Staatssekretär Rohlfs: Land offen für Jobticket – solange die Finanzierung darstellbar ist

Erst die Studenten, dann die Azubis und Arbeitnehmer? Die Debatte um landesweit günstige Bus- und Bahntickets gewinnt an Fahrt. D

Land stellt Weichen für EU-Mittel neu – Buchholz: Wir erleichtern Gründungen und Innovationen

Um zu verhindern, dass für Schleswig-Holstein ein erheblicher Teil der EU-Fördermittel aus dem so genannte EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) verfällt, hat die Landesregierung jetzt die Weichen des Programms neu justiert. Nach den Worten von Wirtschaftsminister Bernd Buchholz korrigiere das Land damit das Kriteriengerüst der Vorgängerregierung, das auf größtenteils falschen und vor allem zu optimistischen Einschätzungen des Förderbedarfs im Land beruht habe. Insgesamt stellt die EU Schleswig-Holstein für die Jahre 2013 bis 2020 rund 270 Millionen Euro für die Förderung der Wirtschaft und der so genannten wirtschaftsnahen Infrastruktur zur Verfügung.

Obwohl die siebenjährige Förderperiode 2020 auslaufe, seien laut Buchholz bis zum Regierungswechsel im letzten Sommer zum Teil nicht einmal zwei Prozent der reservierten Mittel abgerufen worden – beispielsweise im Förderschwerpunkt „nachhaltige Nutzung bestehender Ressourcen“. Das Kabinett habe deshalb jetzt einer Änderung des Förderrahmens zugestimmt, der die Programm-Umsetzung beschleunigen solle.

Dazu sagte Buchholz weiter:

(Audio starten)

Laut Wirtschaftsministerium muß die Europäische Kommission dem angepassten Rahmen noch zustimmen, so dass die neuen Kritierien frühestens im Herbst Wirkung entfalten können. Die Landesregierung habe unter anderem die kaum nachgefragten Förderschwerpunkte im Bereich neuer Technologie- und Gründerzentren sowie bei der „energetischen Optimierung bei kleinen und mittleren Unternehmen“ reduziert, dafür im Gegenzug die Fördermitel im Bereich Unternehmensgründungen, Innovationen, Energieforschung und Gewerbegebiets-Erweiterungen ausgebaut.

Buchholz appelliert in dem Zusammenhang erneut an die Wirtschaft, aber auch an Kommunen, keine Gelder verfallen zu lassen: So seien im Bereich „Stärkung der regionalen Innovationspotenziale“ derzeit nicht einmal die Hälfte der verfügbaren Mittel in Höhe von knapp 93 Millionen Euro ausgeschöpft worden. Im Förderschwerpunkt „Entwicklung einer wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Wirtschaftsstruktur“ seien gerade einmal zwei Drittel der vorgesehenen 53 Millionen Euro verbraucht.

Minister und Landkreistag fürchten bremsenden „Zentralismus“ beim Ausbau der Breitbandnetze

Breitband
sh:z-Redakteur Henning Baethge berichtet in der Osterausgabe über den drohenden Konflikt

Beim Thema Breitbandausbau gibt es innerhalb der neuen Bundesregierung neben Staatssekretärin Dorothea Bär (CSU) zwar viele Verantwortliche, aber kaum eindeutig geregelte Zuständigkeiten und noch weniger klare Festlegungen im Koalitionsvertrag. Das umtreibt nicht nur den schleswig-holsteinischen Landkreistag, sondern sorgt auch den für den Breitbandausbau im echten Norden zuständigen Wirtschaftsminister Bernd Buchholz.

Stein des Anstoßes: Bundes-Infrastrukturminister Andreas Scheuer (CSU) plant bei neuen Projekten eine „zentrale Stelle“ beim Bund, die für Markterkundungen und Vergaben zuständig sind. Damit könnten – so die Befürchtungen –  die gerade in Schleswig-Holstein beim Glasfaserausbau sehr erfolgreichen Kommunen ausgebremst werden.

Deshalb hat sich Buchholz jetzt in einem „Brandbrief“ direkt an Scheuer gewandt und warnt vor einer Schwächung des enormen Engagements der kommunalen Betreibergesellschaften. Denn: Bislang ist Schleswig-Holstein beim Breitband-Ausbau mit seiner Fokussierung auf Glasfaser bundesweit an der Spitze. Über 30 Prozent der Haushalte haben bereits Zugriff auf einen solchen Anschluss, der im Gegensatz zur herkömmlichen Kabel-Technologie bei den Übertragungsgeschwindigkeiten nahezu keine Obergrenzen hat.

Buchholz, der bis 2025 das Land flächendeckend mit Glasfaser versorgen will, sagte zu seinem Vorstoß in Richtung Berlin (Video starten):

Ab 2019 sollen Studenten in SH und HH mit einem Semesterticket günstig ÖPNV fahren

KN
Online-Aufmachung der Kieler Nachrichten                                        Foto: Frank Peter / KN

Studenten in Schleswig-Holstein sollen von Herbst nächsten Jahres an mit einem Semesterticket quer durch das ganze Land fahren können. Wie die «Kieler Nachrichten» in ihrer Oster-Ausgabe (31. März) berichten, haben sich darauf die Regierungsfraktionen von CDU, Grünen und FDP verständigt. Der CDU-Wirtschaftspolitiker Lukas Kilian sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Es wird kommen.»

Im April werde ein entsprechender Antrag der drei Fraktionen im Landtag behandelt. Darin werde die Regierung aufgefordert, ein Konzept vorzulegen und es umzusetzen, sagte Kilian. Der CDU-Politiker hat das Projekt laut der Zeitung gemeinsam mit seinen Kollegen Andreas Tietze (Grüne) und Kay Richert (FDP) vorangebracht.

Von dem Semesterticket würden 50 000 Studenten profitieren. Es solle zum Wintersemester im nächsten Jahr eingeführt werden, so Kilian.

Wie Verkehrsminister Bernd Buchholz bestätigte, ist das Land zu einer Anschubfinanzierung von bis zu neun Millionen Euro bereit. Die Kosten für die Studenten sollen demnach im ersten Jahr bei 99 Euro pro Semester liegen.

Weiter sagte Buchholz:

Mit dem Ticket können die Studierenden den gesamten SH-ÖPNV und den Hamburger HVV nutzen. Nach den Plänen der Koalition wird der Einführungspreis für zwei Semester festgehalten, parallel finden Fahrgasterhebungen statt, um den Maximalpreis nach tatsächlicher Nutzung durch die Studierenden zu ermitteln. Fachleute schätzen den endgültigen Semesterpreis auf knapp 150 Euro pro Semester.

Der Landeshaus-Korrespondent der „Kieler Nachrichten“, Ulf Christen, kommentiert den Vorstoß so:

Ubi

 

Buchholz zieht Bilanz seiner Handwerks-Tour – und freut sich über Aufschwung in SH-Industrie

DLZ
Begleitet von der „Dithmarscher Landeszeitung“: Besuch bei der Firma Wrede in Eddelak. Mehr auch unter http://www.boyens-medien.de

Die gute Wirtschaftslage im Land schlägt auch auf die rund 8000 Industriebetriebe mit ihren knapp 150.000 Beschäftigten in Schleswig-Holstein durch: Wie das Statistikamt Nord heute mitteilte, habe sich die Branche von den negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2008 inzwischen voll erholt. Die Beschäftigung habe vergangenes Jahr mit 129 900 Mitarbeitern erstmals wieder über dem Niveau von 2008 gelegen. Die Betriebe erwirtschafteten 2017 einen Gesamtumsatz von 37,9 Milliarden Euro – das sind  fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Befragt wurden Industriebetriebe mit mindestens 20 Beschäftigten.

Von der guten Stimmung im Handwerk konnte sich Wirtschaftsminister Buchholz gestern unterdessen selbst ein Bild machen. Auf Einladung der Handwerkskammer Flensburg besuchte er die vier Betriebe Karl Wrede in Eddelak, die Bäckerei Balzer in Marne, das Unternehmen „Holzhäuser und Zimmerei Richardsen“ in Langenhorn sowie den auf dem Feld der Erneuerbaren Energien tätigen Betrieb North-Tec in Bredstedt bei Husum.

Buchholz dankte der Handwerkskammer für die Organisation der Tour und zog folgendes Fazit (Video starten)

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Es boomt: März-Arbeitslosenquote sinkt im Vergleich zu 2017 um 5,4 Prozent

Stapellauf bei der FSG

Es brummt auf ganzer Linie: Nach den guten Konjunkturzahlen vom Vortag meldet nun auch die Bundesagentur für Arbeit für Schleswig-Holstein einen kraftvollen Start in das Frühjahr: Im März sank die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 3,6 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 5,4 Prozent auf knapp 92.000. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6 Prozent.

Ansicht_Buchholz_063Arbeitsminister Bernd Buchholz zeigte sich entsprechend zufrieden: „Wie erwartet ist die Frühjahrsbelebung stark ausgefallen. Wir verzeichnen nicht nur einen Rückgang gegenüber dem Vormonat, sondern bei fast allen Personengruppen auch gegenüber dem Vorjahresmonat.“ So sei die Zahl der arbeitslosen 15- bis 25-jährigen um 4,7 Prozent gegenüber dem Vormonat und 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf rund 9.100 gesunken. Auch in der Gruppe der Langzeitarbeitslosen habe es einen Rückgang um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Die Zahl der arbeitslosen Ausländer ging gegenüber dem Vormonat um 3,3 Prozent zurück, stieg gegenüber dem Vorjahresmonat aber um 1,1 Prozent auf 19.000.

Laut Bundesagentur legte die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent auf nun mehr 965.000 Beschäftigte weiter zu. „Unser Mittelstand schafft also weitere Arbeitsplätze und schätzt auch das das Geschäftsklima derzeit überwiegend positiv eingeschätzt ein“, sagte Buchholz.

Mit Blick auf die traditionelle Zwischenbilanz auf dem Ausbildungsstellenmarkt appellierte der Minister an die Unternehmen, das Potenzial der Ausbildungsplatzsuchenden vor allem in Hinblick auf die eigene Fachkräftesicherung zu nutzen. Derzeit kommen auf 8.400 unversorgte Bewerber 10.800 gemeldete Ausbildungsstellen. „Bis September sollen möglichst alle Bewerberinnen und Bewerber versorgt sein. Das Land wird die weitere Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt aktiv begleiten“, sagte Buchholz mit Blick auf zahlreiche Beratungs- und Hilfsangebote. Dazu gehören unter anderem die Jugendberufsagenturen oder die aus dem Landesprogramm Arbeit geförderte Regionale Ausbildungsbetreuung Schleswig-Holstein.

SH-Wirtschaft wuchs 2017 um 2,1 Prozent – Buchholz siehr darin „Ansporn zu mehr“

BIP

Die Wirtschaft in Schleswig-Holstein hat im vergangenen Jahr ihr Wachstum fortgesetzt. Nach der bereits im ersten Halbjahr erkennbaren Steigerung setzte sich der Anstieg im Gesamtergebnis des Jahres 2017 fort. Nominal stieg die Summe aller erzeugten Güter und Dienstleistungen (in jeweiligen Preisen) im nördlichsten Bundesland um 3,9 Prozent. Nach Bereinigung der Preisveränderungen errechnete sich ein realer Anstieg von 2,1 Prozent. Deutschlandweit stieg das BIP dagegen nominal um 3,8 Prozent und real um 2,2 Prozent.

Die für Schleswig-Holstein bedeutenden Wirtschaftszweige entwickelten sich unterschiedlich. Während die Wirtschaftsleistung im Ernährungsgewerbe, im Maschinenbau und der chemischen Industrie sowie der Branche «Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Geräten» anstieg, gab es im Maschinenbau und der pharmazeutischen Industrie zum Teil deutliche Verluste.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden – sieht aber noch Luft nach oben. Er sagte (Audio starten – „im Browser anhören“)

Im Baugewerbe stieg die Wirtschaftsleistung mit einem Plus von 6,7 Prozent nominal deutlich an, was real jedoch bedingt durch die Preissteigerungen in diesem Bereich nur zu einem realen Wachstum von 1,3 Prozent führte.

Die Dienstleistungsbereiche trugen sowohl nominal (plus 3,9 Prozent) als auch real (plus 2,4 Prozent) zum weiteren Wachstum in Schleswig-Holstein bei.

Nach den Worten von Buchholz wurde die grundsätzlich positive Entwicklung im Maschinenbau von der Standortschließung des Windenergieanlagenbauers Senvion in Husum überlagert. Die wirtschaftliche Entwicklung in den meisten Branchen profitiere hingegen von der allgemein guten Konjunkturlage, so etwa neben dem Chemie- und Pharmaziebereich auch die Produktion von Datenverarbeitungsgeräten und elektronischen Erzeugnissen sowie von KfZ-Teilen.

 

Marschbahn: Land kürzt zugunsten der Pendler auch für März Zahlungen an DB um 350.000 Euro

Pendler blockieren in Klanxbüll die Züge der Marschbahn

Angesichts der andauernden Probleme auf der Marschbahn-Strecke  zwischen Niebüll und Westerland wird das Land auch für den Monat März die Zahlungen an die DB-Regio um 350.000 Euro kürzen und das Geld zur weiteren Entschädigung der Pendler verwenden. Das kündigte Verkehrs-Staatssekretär Thilo Rohlfs heute vor dem Wirtschaftsausschuss des Landtags an. Laut DB-Regio-Chef Torsten Reh, der den Einbehalt im Februar noch akzeptiert hatte, erwägt die DB, dagegen juristisch vorzugehen.

Verkehrsminister Bernd Buchholz sagte nach der Ausschuss-Sitzung (Audio starten – „im Browser anhören“)

Wie bereits im Februar wird das Land für jeden Monat, in dem die Pünktlichkeitsquote unter 90 Prozent bleibt, 250.000 Euro einbehalten. Und für jeden Monat mit einem Ausfall von mehr als einem Prozent der vertraglich vereinbarten Zugkilometer 100.000 Euro. Von dem Geld sollen Pendler rückwirkend entschädigt werden, etwa mit 50 Euro für Monatskarteninhaber der 2. Klasse und 75 Euro für die 1. Klasse. Auch das Parlament hatte in seiner Februar-Tagung mit der Verabschiedung eines Forderungskatalogs Druck gemacht, damit die Züge deutlich pünktlicher sowie Reparatur- und Personalkapazitäten verbessert werden.

Mit Blick auf die kommenden Monate konnte der DB-Regio-Chef Reh wenig Zuversicht verströmen: Zwar sei die Pünktlichkeitsquote der Marschbahnzüge in den vergangenen drei Wochen von 62 Prozent auf derzeit 83 Prozent gestiegen, doch die in diesen Tagen aufgenommenen Gleisbauarbeiten im Streckenabschnitt Elmshorn-Pinneberg könnten die zuletzt „einigermaßen stabilisierte Lage“ wieder aufweichen.

Vertraglich vereinbart ist eine Pünktlichkeitsquote von 93 Prozent.In der Woche zwischen dem 19. und 25. März lag die Pünktlichkeit zwischen Niebüll und Westerland bei 57,6 Prozent, vier Prozent der Züge fielen ungeplant aus.

IB.SH verschafft der Wirtschaft im echten Norden mit 2,3 Milliarden Euro Rückenwind

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Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) hat die Wirtschaft im nördlichsten Bundesland im vergangenen Jahr mit 2,33 Milliarden Euro unterstützt. Schwerpunkte waren die Soziale Wohnraumförderung und die Förderung von Unternehmensnachfolgen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bank, Erk Westermann-Lammers heute in Kiel.

Erk_Westermann-LammersIm Jahr 2016 hatte das Fördervolumen bei 2,36 Milliarden Euro gelegen. Westermann-Lammers begründete diesen Rückgang damit, dass vor allem Kommunen verstärkt eigene Mittel eingesetzt hätten, um Strafzinsen zu vermeiden.

Insgesamt wurden 2017 mehr als 1700 Wohneinheiten in die Förderung aufgenommen, das waren fast doppelt so viele wie 2016. Dafür wurden 171 Millionen Euro an Fördermitteln vertraglich vereinbart (2016: 178 Millionen), der Anteil der Sozialen Wohnraumförderung daran lag konstant bei 119 Millionen Euro.

Die Bilanzsumme der IB.SH blieb mit 19 Milliarden Euro stabil, der Zinsüberschuss lag bei 108 Millionen Euro (2016: 105 Millionen). Das Ergebnis vor Risiko und Bewertung bleib mit 62 Millionen Euro unter dem des Vorjahrs (2016: 67 Millionen).

Scandlines wechselt für 1,7 Milliarden Euro den Besitzer – Buchholz sieht Entscheidung positiv

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Die deutsch-dänische Fährreederei Scandlines ist für 1,7 Milliarden Euro verkauft worden. Der britische Finanzinvestor 3i, seit 2013 alleiniger Inhaber der Reederei, habe das Unternehmen an ein Konsortium aus den Vermögensverwaltern First State Investment und Hermes Investment Management verkauft, teilte Scandlines heute mit. 3i habe jedoch im Anschluss wieder Anteile über 35 Prozent neu erworben. Die australische First State Investment halte nun gut 50 Prozent, 3i 35 Prozent und die ebenfalls britische Hermes Investment Management 14,9 Prozent an dem Unternehmen. Der Nettoerlös für 3i betrug den Angaben zufolge 347 Millionen Euro.

Spekulationen über einen Verkauf von Scandlines waren zuletzt im Dezember aufgekommen, nachdem die britische Zeitung «Sunday Times» darüber berichtet hatte. Damals war ein Kaufpreis von 1,5 Milliarden Euro genannt worden.

Buchholz_TonWirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz bezeichnete den Einstieg des Finanzinvestors als durchaus gute Nachricht: „Die Entscheidung zeigt ja sehr deutlich, dass die Investoren sich – ebenso wie die Landesregierung von Schleswig-Holstein – sehr gut vorstellen können, dass neben dem Fehmarnbelttunnel auch eine Fährlinie auf dieser Route wirtschaftlich zu betreiben ist. Das ist gut für den Tourismus in der Region – und gut für den Wirtschaftsstandort insgesamt“, sagte Buchholz.

Scandlines betreibt zwei Fährlinien zwischen Rostock und dem dänischen Gedser und von Puttgarden in Schleswig-Holstein nach Rødby mit insgesamt rund 42 000 Überfahrten pro Jahr. Der Investor 3i war

2007 in die Reederei eingestiegen und hatte seinen Anteil von zunächst 40 Prozent bis 2013 auf 100 Prozent ausgebaut.

Notiz-Blog der Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus