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Bayer-Tochter KVP investiert 92 Millionen in Kiel – Buchholz lädt Firma ins Life-Science-Cluster ein

Buchholz zu Gast bei einem Industrie-Koloß: Bayer-Tochter KVP investiert kontinuierlich in den Standort

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Buchholz lässt sich die Produktion bei KVP erläutern

Ein wenig versteckt in der Idylle des Projensdorfer Gehölzes am Nord-Ostsee-Kanal hat sich die Bayer-Tochter KVP zu einem der erfolgreichsten Industrieunternehmen Schleswig-Holsteins entwickelt – mit der Herstellung von allem, was Haus- und Nutztiere von Parasiten befreit. Im Sommer traf der Konzern die Entscheidung, am Kieler Standort 92 Millionen Euro zu investieren. Von diesem Standort-Bekenntnis konnte sich heute Wirtschaftsminister Bernd Buchholz bei einem Besuch des Unternehmens überzeugen.

Nach den Worten von Stefan Bokstaller, Leiter des Bayer-Standorts, ist Kiel ist der bedeutendste Produktionsstandort der Tiergesundheitssparte des gesamten Unternehmens und zugleich bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region. „Diese starke Position wollen wir mit entscheidenden Investitionen weiter ausbauen. Dazu braucht es wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die Innovationen und die Ausbildung von Fachkräften fördern. Unsere heutigen Gespräche mit dem Minister haben hierzu einen wertvollen Beitrag geleistet“, so Bokstaller.

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Buchholz sagte weiter

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Bei einem Rundgang durch den Verpackungsbetrieb  sagte Buchholz: „Der Standort mit seinen innovativen Produkten und einem hohem Beschäftigungsaufbau in den letzten Jahren ist ein gutes Beispiel für die große Bedeutung, die die Gesundheitsindustrie in Schleswig-Holstein bekommen hat. Deshalb ist es konsequent, wenn wir sie zu einem zentralen Bestandteil des industriepolitischen Gesamtkonzeptes der Landesregierung machen werden.“

Am Bayer Standort Kiel arbeiten rund 700 Mitarbeiter in der Herstellung und Verpackung von flüssigen, halbfesten und festen Arzneimitteln für die Geschäftseinheit Animal Health.

Buchholz lud das Unternehmen ein, sich künftig im Life-Science-Cluster von Schleswig-Holstein und Hamburg zu beteiligen. Denn dafür sei KVP mit seinen Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft geradezu prädestiniert.

Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit seinen insgesamt rund 115.200 Beschäftigten einen Umsatz von 46,8 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,7 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Covestro (Brunsbüttel) an die Börse gebracht wurde.

Und so berichten die Kieler Nachrichten in ihrer Freitagausgabe:

Auch Heide hat nun eine Anlaufstelle für den Übergang von der Schule in den Beruf

Nun auch im Kreis Dithmarschen:  Jugendberufsagentur in Heide nimmt Arbeit auf

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Dithmarschens Landrat Dr. Jörn Klimant, RD-Chefin Haupt-Koopmann und Minister Buchholz lassen sich von der Koordinatorin der JBA, Nana Wendt, die neue Einrichtung erläutern

Gemeinsam mit der Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, Margit Haupt-Koopmann, hat Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz heute die Jugendberufsagentur Dithmarschen (JBA) in Heide eröffnet. Es ist die mittlerweile 7. ASgentur dieser Art im Bereich der RD-Nord. Sie befindet sich in den Räumlichkeiten der Heider Arbeitsagentur in der Rungholtstraße 1. Wie Haupt-Koopmann sagte, sei damit keine weitere Behörde entstanden, sondern in der JBA kooperieren die Agentur für Arbeit Heide, der Kreis Dithmarschen, das Jobcenter Dithmarschen, das BerufsBildungsZentrum Dithmarschen und das Schulamt Dithmarschen. Hier bündeln sie ihre Kompetenzen, um gemeinsam junge Menschen effektiv und erfolgreich beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen.

Jugendliche hatten bisher unterschiedliche Anlaufstellen und verschiedene Ansprechpartner. Ab sofort erhalten sie, ihre Eltern und Lehrkräfte wichtige Informationen, Beratungsangebote und Dienstleistungen an einer zentralen Stelle. „Kein Jugendlicher in Dithmarschen soll zukünftig beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt verloren gehen“, ist das ambitionierte Ziel der Netzwerkpartner.

„Junge Menschen haben mit der Jugendberufsagentur in dieser Region nun einen einheitlichen Ansprechpartner für alle Fragen zu ihrer weiteren beruflichen Entwicklung nach dem Schulabschluss“, erklärte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz.

Agentur

Haupt-Koopmann und Buchholz sagten bei ihrem Besuch weiter

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Durch die Kooperation mehrerer Aufgabenträger werde die Hilfe für Jugendliche effizienter. Der Übergang von der Schule in die Berufswelt und die Wahl einer geeigneten Ausbildung oder eines Studiums überfordere oft die Jugendlichen. Während der Schulzeit bietet das „Landesprogramm Arbeit“ mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds Schülerinnen und Schülern Hilfe zur beruflichen Orientierung, nach dem Schulabschluss steht die Jugendberufsagentur bereit.

„Es ist ganz wichtig die jungen Menschen dort abzuholen, wo sie stehen und ihnen die umfassende Unterstützung bei allen Fragen zur weiteren Entwicklung nach der Schule bieten zu können“, sagte Buchholz weiter. Im Hinblick auf den zukünftig wachsenden Fachkräftebedarf appellierte er an die Jugendlichen, jede Chance zur beruflichen Ausbildung zu nutzen.

Die gemeinsame Anmeldestelle befindet sich im Berufsinformationszentrum und ist montags bis mittwochs von 11:00 bis 15:00 Uhr und am Donnerstag von 11:00 bis 18:00 Uhr besetzt.

Land unterstützt Kreisstraßen-Sanierungen im nördlichen Landesteil mit 3,3 Millionen Euro

Ende einer Geduldsprobe für Autofahrer auf Sylt und Föhr: Bauarbeiten an Kreisstraßen in der Zielgeraden

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Die seit Sommer andauernden Sanierungsarbeiten an der Kreisstraße K 118 zwischen Braderup und Keitum (Sylt), an der K 122 zwischen Utersum und Goting sowie an der K 125 zwischen Nieblum und Alkersum (Föhr) werden absehbar in der kommenden Woche abgeschlossen.

Wie Verkehrsminister Buchholz heute in Kiel sagte, werden damit nach den Kreisstraßen im Bereich Horstedt (K 2) sowie nördlich von Risum-Lindholm (K 89) und zwischen Niebüll und Risum-Lindholm (K 115) drei weitere wichtige Verbindungen in Nordfriesland fertiggestellt. Das Land unterstützt diese und drei weitere kommunale Bauvorhaben mit insgesamt rund 2,8 Millionen Euro, die Gesamtinvestition umfasst 6,8 Millionen Euro.

„Mit diesen Sanierungsprojekten tragen wir im Schulterschluss mit den Kommunen zu deutlich mehr Verkehrssicherheit, aber auch zu mehr Mobilität von Pendlern, Anwohnern und Urlaubsgästen bei“, sagte Buchholz anlässlich der nachträglichen Bewilligung der Finanzmittel aus dem Förderungsprogramm für kommunalen Straßenbau. Die mit rund 400.000 Euro geförderte Erneuerung der Straßenbrücke über den Klixbüller Randgraben auf der K 115 befindet sich derzeit noch im Bau, soll aber in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Wie Buchholz weiter sagte, schließe die Förderung auch die bereits begonnenen Bauarbeiten an der K 49 zwischen Immenstedt bei Viöl und der Abfahrt zur B 200 sowie die Arbeiten an der K 85 auf insgesamt drei Teilstücken zwischen Wimmersbüll bei Süderlügum und der Abfahrt zur B 5 ein.

Der Stadt Flensburg werden für Fahrbahnarbeiten an insgesamt fünf Kreisstraßen Mittel in Höhe von rund 520.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Arbeiten an der K 30 bei Adelby wurden bereits beendet. In Flensburg soll noch im Oktober und November mit den Sanierungen des Alten Husumer Wegs, der Ballastbrücke in der Kielseng, der Lecker Chaussee von der Südrampe der B 199 bis zur Kreuzung Stadtweg/Flugplatzweg sowie der Eckernförder Landstraße zwischen der Schleswiger Straße und der Bahnbrücke in Höhe Peelwatt begonnen werden.

Buchholz erinnerte daran, dass sämtliche Bauvorhaben wegen des teils miserablen Straßenzustands nötig geworden sind. Darüber hinaus sei stellenweise auch eine Sanierung der Radwege an den jeweiligen Kreisstraßen vorgesehen.

Insgesamt stellt das Land in diesem Jahr für neue und laufende Straßenbauvorhaben der Kommunen über 40 Millionen Euro zur Verfügung. Die Fördersumme setzt sich aus 37 Millionen Euro Bundesmittel (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) und fünf Millionen Euro aus dem Finanzausgleichgesetz (FAG) des Landes zusammen.

Countdown beim Kanal-Cup: „Promi-Rennen“ als Vorprogramm

Verkehrsminister Buchholz – mal in einer anderen Rolle – Countdown beim Kanal-Cup

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Nach letzten Einweisungen durch Olympia-Sieger Lauritz Schoof (knieend): Buchholz in Start-Position im VIP-Achter

Es ist das härteste Ruderrennen der Welt: der Kanal-Cup über 12,7 Kilometer mit Start in Breiholz und Ziel unterhalb der Rendsburger Hochbrücke. Heute findet die 17. Auflage des Ruder-Marathons statt, den Titelverteidiger Deutschland schon zwölf Mal für sich entschieden hat. Doch nicht nur deshalb startet der in diesem Jahr noch ungeschlagene deutsche Achter mit breiter Brust ins Rennen auf dem Nord-Ostsee-Kanal: Zu Monatsbeginn hat das Paradeboot des DRV in Sarasota den ersten WM-Titel seit 2011 unter Dach und Fach gebracht. „Nach unserer erfolgreichen Saison kann die Mannschaft mit großem Selbstbewusstsein und viel Freude an die Sache vor heimischem Publikum herangehen“, sagte Bundestrainer Uwe Bender.

Im Vorprogramm treten zur Stunde zwei „Promi“-Achter gegeneinander an: Mit von der Partie unter anderen Hanse-Werk-Chef Matthias Boxberger, KÖLLN-Flocken-Chef Christian von Bötticher und Wirtschaftsminister Bernd Buchholz.

Ab 16.30 Uhr übertragen  NDR und sh:z-online das Hauptrennen live.

Landesregierung will mehr Ausnahmen von der Dokumentationspflicht beim Mindestlohn

Bundesratsinitiative zum Mindestlohn erhitzt Gemüter im Landtag – Buchholz: Unsinnige Auflagen für Unternehmen abschaffen“

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Eine Bundesratsinitiative zu den Dokumentationspflichen rund um das Thema Mindeslohn hat zu einem hitzigen Schlagabtausch im Landtag geführt. Während die Koalition mit notwendigem Bürokratieabbau von Dokumentationspflichten für kleinere und mittlere Unternehmen argumentierte, sprach die SPD von einer «Breitseite».

Arbeitsminister Bernd Buchholz wehrte sich vehement: «Ich bin kein Gegner des Mindestlohns.» Die Regelungen seien aber unsinnig. Unternehmer «ächzen und sagen: «Hier ist zuviel Bürokratie an dieser Stelle»». Am Mindestlohn an sich wolle die Koalition «überhaupt nichts ändern».

Die Rede von Buchholz in voller Länge:

Die Regierung verlangt mehr Ausnahmen von der Dokumentationspflicht. Bei den Entgeltgrenzen gebe es keinen Unterschied zwischen Voll- und Teilzeit. «Dabei haben Teilzeitbeschäftigte aufgrund ihrer stundenreduzierten Arbeitszeit ein niedriges Monatseinkommen», heißt es in der Begründung. Selbst bei deutlich mehr als 8,84 Euro Stundenlohn bestehe Dokumentationspflicht.

Stegner betonte, «wir brauchen nicht weniger Dokumentation, sondern mehr Kontrolle, wenn wir Menschen schützen wollen». Bei Erfolg der Initiative werde es noch mehr Missbrauch geben. Buchholz konterte: «Hier wird ein Popanz aufgebaut.» Es bestehe keine Gefahr, dass der Mindestlohn unterschritten werde. Aber er räumte ein: «Missbräuche gibt es in der Tat.»

Landesregierung forciert Mittelstands-Gründungen durch Prämiensystem für Meister

Landesregierung will bis zum kommenden Jahr ein Konzept für Meistergründungs-Prämien vorlegen

An der Handwerkskammer Flensburg werden Aus- bzw. Weiterbildung weiterbilden weiter bilden Lehrgänge zum Geprüften Schweißer angeboten 

Die Koalitionsfraktionen wollen Unternehmensgründungen erleichtern und bestehende Handwerksbetriebe erhalten. Dazu soll laut einem Beschluss des Landtags die Landesregierung bis spätestens 2018 ein Konzept für eine sogenannte Meistergründungsprämie vorlegen.

Für das Konzept sollen insbesondere die Ausgestaltung und die Höhen der Förderung, das Fundament der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze sowie  Kofinanzierungsmöglichkeiten aus Förderfonds und -mitteln der Europäischen Union und des Bundes geprüft werden. „Der demografische Wandel stellt auch für die Sicherung von schleswig-holsteinischen Unternehmen in der Unternehmernachfolge eine große Herausforderung dar“, heißt es zur Begründung in dem Antrag.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz sagte dazu im Landtag (Audio-Pfeil klicken)

Jüngsten Angaben des Statistikamtes Nord zufolge gibt es bezogen auf das Jahr 2014 rund 19.400 Handwerksbetriebe in Schleswig-Holstein. Die Unternehmen erzielten einen Umsatz von knapp 16 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte der Betriebe war im Bauhauptgewerbe und im Ausbaugewerbe tätig. An dritter Stelle standen die Handwerke für den privaten Bedarf.

Die meisten selbstständigen Handwerksunternehmen gab es im Kreis Pinneberg (elf Prozent) sowie in den Kreisen Segeberg und Rendsburg-Eckernförde (jeweils zehn Prozent). Die wenigsten Handwerksunternehmen waren dagegen im Kreis Steinburg (fünf Prozent) sowie in den kreisfreien Städten Neumünster und Flensburg (jeweils zwei Prozent) zu finden.

In den Handwerksunternehmen arbeiteten einschließlich der tätigen Inhaber 166.500 Menschen – davon waren rund 123.300 sozialversicherungspflichtig, hinzu kamen fast 23.000 Minijobber. Bundesweit suchen viele Firmen in den kommenden Jahren aus Altersgründen händeringend Nachfolger.

Die “Meisterprämie“ ist auch eine Forderung der schleswig-holsteinischen Handwerkskammer. Mehrere Bundesländer setzen bereits gezielt auf die Förderung von Meistern, wenn sie Firmen gründen oder bestehende Firmen übernehmen. Dies können etwa Zuschüsse für die Anschaffung von Werkzeugen, Fahrzeugen oder Büromaterial sein.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks zählt Länder wie Brandenburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen auf. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wurden nach Landesangaben ähnliche Instrumente entwickelt. Neben einer “Meisterprämie“, bei der ein Zuschuss von 7.500 Euro bei einer Unternehmensnachfolge an Handwerks- und Industriemeister ausgezahlt wird, erhalten Meisterabsolventen das “Meister-Extra“ in Höhe von 1.000 Euro.

Fehmarnbelt Business Council feiert mit 100 Gästen im Landeshaus den 10. Geburtstag

FBBC feiert zehnjähriges Bestehen – Buchholz: Wichtige Stimme für ein riesiges Europa-Projekt

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Seit zehn Jahren engagiert sich die Wirtschaft in Norddeutschland, Dänemark und Südschweden im Fehmarnbelt Business Council (FBBC) dafür, die Chancen aus dem Bau der festen Fehmarnbelt-Querung für die Region zu nutzen. Bei einem Festakt im Kieler Landeshaus zog am Abend FBBC-Chairman Siegbert Eisenach eine Bilanz des Erreichten: „Was uns bewegt, was uns motiviert hat und immer noch anspornt, ist auch nach zehn Jahren noch unverändert: Wir wollen uns kennen, uns austauschen und voneinander lernen, miteinander arbeiten und uns untereinander abstimmen. Und das alles grenzüberschreitend.“

Vor mehr als 100 Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie zahlreichen internationalen Gästen betonte Eisenach, dass das Fehmarnbelt-Projekt ist nur für Dänemark und Deutschland, sondern für ganz Europa wichtig wäre. „Mit ihm schließen wir eine Lücke im Transeuropäischen Netz. Wir wollen den Korridor auch zugunsten der Landesteile entwickeln, die zwischen den Metropolen Hamburg und Kopenhagen/Malmö liegen.“ Dabei stellte er heraus, dass die Menschen in größeren Dimensionen denken sollten: „Fehmarn liegt im Herzen Nordeuropas. Mit dem Bau des Tunnels wird es noch kräftiger schlagen, wenn die Kraftzentren noch näher aneinander rücken. Wir wollen und können somit noch viel stärker von der unmittelbaren Nähe zu Skandinavien profitieren.“

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz dankte dem FBBC und auch seinem Amtsvorgänger Reinhard Meyer, der bei der Feier ebenfalls zu Gast war, für die bisher geleistete Arbeit. Der Zusammenschluss der Wirtschaft sei von großer Bedeutung. „Er gibt der Region eine Stimme, die den Fokus auf die positiven Entwicklungen legt. Und das ist wichtig, denn sonst könnte der Eindruck entstehen, es gäbe nur Kritiker der Festen Fehmarnbelt-Querung. Das ist ja nicht der Fall“, sagte er. Durch den Bau des Tunnels entstehe eine dynamische Entwicklungsachse von Malmö bis nach Hamburg. Buchholz: „Das eröffnet neue Chancen wirtschaftlicher Zusammenarbeit, bietet Möglichkeiten wissenschaftlicher und kultureller Kooperation, erleichtert Ausbildungswege mit Stationen im Nachbarland und fördert einen gemeinsamen Arbeitsmarkt der Fachkräfte.“

Die feste Fehmarnbelt-Querung werde weit mehr sein als ein reines Verkehrsprojekt, das die steigenden Verkehrsmengen vor allem im Transportbereich in Zukunft aufnehmen werde. Sie werde ein sichtbares, in Beton gegossenes Zeichen engster Zusammenarbeit zwischen Dänemark, Schleswig-Holstein und Schweden sein. „Das muss ich in Zeiten, in denen die EU erheblicher Kritik ausgesetzt ist, wohl eigens hervorheben: Der europäische Gedanke setzt auf Verbindendes, auf Austausch, auf den Abbau von Grenzen. Starke Regionen sollen sich so zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum entwickeln, unabhängig von nationalstaatlichen Grenzen. Und genau dafür ist die Fehmarnbelt-Region ein hervorragendes Beispiel“, betonte der Minister.

Wie positiv sich verbindende Bauwerke auf die Wirtschaft und die Region auswirkten, stellte Michael Svane, stellvertretender FBBC-Vorsitzender, heraus: „Mit der Brücke über den Großen Belt wurde Dänemark erst zu dem, was es heute ist. Erst durch die Brücke wuchs das Land zusammen, eine neue mentale Geografie entstand.“ Svane sandte eine eindeutige Botschaft aus: „Wir müssen die Chancen ergreifen, die mit der festen Fehmarnbelt-Querung entstehen, für die regionale Wirtschaft, für die Menschen auf beiden Seiten des Fehmarnbelts.“

Insel-Kommunen fordern Kurabgabe für Tagesgäste – Hallig-Reeder skeptisch, aber gesprächsbereit

Einzug der Kurabgabe durch Hallig-Reedereien? Fährbetreiber wollen mit Halligkonferenz nach Lösungen suchen

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WDR-Fähre vor der Ferieninsel Föhr – nach dem Willen der Hallig-Konferenz sollen die Reedereien künftig beim Einziehen der tageskurabgabe behilflich sein.

Die schleswig-holsteinischen Inseln und Halligen wollen künftig eine Kurabgabe von Tagesgästen erheben können. Dazu soll der Landtag das Kommunalabgabengesetz ändern, heißt es in einer Resolution der Insel-und Halligkonferenz. Demnach soll eine Regel in das Gesetz aufgenommen werden, die es den Gemeinden ermöglicht, in ihren Kurabgabesatzungen auch Verkehrsträger wie Reedereien und der Bahn, zu verpflichten, eine Tageskurabgabe von Ausflüglern einzuziehen und an die Gemeinden abzuführen. Gerade auf den Inseln und Halligen sei der Tagestourismus ein beträchtlicher Kostenfaktor. Auf den ostfriesischen Inseln wird die Methode, die Reedereien die Kurtaxe einziehen zu lassen, seit längerem angewandt.

Der Geschäftsführer der Wyker Dampfschiffsreederei (WDR), Axel Meynköhn, die kritisiert die Pläne: «Subjektiv würde das als Fahrpreiserhöhung wahrgenommen». Zudem sei es schwer, Touristen von Fahrgästen zu unterscheiden, die beruflich unterwegs seien, sagte Meynköhn dem Flensburger Tageblatt.

Um dieses Problem weiß auch die Insel-und Halligkonferenz. Anders als auf den ostfriesischen Inseln sei ein tägliches Pendeln vom Festland auf eine Insel – etwa nach Sylt oder Pellworm – üblich. Von ihren Plänen abrücken will sie dennoch nicht. «Da muss man eine Regelung finden, damit alle zufrieden sind», sagt die Geschäftsführerin der Insel- und Halligkonferenz, Natalie Eckelt.

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Verkehrsminister Bernd Buchholz sagte nach dem Gespräch im Interview mit RSH-Reporter Andreas Otto:

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Heute Nachmittag fand dazu im Wirtschaftsministerium ein Gespräch mit den reedereien statt. Danach erklärten sich die Reeder bereit, weiter im Gespräch zu bleiben und zu prüfen, ob und gegebenenfalls wie sie die Kommunen bei der Erhebung der Kurabgabe von Tagesgästen unterstützen können.

SPD-Forderung nach weiteren Verboten von Autokennzeichen umstritten

Verbot weiterer Kennzeichen mit Nazi-Bezug? Verkehrsminister Buchholz skeptisch

Mit einem Vorstoß zu einem Verbot weiterer Kfz-Kennzeichen mit klarem Nazi-Bezug ist die SPD im Kieler Landtag am Donnerstag überwiegend auf Skepsis gestoßen. Die Landesregierung sei dafür, Nazipropaganda auf angemessene Weise zu verhindern, sagte Verkehrsminister Buchholz. Seine Rede in voller Länge hier:

Wenn Nazipropaganda klar als solche erkennbar ist, würden auch entsprechende Kennzeichen mit Kombinationen wie KZ, HJ oder SA ausgeschlossen. Schwieriger sei das aber bei schwerer zu identifizierenden Codes wie etwa 18 (Adolf Hitler). «Wir sollten es besser lassen, immer wieder neue Codes zu verbieten», sagte Buchholz. Die gegenwärtige Praxis der Zulassungsbehörden sei sehr ordentlich.

100-Tage-Bilanz: Vom Lärmschutz Hamberge über die Rader Brücke bis zum Mittelstandsbeirat…

Ministerpräsident Günther zu den wirtschaftlichen Aspekten der 100-Tage-Bilanz von „Jamaika“ in Kiel

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Ministerpräsident Günther und sein Wirtschaftsminister Buchholz

Das Kieler Regierungsbündnis aus CDU, Grünen und FDP überwindet nach Ansicht des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther Grenzen. «Unsere Koalition schafft eine breite gesellschaftliche Bandbreite», sagte der CDU-Politiker heute in einer Regierungserklärung im Landtag zur 100-Tage-Bilanz der von ihm geführten Koalition. Das Bündnis löse tradierte Grenzen auf, sagte Günther. «Wir überwinden in Teilen auch das Lagerdenken». «Jamaika» denke Ökonomie und Ökologie gemeinsam. «Wir machen seriöse Politik», sagte Günther. «Und das ist das Beste gegen Politikverdrossenheit.»

Landtag KielHier Auszüge der Rede, die sich mit den Themen Wirtschaft und Infrastruktur befassen

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«Unsere 100-Tage-Bilanz kann sich wahrlich sehen lassen», sagte Günther. Im Übrigen sei «Jamaika» ein Bündnis aus drei Parteien, aber kein eineiiger Drilling. Es werde zwischen ihnen auch weiterhin unterschiedliche Auffassungen geben.