Im Norden leben die glücklichsten Menschen, viele Lottogewinner und nun auch noch echte „Kaufkraft-Gewinner“ 🙂
Archiv der Kategorie: Allgemein
Meyer zu 200 Jahren Nord-Ostsee-Sparkasse
Für Meyer eine tragende Säule des Mittelstands: NOSPA feiert auf Schloß Gottorf ihren 200. Geburtstag

Eine Institution feiert einen runden Geburtstag: Die Nord-Ostsee-Sparkasse (NOSPA) wird 200 Jahre alt. In Anwesenheit des Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, findet dazu ab 17 Uhr auf Schloß Gottorf ein großer Festakt statt.
Wirtschaftsminister Reinhard Meyer ist einer der Redner, vor seinem Besuch in Schleswig sagte er über die NOSPA
(Audiopfeil klicken):
Die Nord-Ostsee-Sparkasse ist seit letzten Jahres zwar nur noch die zweitgrößte Sparkasse Schleswig-Holsteins, hat aber zentrale Verluste der Sanierungsphase seit der Integration der maroden Flensburger Sparkasse und der Spar- und Leihkasse Bredstedt inzwischen gutgemacht.
Bei weit über sechs Milliarden Euro Bilanzsumme plant das Institut mittelfristig eine Kernkapitalquote von elf Prozent.
Die Festrede des Ministers (Sperrfrist, 17 Uhr) hier: Rede_Meyer_NOSPA
Trotz leichtem Anstieg im Dezember: Niedrigste SH-Arbeitslosenquote seit 24 Jahren
Meyer: Saisontypischer Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember. Aber: Zahl der Arbeitslosen bleibt auf niedrigstem Stand seit 1992

Die Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein ist im Dezember um 2800 auf 97 000 gestiegen. «Ein Anstieg der Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat November ist für den Dezember saisonal typisch», erläuterte Margit Haupt-Koopmann, Chefin der Regionaldirektion Nord der Arbeitsagentur heute in Kiel. Der saisonale Anstieg sei aber deutlich schwächer als in den Vorjahren ausgefallen. Man habe die geringste Arbeitslosenzahl in einem Dezember seit 1992 verzeichnet. Die Arbeitslosenquote nahm von November zum Dezember von 6,2 auf 6,4 Prozent zu. Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres sank die Arbeitslosigkeit allerdings geringfügig um 0,1 Prozent.
Nach den Worten von Arbeitsminister reinhard Meyer weisen die Dezember-Arbeitsmarktzahlen deutlich auf, dass bereits zahlreiche nach Schleswig-Holstein gekommene Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die Zahl der arbeitslosen Ausländer stieg im Vorjahresvergleich weiterhin deutlich an (+20,1% bzw.2.444 Arbeitslose). „Die Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive in den Arbeitsmarkt ist deshalb eine große Herausforderungen, die das Land 2016 und in den Folgejahren bewältigen muss und wird“, sagte Meyer.
Mit Sorge blickt Meyer weiterhin auf die Entwicklung der Älteren auf dem Arbeitsmarkt: Bei der Gruppe der über 50 Jährigen ist im Dezember ein besonders ausgeprägter Zuwachs der Arbeitslosigkeit zu erkennen (+3,5% / +1.081). „Ich appelliere daher nach wie vor an die Betriebe Schleswig-Holsteins auch auf erfahrene Arbeitskräfte zu setzen, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen“, so Meyer.
Gegen den saisonalen Trend ging die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Dezember leicht um 0,3% zurück. Ihre Zahl steigt jedoch im Vergleich zum Dezember 2014 um 156 Personen an. Meyer: „Die leicht positive Entwicklung beim Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit in 2015 ist unter anderem auch auf die gute Arbeit der Projekte zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit aus dem Landesprogramm Arbeit zurück zu führen. Die Landesregierung fördert deshalb mit dem Start von weiteren elf Modellprojekten diesen positiven Entwicklungsansatz.“
Grünes Licht für „Hein Schönberg“
Meyer gibt grünes Licht für die Wiederbelebung der Bahnstrecke Kiel-Schönberger Strand

Freie Bahn für die Reaktivierung der alten Bahnlinie zwischen Kiel un dem Schönberger Strand im Kreis Plön. Verkehrsminister Reinhard Meyer gab dazu heute in Schönberg offiziell grünes Licht.
Er sagte nach seinem Treffen mit örtlichen Kommunalpolitikern und Landtagsabgeordneten (Audiopfeil klicken):
„Hein Schönberg“ – Verkehrsminister Meyer optimistisch
Weil es zu schön war: Eine Variante des Liebesgedichts an den Norden
Zum Jahreswechsel: Eine Variante des Liebesgedichts an den echten Norden von Mona Harry und Björn Högsdal
Zugegeben – zum Bereich der Wirtschaft zählen wir vor allem unsere mehr als 120.000 Mittelständler in Schleswig-Holstein. Vom Industriebetrieb bis zum Strandkorbverleih. Was dabei manchmal ein wenig aus dem Blickfeld gerät: Auch die so genannte Kreativwirtschaft ist in Schleswig-Holstein ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor. In unserem Land sind es über 6000 Unternehmen und Selbständige, alles in allem arbeiten 21.000 Menschen zwischen Nor- und Ostsee als „Kreative“ – also produzieren und verbreiten „kulturelle Güter oder Dienstleistungen“.
Ins Rampemlicht geriet die Kreativszene in diesem Jahr durch die Studentin und Poetry-Künstlerin Mona Harry, die mit ihrem „Liebesgedicht an den Norden“ für Furore sorgte.
Gemeinsam mit ihrem Agenten, dem Kieler Künstler und „Urvater“ der Poetry-Slam-Szene in Schleswig-Holstein, Björn Högsdal, verfasste Mona Harry eine Variante des Liebesgedichts an den Norden, das „Land der Dichter und Deiche“. Aber genießen Sie selbst:
Und hier erläutern Mona Harry, Björn Högsdal und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, warum die Kreativ-Wirtschaft nicht nur Spaß macht, sondern unter anderem einen wichtigen Innovationsfaktor darstellt.
Gruß an Bord: SH-Verkehrsminister Reinhard Meyer sendet Grüße auf alle Weltmeere
Heute ab 20.05 Uhr: Meyer grüßt Seeleute aus SH und aller Welt in der NDR-Sendung „Gruss an Bord“

Bei der ältesten Sendung des Norddeutschen Rundfunks, der Seemannssendung „Gruß an Bord“, wird heute abend ab 20.05 Uhr (u.a. auf NDR Info) auch Verkehrsminister Reinhard Meyer Grüße an die Frachterflotte aus Schleswig-Holstein, aber auch auf die Schiffe der Bundesmarine oder die Bohrinseln senden.
Alle Infos zur Sendung: hier
Und die Grüße von Meyer hier
(Audiopfeil klicken):
Erster Industriekongress in SH: Workshop-Leiter ziehen erste Zwischenbilanz
Nachlese zum ersten Industriepolitischen Kongress in SH: Das ist das Fazit der Workshop-Leiter – 2016 gehts weiter
In einem breiten „Bündnis für Industrie.SH“ haben sich in diesem Jahr erstmals Landesregierung, Kammern, Gewerkschaften, Wirtschafts- und Industrieverbände sowie Unternehmens- und Arbeitgeberverbände auf gemeinsame Leitplanken der künftigen Industriepolitik in Schleswig-Holstein verständigt. „Uns ist es wichtig, die Industriepolitik in Schleswig-Holstein auf eine neue strategische und organisatorische Grundlage zu stellen. Ein Ziel dabei ist die stärkere politische Unterstützung der Industrie. Wir wollen eine aktive Industriepolitik, bei der wir nicht nur Zaungäste sind“, sagt Wirtschaftsminister Reinhard Meyer.Alle weiteren Infos zum Industriekongress hier: Hier klicken
Bei dem eintägigen Kongress bei dem Büdelsdorfer Industriebetrieb ACO Severin Ahlmann gab es fünf Workshops zu den Themen „Marketing und Akzeptanz„, „Digitalisierung und Industrie 4.0„, „Energiewende – Chancen für den Industriestandort„, „Fachkräfte“ und „Maritime Industrie„.
Die Workshop-Leiter der einzelnen Arbeitsgruppen zogen in den letzten Tagen für uns folgende Zwischenbilanzen:
Für das Thema „Marketing und Akzeptanz“: Stefanie Giese, Partnerin der Kieler Werbeagentur boy:
Für das Thema „Energiewende – Chancen für den Industriestandort“: Matthias Boxberger, Vorstandsvorsitzender der HanseWerk AG
Für das Thema „Maritime Industrie“: Dr. Reinhard Lüken, Geschäftsführer des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik
Für das Thema „Fachkräfte“: Sinje Niebuhr, Personalleiterin der Firma M. Jürgensen GmbH
Und für das Thema „Digitalisierung – Industrie 4.0“: Dr. Jan Christopher Brandt – VDI Technologiezentrum GmbH
Tourismus im echten Norden weiter auf der Sonnenseite
Der Tourismus im echten Norden hat weiter Rückenwind: Seit Januar Plus 3 Prozent bei den Übernachtungen

Im Oktober wurden in den größeren Beherbergungsstätten mit zehn und mehr Betten sowie auf den Campingplätzen insgesamt 617.000 Gäste und 2.333.000 Übernachtungen gezählt. Damit verzeichneten die schleswig-holsteinischen Beherbergungsbetriebe ein deutliches Wachstum bei den Gästeankünften von Plus 5,6 Prozent und den Übernachtungen (+ 5,8 %), während für Deutschland insgesamt lediglich Zuwachsraten von jeweils 1,8 % ermittelt wurden. „Damit präsentiert sich Schleswig-Holstein im Ländervergleich einmal mehr als das wachstumsstärkste Land“, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute (22. Dezember) in Kiel.
Meyer sagte im Gespräch mit der NDR-1-Welle-Nord weiter (Audiopfeil klicken):
Wie Meyer weiter sagte, entwickle sich das Land immer stärker zu einem beliebten Urlaubsziel auch für die Nebensaison, das zeige auch die gute Buchungslage zum Jahreswechsel. Damit die Wachstumspotenziale der Nebensaison künftig noch konsequenter erschlossen werden, wird die Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) künftig die Nebensaison in den Fokus ihrer Marketingarbeit stellen.
Im Gesamtzeitraum von Januar bis Oktober wurden in Schleswig-Holstein 6,3 Millionen Gäste und knapp 24,9 Millionen Übernachtungen gezählt und damit mehr als im gesamten Jahr 2013 und den Jahren davor. Die Gästeankünfte sind dabei um 3,9 Prozent gestiegen, die Übernachtungen um drei Prozent.
Meyer: „Damit trägt unsere Tourismus-Strategie weitere Früchte. Das Beherbergungsgewerbe befindet sich auf einem soliden Wachstumskurs.“
Nach Aus für die Y-Trasse – Politische Dialogrunde in Büchen
DB Netz fürchtet keine Mehrbelastungen durch Güterverkehr für Herzogtum-Lauenburg – Meyer bleibt weiter skeptisch

Die im November getroffene Entscheidung des niedersächsischen Dialogforums „Schiene Nord“, auf den Bau der so genannten Y-Trasse zur künftigen Bewältigung der Seegüterverkehre aus Hamburg und Bremen zu verzichten, hat im Kreis-Herzogtum-Lauenburg und insbesondere im Raum Büchen große Besorgnis ausgelöst. So besteht unter anderem die Befürchtung, dass die vom Dialogforum favorisierte Alpha-E-Variante – die vor allem auf die Ertüchtigung bestehender Strecken in Niedersachsen setzt – zu einer Belastung von täglich über 100 Güterzügen auf der Strecke Hamburg-Büchen-Ludwigslust führen werde.
Meyer sagte im Anschluss an die Diskussionsrunde (Audiopfeil klicken):
Bei einer von Verkehrsminister Reinhard Meyer heute (21. Dezember) in Büchen einberufenen politischen Runde mit Kommunalpolitikern, Bundes- und Landtagsabgeordneten trat der Leiter „Vertrieb und Fahrplan“ der DB Netz AG, Michael Körber, den Befürchtungen im Kreis entgegen. Nach dem auf das Jahr 2030 ausgerichteten Verkehrsgutachten des Bundes, so Körber, habe die Strecke zwar ein Potenzial von täglich 149 Güterzügen, dennoch sei mit nur 54 Güterzügen täglich zu rechnen. „Das entspricht in der Summe den Verkehrszahlen, die wir schon heute auf der Strecke haben“, sagte Körber. Er machte allerdings auch klar, dass die DB Netz mögliche Trassenanmeldungen, die über die 54 Züge hinausgehen, nicht ablehnen könne.
Sowohl die Kommunalpolitiker als auch die Landtagsabgeordneten zeigten sich hinsichtlich der milden Prognosen skeptisch. Auch nach den Worten von Minister Meyer sei die Skepsis begründet: „Land und Region sollten wachsam bleiben – auch was bei steigenden Verkehrsmengen mögliche bauliche Änderungen auf der Strecke und damit verbundene Anmeldungen von Lärmschutzmaßnahmen anbelangt“, sagte Meyer. Er erinnerte daran, dass auf der bestehenden Strecke bislang klarer Vorrang für den Personenverkehr, aber kein rechtlicher Anspruch auf Lärmschutz bestehe. Zugleich kritisierte der Minister erneut, dass Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommen am Dialogforum Schiene Nord nicht beteiligt waren: „Das macht misstrauisch – und es kann nicht sein, dass hier am Ende möglicherweise ein Geschäft zu Lasten Dritter abgeschlossen wird.“
Nach den Worten von Meyer werden Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern das Thema gemeinsam mit dem Bund im Zusammenhang mit dem nächsten Bundesverkehrswegeplan erörtern. In einem weiteren Schritt müsse dann in einer transparenten Simulation deutlich gemacht werden, welche konkreten Verteilungsfunktionen die Alpha-E-Variante im norddeutschen Schienennetz auslösen werde. „Für eine Entwarnung an die Region ist es zu früh“, sagte Meyer.

