
Studenten in Schleswig-Holstein sollen von Herbst nächsten Jahres an mit einem Semesterticket quer durch das ganze Land fahren können. Wie die «Kieler Nachrichten» in ihrer Oster-Ausgabe (31. März) berichten, haben sich darauf die Regierungsfraktionen von CDU, Grünen und FDP verständigt. Der CDU-Wirtschaftspolitiker Lukas Kilian sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Es wird kommen.»
Im April werde ein entsprechender Antrag der drei Fraktionen im Landtag behandelt. Darin werde die Regierung aufgefordert, ein Konzept vorzulegen und es umzusetzen, sagte Kilian. Der CDU-Politiker hat das Projekt laut der Zeitung gemeinsam mit seinen Kollegen Andreas Tietze (Grüne) und Kay Richert (FDP) vorangebracht.
Von dem Semesterticket würden 50 000 Studenten profitieren. Es solle zum Wintersemester im nächsten Jahr eingeführt werden, so Kilian.
Wie Verkehrsminister Bernd Buchholz bestätigte, ist das Land zu einer Anschubfinanzierung von bis zu neun Millionen Euro bereit. Die Kosten für die Studenten sollen demnach im ersten Jahr bei 99 Euro pro Semester liegen.
Weiter sagte Buchholz:
Mit dem Ticket können die Studierenden den gesamten SH-ÖPNV und den Hamburger HVV nutzen. Nach den Plänen der Koalition wird der Einführungspreis für zwei Semester festgehalten, parallel finden Fahrgasterhebungen statt, um den Maximalpreis nach tatsächlicher Nutzung durch die Studierenden zu ermitteln. Fachleute schätzen den endgültigen Semesterpreis auf knapp 150 Euro pro Semester.
Der Landeshaus-Korrespondent der „Kieler Nachrichten“, Ulf Christen, kommentiert den Vorstoß so:



Arbeitsminister Bernd Buchholz zeigte sich entsprechend zufrieden: „Wie erwartet ist die Frühjahrsbelebung stark ausgefallen. Wir verzeichnen nicht nur einen Rückgang gegenüber dem Vormonat, sondern bei fast allen Personengruppen auch gegenüber dem Vorjahresmonat.“ So sei die Zahl der arbeitslosen 15- bis 25-jährigen um 4,7 Prozent gegenüber dem Vormonat und 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf rund 9.100 gesunken. Auch in der Gruppe der Langzeitarbeitslosen habe es einen Rückgang um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Die Zahl der arbeitslosen Ausländer ging gegenüber dem Vormonat um 3,3 Prozent zurück, stieg gegenüber dem Vorjahresmonat aber um 1,1 Prozent auf 19.000.



Im Jahr 2016 hatte das Fördervolumen bei 2,36 Milliarden Euro gelegen. Westermann-Lammers begründete diesen Rückgang damit, dass vor allem Kommunen verstärkt eigene Mittel eingesetzt hätten, um Strafzinsen zu vermeiden.
Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz bezeichnete den Einstieg des Finanzinvestors als durchaus gute Nachricht: „Die Entscheidung zeigt ja sehr deutlich, dass die Investoren sich – ebenso wie die Landesregierung von Schleswig-Holstein – sehr gut vorstellen können, dass neben dem Fehmarnbelttunnel auch eine Fährlinie auf dieser Route wirtschaftlich zu betreiben ist. Das ist gut für den Tourismus in der Region – und gut für den Wirtschaftsstandort insgesamt“, sagte Buchholz.

