Rader Brücke: Land bestellt vier Blitzer-Säulen – Installation absehbar Ende August

BlitzerUm den Verkehr auf der Rader Brücke mit Blick auf den schlechten Zustand des Bauwerks künftig engmaschiger zu überwachen, hat das Land heute (3. August) bei der Spezialfirma aus Nordrhein-Westfalen vier Blitzer-Säulen in Auftrag gegeben, die für alle Fahrtrichtungen aufgestellt werden. Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele zeigte sich zuversichtlich, dass die Geräte mit Anschaffungskosten im niedrigen sechsstelligen Bereich noch Ende August installiert werden. Zusätzlich soll künftig ein Hinweis-Schild vor der Brücken-Zufahrt vor den Radarkontrollen warnen. „Im Fokus haben wir zunächst den Lkw-Verkehr, weil insbesondere zu schnell fahrende Lastwagen den Verschleiß des Brückenbauwerks erheblich beschleunigen“, sagte Nägele.

Nägele sagte weiter (Audiopfeil klicken):

Installation und Betrieb der Anlagen übernimmt der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH), die Auswertung der Daten die Landespolizei.

Laut Nägele seien vom LBV-SH die Möglichkeiten von Kauf und Miete der Geräte mit dem Ergebnis gegenübergestellt worden, dass der Kauf ab einer Nutzungsdauer von zwei bis drei Jahren die günstigere Alternative sei. Für den technischen Betrieb der Anlage seien jährliche Kosten von rund 25.000 Euro zu erwarten.

Sollte sich herausstellen, dass künftig auch eine intensivere Kontrolle des Pkw-Verkehrs auf der Brücke erforderlich werde, könne die Überwachung auch problemlos auf den Autoverkehr ausgeweitet werden. Parallel zu der anstehenden Installation der Blitzgeräte findet in den kommenden Wochen – je nach Wetter und Fortschritt – zudem die nächste Hauptprüfung der Brücke statt. Ergebnisse werden zum Jahresende erwartet.

Im September werden die Autofahrer deshalb vorübergehend mit leichten Einschränkungen zu rechnen haben, weil zeitweise auf der Brücke ein überbreites so genanntes „Unterflurgerät“ für Messungen eingesetzt wird. Für die jeweilige Richtungsfahrbahn steht dann nur ein Fahrstreifen zur Verfügung (zwischen 9:00 und 16:00 Uhr) und zwar voraussichtlich vom 21. bis zum 24. September. Am Freitag, 25. September, werden die Arbeiten wegen der erwarteten höheren Verkehrsbelastung unterbrochen und am 28.und 29. September fortgesetzt.

SH mit niedrigster Juli-Arbeitslosenquote seit 22 Jahren – Nägele appelliert an Ausbildungsbetriebe

Fleischwaren-Produktion bei Böklunder

Vor dem Hintergrund der niedrigsten Arbeitslosenquote in einem Juli seit 22 Jahren sieht Arbeits-Staatssekretär Dr. Frank Nägele den schleswig-holsteinischen Arbeitsmarkt weiterhin auf gutem Kurs. „Auch wenn wir im Juli einen saisonal typischen Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Vormonat um 3,5 Prozent feststellen müssen, der im Wesentlichen von Quartalskündigungen und beendeten Berufsausbildungen ohne Anschlussverträge geprägt ist, zeigt der Vergleich zum Vorjahresmonat einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit um vier Prozent. Damit ist die Arbeitslosenquote von aktuell 6,4 Prozent die geringste in einem Juli seit 22 Jahren “, sagte Nägele soeben in Kiel.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sank die Zahl der Arbeitslosen in Schleswig-Holstein im Vergleich zum Juli des Vorjahres um 4.100 auf 96.500. Im Vergleich zum Vormonat Juni ist die Zahl der Arbeitslosen allerdings um 3.300 gestiegen. Ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Juni (+ 2.100 bzw. +22,4%) ist in der Altersgruppe bis 25 Jahre zu verzeichnen. „Für die kommenden Monate bin ich für diese Altersgruppe sehr optimistisch“, so Nägele. Und weiter: „Ich erwarte, dass viele junge Menschen, die jetzt ihre Berufsausbildungen beendet haben und sich vorübergehend arbeitslos melden mussten, wie in den Vorjahren in Kürze Arbeit finden werden. Hierfür spricht auch die gegenüber dem Vorjahr weiter gestiegene Arbeitskräftenachfrage in Schleswig-Holstein. Seit Jahresbeginn haben die Unternehmen 40.600 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und damit 2,6 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr gemeldet.“

Der Ausbildungsmarkt ist nach den Worten von Nägele mit 5.700 unversorgten Bewerberinnen und Bewerbern und 5.300 gemeldeten unbesetzten Ausbildungsplätzen noch aufnahmefähig: „Ich appelliere an alle Betriebe mit Ausbildungsbefähigung, sowohl ihre Ausbildungskapazitäten als auch die Bewerberinnen und Bewerber noch einmal wohlwollend zu prüfen. Eine gute Ausbildung in Schleswig-Holstein trägt dazu bei dem drohenden Fachkräftemangel erfolgreich entgegen zu wirken.“ Mit der „Regionalen Ausbildungsbetreuung“ und der „Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung“ aus dem Landesprogramm Arbeit biete die Landesregierung den Unternehmen hierbei gezielte Unterstützung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und Landesmitteln an.

Weiterer Meilenstein an der A 23: Zweite Störbrücke feriggestellt – Freigabe Ende Oktober

Weiterer Meilenstein beim so genannten A-23-Lückenschluss zwischen Itzehoe-Nord und Itzehoe-Süd: Nach rund vierjähriger Bauzeit wurde jetzt die zweite Störbrücke fertiggestellt. Ende Oktober wird sie für den Verkehr freigegeben.

Stoerbruecke
Staatssekretär Nägele (links) mit LBV-Direktor Conradt heute Mittag bei der Besichtigung der neuen Störbrücke

Wie Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele und der Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV-SH), Torsten Conradt, heute bei einem Besuch der Baustelle sagten, folgen nun die Straßenbauarbeiten an dem noch offenen Teilstück Richtung Hamburg und an der Zufahrtrampe zur Anschluss-Stelle Itzehoe-Mitte. Damit kann dann das letzte rund 4,5 Kilometer lange Teilstück der späteren Richtungsfahrbahn Hamburg einschließlich der 2. Störbrücke Ende Oktober für den Verkehr freigegeben werden. Am 24. Oktober ist zum zweiten mal ein großes Brückenfest in der Region geplant. „Damit möchten wir der Region für eine mehrjährige Geduldsprobe danken“, meinte Nägele.

Weiter sagte der Staatssekretär (Audiopfeil klicken)

Wie Susanne Dautwitz von der Itzehoer Niederlassung des LBV-SH erläuterte, sei die abschließende Fertigstellung der Autobahntrasse zwischen den Anschlussstellen Itzehoe-Süd und Itzehoe-Nord – inklusive Fahrbahnoberbau beider Richtungsfahrbahnen, Straßenentwässerung, Schutzplanken, Fahrbahnmarkierung und Verkehrszeichen – für den Sommer 2016 geplant. „Wir gehen vom 30.Juni aus – und werden damit absehbar rechtzeitig vor der Sommer-Hauptsaison fertig“, so Nägele-

Fertiggestellt ist damit das Teilstück von der Anschlussstelle Itzehoe-Nord bis zur Anschlussstelle Itzehoe-Mitte. Von Heide aus kann die A23 vierspurig bis zur Anschlussstelle Itzehoe-Mitte (Abfahrt in Richtung Heiligenstedten, Wilster und Brunsbüttel) befahren werden. Ebenhalls fertig sind alle erforderlichen Brückenbauwerke im Zuge des Lückenschlusses.

 

Heute 11 Uhr: Presse-Ortstermin an der Störbrücke Itzehoe 

Um sich über den Stand und weiteren Verlauf der Bauarbeiten an und auf der zweiten Störbrücke zu informieren, wird Verkehrs-Staatssekretär Frank Nägele heute die Baustelle besuchen. Mit dabei sind Vertreter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) sowie LBV-Direktor Torsten Conradt.

Treffpunkt: 11 Uhr Baucontainer, Lindenstraße 224 in Itzehoe (bei der Shell-Tankstelle)


A-7-Ausbau: Nachtbaustellen bis Ende August

BAB7Die bereits seit Anfang Juli laufenden bauvorbereitenden Arbeiten am Mittelstreifen zum Ausbau der Autobahn A 7 werden bis voraussichtlich Ende August fortgesetzt. Dabei wird von den zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Süden (Richtung Hamburg/Hannover) der rechte Fahrstreifen nachts zwischen 22 Uhr und 5 Uhr im Bereich abzubrechender Brücken gesperrt.

Grund sind nach Angaben des Baukonsortiums VSN bauvorbereitende Arbeiten am Mittelstreifen für den später erfolgenden Abbruch der alten Brückenbauwerke im Zuge der A 7. Je abzubrechender Brücke wird die Einschränkung auf eine Fahrspur eine Länge von bis zu 500 Metern haben. Betroffen von diesen Arbeiten sind die Autobahnbrücken der A 7 in allen Bauabschnitten in Schleswig-Holstein, in denen die Erweiterungsarbeiten derzeit laufen. Im Norden der Ausbaustrecke von Bordesholm bis Neumünster (Bauabschnitt 1) betrifft dies insgesamt noch drei Brückenbauwerke, in der Höhe von Bad Bramstedt/Bimöhlen (Bauabschnitt 3) sind zwei Überführungen betroffen, zwischen Kaltenkirchen und Ellerau (Bauabschnitt 5a) noch zwei und weiter südlich, kurz vor Hamburg (Bauab-schnitt 5b) eine Brücke. Die Brückenbauwerke auf Hamburger Gebiet (Bauabschnitt 7) sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen.

Ein ständig vor Ort befindlicher Verkehrssicherungsmonteur wird beim Herannahen eines Güterschwertransports sicherstellen, dass die temporäre Sperrung der rechten Spur für diesen Transport so geräumt wird, dass ein Passieren möglich ist. Für den normalen LKW-Verkehr sind keine Zusatzmaßnahmen notwendig, da in diesen Zeiten die linke Spur für den LKW-Verkehr ausreichend breit ist.

Zur Vermeidung zu häufiger Einschränkungen werden die Arbeiten an bis zu drei Brücken gleichzeitig durchgeführt. Die vorbereitenden Arbeiten an einem Brücken-bauwerk dauern je nach Umfang von einer Nacht bis zu acht Nächte.
Für den die Autobahn an den jeweiligen Brückenbauwerken querenden Verkehr – im sogenannten untergeordneten Netz – gibt es keine Einschränkungen.

In jedem Fall stehen den Verkehrsteilnehmern morgens ab 5 Uhr wieder alle Fahrstreifen der Autobahn A 7 zwischen Bordesholm und Hamburg zur Verfügung.

Nägele zur Übernahme des Prinovis-Geländes

Die China Logistik Centrum (CLC)  hat das Gelände der ehemaligen Prinovis-Druckerei in Itzehoe übernommen und baut ein Logistikzentrum für den China-Handel auf. Das bestätigte heute das Unternehmen Prinovis. Der Käufer plant gemeinsam mit chinesischen Logistikpartnern, einen Teil der wachsenden Warenströme im Handel zwischen Deutschland und China in Itzehoe abzuwickeln. Das neue Zentrum wird dann der deutsche Teil eines Logistiksystems sein, dessen Pendant ein ähnliches Zentrum in Chengdu sein wird.

Für die Nutzung als Logistikzentrum werden einige Nebengebäude an der Gasstraße abgerissen. In den großen Produktionshallen plant der neue Eigner, Logistiksysteme aufzubauen. Der Verkauf des Geländes ist gemeinsam mit der direkten Nachnutzung ein wichtiges Signal für Wachstum und neue Arbeitsplätze in der Region.

Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele dankte besonders der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) für die monatelange Vermittlung bei der Ansiedlung. Nägele sagte weiter: (Audiopfeil klicken)

Norddeutsche Rundschau: Durchbruch bei Prinovis

Monatelang wurde mit Hilfe der landeseigenen WTSH hinter den Kulissen geworben und verhandelt – nun scheint alles in trockenen Tüchern zu sein: Auf dem Gelände der Druckerei Prinovis in Itzehoe soll ein Logistikzentrum für den Warenaustausch mit China entstehen. Das meldet heute die „Norddeutsche Rundschau“ des sh:z – hier der Bericht im Wortlaut.

Interesse. Konkretes bis sehr konkretes Interesse. Eine Lösung in absehbarer Zeit. Solche Formulierungen waren in den vergangenen Monaten zu hören, wenn es um die frühere Prinovis-Fläche ging. Jetzt ist die Lösung da. Mit einem neuen Eigentümer wird es eine neue Nutzung des Areals geben. Noch werden nicht alle Details genannt, aber fest steht: Geplant ist ein Logistikzentrum. 

Düstere Stimmung vor mehr als einem Jahr – nun scheint ein Investor gefunden zu sein
 
Gesucht wurde nach dem Aus für die Druckerei eine Nachnutzung auf dem 21,6 Hektar großen Areal mit mehr als zwei Dutzend Gebäuden. Die Stadt, das Land mit seiner Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH, der Bertelsmann-Konzern als Eigentümer der Fläche und weitere Beteiligte waren beteiligt, jetzt ist der Verkauf offenbar in trockenen Tüchern. Eine offizielle Bestätigung ist allerdings noch nicht zu erhalten. Bei Bertelsmann-Sprecher Matthias Wulff klingt es so: „Es ist alles gut vorangekommen, es sieht ganz gut aus.“ Konkretes könne das Unternehmen noch nicht sagen, aber: „Ich glaube, dass wir demnächst mit einer guten Nachricht kommen können.“
Wie diese aussehen wird, ist aus dem Handelsregister bereits abzulesen. Unter der Adresse Vossbarg finden sich dort die CLC China Logistic Center GmbH sowie die Handelsgesellschaft CTC. Die CLC wird im Transport-, Speditions- und Logistikgewerbe tätig sein, die CTC kümmert sich um weltweiten Im- und Export von Waren aller Art, insbesondere von und nach China. Der Investor selbst tritt noch nicht öffentlich in Erscheinung. Voraussichtlich in der zweiten Augustwoche, so hieß es gestern, soll die Nachricht verkündet werden.
Dass sich etwas bewegt, ist an der Gasstraße deutlich zu sehen: Bagger reißen ehemalige Druckereigebäude ab. Das sei in jedem Fall sinnvoll, sagt Wulff. Denn diese Gebäude seien „abgängig“, so werde Platz geschaffen, um die Flächen mit Neuem zu beleben.

Einen Anreiz für andere ansiedlungswillige Unternehmen erhofft sich auch Bürgermeister Andreas Koeppen. Deshalb habe er auf den Abriss gedrängt, damit das Bild entlang der künftigen Südspange besser werde. Die Entwicklung auf dem Druckerei-Gelände sei ein „Riesenerfolg“ der Beteiligten: „Wer hätte gedacht, dass die gesamte Fläche an jemanden verkauft wird? Damit haben wir verhindert, dass eine weitere Brache à la Alsen entsteht.“ Mehr noch: Es entstehen neue Jobs, das bringe neue Kaufkraft in die Stadt und sei „gut für uns alle“, freut sich der Bürgermeister. Wie viele neue Arbeitsplätze es werden? Auch dazu soll es in Kürze konkrete Informationen geben.

B 404 bei Löptin: Moorboden bringt Zeitplan ins Stocken

IMG_0025Um den Untergrund der künftigen A 21 zwischen dem Abzweiger nach Nettelsee und der Gemeinde Löptin zu stabilisieren, müssen vor dem Weiterbau auf einem Teilstück von rund 200 Metern Länge im kommenden Jahr 1470 Betonpfähle mit bis zu 19 Metern Länge in den Grund gerammt werden. Wie Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele und der Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH), Torsten Conradt, eben bei einem Ortstermin erläuterten, sei diese aufwändige Maßnahme nötig, um auf dem teils moorigen Untergrund vor bösen Überraschungen gewappnet zu sein. „Die Pfähle werden etwa im Zwei-Meter-Abstand eingerammt und mit einer Art Textil-Netz verbunden, um ein festes Fundament zu liefern“, erläuterte Nägele. Die Fertigstellung des 5,4 Kilometer langen Gesamt-Abschnitts Stolpe-Nettelsee werde sich durch den Eingriff um mehrere Monate bis in die erste Jahreshälfte 2018 verzögern, die Kosten erhöhen sich insbesondere deshalb von ursprünglich rund 52 auf 66 Millionen Euro.

Im Gespräch mit Andreas Otto (RSH, rechts) und Christian Nagel von der NDR-1-Welle-Nord sagte Nägele (Audiopfeil klicken)

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Wie Nägele und Conradt sagten, hatte sich – gestützt auf Gutachten – herausgestellt, dass herkömmliche Sanierungsmethoden für die teils 24 Meter dicken Weichschichten für den Bereich nahe Löptin nicht möglich seien und man stattdessen auf das so genannte „geotechnische Flächentragwerk“ mit den knapp 1500 Betonpfählen zurückgreifen müsse. Da der Verkehr auf der B404 während der Bauphase aufrecht erhalten werden müsse, sei ebenfalls erforderlich, eine 17 Meter tiefe Spundwand auf einer Länge von 200m parallel zur vorhandenen Bundesstraße zu schlagen. In den letzten Wochen hatte das Bauunternehmen Bunte bereits ein Probefeld mit rund einem Dutzend Pfählen eingerichtet.

Nach den Worten von Nägele werde der 2,1 Kilometer lange Abschnitt bis zum Abzweiger nach Löptin jetzt europaweit ausgeschrieben. Mit dem Beginn der Befestigungs- und Bauarbeiten sei im Frühjahr 2016 zu rechnen. Bis zum Start werden noch umfangreiche Bepflanzungen  an fertiggestellten Straßenabschnitten vorgenommen sowie ein weiteres Brückenbauwerk erstellt.

Bis heute wurde vom vierstreifigen Ausbau der B 404 zwei Kilometer einschließlich einer Rastanlage mit WC bei Depenau fertiggestellt. Darüber hinaus wurden sechs  Brücken und große Teilstücke der zukünftigen Landesstraßen L 49 und L 67 sowie der Gemeindeverbindungsstraße hergestellt.

A 24 zwischen Hornbek und Schwarzenbek/Grande: Montag geht’s mit neuer Firma weiter

Die seit fast zwei Monaten ruhenden Sanierungsarbeiten auf der A24 zwischen den Anschlussstellen Hornbek und Schwarzenbek/Grande werden am Montag fortgesetzt.

Wie die Lübecker Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) heute mitteilte, sei es gelungen, innerhalb von nur sechs Wochen für die insolvente Baufirma Betam einen Nachfolger zu finden. Die Arbeiten an dem sechs Kilometer langen Teilstück werden ab Montag von der niedersächsischen Baufirma Bunte übernommen.

Bunte „Damit haben wir Glück im Unglück“, sagt Verkehrsminister Reinhard Meyer „Erfreulich ist besonders, dass sowohl das Vergabeverfahren als auch der Vertragsabschluss für das 5,7 Millionen Euro teure Bauvorhaben in so kurzer Zeit unter Dach und Fach gebracht werden konnten.“ Damit sei er guter Hoffnung, dass die Bauarbeiten auf dem A-24-Teilstück noch – wie geplant – in diesem Jahr beendet werden können.

Meyer sagte weiter (Audiopfeil klicken):

Die Anschlussstelle Talkau (Richtungsfahrbahn Hamburg) bleibt nach Angaben des Landesbetriebs weiterhin durchgehend gesperrt. Während der Bauphase ist auch die Kreisstraße 30 voll gesperrt. Der Fuß- und Radweg sowie die Busverbindung bleiben wie bisher aufrecht erhalten.

Nach den Worten von Meyer werden mit der absehbaren Fertigstellung des Abschnitts im Dezember dann alle A-24-Teilstücke auf dem Gebiet von Schleswig-Holstein grundhaft erneuert sein.

Mit Blick auf die Häufung von Problemen von Baufirmen – neben Betam war im vergangenen Jahr auch der Konzern Alpine in die Insolvenz gegangen und hatte den Stillstand einer A1-Baustelle ausgelöst – sagte Meyer (Audiopfeil klicken):

Der Vertrag mit der Firma Betam war am 18. Juni seitens des LBV-SH gekündigt worden, nachdem das Unternehmen vertragliche Leistungen nicht mehr erbracht hatte.

Notiz-Blog der Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus