
Auslöser für die Forderung des DGB war die Ankündigung der Regierungsfraktionen von CDU, Grünen und FDP, zum Wintersemester 2019/20 ein landesweites Studententicket für Busse und Bahnen einzuführen. Dies begrüßt das Ministerium vorbehaltlos. «Das Semesterticket ist eine gute Sache», sagte Staatssekretär Rohlfs. «Das Solidarprinzip sichert die Finanzierung und bietet den Studierenden in unserem Land ein attraktives Ticket für den öffentlichen Nahverkehr.» Wenn die Einführung gewünscht sei, setze das Ministerium dies gerne um. «Über weitere Schritte kann man selbstverständlich nachdenken.»
Der DGB Nord forderte die Landesregierung auf, mit dem Hamburger Senat über eine Ausweitung des HVV-Tarifgebiets in die Metropolregion und die Einführung eines Jobtickets für Auszubildende und Arbeitnehmer zu verhandeln. «Die grünen Grenzen im HVV passen nicht mehr zur Mobilität im 21. Jahrhundert», sagte der Vorsitzende Uwe Polkaehn. «In der Metropolregion muss ein einheitlicher Tarif mit gemeinsamen Fahrkartenautomaten für reibungslose und preisgünstige Fahrten sorgen, gerade im Interesse aller, die täglich zur Arbeit und Ausbildung pendeln.»
Allerdings: Azubis zum Beispiel bekommen wie Schüler vergünstigte Tickets. Aber je nachdem, in welchem Ort sie welche Preisstufe nutzen, ergeben sich daraus sehr unterschiedliche Preise. Deshalb gibt es im Ministerium Bedenken, ob die Suche nach einer einheitlichen Lösung für Azubis – wie beim Semesterticket für Studenten – so sinnvoll wäre. Eine Alternative könnten Preissenkungen für Azubi-Tickets sein.«Die weiter steigenden Zahlen bei Ein- und Auspendlern müssen auch wachsende Bemühungen von Politik und Wirtschaft zur Folge haben, um den Beschäftigten und Auszubildenden preisgünstig Mobilität zu ermöglichen», sagte DGB-Nord-Chef Polkaehn. «Wenn jetzt die Koalition den Studenten und Studentinnen ein Jahresticket unter 200 Euro verspricht, dann sollte sie auch den Auszubildenden, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein entsprechendes Angebot machen.» Rund 350 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte pendeln laut DGB Nord täglich zum Arbeiten nach Hamburg, darunter mehr als 170 000 aus Schleswig-Holstein.







Arbeitsminister Bernd Buchholz zeigte sich entsprechend zufrieden: „Wie erwartet ist die Frühjahrsbelebung stark ausgefallen. Wir verzeichnen nicht nur einen Rückgang gegenüber dem Vormonat, sondern bei fast allen Personengruppen auch gegenüber dem Vorjahresmonat.“ So sei die Zahl der arbeitslosen 15- bis 25-jährigen um 4,7 Prozent gegenüber dem Vormonat und 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf rund 9.100 gesunken. Auch in der Gruppe der Langzeitarbeitslosen habe es einen Rückgang um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Die Zahl der arbeitslosen Ausländer ging gegenüber dem Vormonat um 3,3 Prozent zurück, stieg gegenüber dem Vorjahresmonat aber um 1,1 Prozent auf 19.000.



Im Jahr 2016 hatte das Fördervolumen bei 2,36 Milliarden Euro gelegen. Westermann-Lammers begründete diesen Rückgang damit, dass vor allem Kommunen verstärkt eigene Mittel eingesetzt hätten, um Strafzinsen zu vermeiden.
Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz bezeichnete den Einstieg des Finanzinvestors als durchaus gute Nachricht: „Die Entscheidung zeigt ja sehr deutlich, dass die Investoren sich – ebenso wie die Landesregierung von Schleswig-Holstein – sehr gut vorstellen können, dass neben dem Fehmarnbelttunnel auch eine Fährlinie auf dieser Route wirtschaftlich zu betreiben ist. Das ist gut für den Tourismus in der Region – und gut für den Wirtschaftsstandort insgesamt“, sagte Buchholz.