Meyer sieht in CETA ein gutes Abkommen, das nur klare Regeln braucht

Meyer zum CETA-Abkommen: Wirtschaftlicher Erfolg in SH braucht Exporte – mit fairen Regeln

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD)Die Opposition im schleswig-holsteinischen Landtag hat der Landesregierung vorgeworfen, sich vor einer Festlegung zum europäisch-kanadischen Freihandelsabkommen Ceta zu drücken. FDP und CDU forderten von der Landesregierung eine Unterstützung des Abkommens im Bundesrat, die Piraten wiederum ein klares Nein. SPD-Fraktionschef Ralf Stegner betonte, der Bundesrat werde sich nicht vor der Landtagswahl am 7. Mai mit Ceta befassen, sondern voraussichtlich erst 2018, wenn das zwischen der EU und Kanada im Oktober unterzeichnete Abkommen in allen Details vorliege. Daher wäre es völlig unangebracht, wenn die Landesregierung sich bereits jetzt festlegen würde.

Das sagte auch Wirtschaftsminister Reinhard Meyer – hier seine Rede im Wortlaut:

 

Meyer zum Technologietransfer in SH: Unserem Land darf keine gute Idee verloren gehen

Land stärkt Wissens- und Technologietransfer – Kabinett tagte heute im Isit in Itzehoe

ISiT in Itzehoe

Die Landesregierung wird nach den Worten von Wirtschafts- und Technologieminister Reinhard Meyer weiter in den Wissens- und Technologietransfer intensivieren. «Wir brauchen einen leistungsstarken Technologietransfer in unserem Land», sagte er heute nach einer Kabinettssitzung in Itzehoe (Kreis Steinburg). Die Regierung mache sich stark für verlässliche Kooperations- und Netzwerkstrukturen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Bei Danfoss Silicon Power werden Elektronische Bauteile gefertigtDas Kabinett tagte im Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (Isit). «Hier verknüpfen sich hochkarätige anwendungsorientierte Spitzenforschung aus Wissenschaft und Wirtschaft auf innovative Weise», sagte Meyer. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) fehlte in Itzehoe wegen eines grippalen Infekts.

Wichtig sei, dass dem Land keine einzige gute Idee verloren gehe, sagte Meyer. Deshalb unterstütze sein Haus gezielt Ausgründungen aus Hochschulen und habe eigens dafür ein Gründungsstipendium aufgelegt. «Schleswig-Holsteins Stärken liegen in innovativen Feldern wie den Erneuerbaren Energien, der Medizintechnik oder dem Maschinenbau.»

Der Kreis Steinburg war die letzte Station der Reihe «Kabinett vor Ort». Es tagte seit November 2012 in allen Kreisen und kreisfreien Städten. Auf dem Programm standen jeweils auch Besuche von Firmen, Schulen und sozialen Einrichtungen

Neues Logistik-Zentrum CLC in Itzehoe nimmt mit Landeshilfe Fahrt auf

Finanzspritze für den Neustart auf dem ehemaligen Prinovis-Druckereigelände in Itzehoe

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Erfreut über die Förderung: Die chinestischen Partner des neuen Logistik-Unternehmens

Im Anschluss an die auswärtige Sitzung des Landeskabinetts übergab Wirtschaftsstaatsekretär Dr. Frank Nägele heute einen Förderbescheid über 1,5 Millionen Euro an die Geschäftsführer der „CLC China Logistic GmbH“, Carsten Tietje und Holger Scheibel. Das deutsch-chinesische Unternehmen investiert insgesamt rund 16,4 Millionen Euro in ein Logistikcenter und will dafür unter anderem 60 neue sozialversicherungspflichtige Dauerarbeitsplätze in der Steinburger Kreisstadt schaffen.

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Minister Meyer mit CLC-Chef Carsten Tietje

Die „China Logistic Center GmbH“ hatte das stillgelegte Gelände samt Gebäuden nach den Worten von Nägele bereits im August 2015 gekauft, um ein Dienstleistungszentrum für Trockengut, frische sowie tiefgekühlte Ware für ganz Europa und China zu errichten. „Wir sind froh, in so rascher Zeit eine Nachfolgelösung für das Gelände gefunden zu haben und unterstützten das Projekt mit Mitteln aus unserem Landesprogramm Wirtschaft“ sagte Nägele. „Diese Investition stärkt den Standort und bietet vielen Menschen die Chance, einen dauerhaften Arbeitsplatz in der Region zu finden. Darüber hinaus ist die Investition auch ein Ansiedlungserfolg und stärkt zugleich unseren Außenhandel mit China, unserem wichtigsten Handelspartner außerhalb der Europäischen Union“.

Frank Behrens wird neuer Interims-Geschäftsführer der TA.SH

Wechsel der Interims-Geschäftsführung bei der TA.SH: Frank Behrens löst Wanger ab

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Stabswechsel bei der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TA.SH): Nachdem Uwe Wanger (59), Chef der Kiel-Marketing GmbH und zugleich Vorsitzender der Touristischen Marketing Kooperation der Städte e.V., die Geschicke der TA.SH zehn Monate lang geleitetet hat, wird ab Anfang Februar der Kieler Tourismusexperte Frank Behrens (63) die Tätigkeit bis zur Verpflichtung eines neuen Geschäftsführers oder einer Geschäftsführerin übernehmen.

Das teilte heute (24. Januar) TA.SH-Aufsichtsratschef und Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele mit. Er dankte Wanger zugleich für die seit Februar letzten Jahres geleistete Arbeit bei der TA.SH und sein großes Engagement für den Tourismus in Schleswig-Holstein.

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Frank Behrens

Wangers Nachfolger Behrens ist hauptamtlich bei der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WT.SH) als Standortberater für Hotelprojekte mit dem Schwerpunkt Hotelansiedlungen und Tourismusprojekte tätig.

Nebenamtlich ist er unter anderem stellvertretender Vorsitzender des Tourismusverbandes SH (TVSH) sowie Vizepräsident und Vorsitzender der Fachgruppe „Tourismus“ beim DEHOGA.

Land fördert Kooperation der vier Westküstenkreise für weitere drei Jahre

Schub für die Westküste: Land fördert Regionalmanagement für weitere drei Jahre

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v.l.: Martina Hummel-Manzau (egeb), Dr. Heinz Seppmann (Vize-Landrat Steinburg), Dr. Jörn Klimant (Landrat Dithmarschen), Dr. Harald Schroers (WEP), Oliver Stolz (Landrat Pinneberg), Dr. Paul Raab (IHK Elmshorn), Staatssekretär Dr. Frank Nägele, Dieter Harrsen (Landrat Nordfriesland), Thomas Bultjer (IHK Dithmarschen) Foto: Kreis Dithmarschen

Die erfolgreiche Zusammenarbeit der vier Westküstenkreise von der dänischen Grenze bis zum Hamburger Rand kann auch in den nächsten drei Jahren mit der Förderung des Landes fortgesetzt werden. Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele übergab heute  im Dithmarscher Kreishaus in Heide an Pinnebergs Landrat Oliver Stolz einen Zuwendungsbescheid über 627.380 Euro.

Wie Nägele sagte, solle mit dem Geld für drei weitere Jahre die Arbeit des seit Anfang 2014 bestehenden Regionalmanagements Westküste fortgesetzt werden, das bei der Projektgesellschaft Norderelbe in Itzehoe angesiedelt ist. Das Management koordiniert die Zusammenarbeit der Regionalen Kooperation Westküste – unter anderem in den Bereichen Verkehr, Energie, Gewerbeflächen, Bildung und Arbeitsmarkt. „Den vier Kreisen Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Steinburg ist es 2016 unter anderem gelungen, im Rahmen des Bundesprogramms ,Kommunen innovativ‘ die Fördermittel für das Projekt ,Rückenwind Jugendmobilität‘ zur Verbesserung des Übergangs von Schule zum Beruf an die Westküste zu holen. Zudem wurden die ersten drei Schnellladestationen für Elektroautos an der A23 und der B5 errichtet und das Regionalmanagement arbeitet mit den Wirtschaftsförderungsgesellschaften intensiv an der Umsetzung einer gemeinsamen Innovationsstrategie für die Westküste“, so Nägele.

Das Geld zur Förderung für das Regionalmanagement stammt aus dem Landesprogramm Wirtschaft, gespeist aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und Landesmitteln. Das Gesamtvolumen des Projekts liegt nach Angaben von Stolz bei rund 965.000 Euro. Die Landkreise, die regionalen Wirtschaftsfördergesellschaften sowie die IHK´en in Flensburg und Kiel steuern insgesamt 337.820 Euro bei.

Nägele: „Die Regionale Kooperation Westküste ist also ein Vorzeigebeispiel für erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit. Das Land hat bei seiner Westküsteninitiative mit der Kooperation und seinem Regionalmanagement einen konstruktiven und verlässlichen Partner zur Bewältigung der regionalwirtschaftlichen Herausforderungen.“

Landrat Oliver Stolz, Vorsitzender der Regionalen Kooperation Westküste, bedankte sich bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids für die Unterstützung des Landes. „Seit Bestehen habt die Kooperation gemeinsam bereits viele Impulse setzen können, daran wollen wir anknüpfen“, sagte er.

Weitere Informationen hier

 

Meyer informiert heute über Ergebnisse der auswärtigen Kabinettssitzung in Itzehoe

Landesregierung besucht heute  Itzehoe. Tagungsort ist das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (Isit). 

Auf dem Programm der Kabinettsmitglieder stehen weitere Besuche in Betrieben und Einrichtungen in dem Kreis. Über die Ergebnisse der Sitzung wird Wirtschaftsminister Reinhard Meyer die Presse informieren. Ministerpräsident Torsten Albig (beide SPD) fehlt wegen eines grippalen Infekts.

 Wirtschafts-Staatssekretär Frank Nägele wird heute Förderbescheide an das Regionalmanagment der vier Westküstenkreise, das Logistikunternehmen CLC und die Horster Waagenfabrik Steenbock überbringen.

Der echte Norden steuert auf 28 Millionen Übernachtungsgäste zu

Und noch ein Anstieg der Tourismuszahlen: SH peilt für 2017 die 28-Millionen-Marke an

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Nach Angaben des Statistikamtes Nord kamen im vergangenen November 382.000 Gäste nach Schleswig-Holstein, was einem Anstieg um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. In den gewerblichen Beherbergungsstätten und auf Campingplätzen wurde mit über 1,2 Millionen Übernachtungen ein Zuwachs von 1,2 Prozent im Vergleich zum November 2015 ermittelt. Damit ist zwischen Januar bis November 2016 das Gästeaufkommen in Schleswig-Holstein im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um 4,2 Prozent gestiegen.

„Mit insgesamt deutlich über 27 Millionen Übernachtungen wurde bereits im November das Jahresergebnis aus 2015 übertroffen – und es zeigt sich einmal mehr, dass unsere Strategie Früchte trägt, unsere Angebote immer weiter auf die Nebensaison auszudehnen“, kommentierte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute  das Ergebnis. Das seien optimale Startbedingungen für das Tourismusjahr 2017. „Voraussichtlich Mitte Februar werden wir wissen, ob Schleswig-Holstein erstmalig die Hürde von 28 Millionen Übernachtungen überspringt“, so Meyer.

Von der positiven Entwicklung profitieren alle Beherbergungsbetriebsarten und Regionen im Land. Bei den Betriebsstätten verzeichnen die Campingplätze (+ 6,9 Prozent) und die Hotellerie (+ 4,8 Prozent) die größten Zuwachsraten.

Bei den Reisegebieten hat über das Jahr betrachtet die Holsteinische Schweiz den höchsten Steigerungswert mit einem Plus von 6,4 Prozent, gefolgt von der Ostsee (+ 5,4 Prozent) und der Nordsee (+ 3,7 Prozent).

Land fördert Mobilitätsdrehscheibe Büchen mit 5,2 Millionen Euro

5,2 Millionen Euro für mehr Mobilität in der Gemeinde Büchen: Meyer übergibt Förderbescheid an Bürgermeister Möller

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Möller und Meyer: Der Bürgermeister freut sich über den Förderbescheid des Landes

Verkehrsminister Reinhard Meyer hat heute dem Büchener Bürgermeister Uwe Möller die Förderzusage des Landes für die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes in Büchen überbracht. Insgesamt rund 5,2 Millionen Euro stellt das Land zur Verfügung, damit die Gemeinde neue Bike-and-Ride- und Park-and-Ride-Plätze und eine bessere Busverknüpfung schaffen kann. Insgesamt kosten die Baumaßnahmen für die „Mobilitätsdrehscheibe“ Büchen rund acht Millionen Euro. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein. Die jetzt geplanten Maßnahmen ergänzen das bereits begonnene Projekt an der Lauenburger Straße.

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Meyer sagte nach seinem Besuch in Büchen

(Audiopfeil klicken)

Im Einzelnen entstehen laut Meyer auf der Bahnhofseite Bahnhofstraße/Ladestraße 168 überdachte Bike-and-Ride-Stellplätze, davon 35 in einer Sammelschließanlage mit Schließfächern und Lademöglichkeiten für Pedelecs. Die moderne Park-and-Ride-Anlage auf der Ladestraße wird rund 500 Park-and-Ride-Stellplätze inklusive mehrerer Behindertenstellplätze und gesonderten Stellplätze mit Ladeinfrastruktur für Elektroautos umfassen. Auf Ebene der Bahnhofstraße werden ein Kiss-and-Ride-Parkstreifen für Bringer und Abholer sowie mehrere Taxis-Stellplätze eingerichtet. Die Aufenthalts- und Nutzungsqualität wird durch einen attraktiven, barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen und das Angebot eines kostenfreien WLAN weiter verbessert. Derzeit ist die Gemeinde Büchen zudem im Gespräch mit weiteren externen Serviceanbietern um das Angebot noch attraktiver zu machen. Mit den Angeboten zur intermodalen Mobilität könnten etwa auch weitere Serviceangebote wie eine Packstation oder Einkaufsboxen verknüpft werden.

Meyer: „Büchen ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für den Nahverkehr im Land. Wir freuen uns über das Engagement der Gemeinde und unterstützen das Projekt „Mobilitätsdrehscheibe“ natürlich gerne. Besonders freut mich, dass die Gemeinde hier auch neue Wege beschreitet und über den Nahverkehr hinausgehende Dienstleistungen anbieten will.“ Täglich nutzen über 4.000 Fahrgäste den Bahnhof Büchen. In Büchen halten die Züge der Bahnlinien RE 1, RB 11 und RE 83.

Meyer sagte bei der Übergabe wörtlich: hier zum Video

Rendsburger Einrichtung gewinnt Kurzfilmettbewerb „Vernetzte Gesundheit“

Ein toller Arbeitgeber – „Brücke Rendsburg-Eckernförde“ siegt bei Filmwettbewerb der Gesundheitswirtschaft

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Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und UKSH-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Jens Scholz haben heute die Sieger des Kurzfilmwettbewerbs „Darum bin ich ein toller Arbeitgeber“ gekürt. Der Wettbewerb wurde im Rahmen des Kongresses „Vernetzte Gesundheit“ zum vierten Mal gemeinsam vom UKSH und dem Wirtschaftsministerium ausgeschrieben.

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Meyer sagte dazu eben in der Halle 400 in Kiel

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In einem maximal zweiminütigen Film konnten schleswig-holsteinische Unternehmen aus der Gesundheitsbranche und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen, warum es attraktiv ist, bei Ihnen zu arbeiten. Die Siegerfilme zeigen originelle wie authentische Einblicke in den Arbeitsalltag der Menschen und deren Motivation.

Die diesjährigen Gewinner sind:

  1. Brücke Rendsburg-Eckernförde e. V., Rendsburg
  2. AMEOS Institut Nord, Neustadt
  3. Nordfriesland Klinikum gGmbH, Husum

Als Publikumsliebling auf dem Onlineportal Youtube wurde mit mehr als 2600 Klicks ebenfalls der Filmbeitrag des Nordfriesland Klinikums gewählt.

Im Siegerfilm der Brücke Rendsburg-Eckernförde e.V. überzeugen besonders die Ungezwungenheit und Offenheit, mit der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ihrer Motivation sprechen. Sie vermitteln einen realistischen Eindruck von ihrer Tätigkeit.

„Mit dem Kurzfilmwettbewerb möchten wir die Unternehmen animieren, die eigene Arbeit aus dem Blickwinkel der Mitarbeiter zu betrachten: Was macht die tägliche Arbeit interessant, wie steht es um die Teamarbeit und die Motivation?“, so Meyer bei der Preisverleihung. Gerade in der Gesundheitswirtschaft steige der Fachkräftebedarf und es sei wichtig, als Arbeitgeber neue und kreative Wege zu finden, um sich als attraktives Unternehmen zu präsentieren.

Alle Filme zum Anschauen finden Sie hier

Digitalisierung und Demographie: Zwei Megatrends bestimmen den Kongress „Vernetzte Gesundheit“

Wirtschaftsminister Meyer eröffnet 8. Kongress „Vernetzte Gesundheit“ in Kiel – Stelldichein einer Boom-Branche

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Vor rund 400 Vertretern der Gesundheitsbranche und Gästen hat Wirtschaftsminister Reinhard Meyer am Abend in der Halle 400 in Kiel den mittlerweile 8. Kongress „Vernetzte Gesundheit“ eröffnet. Zuvor hatte er bei einem Rundgang die zahlreichen Aussteller und Unternehmensvertreter an ihren Ständen besucht. „Die Gesundheitsbranche im ,echten Norden‘ hat enorm viel Potenzial, gerade in wirtschaftlicher Hinsicht“, sagte Meyer in seinem Grußwort. Er erinnerte daran, dass jeder siebte Euro von 222.000 Beschäftigten in Schleswig-Holstein im Bereich der Gesundheit erwirtschaftet werde.

rundgang3Meyer sagte nach seinem Rundgang bei den Ausstellern

(Audiopfeil klicken)

Die Gesundheitsbranche habe, so Meyer weiter, das „Zeug zum gesellschaftlichen Treiber“. Der demografische Wandel sei Innovationsimpuls und Herausforderung zugleich. Einerseits erfordere die Alterung der Gesellschaft neue Versorgungs- und Behandlungsmethoden und den Einsatz neuer Technologien. Andererseits seien schon jetzt erste Anzeichen einer Fachkräftelücke in der Gesundheitswirtschaft zu beobachten, zum Beispiel in der Pflege. „Wir wollen die Selbständigkeit älterer Menschen so lange wie möglich erhalten. Telemedizin und Telemonitoring können dazu einen großen Beitrag leisten“, sagte Meyer. Auch beim Fachkräftebedarf müssten neue Wege gegangen werden.

„Die Gesundheitswirtschaft ist besonders innovativ, neue medizinische Möglichkeiten sind aber meist mit hohen Kosten verbunden“, sagte Meyer. In diesem Spannungsfeld bewege sich die medizintechnische und pharmazeutische Industrie. Häufig gebe es hohe Hürden und lange Zeiträume, bis Innovationen in der Gesundheitsversorgung ankämen. „Hier müssen wir besser werden“, appellierte Meyer an alle Akteure.

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Meyer im Gespräch mit Vertretern der AMEOS-Gruppe

Notiz-Blog der Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus