Horch (links) mit DEGES-Bereichsleiter Rothe (Mitte) und Verkehrsminister Buchholz bei einem Termin zum Ausbau der A 7
Er will sich stärker um seine erkrankte Frau kümmern: Hamburgs Wirtschafts- und Verkehrssenator Frank Horch (parteilos) tritt nach mehr als sieben Amtsjahren zurück. «Nach einem längeren Abwägungsprozess habe ich mich entschieden, bis zum Ende des Jahres aus dem Senat auszuscheiden», sagte der 70-Jährige heute in Hamburg. Der Spagat zwischen familiärer Verpflichtung und Beruf sei inzwischen zu groß. Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, aber unumkehrbar. Zur Nachfolge gab es noch keine Angaben.
Ob Opposition, Gewerkschaft oder Wirtschaftsvertreter: Viele Seiten zollten Horch Respekt, wünschten seiner Frau und ihm viel Kraft und alles Gute für diese schwierige Zeit. So auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz – Audio starten („im Browser anhören“)
In seiner Amtszeit hatte der Senator vehement den jahrelangen Kampf um die Elbvertiefung und gemeinsam mit Schleswig-Holstein auch den Ausbau der A 7 vorangetrieben.
Wegen seiner Frau war Horch nach eigenen Angaben schon vor Jahren aus dem Umland in die Hamburger Hafencity gezogen. In der Mittagspause habe er damit die Chance gehabt, bei ihr nach dem Rechten zu sehen.
Eine Fusion der zur Sparkassenfinanzgruppe gehörenden Provinzial-Versicherungen rückt näher. Die Anteilseigner der Provinzial Rheinland Versicherungen (Düsseldorf) und des Provinzial NordWest Konzerns (Münster) haben sich auf einen gemeinsamen Vorschlag für eine mögliche Fusion verständigt, teilten die beiden Unternehmen am Dienstagabend mit. Der Vorschlag, der eine Fusion zum 1. Januar 2019 zum Ziel hat, solle in Kürze den Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Beide Unternehmen haben insgesamt mehr als 5000 Mitarbeiter.
Durch eine Fusion der beiden Häuser entstünde der größte öffentliche Sach- und Lebensversicherer mit einem Beitragsvolumen von fast sechs Milliarden Euro. Die Holding des fusionierten Instituts soll in Münster und der Sitz des gemeinsamen Sachversicherers mit dem Vertriebsgeschäft in Düsseldorf angesiedelt werden. In Kiel soll der Sitz einer Lebensversicherung und der Provinzial Nord Brandkasse AG sein. Die Aktivitäten in Rheinland-Pfalz, insbesondere in der Hauptniederlassung Koblenz, seien zumindest beizubehalten.
Anteilseigner der beiden Unternehmen sind Sparkassenverbänden und kommunale Landschaftsverbände. In der Vergangenheit hatte es mehrere Anläufe zu einer Provinzial-Fusion gegeben, die scheiterten
Umweltthema Kreuzfahrtschiffe: In Nord- und Ostsee darf schon seit 2015 nur noch Treibstoff mit 0,1 Prozent Schwefelgehalt genutzt werden
Unbemannte Schiffe, gedruckte Ersatzteile, strengere Umweltvorschriften: Das sind – neben dem Auf und Ab der Branchenkonjunktur – zentrale Herausforderungen, denen sich Reeder, Werften, Zulieferer und Offshore-Ausrüster stellen müssen. Seit gestern präsentieren sie sich auf der internationalen Fachmesse SMM (Schiff, Maschine, Meerestechnik) in Hamburg und erörtern dort Entwicklungen in ihren Segmenten. Mit rund 2289 Ausstellern ist die Leistungsschau ausgebucht – darunter auch die großen und kleinen Adressen der Maritimen Szene aus Schleswig-Holstein.
Schleswig-Holsteins Wirtschafts-Staatssekretär Thilo Rohlfs ist heute vor Ort, um die Firmen an ihren Ständen zu besuchen – darunter die Flensburger Schiffbaugesellschaft (FSG), die Wewelsflether Peters-Werft oder die Schacht-Audorfer Lürssen-Werft, aber auch einige Startups. Am Stand des Maritimen Clusters Norddeutschland treffen sich zudem die Minister, Staatssekretäre, Snetoren und Staatsräte der fünf Küsten-Bundesländer zu einem Meinunbgsaustausch.
Rohlfs sagte vor seinem heutigen Messebesuch (Audio starten – „im Browser anhören“)
Erstmals gibt es dieses Jahr bei der SMM eine Sonderschau zum 3D-Druck, der mit schichtweise gefertigten Bauteilen auch der Schifffahrt Impulse bringen soll. Reeder könnten benötigte Ersatzteile möglicherweise gleich im Hafen oder an Bord fertigen und einbauen lassen, was wiederum kostspielige Liegezeiten verkürzt, teilten die SMM-Veranstalter mit.
Für das Messe-Motto «Trends in SMMart Shipping» präsentieren Hersteller unter anderem emissionsärmere Antriebe und alternative Stromversorgungen für Schiffe an Bord und in Häfen – anstelle von umweltbelastenden Dieselaggregaten. Ab 2020 dürfen Schiffe nach Bestimmungen der International Maritime Organization (IM0) auf hoher See nur noch Treibstoff mit einem Schwefelgehalt von 0,5 Prozent statt bisher 3,5 Prozent verbrennen oder müssen alternativ die Abgase vom Schwefel reinigen. In Nord- und Ostsee gilt schon länger ein niedrigerer Grenzwert von 0,1 Prozent Schwefel.
Denn die internationale Schifffahrtsindustrie steht bei der Erfüllung verschärfter Umweltvorschriften unter Zeitdruck. Vom 1. Januar 2020 an dürfen Schiffe nach Bestimmungen der International Maritime Organization (IMO) auf hoher See nur noch Treibstoff mit einem Schwefelgehalt von 0,5 Prozent statt bisher 3,5 Prozent verbrennen oder müssen alternativ die Abgase vom Schwefel reinigen. «Jetzt geht es für die IMO und die Branche darum, den neuen Grenzwert konsequent umzusetzen», sagte IMO-Generalsekretär Kitack Lim gestern bei der Eröffnung der SMM . In Nord- und Ostsee darf schon seit 2015 nur noch Treibstoff mit 0,1 Prozent Schwefelgehalt genutzt werden. «Das ist sehr erfolgreich», sagte Lim.
«Wir werden es schaffen, aber wir müssen hart arbeiten», sagte der Vorsitzende der International Chamber of Shipping (ICS), Esben Poulsson, zur neuen Schwefelobergrenze. Ein regelkonformer Kraftstoff müsse von Mitte nächsten Jahres an überall verfügbar sein. Allerdings habe er hierzu noch keine konkreten Informationen aus der Mineralölindustrie. Auch zum Kraftstoff-Preis gebe es noch keine Angaben. Für Reedereien ist der Kraftstoff ein wesentlicher Kostenfaktor.
Es geht los (v.r.): LBV.SH-Chef Conradt, Minister Buchholz, Staatssekretär Ferlemann und der Segeberger CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann beim Spatenstich
Der weitere Ausbau der B 404 zur Autobahn 21 Richtung Kiel nimmt Fahrt auf: Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums, Enak Ferlemann, hat Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz heute den symbolischen ersten Spatenstich zum Bau des 6,3 Kilometer langen Autobahn-Teilstücks gesetzt. „Die A 21 ist schon jetzt neben der A 7 und der A 23 eine der zentralen Mobilitätsachsen im Land, von deren Ausbau nicht nur unsere täglich rund 17.000 Berufspendler auf dieser Strecke profitieren werden, sondern vor allem auch unsere Urlaubsgäste und unsere Wirtschaft. Denn um die derzeit brummende Konjunktur weiter auf Trab zu halten, sind wir Schleswig-Holsteiner auf eine funktionierende Mobilität und Handel zwischen Dänemark, dem Baltikum und Hamburg angewiesen“, sagte Buchholz. Vor allem bringe der Ausbau der B 404 die beiden Hafenstädte Kiel und Lübeck ein Stück näher zusammen.
Die Gesamtkosten für das nächste Teilstück der A 21 zwischen Nettelsee und Klein Barkau liegen bei 65,5, Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Auch der Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH), Torsten Conradt, erinnerte an die hohe Bedeutung des Ausbaus: „Die Strecke wird für alle Menschen, die täglich nach Kiel zur Arbeit fahren, auch ein erhebliches Stück sicherer.“
Im Gespräch mit Journalisten sagte Buchholz weiter
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Die Fertigstellung des neuen Bauabschnittes wird für 2022 erwartet. Buchholz erinnerte in dem Zusammenhang auch an die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen. So würden unter anderem drei Teiche und knapp 2,7 Kilometer Knick neu angelegt sowie auf knapp 57 Hektar Ausgleichs- und Ersatzflächen geschaffen. Darüber hinaus entstünden an dem Streckenabschnitt rund 1,2 Kilometer Lärmschutzwälle und -wände.
Noch im September soll die Umfahrung für den Wildtunnel auf der Strecke fertig sein und im Herbst mit dem Bau der fünf geplanten Brücken begonnen werden.
Für den Bau der A 21 müssen im Streckenabschnitt zwischen nettelsee und Klein Barkau allein 412.000 Kubikmeter Erde bewegt werden. Fotos: Sebastian Grell
Buchholz bei der Freigabe eines A-21-Teilstücks im Dezember, hier mit der Segeberger CDU-Bundestagsabgeordneten Melanie Bernstein
Weiterer Schritt zum Ausbau der B 404 Richtung Kiel: Gemeinsam mit Bundes-Staatssekretär Enak Ferlemann wird Verkehrsminister Bernd Buchholz heute Vormittag um 11.30 Uhr den symbolischen Spatenstich zum Weiterbau setzen.
Nachdem beide Politiker im vergangenen Dezember bereits ein wichtiges Kreuzungs-Teilstück in Höhe Löptin freigegeben hatten, geht es nun um den 6,2 Kilometer lange Abschnitt zwischen Nettelsee und Klein Barkau (Kreis Plön). Er wird für 65 Millionen Euro ausgebaut. Auf 50 Kilometern ist die ehemalige B404 zwischen der A1 bei Bargteheide und Löptin bereits zur A21 ausgebaut, die weiteren Abschnitte Richtung Kiel sind beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) in Planung.
Das in dieser Woche in San Francisco eröffnete „Northern Germany Innovation Office“ (NGIO) bietet aus Sicht von Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz größte Chancen dafür, das Innovationen aus den USA auch in Schleswig-Holstein zünden und hier langfristig Wirtschaftskraft entfalten. Erste Kontakte dafür hat unter Leitung des Chefs der schleswig-holsteinischen Staatskanzlei, Dirk Schrödter, in den letzten Tagen eine Delegation von Wirtschafts- und Wissenschaftsvertretern aus dem Norden geknüpft. Begleitet wurde die Delegation auch von Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs.
Buchholz dankte Schroedter nicht nur für die Leitung der Delegation, sondern auch für den Aufbau der neuen SH-Dependance im Silicon Valley. Gesteuert wird das neue Büro von der „Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein“ (WT.SH).
Für Buchholz seine persönliche „Meldung der Woche“ (Video starten)
Und hier das Reise-Tagebuch unseres Kollegen Philipp Neuenfeldt
Die Landesregierung will verstärkt auf Offshore-Windkraft setzen. «Wir wollen in einer Größenordnung von 1500 Megawatt noch freie Kapazitäten für Windräder in der Nordsee erschließen, die über einen Netzanschluss verfügen könnten», sagte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz heute der Deutschen Presse-Agentur. Dafür sei aber eine Sonderausschreibung im Jahr 2019 notwendig, zu der die Bundesregierung derzeit noch nicht bereit sei.
«Wir wollen im Offshore-Bereich noch mehr wachsen», so Buchholz. Denn dies sei die wirtschaftlichste Art, regenerative Energie zu erzeugen. Der Minister nahm die letzten beiden Tage am 7. Wirtschaftsforum Offshore auf der Nordseeinsel Helgoland teil.
