Erörterungen zum Belttunnel sind nun presseöffentlich

Erörterungstermine zum Belttunnel seit gestern presseöffentlich, heute, 9 Uhr, Fortsetzung in Halle 400

Pro und contra Fehmarnbelt-Tunnel: In Schleswig-Holstein haben Befürworter und Kritiker gestern mit Beratungen über das umstrittene Milliardenprojekt begonnen. Das Erörterungsverfahren, zu dessen Auftakt knapp 100 Gegner des Großvorhabens, Planungsexperten und Vertreter der Projektgesellschaft kamen, startete auf dem Kieler Ostufer in der Halle 400 und wird heute fortgesetzt.

Nachdem gestern in der ersten Sitzung einer der Teilnehmer die Zulassung der Presse (ohne Film- und Tonaufnahmen) beantragt und niemand widersprochen hatte, bleibt die Erörterung bis auf Weiteres presseöffentlich 

Gegen den Planfeststellungsbeschluss für den rund 19 Kilometer langen Straßen- und Eisenbahntunnel zwischen den Inseln Fehmarn auf deutscher und Lolland auf dänischer Seite waren mehr als 3100 Bedenken eingegangen. Aus Sicht der Kritiker – darunter Umweltverbände und die Fährreederei Scandlines – ist das Projekt unverhältnismäßig teuer. Zudem befürchten sie Gefahren für Natur und Tierwelt. Die Befürworter setzen dagegen auf wirtschaftliche Vorteile durch die schnellere Verkehrsverbindung.

Insgesamt sieben Erörterungstermine sind bis Mittwoch nächster Woche angesetzt. Dabei kommen alle Themenbereiche zur Sprache – von Bedarf, Finanzierung und Umweltaspekten über Schienenlärm, Schweinswal- und Gewässerschutz bis hin zur Tunnelsicherheit. Am Auftakttag spielten zunächst Verfahrensfragen die Hauptrolle, dann ging es um den umstrittenen Bedarf für das Großvorhaben und dessen möglichen Platz im europäischen Verkehrsnetz.

Die dänische Planungsgesellschaft Femern A/S hatte dem schleswig-holsteinischen Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr Ende Mai ihre Erwiderungen zu den über 3100 Einwendungen übersandt. In 41 Aktenordnern sind etwa 50 000 Einzelaspekte aufgeführt.

Bereits 2008 hatten Dänemark und Deutschland einen Staatsvertrag über das Großvorhaben abgeschlossen. Trotz Rückschlägen vor allem im Hinblick auf die Kosten haben beide Seiten ihre Entschlossenheit zur Umsetzung immer wieder betont. Dänemark finanziert den gesamten Tunnelbau, Deutschland nur die Anbindung auf seinem Gebiet.

Kritiker bemängeln eine aus ihrer Sicht zu geringe Bürgerbeteiligung. Der Naturschutzbund Nabu verlangte wegen ökologischer Bedenken eine Neubewertung. Die Reederei Scandlines, die auf der Route Fähren betreibt, befürchtet eine Umlenkung großer Teile des Verkehrs. «Leider haben wir nach wie vor den Eindruck, dass die Vorhabenträger dieses Großprojekts versuchen, unsere intensive Betroffenheit herunterzuspielen», sagte Vorstandschef Søren Poulsgaard Jensen.

„Der echte Norden“ – Schritt zwei: Land startet Werbekampagne für die Wirtschaft

„Schleswig-Holstein. Der echte Norden“: Meyer gibt Startschuss für breit angelegte Werbekampagne

 WTSH-CLP_JOBSeit 2013 segelt Schleswig-Holstein unter einer einheitlichen Dachmarke mit dem mittlerweile bundesweit bekannten Claim: „Schleswig-Holstein. Der echte Norden.“ Nun folgt Schritt zwei: Mit Unterstützung der Hamburger Werbeagentur KNSK soll der „echte Norden“ durch eine breit angelegte Print- und Digitalkampagne zu einer Wirtschaftsmarke erwachsen und auch außerhalb der Landesinstitutionen und Behörden zu einem Markenzeichen des nördlichsten Bundeslandes werden.

„Ob beim Thema Fachkräfte, Ausbildung, Ansiedlungen, Gesundheitswirtschaft oder Tourismus – wir haben unglaublich viele Stärken, stehen aber auch in einem enorm starken Wettbewerb mit anderen Bundesländern, die bereits alle seit Jahren mit Standort-Kampagnen für sich werben“, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute bei der Vorstellung der kampagne. „Es ist es deshalb allerhöchste Zeit, dass auch wir unsere Standortvorteile unter einer Marke bündeln und ebenso geschlossen wie selbstbewusst nach Außen auftreten.“ Die Wirtschaft habe diese Forderung schon vor mehr als zehn Jahren an die Landesregierung gestellt. „Wir haben diese berechtigte Erwartung aufgenommen und setzten die Markenbildung trotz knapper Haushaltsmittel Schritt für Schritt weiter um“, so Meyer.

