Flüchtlinge und Mittelstand: Heute Vormittag Ortstermin in Wattenbek

Heute Ortstermin mit Arbeits-Staatssekretär Nägele und Arbeitsagentur-Chefin Haupt-Koopmann bei Bordesholm. Thema: Flüchtlinge.

  Die vielen Flüchtlinge im Land beschäftigen auch die Arbeitsagenturen und Unternehmer in Schleswig-Holstein. Allein im September erreichten mehr als 10 000 Hilfesuchende Schleswig-Holstein.  

 Über Angebote, diese Menschen auch in den Arbeitsmarkt zu integrieren, informiert heute Vormittag in einem Betrieb in Wattenbek bei Bordesholm die Arbeitsagentur gemeinsam mit Arbeits-Staatssekretär Frank Nägele. Die Agentur stellt dabei ein mobiles Einsatzteam vor – außerdem berichtet der mittelständische Internehmer über seine bisherigen Erfahrungen und Erwartungen zum Thema Flüchtlinge.

Nachfolger von „Poseidon“ und „Meteor“ wird in Kiel stationiert

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Prof. Schulz von der DFG, Prof. Herzig und Minister Meyer bei der PK an Bord der „Poseidon“

Heimatkafen des Nachfolgers von „Poseidon“ und „Meteor“ wird ab 2020 Kiel – Meyer: Trotzdem an Finanzierung denken

Der Nachfolger für die beiden deutschen Forschungsschiffe «Poseidon» und «Meteor» wird am Kieler Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung stationiert. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig und der für das Geomar zuständige Wirtschaftsminister Reinhard Meyer begrüßten die Entscheidung: „Das ist ein deutliches Bekenntnis des Bundes zum Meeresforschungs-Standort Schleswig-Holstein und untermauert die weltweit führende Stellung des GEOMAR in seiner Disziplin“. Erfreulich sei aber vor allem, dass die Kieler Meeresforschung in nicht einmal fünf Jahren einen hochmodernen Ersatz für die alte „Poseidon“ erhalte. „Die technischen Möglichkeiten und Einsatzgebiete werden dann weit größer sein als bisher Das Land Schleswig-Holstein wird die Vorbereitungen zur technisch-wissenschaftlichen Konzeption und Ausstattung des neuen Schiffes nach Kräften begleiten und unterstützen“, sagte Albig.

Wie Meyer am Nachmittag in einem Pressegespräch an Bord der „Poseidon“ in Kiel sagte, müsse es in einem zweiten Schritt nun aber auch darum gehen, die künftige Finanzausstattung der Kieler Meeresforscher im Blick zu haben. „Die eingesparten Betriebskosten für den einst vertraglich vereinbarten und bereits geplanten 1:1-Nachfolgebau der ,Poseidon‘ sollten dem Forschungsstandort Schleswig-Holstein strukturell und dauerhaft zur Verfügung gestellt werden.“

eis_Meyer_Reinhard_020Im Gespräch mit dem
NDR Schleswig-Holstein-Magazin
(Beitrag heute Abend um
19.30 Uhr auf N 3)
sagte Meyer

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hatte zuvor mit der Bekanntgabe des künftigen Heimathafens versichert, dass der Nachfolgebau die Möglichkeiten der beiden bisherigen Forschungsschiffe abdecke und die so eingesparten Betriebskosten für „zusätzliche Meeresforschungsprojekte sowie für die Datenauswertung“ zur Verfügung gestellt werden.

„Damit werden frühere Vereinbarungen mit dem Bund zur Entlastung des Landes um jährlich 25 Millionen Euro bereits zu einem Teil mit Leben erfüllt“, sagte Meyer. Hintergrund der Vereinbarungen vor fünf Jahren war die Umwandlung des GEOMAR von einer Leibniz-Einrichtung in ein Helmholtz-Zentrum zum 1.1.2012. Leibniz-Einrichtungen werden hälftig von Land und Bund finanziert, während ein Helmholtz-Zentrum zu 90 Prozent vom Bund getragen wird. Mit dieser Aktion war 2010 der Fortbestand der Mediziner-Ausbildung an der Universität Lübeck gesichert worden.  Poseidon3

Das gemeinsame Nachfolgeschiff für die „Meteor“ und die „Poseidon“ soll nach Angaben des Bundes etwa die Größe der jetzigen „Meteor“ haben und damit größer sein als die noch bis 2019 aktive „Poseidon“. Die genauen Kosten für das Schiff stehen bislang ebenso wenig fest wie der künftige Name oder die Zuständigkeiten für Einsatzplanung und Fahrtkoordinierung. Meyer: „Ich hoffe sehr, dass der Name des neuen Schiffes wieder ,Poseidon‘ lauten und so eine große Kieler Forschungstradition fortsetzen wird.“

Pressegespräch über Zukunft der „Poseidon“

 Wie ist es um die Zukunft der „Geomar“-Forschungsschiffe bestellt? Heute um 15.15 Uhr Pressegespräch auf MS „Poseidon“

Im vergangenen Jahr ist das neue Forschungsschiffs «Sonne» in Dienst gestellt worden. Auch andere Schiffe der Deutschen Forschungsflotte sollen nach und nach erneuert werden. Die Planungen dazu – unter anderem der Ersatz der Kieler „Poseidon“ und der Hamburger „Meteor“ durch nur noch ein gemeinsames Schiff – stellt heute um 15.15 Uhr in einem Pressegespräch an Bord der „Poseidon“ Prof. Peter Herzig vor, Direktor des Kieler Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung. Mit dabei: Der für das Helmholtz-Zentrum zuständige Kieler Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele.

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) hatte bei der Indienststellung des High-Tech-Schiffes «Sonne» im November versprochen,  die Bundesregierung werde in den kommenden Jahren Milliarden investieren und vier weitere Forschungsschiffe erneuern. 

Meyer und Schmidt bekräftigen Fahrplan zur Beltquerung: Planfeststellung 2017 – Baurecht 2019

Meyer bei Amtskollegen Schmidt in Kopenhagen: Minister-Duo bekräftigt festen Fahrplan zur Beltquerung

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Meyer und Schmidt während des Pressegesprächs

Trotz absehbarer Verzögerungen bei der Planung des 18 Kilometer langen Auto- und Eisenbahntunnels zwischen Rodby und Puttgarden haben Verkehrsminister Reinhard Meyer und sein dänischer Amtskollege Hans Christian Schmidt heute (2. Oktober) erneut die Entschlossenheit beider Regierungen zum Bau des Fehmarnbelt-Tunnels bekräftigt: „Ein transeuropäisches Projekt dieser Dimension kann man nur gemeinsam realisieren – und wir sind uns unmissverständlich einig, dass wir genau das wollen und auch tun werden“, sagte Meyer nach einem zweistündigen Treffen in Kopenhagen mit Schmidt und Abgeordneten des dänischen Parlaments. „Niemand, der auf beiden Seiten Verantwortung trägt, stellt den deutsch-dänischen Staatsvertrag zu diesem Projekt in Frage.“

Als Zeitplan auf deutscher Seite nannte Meyer als voraussichtlichen Termin für den Planfeststellungsbeschluss das Jahr 2017, erinnerte zugleich aber daran, dass mit nahezu 100-prozentiger Sicherheit von Klagen auszugehen sei. „Das bedeutet, dass mit Baurecht für den Absenktunnel unter diesen Umständen nicht vor 2019 zu rechnen ist.“

Reinhard_MeyerMeyer sagte nach
dem Treffen im
Gespräch mit
der NDR 1 Welle Nord:

Wie Meyer weiter sagte, hätten die Mitglieder des dänischen Parlaments insbesondere zum deutschen Planungsrecht eine Menge Fragen gehabt: „Während man in Dänemark nahezu das gesamte Genehmigungsverfahren über ein Baugesetz regelt, haben wir in Deutschland deutlich langwierigere Verfahren und mehr Pflichten hinsichtlich der Öffentlichkeitsbeteiligung und der Klagewege. Außerdem haben wir gegen den deutschen Planungsabschnitt über 3100 Einwendungen, auf dänischer Seite etwas über 30.“

Schmidt4In der Pressekonferenz
sagte Meyer außerdem:

Audiopfeil klicken

Meyer warb bei den Dänen um Verständnis für die deutschen Verfahren: „Natürlich müssen wir in Deutschland eine Debatte darüber führen, wie man solche wichtigen Infrastrukturprojekte, die von einer schweigenden Mehrheit befürwortet werden, beschleunigen kann. Doch das hilft uns bei diesem konkreten Vorhaben nicht weiter. Wir richten deshalb momentan alle Energie darauf, die 3100 Einwendungen gemeinsam mit der dänischen Planungsgesellschaft Femern A/S mit größter Sorgfalt zu bearbeiten, um am Ende ein rechtssicheres Fundament zu haben.“

Für Mitte November haben Meyer und Schmidt ein weiteres Treffen vereinbart.

Ab Montag auf der EXPO REAL in München: SH zeigt Flagge mit 28 Ausstellern

Ab Montag zeigt Schleswig-Holstein mit Minister Meyer und 28 Ausstellern Flagge auf der Business-Messe EXPO REAL

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SH-Gemeinschaftsstand auf der EXPO REAL München

Auf Europas größter B2B-Fachmesse für Immobilien und Investitionen präsentieren sich insgesamt 28 Aussteller am schleswig-holsteinischen Gemeinschaftsstand, der auch in diesem Jahr von der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH  (WTSH) organisiert wird. In Halle B2 an Stand 330 geben Wirtschaftsförderer, -entwickler und -regionen gemeinsam mit Maklern, Dienstleistern und Projektentwicklern drei Tage lang Auskunft über Immobilien, Flächen und aktuelle Projekte mit Perspektive. Am Montag  wird Wirtschaftsminister Reinhard Meyer ganztägig zu Gast auf der Messe sein.

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Meyer (rechts) bei seinem Besuch im letzten Jahr

„Durch seine außergewöhnliche Vielseitigkeit ist Schleswig-Holstein für Investoren und Projektentwickler besonders interessant“, sagt Dr. Bernd Bösche, Geschäftsführer der WTSH GmbH. „Neben attraktiven Flächen für Hotels und Ferienanlagen in boomenden Tourismusregionen, vielfältig nutzbaren Konversionsflächen und gut erschlossenen Gewerbegebieten sind dabei vor allem die Möglichkeiten für den Wohnungsbau in wassernahen und innerstädtischen Toplagen interessant.“

Ein Beispiel für zukunftsorientierte Bauprojekte in bester Innenstadtlage ist die „Alte Feuerwache“ in der Kieler Altstadt. Unter der Leitung der DSK | BIG BAU-Unternehmensgruppe, die unter anderem über Hauptsitze in Kiel und Hamburg verfügt, entstehen dort sechs Stadthäuser und eine Ladenfläche, 50 Studenten-Appartements und 68 Wohnungen.

eis_Meyer_Reinhard_020Meyer sagte vor seiner
Reise nach München
(Audiopfeil klicken)

In Lübeck hat die Friedrich Schütt + Sohn Baugesellschaft mbH & Co. KG mit dem „Schützenhof“ auf 35.000 m2 eines ehemaligen Nutzhofs ein generationenüber-greifendes Konzept zum Leben und Arbeiten realisiert. Das moderne urbane Quartier in unmittelbarer Nähe des Lübecker Hauptbahnhofs besteht aus Miet- und Eigentumswohnungen, Reihen- und Doppelhäusern sowie einem Pflegeheim, einem Bürogebäude und einem Parkhaus.

Für die Verknüpfung von Arbeiten, Wohnen und Freizeit sind auch einige ehemalige Bundeswehrliegenschaften in der Region Schleswig-Flensburg bestens geeignet. Mit einer interaktiven Präsentation liefern die WiREG Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/Schleswig GmbH umfassende Informationen rund um Standorte in der Stadt Flensburg, im Kreis Schleswig-Flensburg sowie im Kreis Nordfriesland.

Eine der begehrtesten Konversionsflächen Schleswig-Holsteins liegt im Norden der Landeshauptstadt Kiel. Am Gemeinschaftsstand stellt die KiWi Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungs GmbH das rund 75 Hektar große MFG 5 Gelände ausführlich vor. Das bietet durch flexibel planbare Flächen, nutzbare Bestandsimmobilien und seine Lage direkt an der Kieler Förde unter anderem beste Voraussetzungen für Wohn- und Tourismusprojekte und Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien, der Gesundheitswirtschaft und anderer Zukunftsbranchen.

Ein besonderer Wachstumsraum im echten Norden ist die nördliche Metropolregion. Auf der EXPO REAL 2015 präsentieren die ansässigen Kreise erstmals als Verbund, welche wirtschaftlichen und logistischen Vorteile sich im Flächenland Schleswig-Holstein aus der unmittelbaren Nachbarschaft zur Metropole Hamburg ergeben – wie zum Beispiel ausgezeichnete Verkehrsanbindungen und direkter Zugang zu internationalen Märkten.

Im Zeichen der Gemeinsamkeit von Schleswig-Holstein und Hamburg steht auch die Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele 2024. „Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir schon heute sehr produktiv und vertrauensvoll zusammen“, sagt Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein. „Dabei entstehen schon heute zusätzliche Impulse zur langfristigen Stärkung des Wirtschaftsstandorts, zum Beispiel durch die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur.“

Ab Dezember mehr Fernzüge im „echten Norden“

DB baut Fernverkehr von und nach SH aus. Von Dezember 2016 an wird Kiel über 15 Prozent mehr Verbindungen haben als jetzt

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Meyer und Huber beim Pressegespräch

Mit steigenden Reisendenzahlen wächst das Angebot: Die Bahn baut den Fernverkehr von und nach Schleswig-Holstein aus. Von Dezember 2016 an werde Kiel über 15 Prozent mehr Verbindungen haben als derzeit, sagte Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) am Nachmittag nach einem Treffen mit Vertretern der DB AG, darunter DB-Verkehrsvorstand Berthold Huber. Dies sei ein gutes Zeichen im Blick auf die Hamburger Olympia-Bewerbung 2024. Huber begründete den Ausbau mit der Erwartung, dass die Fahrgastzahlen weiter steigen werden. Er kündigte für den Fahrplanwechsel im Dezember des laufenden Jahres auch mehr Verbindungen nach Sylt an. Hier gebe es ebenfalls eine wachsende Nachfrage und deshalb 20 000 statt 14 000 Fahrten im Jahr. Das erweiterte Sylt-Angebot gilt zunächst nur für den kommenden einjährigen Fahrplan, weil nach dem von Meyer harsch kritisierten Verfahren jedes Jahr 50 Prozent der Trassen neu vergeben werden müssen.
Reinhard_MeyerMeyer sagte nach
dem Treffen in
einer Pressekonferenz
(Audio-Pfeil klicken)

Huber sagte in
der Pressekonferenz
(Audiopfeil klicken)

Erschwernisse wird es von 2017 an im Dänemark-Verkehr geben. Grund sind mehrjährige Bauarbeiten. Dann werden die Züge von Hamburg nach Kopenhagen nicht über die Vogelfluglinie fahren, sondern über Flensburg. Das dauert 20 Minuten länger. Mit der geplanten Inbetriebnahme des Fehmarnbelt-Tunnels soll ab 2024 eine Ausweitung des Verkehrs bis hin zu einem Zwei-Stunden-Takt möglich werden.

ICE auf der Fehmarnsundbrücke

Ab Dezember 2016 will die Bahn ihr Fernverkehrsangebot für Kiel in Richtung Berlin, Frankfurt, München oder Karlsruhe auf 17 Verbindungen am Tag erweitern. «Mit diesen neuen Angeboten reagieren wir auf die wachsende Nachfrage nach schnellen, komfortablen ICE-Verbindungen in die Landeshauptstadt», sagte Huber. «Wir hätten unseren Kunden diese zusätzlichen ICE-Verbindungen gern bereits zum Dezember 2015 angeboten. Leider fehlen uns im nächsten Jahr hierfür die Fahrzeuge.»

Die Ankündigung der Bahn, zunächst ab Dezember die einzige ICE-Direktverbindung von Kiel nach Berlin für ein Jahr wegfallen zu lassen, hatte im Landtag massive Kritik auslöst. In dieser Zeit wird es nur eine umsteigefreie Direktverbindung von Kiel nach Berlin mit einem um 15 Minuten langsameren Eurocity geben. Das Angebot zwischen Lübeck und München soll zum Jahresende ausgeweitet werden.

Fehmarnbelt: Morgen Minister-Treffen in Kopenhagen

Fehmarnbelt: Meyer spricht morgen mit Folketing-Mitgiedern in Kopenhagen und seinem Amtskollegen Schmidt

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Hans Christian Schmidt und Reinhard Meyer

Für Gespräche mit Dänemarks Verkehrsminister Hans Christian Schmidt und Mitgliedern des sogenannten „Vergleichskreises“, der aus Fraktionsmitgliedern des dänischen Parlaments (Folketing) besteht, reist Verkehrsminister Reinhard Meyer morgen nach Kopenhagen. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Fragen rund um den Verlauf des deutschen Genehmigungsverfahrens für den Fehmarnbelttunnel.

„Nachdem sich gezeigt hat, dass das deutsche Genehmigungsverfahren mehr Zeit benötigt als das dänische und angesichts der Tatsache, dass die Verfahren in Deutschland grundsätzlich anders gehandhabt werden als bei uns, ist es natürlich, dass der Vergleichskreis eine Möglichkeit erhält, von Reinhard Meyer den Sachstand und den Verfahrensablauf in Deutschland zu erfahren“, sagte Hans Christian Schmidt im Vorfeld der Sitzung.

„Mir geht es außerdem auch darum, noch einmal deutlich zu machen, dass ich gemeinsam mit meinem dänischen Kollegen massiv dafür eintrete, dass die Feste Fehmarnbeltquerung so schnell wie möglich kommt“, sagte Meyer.

Das Treffen findet morgen im Verkehrs und Bauministerium (Frederiksholms Kanal 27 F,  Kopenhagen)um 13:00 Uhr statt. Anschließend – ca. 14 Uhr – stehen Meyer und Schmidt für ein Pressegespräch sowie einen Fototermin zur Verfügung

Journalisten bieten wir parallel dazu an, ab etwa 15 Uhr telefonische Interviews mit Minister Meyer zu führen oder ihn für O-Töne auf der Zug-Rückfahrt ab Rodby (17.32 Uhr) bzw. Puttgarden (18.42 Uhr) oder Oldenburg (19.07 Uhr) nach Lübeck (19.36 Uhr) zu begleiten.

Sollten Sie von einer dieser Optionen Gebrauch machen wollen, melden Sie sich bitte bei mir unter: 0431 / 9884420 oder
Harald.Haase@wimi.landsh.de

Sollten Sie den Kopenhagen-Termin direkt wahrnehmen wollen, setzten Sie sich bitte mit meiner dänischen Kollegin Mette Gerlach: meg@trm.dk in Verbindung. Website DK Verkehrsministerium

Mehr Qualität im Fernverkehr – Zusätzliche Züge nach Sylt

Bessere Anbindung von Kiel, Lübeck und Sylt geplant: Meyer führt heute Gespräche mit DB-Vorstand Huber

  Bei einem Spitzentreffen von Landesverkehrsminister Reinhard Meyer mit dem DB-Vorstand für Verkehr und Transport, Berthold Huber (Foto), sowie weiteren DB-Vertretern geht es heute in Kiel um Qualitätsverbesserungen bei den Anbindungen Schleswig-Holsteins an den Fernverkehr  ab 2016 – insbesondere um zusätzliche ICE-Verbindungen nach Kiel und Lübeck.

Ein weiteres Thema: Die von der DB geplanten zusätzlichen Dieseltriebwagen auf der Sylt-Shuttle-Strecke Niebüll-Westerland.

Pressegespräch im Anschluss an das Treffen: 16 Uhr im Haus der NAH.SH, Raiffeisenstraße 1, Kiel

Zweite Phase des Ideenwettbewerbs für mehr Wachstum an der Westküste eingeläutet

Ideen für Wachstum und Wohlstand an der Westküste: Region meldet Zukunftsprojekte für 200 Millionen Euro

Nationalpark Wattenmeer – Gegenstand vieler Ideenskizzen

Ein Jahr nach dem Start des Westküsten-Ideenwettbewerbs um das 30 Millionen Euro umfassende EU-Sonderprogramm ITI (Integrierte Territoriale Investitionen) hat Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele heute in Kiel eine erste Zwischenbilanz gezogen: Bislang wurden aus der Region zwölf Konzepte mit 114 Projekten und einem geschätzten Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro angemeldet. „Damit sind unsere Erwartungen weit übertroffen und es zeigt sich eindrucksvoll, dass die Akteure ihre Chance nutzen wollen, um mit einem regelrechten Feuerwerk an Ideen für mehr Wachstum, Wohlstand und hochwertige Arbeitsplätze zu sorgen“, sagte Nägele.

Frank_NaegeleWeiter sagte
Nägele zum
Wettbewerb
(Pfeil
klicken):

Zuvor hatten sich die mehr als 40 Mitglieder von ITI-Gremium und Westküstenbeirat darauf verständigt, von ursprünglich zwölf Gesamtkonzepten mit 114 Einzelvorhaben für die nun anstehende zweite Phase des Wettbewerbs neun Konzepte mit 104 Projekten in die engere Auswahl zu nehmen. Entsprechend den Festlegungen im so genannten „Operationellen Programm EFRE 2014-2020“ stehen dabei vor allem Aspekte der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz oder eines ressourcenschonenden Tourismus im Vordergrund (siehe unten).

Im Einzelnen handelt es sich um die Konzepte:

  • „Husumer Bucht“ mit neun Einzelprojekten rund um die Erzeugung und den Einsatz von Strom aus regenerativen Energien in der Region oder die energetische Sanierung von Gebäuden wie der Jugendherberge oder des „Stadthauses der dänischen Königstochter“ in Husum.
  • „Natourwert“ – dabei geht es in 14 Einzelprojekten unter anderem um die Aufwertung von Einrichtungen wie dem „Erlebniszentrum Naturgewalten“ in List auf Sylt, dem Multimar-Wattforum in Tönning oder der energetischen Sanierung der Jugendherberge Büsum.
  • „Kultourwert“ – in 18 Einzelprojekten steht hier die Neuausrichtung, Weiterentwicklung oder Sanierung von Kultureinrichtungen wie dem Sölring Museen in Keitum auf Sylt, dem Dr.-Carl-Häberlin-Friesen Museums auf Föhr oder dem Friedrichstädter Museum „Alte Münze“ im Mittelpunkt.
  • „Strandkonzept Föhr“ – um den Erlebnischarakter des Weltkulturerbes Wattenmeer stärker zu betonen, geht es hier in acht Einzelprojekten unter anderem um die Einrichtung von Aussichtspunkten und neuen Bohlenwegen oder auch die Sanierung des Wellenbads der Stadt Wyk auf Föhr.
  • „NESTrail“ – neben großen Projekten zum Thema Energieeffizienz wie dem Northern Energy & Sustainability Trail (NESTrail) Center oder „Smart Region 2.0“ geht es in sieben Einzelprojekten auch um den Aufbau des Zukunftshauses Westküste in Meldorf oder ein Multifunktionsgebäude im Steinzeitpark Albersdorf.
  • „Helgoland Atlantis 4.0“ – angemeldet ist in sieben Einzelprojekten unter anderem der Bau eines „Geschichtsbunkers“ auf der Insel Helgoland oder das Vorhaben „WATT WISSEN – Wandel verstehen – regionale Naturinformationen ganz nah“.
  • „Perlen der Westküste“ – 15 angemeldete Einzelprojekte sehen unter anderem die energetische Sanierung des Büsumer Piratenmeers, die Sanierung und Optimierung des Trischendamms vor Friedrichskoog oder die Optimierung der Besucherlenkung im Bereich des Leuchtturms Westerhever vor.
  • „Insel Amrum“ – sieht in 9 Einzelprojekten unter anderem die energetische Optimierung und den Umbau der Jugendherberge Wittdün, die energetische Optimierung des Amrumer Badelands oder eine Verbesserung des Strandübergangs in der Gemeinde Nebel vor.
  • „Innovationsregion Itzehoe und Brunsbüttel“ – neben der energetischen Sanierung des Itzehoer Kreismuseums ist in 13 Projekten unter anderem eine Modernisierung des Schifffahrtsmuseums Brunsbüttel angemeldet, ebenso das Energieprojekt „Wind to Gas Brunsbüttel“.
Bald modernisiert? Erlebniszentrum Naturgewalten in List auf Sylt

Nach den Worten von Nägele überschreiten die neun Konzepte die für die ITI Westküste vorgesehenen 30 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) fast um das Doppelte. „Das heißt, die nun beginnende und Mitte 2016 endende zweite Phase des Wettbewerbs, in der die Konzepte noch weiter verfeinert und nachjustiert werden müssen, wird noch einmal spannend“, so Nägele. Aber auch die drei abgelehnten Konzepte hätten durchaus Förderperspektiven – entweder aus dem EFRE, der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) oder dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“.

Nach ersten Einschätzungen des ITI-Gremiums und des Westküstenbeirats könnten so beispielsweise GRW-Mittel in Höhe von etwa 14 Millionen Euro an die Westküste fließen.

Die ITI Westküste ist ein wesentliches Element des vor gut einem Jahr von der EU genehmigten Operationellen Programms „EFRE 2014-2020“. Die hierfür zur Verfügung stehenden 30 Millionen Euro sollen speziell in Projekte zu den Themen „Ressourcenschonender Tourismus“, „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“, „nachhaltige Stadtentwicklung“ und „Brachflächenrecycling“ in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg sowie auf Helgoland (Kreis Pinneberg) fließen.

Das Landesprogramm Wirtschaft bündelt im Zeitraum 2014 – 2020 Fördermittel der Europäischen Union – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie Landesmittel für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein

3100 Einwendungen gegen Fehmarnbelttunnel werden in Kieler „Halle 400“ erörtert

Es bleibt dabei: Erörterungstermine für geplanten Belttunnel finden in Kieler „Halle 400“ statt

Die Erörterungstermine für die rund 3100 Bürgerinnen und Bürger, die Einwendungen gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Bau des Tunnels unter dem Fehmarnbelt erhoben haben, finden – wie geplant und angekündigt – im November in Kiel in der „Halle 400“ auf dem Ostufer statt.

Wie Verkehrs-Staatssekretär Dr. Frank Nägele heute in Kiel sagte, seien in den letzten Wochen weitere Alternativ-Veranstaltungsorte auf Fehmarn selbst und in der näheren Umgebung geprüft worden. „Leider hat sich herausgestellt, dass keiner der Orte die brandschutztechnischen und damit vor allem die sicherheitsrelevanten Voraussetzungen erfüllt, um die insgesamt mindestens sieben Termine rechtssicher zu absolvieren“, so Nägele. Die Stadt Fehmarn hatte unter anderem eine Turn- und Sporthalle auf Insel als Veranstaltungsort ins Spiel gebracht.

Die Erörterungstermine findet statt von:

Montag (9. November) bis Donnerstag (12. November), täglich ab 9 Uhr.

Montag (16. November) bis Mittwoch (18. November), täglich ab 9.00 Uhr

in der Halle 400, An der Halle 400, 24143 Kiel (Ostufer).

Sofern erforderlich, wird der Erörterungstermin am Donnerstag, 19. November, und ggfs. am Montag, 23. November, Dienstag, 24. November, Mittwoch, 25. November und Donnerstag, 26. November 2015 fortgesetzt.

Die Entscheidung, ob und inwieweit Fortsetzungstermine erforderlich werden, erfolgt erstmals am Ende des Termins am 18. November 2015 und ggfs. am Ende jedes nachfolgenden Fortsetzungstages durch die Verhandlungsleitung.

Notiz-Blog der Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus