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Meyer gibt Startschuss für Tourismus-Qualifizierungs-Pilotprojekt an der Westküste

„Nachhaltigkeits-Scouts“ sollen Tourismus an der Westküste beleben – Meyer gibt Startschuss für Qualifizierungsprojekt

Heide1
Prof. Hanno Kirsch von der FH-Westküste mit Meyer und Landrat Klimant

Startschuss an der Fachhochschule Westküste für eine Reihe von Qualifizierungsprojekten in der Tourismusbranche: Um die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe dieses Sektors zu verbessern, fördert das Land mit knapp 200.000 Euro ein Projekt des Dithmarschen Tourismus e.V., in dem so genannte Scouts für Nachhaltigkeit und Erneuerbare Energien ausgebildet werden. „Mit dieser kostenlosen Qualifizierung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise Vermieter beraten, welche umweltfreundlichen Angebote am besten zu ihrem Betrieb passen oder wie sie beispielsweise ihre Ferienhäuser energetisch sanieren können“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Reinhard Meyer heute zum Ausbildungs-Auftakt für die angehenden Scouts in Heide.

Meyer_TouriMeyer sagte weiter
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Nach den Worten von Meyer ist das Projekt auf den Nordsee-Tourismus für Fachkräfte aus Dithmarschen und Nordfriesland zugeschnitten. Projektleiter Helge Haalck vom Verein Dithmarschen Tourismus sieht als Zielgruppe für die Qualifizierung vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von kleinen und mittleren touristischen und tourismusnahen Unternehmen: „Ob Hoteliers, Restaurantbetreiber oder Angestellte auf einem Ferienbauernhof – wir wollen sowohl Familienbetrieben als auch Einzelunternehmen diese Qualifizierung anbieten“, so Haalck.

 Dithmarschen Tourismus e.V. ist Projektträger und arbeitet mit der Nordsee-Tourismus-Service GmbH zusammen. Die Schulungen werden vom Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH, Kiel (NIT, http://www.nit-kiel.de), in Kooperation mit der Fachhochschule Westküste Heide (www.fh-westkueste.de), angeboten. Das Geld für das Projekt stammt aus dem Landesprogramm Arbeit, das überwiegend mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gespeist wird.

Wie Meyer weiter sagte, starten Land und Projektträger mit dem neuen Angebot an der Westküste ein Pilotprojekt für Schleswig-Holsteins Tourismusbranche. „Dabei ist die Fortbildung zum zertifizierten Nachhaltigkeits- und EE-Scout von Praktikern für Praktiker konzipiert. Immer mehr Gäste und Urlauber in Dithmarschen und Nordfriesland erkundigen sich nach ökologischen Angeboten oder möchten etwas über Erneuerbare Energien erfahren. Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Unternehmen für die Zukunft stärken und ihnen die Chance bieten, ihr Potenzial auszubauen“, sagt Projektleiter Haalck.

Insgesamt acht Seminare finden bis 27. April 2017 jeweils donnerstags in Heide, Husum, Tönning und Leck statt. Die Seminare gliedern sich in insgesamt zwölf Module: Themen sind zum Beispiel „Nachhaltige Ausstattung und Modernisierung“, „Der nachhaltig eingestellte Kunde“, „Kooperationsmöglichkeiten Tourismus und Erneuerbare Energien“ und „Branchennetzwerk/Partnerschaften“.

In der Fortbildung wird laut Haalck viel Wert auf die Verknüpfung von Theorie und Praxis gelegt. So gibt es auch Exkursionen wie im Modul „Nachhaltigkeitscheck für einen Tourismusbetrieb“ nach St. Peter-Ording oder im Modul „Erneuerbare Energien live erleben“ zur Messe „New Energy“ nach Husum. Wer an mindestens sechs Seminaren teilgenommen hat, erhält das Zertifikat zum Nachhaltigkeits- und EE-Scout. Die Fortbildung ist für rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgelegt.

Die Broschüre mit detaillierten Informationen zur Fortbildung ist bei Dithmarschen Tourismus e.V. erhältlich oder im Internet unter http://www.echt-dithmarschen.de/Service/Projekte als Download verfügbar. Interessierte können sich an Helge Haalck (E-Mail: haalck@echt-dithmarschen.de; Telefon: 0481-2122553) wenden.

 

Im „echten Norden“ sollen Urlauber bald mit der Kurkarte Bus- und Bahn fahren können

Schleswig-Holstein plant Gratis-Nutzung von Bus und Bahn für Urlauber – Pilotprojekt an der Westküste

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Mit einer Änderung des Kommunalabgabengesetzes hat die Landesregierung heute den Weg für ein Modellprojekt geebnet, dass Urlaubern in Schleswig-Holstein bald eine kostenlose ÖPNV-Nutzung ermöglichen soll. „Wir sind im ersten Schritt dabei, für die Tourismus-Regionen an der Westküste aus der Kurabgabe eine Gästekarte zu entwickeln, die unseren Urlaubern dann die Gratis-Nutzung von Bus und Bahn erlaubt“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer. Denn die vom Innenministerium vorbereitete Gesetzesänderung mache es künftig Gemeinden möglich, einen Teil ihrer Einnahmen aus der Kurabgabe für dieses Angebot einzusetzen. An dem Westküsten-Modellprojekt beteiligen sich die lokalen Tourismusorganisationen Dithmarschen, St. Peter-Ording und Eiderstedt sowie Husum, Nordstrand, Büsum und Friedrichskoog.

Meyer_TouriMeyer sagte weiter
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Wie Meyer weiter sagte, habe die so genannte Konus-Card im Schwarzwald bei dem Projekt als Vorbild gedient. Langfristig sei das Ziel, dass Touristen künftig mit ihrer Kurkarte den öffentlichen Personennahverkehr in ganz Schleswig-Holstein und in Hamburg nutzen können. Der Gesetzentwurf geht nun in die so genannte Verbandsanhörung. Nach Verabschiedung durch den Landtag, kann das Gesetz dann spätestens am 1. Januar 2017 in Kraft treten. Parallel wird das Projekt in Zusammenarbeit mit den Kommunen und den Verkehrsträgern inhaltlich konkretisiert, so dass es im ersten Quartal 2017 an den Start gehen kann.

„Mit diesem Vorhaben macht das Land einen wichtigen Schritt für eine zukunftsweisende und umweltfreundliche Entwicklung unseres Tourismus im echten Norden“, sagte der Minister. Zudem könne auf diese Weise die Kurkarte deutlich aufgewertet und somit auch die Akzeptanz der Kurabgabe erhöht werden.

Meyer und Schmidt bekräftigen Fahrplan für die Fehmarnbeltquerung

Meyer nach Treffen mit seinem dänischen Amtskollegen: Fahrplan für Fehmarnbelt-Tunnel steht

Schmidt4Wie Meyer im Pressegespräch nach der heutigen 13. Sitzung der deutsch-dänischen Verkehrskommission in Sonderborg sagte, sei er sich mit seinem Kopenhagener Amtskollegen Hans-Christian Schmidt einig, dass die Verschiebung der Vertragsunterzeichnung mit den Baukonsortien für das Milliardenprojekt nichts am Fahrplan für das Milliardenprojekt ändern werde.

Die für den 13. Mai angekündigte Vertragsunterzeichnung zum Bau des Tunnels zwischen Deutschland und Dänemark war am Tag davor überraschend abgesagt worden. Mehrere Firmen hatten Klagen eingereicht. Schmidt habe ihm erklärt, die Vergaberechtsentscheidung werde noch im Mai fallen. Nach derzeitigem Stand ist mit einem Baubeginn frühestens Ende 2019 zu rechnen.

Im Hinblick auf die für beide Länder wichtige Jütland-Route über Flensburg hoffen beide Minister nach den Worten von Meyer auf Nachbesserungen an den Plänen des Bundes für die Schiene. Besonders wichtig wäre laut Meyer angesichts der wachsenden Verkehrsströme der Bau eines dritten Gleises zwischen Elmshorn und Hamburg, was der Entwurf des neuen Bundesverkehrwegplans nicht vorsieht. Nachzudenken sei auch darüber, ob der Bund tatsächlich noch 50 Jahre auf die betagte Rendsburger Hochbrücke setzen wolle.

Meyer_TouriMeyer sagte in dem Pressegespräch weiter
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Im Anschluss an die Kommissionssitzung fand erstmalig die gemeinsame Jütland-Konferenz (Jutland Summit) statt. Eingeladen waren dazu Parlamentsabgeordnete aus beiden Staaten, Vertreter der Grenzregionen, der Kommunen und von Wirtschaftsunternehmen.

Einheitlicher Tenor der Jütland-Konferenz war laut Meyer die verkehrswirtschaftliche Bedeutung der Jütlandroute für die grenzüberschreitenden Verkehre zwischen Deutschland und Dänemark. „Die Jütlandroute wird auch nach der Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels die wichtigste Verkehrsachse zwischen beiden Ländern bleiben und hinsichtlich der Transportketten absehbar auch stärker frequentiert“, so der Minister. Das gelte im Hinblick auf ihre Verkehrsbedeutung in erster Linie für die Autobahn A 7, die auf dänischer Seite E 45 heißt, sowie für die Jütlandeisenbahnlinie, die von Hamburg bis in den Norden Jütlands führt. Nicht zu vernachlässigen seien aber auch die Straßen- und Schienenwege entlang der Westküste wie die A 23 und B 5 sowie die Marschbahnlinie von Hamburg bis Westerland/Sylt, die über Niebüll mit Esbjerg.

Die Jütland-Konferenz begrüßte, dass das Bundesverkehrsministerium die wichtigen Straßenneu- und Ausbauvorhaben in Schleswig-Holstein, die auch für die Verkehre von und nach Skandinavien von erheblicher verkehrswirtschaftlicher Bedeutung sind, im Vordringlichen Bedarf des künftigen Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) einstufen will.  Meyer: „Dies betrifft maßgeblich den Bau der A 20 mit einer westlichen Elbquerung bei Glückstadt, den Ausbau der A 23 im hoch belasteten Abschnitt zwischen Tornesch und Eidelstedt sowie die Ortsumfahrung der B 5 im nordfriesischen Abschnitt zwischen Hattstedt und Bredstedt.“

Verkehrskommission tagt in Sonderborg: Es geht um die Zukunft der Jütlandverkehre

Deutsch-dänische Verkehrskommission tagt heute in Sonderborg: Meyer trifft Hans-Christian Schmidt.

Die Zukunft des Verkehrs auf der Jütlandroute, insbesondere die Taktung des Eisenbahnverkehrs, steht heute einmal mehr im Mittelpunkt der Tagung der deutsch-dänischen Verkehrskommission. Nach der letzten Sitzung in Flensburg trifft sich das Gremium diesmal in Sonderborg. 

Ob die seit Freitag verschärften Scanner-Grenzkontrollen der Dänen bei dem Treffen von Meyermit seinem Amtskollegen Hans-Christian Schmidt eine Rolle spielen werden, steht noch nicht fest. In Dänemark ist die Justizministerin für Grenzkontrollen zuständig.

Ein anderes Thema hingegen dürfte zweifellos eine Rolle spielen: die noch ausstehende Vertragsunterzeichnung der Baukonsortien mit der dänischen Infrastrukturgesellschaft Femern A/S.

Norddeutsche Länder und Finnland besiegeln Kooperation ihrer Maritimen Branchen

Meyer besiegelt mit finnischem Staatssekretär Gustafsson Kooperation der Maritimen Cluster beider Länder

Design Day 2016 Urban Mill
Ein Teil de Delegation bei einem Treffen in der Außenhandeskammer mit Unternehmerinnen und Unternehmern aus Finnland

Die fünf norddeutschen Länder mit ihren mehr als 300 maritimen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen werden in Zukunft eng mit finnischen Betrieben und Forschungsstätten zusammenarbeiten.Wie Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute zum Abschluss seiner Delegationsreise nach Helsinki sagte, sei mit

Gustafsson
Jari Gustafsson

dem finnischen Wirtschafts-Staatssekretär Jari Gustafsson am Freitagabend eine entsprechende Vereinbarung geschlossen worden. „Das ,Maritime Cluster Norddeutschland‘ hat nahezu dieselbe Größe wie das finnische Branchennetzwerk und in beiden Ländern gibt es insbesondere einen gewissen Nachholbedarf bei der Digitalisierung der Wirtschafts- und Arbeitswelt. Da können wir uns hervorragend ergänzen und helfen“, sagte Meyer. Mit der Außenhandelskammer und der Industrie- und Handelskammer sei vereinbart worden, dass insbesondere kleine und mittelständische Betriebe enger zusamenrücken.

Meyer hatte zuvor mit 15 Unternehmern und Vertretern der Holz-, Hafen- und Logistik-Wirtschaft vier Tage lang in Helsinki Betriebe besucht und politische Gespräche geführt. Zu den so genannten Maritimen Clustern in Finnland und Norddeutschland zählen vor allem Betriebe des Schiffbaus, der Schifffahrt und Meerestechnik sowie der Offshoreindustrie. Zu dem 2011 gegründeten Maritimen Cluster Norddeutschland (MCN) gehören neben Schleswig-Holstein die Länder Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommen sowie Bremen. Mehr zum Cluster: hier klicken

Am Freitagabend hatte die Delegation bei einem Empfang in der Außenhandelskamer unter anderem Gespräche mit Unternehmerinnen und Unternehmen der Life-Science-Branche geführt. „Auch hier sahen wir eine Menge Überscheidungen in den Bereichen Gesundheitswirtschaft, Biotechnologie oder Medizintechnik“, so Meyer. Finnland verfüge vor allem über eine lebendige Startup-Szene.

Wie der Minister weite sagte,  könne Norddeutschland auch im Bereich der Verkehrspolitik von Finnland lernen: „Auch die Finnen streben derzeit eine Finanzierung ihrer gesamen Straßen- und Schienenwege über eine so genannte Nutzerfinanzierung an“, sagte er nach einem Gespräch mit Finnlands Vekehrsministerin Anne Berner. Allerdings seien die Finnen den Deutschen hier im Hinblick auf Digitalisierung bereits einen Schritt voraus. „Hier ist es schon lange selbstverständlich, Mobilitätsangebote per Handy zu bestellen und zu bezahlen“, so Meyer.

Mit Blick auf die enorme Bedeutung der deutsch-finnischen Fährlinien nach Kiel oder Lübeck sowie den gewaltigen Import von Papier und Holz habe er seiner finnischen Amtskollegin bei den Gesprächen deutlich gemacht, dass Schleswig-Holstein der „natürliche Partner“ der Finnen sei, so Meyer. Beim Besuch von der Geschäftsleitung von „Finnlines“, dem größten Partner des Lübecker Hafens, wurden zudem auch die ökonomischen Auswirkungen der politischen Spannungen mit Russland diskutiert.

Finnland-Delegation zufrieden mit Firmenbesuchen und politischen Gesprächen in Helsinki

Meyer: Deutschland kann beim Thema Mobilität und Digitalisierung von Finnland lernen

Schiff

Deutschland kann aus Sicht von Verkehrsminister Reinhard Meyer im Bereich der Verkehrspolitik von Finnland einiges lernen. Wie der SPD-Politiker heute nach einem Treffen mit Finnlands Verkehrsministerin Anne Berner sagte, streben auch die Finnen eine Finanzierung ihrer Infrastruktur über eine so genannte Nutzerfinanzierung in allen Verkehrsbereichen an.

Berner, Anne kesk
Anne Berner

Allerdings sei das skandinavische Land den Deutschen im Hinblick auf Digitalisierung weit voraus. „Hier ist es weitaus selbstverständlicher als bei uns, Mobilitätsangebote per Handy zu bestellen und zu bezahlen“, so Meyer. Aber auch im Bereich der Digitalisierung industrieller Prozesse seien die Finnen vorbildlich. Meyer führt seit Mittwoch eine Delegation von 15 Vertretern, der Hafen-, Holz- und Logistikwirtschaft aus Schleswig-Holstein an.

Mit Blick auf die enorme Bedeutung der deutsch-finnischen Fährlinien nach Kiel oder Lübeck sowie den gewaltigen Import von Papier und Holz habe er seiner finnischen Amtskollegin bei den Gesprächen nochmals deutlich gemacht, dass Schleswig-Holstein der „natürliche Partner“ der Finnen sei, sagte Meyer. Beim Besuch von Finnlines wurden zudem die ökonomischen Auswirkungen der Spannungen mit Russland diskutiert.

China-wichtiger-Wachstumsmotor_ArtikelQuerMeyer sagte zu den Gesprächen weiter
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Begleitet wird die Delegation, die morgen ihre Rückreise nach Schleswig-Holstein antritt, auch von den beiden Honorarkonsulen für Finnland, Bernd Jorkisch (Lübeck) und Thomas Prey (Kiel)

JorkischJorkisch sagte zum bisherigen Verlauf der Reise
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Nach den Worten des Kieler Unternehmers und finnischen Honorarkonsuls Thomas Prey hätten die bestehenden Beziehungen zu den Finnen weiter vertieft werden können und es seien auch neue Kontakte geschlossen worden.

PreyPrey sagte vor der Abreise
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Auch für Lübecks Hafenchef Ulfbenno Krüger hat sich die viertägige Reise nach seinen Worten ausgezahlt: „Der Warenaustausch mit Finnland hat für den Hafen Lübeck Kruegertraditionell eine herausragende Bedeutung. Helsinki und Lübeck zählen zu den größten Häfen im Ostseeraum. Die Delegationsreise war mithin eine ausgezeichnete Möglichkeit unsere Verbindungen weiter zu stärken.“

13d04115-ClausDer Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG, Dr. Dirk Claus erklärte: „Die Delegationsreise nach Finnland war auch für den Kieler Hafen sehr erfolgreich. Sowohl mit Vertretern der Forstindustrie als auch mit dem Hafen Helsinki konnten gute Hintergrundgespräche geführt werden. In Helsinki stand zudem der gegenseitige Austausch zur Entwicklung des Kreuzfahrtsegments im Fokus. Das kompakte 2-Tages-Programm mit kleiner Delegation ist ein gutes Format, um die Kooperation in der Ostsee zu stärken.“

holger-lehmannDer Lübecker Reeder- und Hafenlogistik-Unternehmer Holger Lehmann bilanzierte die Reise so:
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Gruppe
Meyer (links) mit den Honorarkonsulen Bernd Jorkisch, Thomas Prey und den Geschäftsführern von Finnlines in Heldinki. Fotos: Cremer

 

 

 

Land und DB investieren 1,9 Millionen Euro in barrierefreien Bahnhof in Eckernförde

Land und DB investieren kräftig in barrierefreie Bahnhöfe – heute Startschuss in EckernfördeECK1

Verkehrs-Staatssekretär Frank Nägele (rechts), Bernhard Wewers, Geschäftsführer des Nahverkehrsverbunds Schleswig-Holstein GmbH (NAH.SH GmbH), und Andrea Gebbeken, Leiterin DB Station&Service GmbH Nord, den Bahnhof Eckernförde nach der Herstellung der Stufenfreiheit eröffnet.

Seit Mitte September letzten Jahres wurden die Bahnsteige komplett erneuert und um 38 Zentimeter auf 76 Zentimeter erhöht. Dies ermöglicht den Reisenden nun ein bequemes Ein- und Aussteigen. Außerdem gibt es ein taktiles Leitsystem sowie ein neues Wegeleit- und Informationssystem.

Die Bahnsteige haben neue Beleuchtungsanlagen sowie neue Ausstattung wie beispielsweise Sitzgelegenheiten und Infovitrinen und auf dem Außenbahnsteig ein neues Wetterschutzhaus erhalten. Außerdem wurden die Dynamischen Schriftanzeiger (DSA) und die Lautsprecher erneuert.

Nägele: „Unser Ziel ist es, dass die Menschen in Schleswig-Holstein den Nahverkehr einfach und möglichst ohne Zugangshemmnisse nutzen können. Diesem Ziel sind wir mit dem barrierefreien Ausbau von weiteren fünf Stationen im Land ein ganzes Stück näher gekommen.“

Für Eckernförde sind noch weitere Maßnahmen geplant. Andrea Gebbeken dazu: „Im Oktober werden zusätzlich drei neue mehrzeilige ZugInfoMonitore auf den Bahnsteigen installiert. Damit ist Eckernförde der erste Bahnhof in Schleswig-Holstein, der diese neuen Anzeigen erhält. Unsere Reisenden können wir somit besser über die Zugfolge informieren.

Das Stationsprogramm Schleswig-Holstein von Land NAH.SH und der Deutschen Bahn AG hat zum Ziel, nach und nach alle Bahnstationen auf einen modernen und barrierefreien Stand zu bringen. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Eckernförde tragen der Bund und das Land Schleswig-Holstein.

Bernhard Wewers: „Den Nahverkehr nutzbar und sichtbar machen, dieses Ziel möchten wir als NAH.SH erreichen. Dafür brauchen wir die Unterstützung unserer Partner – das sind die Kreise, kreisfreien Städte und Gemeinden ebenso wie die Verkehrsunternehmen. 78 Prozent der Stationen in Schleswig-Holstein sind nun für mobilitätseingeschränkte Reisende erreichbar. Wir sind stolz darauf, dass wir diese Zahl zusammen erreicht haben.“

Weitere vier Bahnhöfe in Schleswig-Holstein sind nun barrierefrei ausgebaut:

Lunden: Der Hausbahnsteig am Gleis 1 wurde komplett erneuert und auf
76 Zentimeter erhöht. Neue Bahnsteigbeleuchtung, ein Blindenleitsystem, neue Wegeleit- und Informationssysteme sowie ein Wetterschutzhaus runden das Modernisierungspaket ab.

Die Gesamtkosten in Höhe von 1,4 Millionen Euro tragen der Bund und das Land Schleswig-Holstein.

Wrist: Der Hausbahnsteig am Gleis 1 sowie der Mittelbahnsteig an den Gleisen 2 und 3 wurden komplett erneuert. Beide Bahnsteige erhielten neue Bahnsteigkanten mit einer Höhe von 76 Zentimetern. Auf dem Mittelbahnsteig wurde ein Personenaufzug eingebaut. Dieser wird derzeit durch einen größeren ersetzt.

Außerdem wurden neue Beleuchtungsanlagen auf den Bahnsteigen, neue Dynamische Schriftanzeiger mit Lautsprechern, neue Wegeleit- und Informationssysteme, ein Blindenleitsystem sowie zwei zusätzliche Wetterschutzhäuser installiert.

Die Gesamtkosten in Höhe von 3,6 Millionen Euro tragen der Bund und das Land Schleswig-Holstein.

Meldorf: Der Hausbahnsteig am Gleis 1 wurde komplett erneuert und hat jetzt eine Höhe von 76 Zentimetern sowie eine neue Bahnsteigbeleuchtung, neue Wegeleit- und Informationssysteme, ein Blindenleitsystem und ein Wetterschutzhaus.

Die Gesamtkosten in Höhe von 1,1 Millionen Euro tragen der Bund und das Land Schleswig-Holstein.

Mölln: Der Hausbahnsteig Gleis 1wurde komplett erneuert und um
38 Zentimeter auf 76 Zentimeter erhöht. Der Bahnsteig hat eine neue Beleuchtungsanlage, ein Blindenleitsystem sowie neue Ausstattung wie zum Beispiel Sitzgelegenheiten und Infovitrinen erhalten. Außerdem wurden die Dynamischen Schriftanzeiger (DSA) mit den Lautsprechern erneuert.

Die Gesamtkosten in Höhe von rund einer Millionen Euro tragen der Bund und das Land Schleswig-Holstein.

Die Stadt Mölln hat am Bahnhof eine neue großzügige und beleuchtete Fahrradabstellanlage errichtet.

Und noch ein BOOM-Monat im Tourismus: mit 27 Prozent Plus bundesweit spitze

Weiteres Kapitel der Höhenflug-Serie des SH-Tourismus: Im März ein Plus von 27 Prozent !

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Das Statistikamt Nord zählte im März in den gewerblichen Beherbergungsstätten und auf Campingplätzen insgesamt 481.000 Gäste (+17,3 %) sowie 1.734.000 Übernachtungen, was einem Zuwachs von 27 Prozent entspricht. „Dieses herausragende Ergebnis wird zweifellos durch den frühen Oster-Termin beeinflusst, der Vergleich zum Bundesdurchschnitt zeigt aber, dass Schleswig-Holstein seine starke Rolle im Tourismus weiter ausbauen kann“, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute (20.Mai) am Rande seiner Finnland-Reise. Mit der Steigerungsrate von 27 Prozent bei den Gästeübernachtungen sei Schleswig-Holstein erneut das wachstumsstärkste Land. Der Bundesdurchschnitt für März liegt bei einem Plus von 10,3 Prozent. „Damit werden manche, die gestern noch im Zusammenhang mit der zweifellos vernesserungsbedüftigen Infrastruktur unseren Tourismus-Standort öffentlich schlecht geredet haben, schon heute wieder einmal von der Realität eingeholt“, so Meyer.

Noch wichtiger als ein hervorragendes Monatsergebnis ist nach den Worten des Ministers aber der langfristige Wachstumstrend. Uund auch der zeigt für Schleswig-Holstein weiterhin steil nach oben: In den ersten drei Monaten des Jahres konnten die gewerblichen Beherbergungsbetriebe über eine Million Gäste (+ 13,9 %) und mehr als 3,6 Millionen Übernachtungen (+ 17,5 %) verzeichnen. Diese Zuwachsraten übertreffen den Bundesdurchschnitt um mehr als das Doppelte. Kein anderes Land konnte vergleichbare Zuwachsraten erzielen.

Meyer: „Die herausragenden Erfolge in der Nebensaison belegen, unser Land ist auf dem besten Weg, sich zu einer Ganzjahresdestination zu entwickeln. Dies ist eines der wichtigsten Ziele der Tourismusstrategie 2025.“  Das Wachstum in der Nebensaison habe zudem auch eine stabilisierende Wirkung auf den Arbeitsmarkt. „Es unterstützt das Ziel, auch im Tourismus ganzjährige Beschäftigung zu erreichen“, so Meyer. In den strukturschwächeren Küstenregionen sei die Tourismuswirtschaft der wichtigste Arbeitgeber. Nur durch eine Belebung der Nebensaison, also durch steigende Gäste- und Übernachtungszahlen, wwerde die kleinteilig strukturierte Tourismuswirtschaft in die Lage versetzt, zusätzliche und vor allem ganzjährige Beschäftigungsverhältnisse anzubieten.

Eckernförder Bahnhof wird barrierefrei

Staatssekretär Frank Nägele eröffnet heute gemeinsam mit DB AG erneuerten Eckernförder Bahnhof

Bahnhof Eckernfoerde

Großer Bahnhof in Eckernförde: Gemeinsam mit Vertretern der DB AG und der NAH.SH eröffnet Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele heute Vormittag (9.30 Uhr) den komplett erneuerten Bahnhof in Eckernförde. Die Bahnsteige sind in Zukunft barrierefrei erreichbar, außerdem wurden die Beleuchtungsanlagen vollständig erneuert.

Alles Weitere heute ab 9.30 Uhr vor Ort bei einem Pressetermin.

Hafenchefs und Vertreter von Logistik- und Holzwirtschaft mit Meyer in Finnland

v.r

Meyer mit Wirtschaftsdelegation in Finnland: Mehr Kooperationen im Bereich Hafenwirtschaft und Logistik

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Meyer (2.v.r.) mit Jürgen Klatt aus Lübeck  (r.) und den Chefs des Sägewerks Versowood in Riihimäki

Die Themen Hafenwirtschaft und Logistik sowie damit verbundene weitere Kooperationen zwischen Finnland und Schleswig-Holstein stehen im Mittelpunkt einer viertägigen Delegationsreise von Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer nach Helsinki. Die Delegation, die sich aus 15 Vertretern der Holz-, Logistik- und Hafenbranche zusammensetzt, wird von den beiden Honorarkonsulen für Finnland, Bernd Jorkisch (Lübeck) und Thomas Prey (Kiel) begleitet.

Wie Meyer heute (19. Mai) am Rande des ersten Besuchstages sagte, stehen neben politischen Gesprächen mit Finnlands Verkehrsministerin Anne Berner und Wirtschafts-Staatssekretär Jari Gustafsson bis Sonnabend vor allem Besuche von Unternehmen der Papier- und Holzindustrie sowie beim Eigentümer des Uetersener Getriebeproduzenten Hatlapa auf dem Programm. „Die Papierindustrie mit ihren Transportketten im Ostseeraum ist ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor für unsere Häfen in Kiel und Lübeck“, sagte Meyer. Allein in Lübeck sorgen die Finnen für rund ein Drittel des Gesamtumschlags und sind Anlaufpunkt für Fährlinien von Helsinki, Hanko, Turku, Kotka, Rauma, Kemi oder Oulu. Die Reederei „Finnlines“ ist zudem größter Einzelkunde des Lübecker Hafens. Auch über Kiel wird ein erheblicher Teil des Ostsee-Handels mit Papier und Holz abgewickelt.

Reinhard_MeyerMeyer sagte zum heutigen ersten Tag außerdem
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Die Delegation, zu der unter anderem Ulfbenno Krüger (Lübecker Hafengesellschaft), Dirk Claus (Seehafen Kiel) und Frank Schnabel (Brunsbüttel Ports) gehören, wird Gespräche mit der Deutsch-Finnischen Handelskammer sowie der Geschäftsleitung des Hafens von Helsinki führen. „Bei allen Treffen wollen wir bestehende Kooperatio­nen vertiefen und für die Unternehmen aus Schleswig-Holstein werben“, so Meyer.Finnland1

Der Minister erinnerte daran, dass Schleswig-Holstein einst sehr stark für die Ostseekooperation eingetreten sei und dies – trotz der guten wirtschaftlichen Wachstumsprognosen für die meisten Ostseeanrainerstaaten – in den vergangenen Jahren etwas aus dem Blickfeld geraten sei. „Diese Reise dient also auch dazu, die Ernsthaftigkeit der Ostseekooperation, in die wir Schkleswig-Holsteiner viel investieren, zu unterstreichen und zu dokumentieren.“