Buchholz während seiner Rede auf dem 7. Wirtschaftsforum Offshore auf Helgoland
Wie Buchholz weiter sagte, setze sich Schleswig-Holstein auf Bundesebene für deutlich höhere Ausbauziele ein. Die Grenze müsse von derzeit 15 Gigawatt installierter Windkraft-Leistung auf See mindestens auf 20, besser aber auf 25 Gigawatt angehoben werden.
Die Offshore-Technologie könne künftig nicht nur für den Stromsektor, sondern auch für die direkte Umwandlung in Wasserstoff genutzt werden. In diesem Zusammenhang unterstützte Buchholz ausdrücklich Pläne der Bundesregierung, neue Offshore-Parks auch ohne vorhandenen Stromnetzanschluss zu genehmigen. «Denn die Energiewende wird nur gelingen, wenn uns die Sektorkoppelung gelingt.» All dies könnte in einem «Reallabor» an der Westküste des Landes getestet und zur industriellen Reife gebracht werden. Buchholz: «Das ist eine Riesenchance für Schleswig-Holstein.»
„Die Welt“ berichtet über das Offshore-Forum hier:
Bescheidübergabe (von links): Dirk Johannsen, Vorsitzender des Kurbetriebsausschusses; Hans-Jürgen Lütje, Bürgermeister der Gemeinde Büsum; Minister Buchholz; Olaf Raffel, Geschäftsführer der Tourismus Marketing Service Büsum GmbH
Endspurt für einen neuen Tourismus-Leuchtturm in Büsum: Die vor über einem Jahr begonnenen Umbau- und Erweiterungsarbeiten des Gäste- und Veranstaltungszentrums (GVZ) gehen in die Schlussphase. Am 20. Oktober soll das Zentrum unter dem Namen „Watt’n Hus“ neu eröffnet werden. Das Land beteiligt sich an der Gesamtinvestition in Höhe von knapp 8,4 Millionen Euro mit 6,4 Millionen Euro.
Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Bernd Buchholz überreichte dafür gestern Abend in Büsum einen Förderbescheid an Büsums Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje und Tourismuschef Olaf Raffel. „Sie schaffen hier eine moderne multifunktionale Freizeiteinrichtung, mit der sie sich ein großes Stück unabhängiger vom Wetter und der Sommersaison machen. Sie verbessern auf diese Weise ihre Wettbewerbsposition mit einem attraktiven Anziehungspunkt, um den sie mancher Tourismusort beneiden dürfte“, sagte Buchholz.
Buchholz sagte weiter
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Nach den Worten des Ministers werde das neue „Watt`n Hus“ eine gelungene Mischung aus Tourist-Info, Lesesälen, einem Trauzimmer mit Meerblick, einem Saal mit Bühne, einem Kino und Büro- sowie Konferenzräumen. „Neben St. Peter-Ording und Westerland gehört Büsum mit jährlich zuletzt rund 300.000 Gästeankünften und fast zwei Millionen Übernachtungen zu den Spitzenorten an der Westküste. Hier zeigt sich also, dass sich Investitionen in die touristische Infrastruktur wie die ,Perlebucht‘ und die Deichpromenade auszahlen und obendrein private Investitionen wie Hotelbauten nach sich ziehen“, sagte Buchholz. Darum sei es wichtig, dass die Gemeinde weiter auf Qualität setze.
So soll es aussehen: Das neue „Watt’n Hus“ wird am 20. Oktober in Büsum eröffnet
„Das Haus ist in den letzten 35 Jahren in seiner überwiegend touristischen Nutzung nahezu unverändert geblieben. Platz für eine Kinderbetreuung oder Schlechtwetter-Freizeitangebote fehlten im GVZ bisher gänzlich. Somit können wir nun einen wichtigen Schritt zur Sicherung und Erweiterung der Zielgruppenpotenziale – insbesondere im Bereich jüngerer Gäste und Familien mit Kindern – vollziehen“, so Bürgermeister Lütje.
Tourismuschef Raffel ergänzte mit Blick auf die positiven Wachstumszahlen: „Das neue Angebot wird uns auch deutlich in unserer Strategie nach vorne bringen, ein attraktives ganzjähriges Urlaubsziel zu werden. Im Wesentlichen trägt jetzt schon die Nebensaison zum Gästezuwachs bei. Zu unserer Freude wird Büsum immer stärker außerhalb der Hauptferienzeiten besucht.“
Als besonders erfreulich bezeichnete es Buchholz – zugleich Arbeitsminister des Landes – dass mit der Modernisierung zehn neue Arbeitsplätze geschaffen und 68 bestehende Jobs gesichert werden
Trotz eines leichten saisontypischen Anstiegs der Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vormonat sieht Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz den Arbeitsmarkt im echten Norden in Bestform: „Die Wirtschaft brummt, im Vergleich zum August 2017 haben wir einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um fast zehn Prozent und damit die niedrigste Arbeitslosenzahl in Schleswig-Holstein seit 26 Jahren,“ sagte der Minister heute in Kiel.
Erst gestern hatte beispielsweise das Bauhauptgewerbe im Land vermeldet, dass dort im ersten Halbjahr deutlich mehr Menschen beschäftigt wurden. Die Zahl lag bei knapp 13.800, sechs Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres. Die Bauarbeiter leisteten insgesamt 7,7 Millionen Arbeitsstunden. Das waren drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Buchholz appellierte vor diesem Hintergrund an junge Leute: „Obwohl das neue Ausbildungsjahr offiziell bereits begonnen hat, bestehen weiterhin beste Chancen, noch in diesem Jahr mit einer Ausbildung starten zu können.“ Zugleich erinnerte er daran, dass das Land mit dem Beratungsnetzwerk Fachkräftesicherung im Rahmen des Landesprogramms Arbeit die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften fördere.
Er sagte weiter :
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren im August in Schleswig-Holstein 84.879 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Zahl der Arbeitslosen stieg jahreszeitlich üblich gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl um 9,6 Prozent, was 8.974 Personen entspricht. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 5,4 Prozent und damit 0,7 Prozentpunkte unter dem Wert von August 2017.
Als erfreulich bezeichnete Buchholz auch den Trend bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. So sei im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 1,5 Prozent zu verzeichnen gewesen. Auch im Bereich der Migranten und Flüchtlinge sei die Entwicklung erfreulich: „Die Jahreswerte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus nichteuropäischen Asylherkunftsländern weisen seit 2016 steigende Tendenzen auf. Unser Arbeitsmarkt zeigt sich für Geflüchtete und Migranten also weiterhin aufnahmefähig“, so Buchholz. Bei der Zahl der arbeitslos gemeldeten Ausländer erwarte er dennoch in den nächsten Monaten einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen, da die Integrations- und Sprachkurse enden und sich die Betroffenen bei den Jobcentern melden.
Und hier das Rankung der Bundesländer nach den August-Zahlen:
Der heiße Draht zwischen Schleswig-Holstein und dem Silicon Valley ist gespannt: Gemeinsam mit dem Chef der Kieler Staatskanzlei, Dirk Schroedter, eröffnete Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs heute Nacht um 2 Uhr deutscher Zeit die gemeinsame Dependance von Schleswig-Holstein und Hamburg in San Francisco. Zu der Büroeröffnung und weiteren Terminen hält sich seit Sonnabend eine Delegation von rund 75 Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft in San Francisco auf.
Nach den Worten von Rohlfs ist das Projekt zunächst auf drei Jahre befristetet. Es solle Unternehmen aus dem Silicon Valley und San Francisco mit Akteuren aus Norddeutschland vernetzen. Dazu würden Mitarbeiter in San Francisco eng mit ihren Kollegen der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Technologietransfer (WTSH) in Kiel kooperieren. Firmen und innovative Gründer aus Schleswig-Holstein und Hamburg hätten mit dem „Northern Germany Innovation Office» eine zentrale Anlaufstelle an einem der bedeutendsten Standorte der IT- und High-Tech-Industrie weltweit.
Weiter sagte Rohlfs nach der feierlichen Eröffnung (Video starten):
Weitere Eindrücke und Notizen der Reise finden sich im Blog unseres Kollegen Philipp Neuenfeldt unter www.wimi-sh.blogspot.com
Notiz-Blog der Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus