Meyer beendet Norwegen-Reise mit großem Optimismus hinsichtlich eines U-Boot-Großauftrags für TKMS
Nach seiner knapp zweitägigen Reise nach Oslo ist Wirtschaftsminister Reinhard Meyer sehr zuversichtlich, dass die Kieler Werft Thyssen Krupp Marine Systems (TKMS) einen U-Boot-Großauftrag aus Norwegen an Land ziehen könnte. «Mein Gefühl ist, dass die Norweger den Auftrag gerne nach Deutschland vergeben wollen», sagte Meyer der Deutschen Presse-Agentur in Oslo. Am Vortag hatte er dort mit dem Staatssekretär des norwegischen Verteidigungsministeriums, Østein Bø, und Vertretern eines Wehrtechnikunternehmens gesprochen.
Der deutsche Industriekonzern ist neben dem französischen staatlichen Schiffsbaukonzern DCNS im Rennen um den Drei-Milliarden-Auftrag. Noch im Laufe dieses Jahres soll eine Empfehlung der Regierung vorgestellt werden. Deutschland und Frankreich seien in Europa die größten Nationen. «Eine U-Boot-Kooperation mit einer der beiden Nationen würde sicherstellen, dass Norwegen die U-Boote erhält, die wir brauchen», hieß es dazu aus dem norwegischen Verteidigungsministerium.
Die heute im Einsatz befindlichen norwegischen U-Boote waren in den 80er Jahren in Deutschland bei den Nordseewerken in Emden gebaut worden. Norwegen hatte bereits vor Jahren angekündigt, die Flotte modernisieren zu wollen.
«Entscheidender Punkt für die Norweger ist, dass ein Anteil der Wertschöpfung in Norwegen erfolgen soll», sagte Meyer. Die Skaninavier wollten «zeitnah» Gespräche in Berlin zu diesem Thema führen. Norwegen setze bereits seit den 1960er Jahren auf U-Boote aus Deutschland. „Es geht es beim norwegischen Auftrag um Boote einer Größenordnung, mit der die Kieler Werft große Erfahrung hat“, so Meyer.

Ein weiteres großes Thema der Oslo-Reise war eine engere Verbindung der norwegischen „Color Line“ mit Norddeutschland auf dem Sektor des Tourismus. Dabei wurden unter anderem maßgeschneiderte Angebote für Fährlinien-Gäste für Schleswig-Holstein und Hamburg diskutiert.
Dazu – und zu dem möglichen U-Boot-Großauftrag – sagte Meyer in einem Telefonat mit RSH-Reporter Andreas Otto
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Wie LBV-SH-Direktor Torsten Conradt heute in Kiel erläuterte, sind mehr als 40 Kilometer gelbe Markierungsstreifen erforderlich, um den gesamten Verkehr auf die Fahrspuren Richtung Kiel umzuleiten. „Mit den zuständigen Verkehrs- und Polizeibehörden wurde abgestimmt, dass wir eine so genannte 2 + 0 Verkehrsführung einrichten. Das heißt, für Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Bad Segeberg wie auch für den Verkehr in Richtung Kiel steht jeweils eine Fahrspur auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Kiel zu Verfügung“, so Conradt. Die Anschlussstellen Wankendorf und Bornhöved bleiben nutzbar. Die eigentlichen Bauarbeiten auf dem zehn Kilometer langen Teilstück beginnen Mitte Juni. Das Auftragsvolumen für den ersten Bauabschnitt beträgt rund zehn Millionen Euro. In den vergangenen Wochen wurden bereits Arbeiten an der Entwässerung vorgenommen und Nothaltebuchten eingerichtet.


Zu seiner Reise sagte Meyer weiter
Meyer sagte dazu bei dem Ortstermin
Meyer sagte weiter

Meyer sagte weiter

Meyer sagte weiter
Wie Meyer im Pressegespräch nach der heutigen 13. Sitzung der deutsch-dänischen Verkehrskommission in Sonderborg sagte, sei er sich mit seinem Kopenhagener Amtskollegen Hans-Christian Schmidt einig, dass die Verschiebung der Vertragsunterzeichnung mit den Baukonsortien für das Milliardenprojekt nichts am Fahrplan für das Milliardenprojekt ändern werde.
Meyer sagte in dem Pressegespräch weiter