IMG_0958Im Gespräch mit RSH-Reporter Andreas Otto sagte Meyer weiter
(Audiopfeil klicken):

Wie der Minister weiter sagte, treten mittlerweile alle Behörden und Einrichtungen des Landes im Gewand des „echten Nordens“ auf. Auch mit Gemeinschaftsständen auf in- und ausländischen Messen wie beispielsweise der Cebit in Hannover, der Immobilienmesse Expo Real in München oder der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) sei Schleswig-Holstein seit mehr als einem Jahr frisch, modern und einheitlich erkennbar. „Wir haben damit erfolgreich die Identität nach Innen gestärkt – nun geht es darum, das Profil nach Außen noch weiter zu schärfen und dafür in einem ersten Schritt vor allem Unternehmerinnen und Unternehmer im Land für unsere Marke zu begeistern“, so Meyer.WTSH-CLP_MOE

Im Mittelpunkt der anlaufenden Kampagne – für die KNSK im Frühsommer in einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten hatte – steht zunächst der Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein selbst. Nach den Worten von WT.SH-Chef Bösche gehe es darum, das Land als attraktiven Wirtschaftsstandort intensiv zu bewerben. „Zielgruppen sind im ersten Schritt unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen, später die Hochschulabsolventen und Fachkräfte und in einer weiteren Phase Investoren und Unternehmer außerhalb Schleswig-Holsteins“, so Bösche. Für ihn stehe außer Zweifel, dass das Land damit langfristig seine nationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern und sich als attraktiver Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort positionieren könne.

Der KNSK Werbeagentur GmbH steht für die Kampagne ein Jahresbudget von 250.000 Euro zur Verfügung. „Wir haben eine klassische, aufmerksamkeitsstarke, crossmediale Kampagne erarbeitet. Im Gegensatz zu der im Länder-Standortmarketing leicht austauschbaren und verwechselbaren Faktenkommunikation, haben wir diese Kampagne um eine einzigartige Mentalität und eben sehr typische norddeutsche Haltung der Schleswig-Holsteiner bereichert“, so Olaf Uthmann von KNSK. Die Kampagne sei zunächst auf zwei Jahre festgesetzt, mit der Option auf Verlängerung.

Zum Auftakt werden nach den Worten von WT.SH-Chef Bösche verschiedene Kampagnenmotive im ganzen Land sichtbar werden. Zwischen dem 16. und dem 30. November werden so genannte City Light Plakate (CLP) an Bushaltestellen und Großflächenplakate (GF) zu sehen sein. „Die für den ,Echten Norden‘ zwingend erforderliche Authentizität erreichen wir dadurch, dass wir echte Schleswig-Holsteiner als Kampagnenmotiv abbilden“, sagt Uthmann.

Es handelt sich bei allen „Models“ der ersten Kampagnenmotive um Geschäftsführerinnen und Geschäftsführ aus dem schleswig-holsteinischen Mittelstand, die sich zum Standort Schleswig-Holstein bekennen. „Darüber hinaus sind all diese Unternehmerinnen und Unternehmer Premiumpartner des WTSH Partnerprogramms“, sagte Bösche. „Das Kernziel unseres Partnerprogramms ist es, die schleswig-holsteinische Wirtschaft in das Standortmarketing einzubinden und die Vorzüge des Wirtschafts-Arbeits-und Lebensstandortes gemeinsam zu kommunizieren. Demnach wird es immer wieder enge Berührungspunkte zu den Kampagnenmaßnahmen geben.“

Nach den Worten von KNSK-Gesellschafter Uthmann sollen die Kampagnenmotive „die Emotionen und den Stolz der Unternehmen in Schleswig-Holstein auf Ihre Region herauskitzeln.“ Die Motive sollen zum Ausdruck bringen, dass Menschen und Macher in Schleswig-Holstein zwar genauso innovativ und modern seien, wie überall in Deutschland, nur dass man die Dinge hier einfach auf den Punkt bringe. „Hier lässt man alles Überflüssige weg und packt an. Die Bodenständigkeit, die Klarheit und die Authentizität wollen wir als ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Kampagne zum Ausdruck bringen.“

Neben den klassischen CLP und Großflächenschaltungen wird es weitere Kampagnenmaßnahmen geben. So soll der „echte Norden“ unter anderem verstärkt auf öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen sichtbar werden. Dazu zählen Großveranstaltungen, wie zum Beispiel die Kieler Woche 2016, aber auch Branchenveranstaltungen wie Fachkräfte-und Recruting-Days.

Darüber hinaus soll alles rund um die Kampagne auch online erkennbar werden. Sukzessive wird die Website www.der-echte-norden.info zur digitalen Kampagnen-Plattform ausgebaut. Alle aktuellen Informationen zur Kampagne und ihren Maßnahmen werden hier zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird die Website auch um Social-Media-Angebote erweitert.

Meyers Statement während der heutigen Pressekonferenz in voller Länge hier (Audiopfeil klicken):

Geplanter Fehmarnbelttunnel: Die Erörterungstermine haben begonnen

Auftakt des Erörterungsverfahrens für Fehmarnbelt-Tunnel: Knapp 100 von 3100 Betroffenen kamen nach Kiel

IMG_9930In der Halle 400 auf dem Kieler Ostufer hat am Vormittag das Erörterungsverfahren zum Bau des geplanten Fehmarnbelttunnels begonnen. Zum Auftakttermin kamen mehrere Dutzend Gegner des Großvorhabens, Planungsexperten und Vertreter der Projektgesellschaft. Mehr als 3100 Einwendungen wurden gegen den Planfeststellungsbeschluss vorgebracht. Aus Sicht der Kritiker, darunter Umweltverbände und die Reederei Scandlines, ist der vorgesehene 19 Kilometer lange Straßen- und Eisenbahntunnel zwischen Fehmarn und der dänischen Insel Lolland unverhältnismäßig teuer. Zudem befürchten sie Gefahren für Natur und Tierwelt. Die Befürworter setzen auf wirtschaftliche Vorteile durch die schnellere Verkehrsverbindung.

Die weiteren Erörterungen finden diese und kommende Woche statt.

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Susann Müller (stehend) von der Planfeststellungsbehörde im Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr (LBV.SH) leitet die Termine

Start der Werbekampagne: Der echte Norden soll noch bekannter werden

Meyer präsentiert Auftakt der Werbekampagne zur Dachmarke „Schleswig-Holstein. Der echte Norden“. 11 Uhr Landeshaus

Schleswig-Holstein will mit seinem Anspruch, «der echte Norden» zu sein, in Zukunft noch präsenter auftreten. «Der gewählte Slogan polarisiert zweifellos, aber genau das war das Ziel», sagt Wirtschaftsminister Reinhard Meyer. Dadurch habe das nördlichste Bundesland «bundesweit einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht». Nun wollen die Werbeexperten im Marketing für «den echten Norden» noch einmal deutlich nachlegen.

Die Werbekampagne für die Dachmarke stellt Meyer heute Vormittag, 11 Uhr, im Landeshaus (Raum 395) gemeinsam mit der Hamburger Werbeagentur KNSK und WTSH-Chef Bernd Bösche vor.
Meyer zieht bislang eine positive Zwischenbilanz. «Der Startschuss der Dachmarke vor gut anderthalb Jahren ist sehr erfolgreich verlaufen», sagte er. In einem zweiten Schritt der Kampagne müsse es nun darum gehen, «nach außen sichtbarer zu werden». Dies wollen die Werbefachleute mit einer groß angelegten Werbekampagne erreichen. Details wollen Meyer und Bernd Bösche, der Chef der Wirtschaftsförderung des Landes, am Montag (11.00 Uhr) vorstellen.

Belttunnel: Morgen Auftakt für sieben nicht öffentliche Erörterungstermine

Morgen (9. November) beginnt (nicht öffentlich) in der «Halle 400» in Kiel das Erörterungsverfahren für den Fehmarnbelttunnel

Halle 400 11.04.2005
Tagungsort für Betroffene und Einwender: Halle 400 in Kiel – die Sitzung ist nicht öffentlich

Auf deutscher Seite gibt es über 3100 Einwendungen gegen den Planfeststellungsbeschluss für das Verkehrsprojekt. Für die nicht-öffentliche Erörterung hat das schleswig-holsteinische Verkehrsministerium zunächst sieben Tage vorgesehen. Bei Bedarf werden weitere Termine angesetzt.

Die Befürworter des rund 19 Kilometer langen Straßen- und Eisenbahntunnels zwischen Fehmarn und der dänischen Insel Lolland hoffen unter anderem auf wirtschaftliche Vorteile durch die schnellere Verkehrsverbindung. Die Gegner, darunter Umweltverbände und die Reederei Scandlines, halten das Projekt dagegen für überflüssig. Sie befürchten unter anderem Gefahren für Natur und Tierwelt sowie eine Kostenexplosion.

Um Journalisten die Arbeit zu erleichtern, bieten wir morgen und an allen anderen Tagen jeweils 15 Minuten vor Beginn der Sitzungen (also ab 8.45 Uhr) die Möglichkeit zu Auftriebsbildern. Ab 9 Uhr wird dann hinter verschlossenen Türen getagt. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, vor dem Sitzungssaal Interviews zu führen.

Die weiteren Erörterungstermine (9 Uhr bis ca. 17.30 Uhr) sind: Dienstag (10. November), Mittwoch (11. November), Donnerstag (12. November), Montag (16. November), Dienstag (17. November), Mittwoch (18. November).

Einen Überblick über die inhaltlichen Fragestellungen der Sitzung finden Sie hier: zur Themenübersicht

Zur Vorgeschichte: Die dänische Planungsgesellschaft Femern A/S hatte Ende Mai dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) ihre Erwiderungen zu den mehr als 3100 Einwendungen gegen das Projekt übersandt.

Die Erörterungen mit den so genannten „Trägern öffentlicher Belange“ sowie zahlreiche Individualtermine mit rein privat betroffenen Einwendern wurden bereits zwischen Juli und September abgearbeitet

Die Feste Fehmarnbeltquerung soll als Tunnel realisiert werden und braucht auf dänischer und deutscher Seite jeweils eine Baugenehmigung. Grundlage dafür ist der Staatsvertrag zwischen Deutschland und Dänemark vom 3. September 2008, der vor wenigen Wochen durch die Regierungschefinnen beider Staaten sowie durch die Verkehrsminister von Dänemark und Schleswig-Holstein nochmals bekräftigt wurde.

18.10.2013, Kiel. Uebergabe des Planfeststellungsantrages zur Fehmarnbelt-Querung in Kiel mit Verkehrsminister Reinhard Meyer (3.vl), dem Vorstandsvorsitzenden von Femern A/S Claus Baunkjær (4.vl), dem Projektdirektor bei Femern A/S Claus Dynesen (2.vl) und dem Direktor der LBV Torsten Konradt (links) in Kiel. Fehmarnbelt PresseONLY Verkehr Politik   Querformat QF Innen Innenaufnahme Copyright/Foto:grafikfoto.de
18. Oktober 2013: Übergabe des Planfeststellungsantrages zur Fehmarnbelt-Querung mit Verkehrsminister Meyer (3.vl), dem Vorstandsvorsitzenden von Femern A/S Claus Baunkjær (4.vl), dem Projektdirektor bei Femern A/S Claus Dynesen (2.vl) und dem Direktor der LBV Torsten Conradt (links)

Am 18. Oktober 2013 hatte Femern A/S nach jahrelangen intensiven Untersuchungen insgesamt 19 Ordner mit rund 11.000 Seiten an die schleswig-holsteinische Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde beim LBV-SH in Kiel übergeben und mit diesen Unterlagen gemeinsam mit dem Vorhabenträger (LBV-SH, Niederlassung Lübeck) den Antrag auf Planfeststellung für den deutschen Teil des Belttunnels gestellt.

Nach Prüfung dieser Unterlagen auf Plausibilität und Vollständigkeit wurde im Mai 2014 das formelle Planfeststellungsverfahren mit der Auslegung vor Ort (vom 5. Mai bis zum 5. Juni 2014) gestartet. Parallel dazu konnten die Unterlagen bereits seit Ende 2013 auf der Internetseite von Femern A/S online eingesehen werden und können es auch weiterhin.

Die Träger öffentlicher Belange (vor allem Fachbehörden, betroffene Bürger, Unternehmen und Naturschutz-Verbände) hatten bis Anfang Juli 2014 Gelegenheit, ihre Stellungnahmen und Einwendungen abzugeben.

Ende Mai 2015 war es dann soweit: Nach fast einem Jahr Bearbeitung hatte Femern A/S die gesamten Erwiderungen in Kiel abgeliefert, insgesamt 41 Aktenordner, in denen sich rund 50.000 Einzelaspekte des Projekts widerfinden.

Meyer lobt Offenheit der Unternehmen im Norden für Flüchtlinge

Meyer erfreut über Bereitschaft der Nord-Unternehmen, Flüchtlingen Praktikums-, Ausbildungs- oder Arbeitsplätze zu bieten

Die Unternehmen in Norddeutschland sind bereit, Flüchtlinge in ihre Betriebe aufzunehmen, sei es als Praktikanten, Auszubildende oder Arbeitnehmer. Das ergab eine Umfrage der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein (UV Nord), deren Ergebnisse heute in Hamburg vorgestellt wurden. Danach könnten sich 74 Prozent der befragten Unternehmen vorstellen, Flüchtlinge zu beschäftigen. 5 Prozent haben bereits Flüchtlinge eingestellt, «Das ist beeindruckend», sagte UV-Nord-Präsident Uli Wachholtz. 21 Prozent sehen dazu aber keine Möglichkeit.

Auch Wirtschafts- und Arbeitsminister Reinhard Meyer zeigte sich erfreut: „Der UV Nord ist ein guter Partner bei der Integration dieser Menschen und die Landesregierung wird diesen Weg weiterhin intensiv begleiten.“ Die Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung sei eine große Herausforderung. „Insbesondere die häufig fehlenden Sprachkenntnisse sind dabei eine hohe Hürde, was in hohem Maß Weiterbildungen und Qualifizierungen notwendig macht“, so Meyer. Er kündigte für den 14. Dezember zusammen mit der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit und den Sozialpartnern eine Informationsveranstaltung in Kiel an.

Nach den Worten von UV-Nord-Chef Wachholtz gebe es allerdings ein Problem mit dem gesetzlichen Mindestlohn. Die Verbände wollten zu dem Thema keine Empfehlungen oder Forderungen aussprechen, sagte Wachholtz. Die Wirtschaft sei immer gegen einen Mindestlohn gewesen, weil er tief in die Tarifautonomie eingreife und die weniger produktiven Arbeitnehmer vom Arbeitsmarkt ausschließe. «Wir wollen jetzt nicht die Situation mit den Flüchtlingen ausnutzen, um unsere Position doch noch durchzusetzen», sagte Wachholtz. «Aber die Politik muss sich da etwas einfallen lassen.» Viele der Flüchtlinge benötigten nicht nur eine Sprachausbildung, sondern auch weitere Qualifizierung.

Insgesamt befindet sich die Wirtschaft in Schleswig-Holstein und Hamburg in einer guten Verfassung und erwartet ganz überwiegend stabile oder steigende Umsätze. Dennoch halten sich die Unternehmen bei Investitionen zurück. Wachholtz machte für die unzureichende Investitionstätigkeit vor allem die zunehmende Verunsicherung der Unternehmen über die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland verantwortlich und forderte eine Ende zusätzlicher Belastungen. «Die Unternehmen arbeiten an der Grenzen ihrer Kapazitäten, aber sie investieren eher im Ausland», sagte er. Dort seien nicht nur die Energiepreise günstiger, sondern auch Genehmigungsverfahren kürzer und generell Investitionen leichter möglich.

Bei einer weiteren Umfrage zur Zufriedenheit der Unternehmen mit dem Hamburger Senat schnitt Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) als beliebtester Regierungspolitiker ab. 85 Prozent der befragten Unternehmen sind mit seiner Arbeit zufrieden. Unter den Senatoren schnitt Innen- und Sportsenator Michael Neumann (SPD) mit einer Zustimmung von 80 Prozent am besten ab; den letzten Platz belegte Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) mit 44 Prozent.

Unternehmensverbände präsentieren Konjunkturumfrage

Unternehmensverbände in HH und SH stellen heute (11.15 Uhr) eine neue Konjunkturumfrage für die beiden Bundesländer vor. 


Zudem präsentiert Verbandspräsident Uli Wachholtz die Ergebnisse einer Blitzumfrage zur aktuellen politischen Entwicklung in Hamburg und den Erwartungen der Unternehmen an die länderübergreifende Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein. 

Im ersten Halbjahr war Hamburg deutlich stärker gewachsen als der Bund, was jedoch zum Teil auf Sondereffekte zurückzuführen war. In Schleswig-Holstein nahm das Inlandsprodukt dagegen geringer zu als im Durchschnitt der übrigen Bundesländer.

Auch der Umgang der mittelständischen Wirtschaft mit Flüchtlingen wird ein Thema sein

Nach Gewinnwarnung: Dräger legt heute Quartalszahlen vor

  
Nach Gewinnwarnung: Medizinkonzern Dräger legt heute Geschäftszahlen für die ersten neun Monate des Jahres 2015 vor. Die Zahlen werden mit Spannung erwartet, nachdem das weltweit tätige Unternehmen Mitte Oktober auf der Basis vorläufiger Geschäftszahlen eine Gewinnwarnung veröffentlicht hatte. Danach sei für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum von währungsbereinigt ein bis drei Prozent zu rechnen. 

Ursprünglich hatte das Unternehmen bis zu fünf Prozent Wachstum vorhergesagt. Der Kurs der Dräger-Aktie war daraufhin um 20 Prozent eingebrochen.

Niedersächsisches Verkehrsforum will SH täglich 104 Güterzüge mehr aufbürden

Meyer lehnt „Alpha“-Alternative zur umstrittenen Y-Bahntrasse von Niedersachsen nach Hamburg und Bremen massiv ab

Die Gleise einer Bahntrasse auf grader Strecke. niemand Wirtschaft Transport Verkehr Symbol Symbolfoto symbolisch Feature Bahn Deutsche Bahn Eisenbahn Bahnverkehr Bahnstrecke Schotter Schotterbett Schiene Schienen Querformat Aussenaufnahme Außen Aussen draußen draussen Außenaufnahme Copyright/Foto:grafikfoto.deFür Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer ist es schlicht „ein Geschäft hinter dem Rücken und zu Lasten Dritter“: Mit breiter Mehrheit hatte sich vor einigen Wochen das Dialogforum „Schiene Nord“ in Celle dafür ausgesprochen, den wachsenden Güterverkehr der Seehäfen Hamburg, Bremen und Wilhelmshaven durch den Ausbau bestehender Schienenwege und die Umleitung auf vorhandene Schienenwege statt durch den kompletten zweigleisigen Neubau der so genannten Y-Trasse zwischen Hamburg und Hannover zu bewältigen. Für die Strecke Hamburg-Büchen würde das bedeuten: täglich 104 Güterzüge zusätzlich. Die Schluss-Abstimmung soll Freitag in Celle bei der dann achten Sitzung des Dialogforums stattfinden.
«Abgesehen von dem etwas sonderbaren Verfahren, jemandem eine derart schwere Last aufzubürden, der gar nicht am Verhandlungstisch sitzt, handelt es sich um eine Vorrangstrecke für den schnellen Personen-Fernverkehr», sagt Meyer. Für den Güterverkehr gebe es keinen Anspruch auf mehr Lärmschutz. Betroffen wären Orte wie Reinbek, Schwarzenbek oder Müssen, aber auch Orte in Mecklenburg-Vorpommern.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) im Interview Meyer sagte
weiter
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Die Alpha-Variante sieht ein zusätzliches Gleis zwischen Verden und Rotenburg sowie zwischen Lüneburg und Uelzen und den Ausbau der «Amerika-Linie» von Bremen nach Uelzen vor. Die Empfehlung des Forums, dem Vertreter von Kommunen und Verbänden angehören, soll morgen an das Bundesverkehrsministerium übermittelt werden, das letztendlich über den Ausbau entscheidet.

Meyer gibt weiter zu bedenken: „Sollten die Güterverkehre auf dieser Strecke tatsächlich eingesetzt werden, würde dies ohne Anspruch auf zusätzlichen Lärmschutz geschehen.“ Betroffen wären unter anderem Ortschaften im Kreis Herzogtum-Lauenburg wie Reinbek, Schwarzenbek oder Müssen, aber auch Orte in Mecklenburg Vorpommern.

Passend zum Thema hier noch ein Video von einem Alpha-Trassen-Gegner, dass damit zwar parteiisch, aber dennoch sachlich sauber und informativ ist: zum Video

Studie bestätigt: Brunsbüttel ist idealer Standort für ersten deutschen LNG-Terminal

Meyer erfreut über Fraunhofer-Gutachten: Brunsbüttel ist der ideale Standort für einen LNG-Terminal

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Brunsbüttels Hafenchef Schnabel und Wirtschaftsminister Meyer mit der LNG-Studie

Ein Import-Terminal für flüssiges Erdgas in Brunsbüttel bietet wichtiges Potenzial für eine bundesweite Versorgung mit LNG (Liquified Natural Gas). Zu diesem Ergebnis kommt die «Bedarfsanalyse LNG in Brunsbüttel», die vom Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) in Kooperation mit der ILF Business Consult erhoben wurde. Neben der Energie- und Rohstoffversorgung der Industrie sowie dem Land- und Schiffsverkehr, diene es der nachhaltigen Versorgungssicherheit der Bundesrepublik Deutschland. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) sagte, von einem LNG-Terminal würde die gesamte Bundesrepublik profitieren.

Er bezeichnete das Ergebnis der Studie als gute Nachricht für den gesamten Norden: „Von einem LNG-Terminal würde keineswegs nur der energieintensive ChemCoast-Park Brunsbüttel mit seinen zahlreichen potenziellen Abnehmern profitieren, sondern die gesamte Bundesrepublik – technologisch, wie wirtschaftlich“, sagte Meyer. Er forderte in dem Zusammenhang erneut den Bund auf, die entsprechende Infrastruktur rasch voranzutreiben: „Wir sind bereits spät dran – und aus Gesprächen bei der EU-Kommission weiß ich, dass auch dort der Wunsch nach dem Aufbau einer LNG-Struktur groß ist. Denn nicht nur in Schweden, Finnland oder den baltischen Staaten, sondern auch in den Niederlanden wird in diesem Bereich bereits kräftig investiert.“ Ein von der Regierungskoalition vor wenigen Wochen eingebrachter Bundestagsantrag zum Aufbau einer LNG-Struktur in Deutschland weise bereits in die richtige Richtung, so der Minister.

Reinhard_MeyerMeyer sagte während der Pressekonferenz weiter (Audiopfeil klicken):

Detaillierte Analyse von Märkten und Einflussfaktoren

Um die Planungen zur Errichtung eines LNG-Importterminals am Standort Brunsbüttel weiter  anzukurbeln und um die wesentlichen Entscheidungskriterien herauszukristallisieren, stellten die Auftraggeber der Studie die Ausgangsfrage, wie eine LNG Infrastruktur am Standort Brunsbüttel erfolgreich implementiert werden kann. Dazu bedarf es in erster Linie einer Aussage zur Wirtschaftlichkeit eines LNG-Importterminals, die wiederum direkt abhängig von der potenziellen Nachfrage nach LNG ist. Deshalb wurden in der Studie verschiedene in Frage kommende Nachfragemärkte für LNG untersucht. „Wir führen intensive Gespräche mit der Bundesregierung und werden sie natürlich über diese Studie informieren. Der Betrieb eines LNG-Importterminals in Brunsbüttel hat – nun erwiesenermaßen – positiven Einfluss auf die Energieversorgung verschiedener Sektoren der Bunderepublik“, sagt Minister Meyer.  Auch dass die Kanzlerin im Rahmen der Nationalen Maritimen Konferenz das Thema Flüssiggas vor zwei Wochen so deutlich als eine strategische Frage aufgegriffen habe, sei erfreulich.

Fraunhofer CML hat die Themenbereiche detailliert analysiert und Interviews mit Industrie- und Branchenvertretern sowie Fachleuten im Öl- und Gassektor geführt. Zusammen mit den LNG-Potenzialen aus Industrie und Schifffahrt, spielen auch der Landverkehr, die Entwicklungen auf dem internationalen Gasmarkt sowie die gegebenen Standortfaktoren eine wichtige Rolle für den Erfolg eines LNG-Importterminals. Frank Schnabel, Geschäftsführer Brunsbüttel Ports GmbH, erläutert hierzu: „Seit Beginn der Planungen, haben wir drei Bereiche identifiziert, für die LNG am Standort Brunsbüttel beste Voraussetzungen hat: Die Bebunkerung von Schiffen, die Belieferung der regionalen und bundesweiten Industrie sowie die Möglichkeit, die Gasbezugsquellen der Bundesrepublik weiter zu diversifizieren. Fraunhofer CML belegt nicht nur ihr Potenzial, sondern zeigt im nationalen und internationalen Kontext weitere Einflussfaktoren auf, die den Bedarf eines LNG-Importterminals in Brunsbüttel unterstreichen.“ Schnabel weiter: „Wir beschäftigen uns seit 2011 mit dem Thema LNG und sehen uns insofern in unseren Aktivitäten bestätigt und ermutigt“.

LNG als Brenn- und Rohstoff für die Industrie

Für die Industrie kann LNG als Ersatz für Erdölprodukte dienen, sowohl als Brennstoff als auch als Rohstoff. Schon heute ersetzt es beispielsweise Rohbenzin in vielen chemischen Herstellungsprozessen. „Insbesondere über den benachbarten Brunsbütteler ChemCoast Parks, Schleswig-Holsteins größtem Industriegebiet, ergibt sich bereits vor Ort ein hohes Nachfragepotenzial für LNG als Energieträger oder Rohstoff“ erläutert Martina Hummel-Manzau, Geschäftsführerin der egeb: Wirtschaftsförderung, diesbezüglich. Eine weitere Bestätigung der industriellen Nachfrage erfolgt für die Kraftwerkswirtschaft, die Chemie- und Kunststoffindustrie, die Energiewirtschaft, deren Gashandel über das deutsche Pipelinenetz durch den Bezug von LNG nachhaltig gestärkt würde, sowie für die Industrie ohne Gasnetzanschluss. LNG kann in diesem Fall Industrieansiedlungen in Gebieten ohne Gasverteilernetz ermöglichen und die Energieversorgung über Lkw oder Schiffs- und Schienentransport darstellen. Sowohl die nord- als auch die ostdeutschen Industriestandorte könnten über Brunsbüttel per Lkw, Schiff und Schiene gut mit LNG versorgt werden. Auch eine sehr gute Verbindung per Schiene nach Süddeutschland, nach Österreich, in die Schweiz und nach Zentral- und Osteuropa ist vom Standort Brunsbüttel aus gegeben.

Zusätzlich könnte ein potenzielles „Peak-Shaving“ Gas-Kraftwerk als weiterer Großverbraucher einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Ein solches mit LNG betriebenes Gasturbinenkraftwerk würde einen Spitzenlastenausgleich bei schwankender Stromproduktion durch regenerative Energieerzeugung gewährleisten.

Steigender LNG-Bedarf für Schifffahrt, Infrastruktur und Landverkehr

In der Schifffahrt zeichnet sich ein Trend zugunsten LNG als alternative Antriebstechnologie ab. Sind es aktuell 60 Schiffe, die mit LNG fahren, und 80 mit LNG-Antrieb bestellte Schiffe, soll diese Zahl bis zum 2020 auf 1.000 Neubauten und rund 700 Umbauten ansteigen. Die dazu nötige Infrastruktur zur LNG-Versorgung ist in Deutschland noch nicht gegeben. Vor dem Hintergrund der EU Richtlinie bezüglich des Aufbaus der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe wird jedoch von den Mitgliedsaaten ein nationaler Strategierahmen bis November 2016 verlangt. Demnach müssen Häfen, die zum Core TEN-T Netz gehören, bis 2025 / 2030 eine LNG Infrastruktur vorhalten. Dieser Verpflichtung kann über ein deutsches LNG-Importterminal in Brunsbüttel nachgekommen werden. Als Schifffahrtsstandort bietet der Brunsbütteler Elbehafen den zukünftigen LNG Schiffen auf Nord-Ostsee-Kanal und Elbe eine Möglichkeit, LNG zu bunkern. Auch benachbarte Häfen wie Hamburg können von Brunsbüttel aus versorgt werden.

So erkennt Fraunhofer CML in der Studie ebenfalls die Potenziale von LNG im Landverkehr. Denn der Einsatz des Flüssiggases trägt zur Reduktion der Schadstoff- und Lärmemissionen bei und könnte durch entsprechende Maßnahmen der Bundesregierung zur beispielhaften Förderung von sauberen LNG-Lkw eine wesentliche Emissionssenkung erreichen.

Veränderungen des globalen Gasmarktes

Die Betrachtung des LNG-Gasmarktes zeigt, dass das weltweite Angebot an LNG, das schon in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich mit rund 7% pro Jahr gewachsen ist, weiter deutlich zunehmen wird. Gegenüber dem Niveau von 2012 mit ca. 250 Millionen Tonnen ist global bis zum Jahr 2035 mit einer Verdopplung der LNG-Nachfrage zu rechnen. Aktuell bezieht Deutschland rund 40% seines Gases aus Russland, 26% aus den Niederlanden, 22% aus Norwegen
und rund 10% aus dem Inland, dessen Vorrat in voraussichtlich 10 Jahren erschöpft sein wird. Durch den zusätzlichen Rückgang der Fördermengen in Norwegen und den Niederlanden, nimmt Russlands Dominanz als Gaslieferant weiter zu. Ein deutsches LNG-Importterminal bietet ein entsprechend hohes Potenzial zur Diversifizierung des Gasimports. Der westeuropäische Produktionsrückgang könnte kompensiert werden, ohne die osteuropäischen Gasimporte steigern zu müssen.

„Deutschland weist Bedarf für LNG auf. Dennoch geht der europaweite Trend zum Aufbau von LNG-Infrastruktur bislang an uns vorbei. Die Belieferung erfolgt ausschließlich über das Ausland. Der Standort Brunsbüttel hat das Potenzial und erfüllt die Voraussetzungen, diese Versorgungslücke zu schließen“, fasst Dipl.-Ing. Ralf Fiedler, Gruppenleiter beim Fraunhofer CML, die Studienergebnisse zusammen.  Brunsbüttel qualifiziert sich durch seine Lage an der Elbe und am Nord-Ostsee-Kanal, mit der Anbindung an das überregionale Schienennetz sowie an das europäische Pipelinenetz, die LNG-Märkte effizient zu bedienen. Auf Basis der Bedarfsanalyse werden die Auftraggeber auf die bundesweiten Chancen aufmerksam machen. Mit einer Förderung des Aufbaus durch die Bundesrepublik Deutschland bzw. der EU kann der notwendige Anschub hin zu einer Diversifizierung der Gasversorgung sowie zu einem verlässlichen Angebot für die Industrie, Schifffahrt, Landverkehr und Energiewirtschaft gelingen.

Notiz-Blog der Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus