoss 
Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele, der diesen Schritt bereits bei seinem Besuch auf der Insel Sylt vor knapp zwei Wochen angekündigt hatte, sagte dazu