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Hauptausschuss der Stadt Lübeck berät über Zukunft des Hafens

Lübecker Hafen stemmt sich gegen Umschlageinbußen – Meyer erneuert Aufruf zum Bündnis

ohne Überschrift

Jahrelang galt die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) als die Vorzeigegesellschaft der Hansestadt Lübeck. Anders als andere städtische Gesellschaften erwirtschaftete der kommunale Hafenbetreiber Jahr für Jahr satte Gewinne. Diese Zeiten sind vorbei. Die LHG kämpfte mit sinkenden Umschlagzahlen und macht Verluste. Manche Experten warnen gar: Wenn sich nichts ändert, könnte das Kapital Ende 2018 aufgebraucht sein.

«Von einer Pleite kann keine Rede sein. Die LHG befindet sich in einem Prozess der notwendigen Strukturanpassung und wird ihn kontinuierlich den jeweiligen Notwendigkeiten anpassen», sagt der Geschäftsführer der LHG, Sebastian Jürgens. Er gibt aber zu: «Im Jahr 2016 haben wir rund 21 Millionen Tonnen umgeschlagen, etwa fünf Prozent weniger als 2015.»

Meyer_TouriWirtschaftsminister Reinhard Meyer, der im vergangenen Jahr bereits ein Gutachten in Auftrag gegeben hatte, um mögliche Synergien mit dem überaus erfolgreichen Kieler Seehafen auszuloten, erneuerte sein Gesprächsangebot. „Wenn Lübeck es wünscht, dann schmieden wir gemeinsam ein Hafenbündnis für die Hansestadt.“

Er sagte im Gespräch mit Sat 1 weiter
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Damit setzt sich ein Trend fort, der 2009 begonnen hat. Als Folge der Wirtschaftskrise brach der Umschlag im gesamten Lübecker Hafen um 16,4 Prozent ein – von rund 31,5 Millionen Tonnen 2008 auf knapp 26,4 Millionen Tonnen 2009. In den folgenden Jahren pendelten sich die Zahlen auf diesem niedrigeren Niveau ein, um 2015 erneut um 4,4 Prozent einzubrechen. Neben dem öffentlichen Hafenbetreiber LHG gibt es noch vier private Betreiber, die größte davon ist die Lehmann GmbH.

Zur Stunde beschäftigt sich der Hauptausschuss der Hansestadt Lübeck in nicht-öffentlicher Sitzung ausführlich mit den Problemen des Hafens und möglichen Lösungen beschäftigen. Dazu könnte ein Verzicht der Stadt auf Pachtzahlungen der LHG gehören. Auch ein Gesundschrumpfen durch Aufgabe eines Terminals steht zur Diskussion.

Der rückläufige Umschlag schlägt sich auch in der Bilanz der Hafen-Gesellschaft nieder, die zu 62,5 Prozent der Hansestadt Lübeck und zu 37,5 Prozent eine Tochter der Deutschen Bank gehört. 2014 betrug das Defizit 1,3 Millionen Euro, 2015 waren es schon 3,6 Millionen Euro. Berichte, wonach das Minus 2016 bereits bei sechs Millionen Euro liegen soll, wollte Jürgens nicht kommentieren. «Der Abschluss 2016 ist noch nicht veröffentlicht», ließ er schriftlich mitteilen. Auch Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) hält sich bedeckt. Das sei Sache der Geschäftsführung, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

In der Wirtschaftskrise von 2009 sehen die Verantwortlichen einen der Gründe für die Probleme. Außerdem hat die LHG in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt drei Großkunden und damit jede Menge Papierumschlag an die Häfen Rostock und Kiel verloren. Die Vermutung, häufige Streiks der Hafenarbeiter könnten die Kunden vertrieben haben, weist Jürgens jedoch entschieden zurück. «In den vergangenen drei Jahren hat es nur einen Streiktag an allen unseren Terminals gegeben», sagt er.

Um den Hafen wieder in ruhigeres Fahrwasser zu bringen, drängen LHG und Politik auf den raschen Abschluss eines Sanierungstarifvertrages für die knapp 500 Beschäftigten. Diese Eile ärgert Verdi-Bezirksgeschäftsführerin Berith Jordan. «Es laufen gute Gespräche zwischen Arbeitgeber, Gewerkschaft und Betriebsrat, aber mehr noch nicht», sagt sie.

Eines der größten Hochbahn-Projekte der letzten Jahre: Barrierefreie Halte auf der Linie U 1

Land und Hamburger Hochbahn investieren Millionen in barrierefreie U1-Haltestellen in Stormarn

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Meyer und Stormarns Landrat Dr. Henning Görtz (links) sowie Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach durchschneiden vor der neuen Lift-Anlage das Band

Großer Bahnhof auf der U1 in den Walddörfern: Gemeinsam mit Verkehrsminister Reinhard Meyer, Landrat Dr. Henning Görtz, Bürgermeister der Stadt Ahrensburg Michael Sarach sowie Jens Heinrich und Janhinnerk Voß, Bürgervorsteher und Bürgermeister der Gemeinde Großhansdorf, konnte Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) heute das Großprojekt „U1 Walddörfer“ erfolgreich abschließen.

Symbolischer Schlusspunkt eines der größten HOCHBAHN-Projekte der letzten Jahrzehnte war die offizielle Inbetriebnahme der Aufzüge auf gleich drei
U1-Haltestellen: Ahrensburg Ost, Ahrensburg West und Schmalenbeck. Ab sofort bieten alle diese Haltestellen auch älteren Menschen, Eltern mit Kinderwagen und Fährgästen mit Handicap einen einfachen und bequemen Zugang zur U-Bahn.

Verkehrsminister Reinhard Meyer: dankte der Hochbahn für die konsequente Umsetzung barrierefreier Haltepunkte „Die U1 ist mit 55 Kilometern die längste U-Bahn Deutschlands, darum ist es überaus erfreulich, dass sie eine Vorreiterrolle für das Thema Barriefrefreiheit übernimmt“, sagte Meyer. Er erinnerte auch an die große verkehrliche Bedeutung für Schleswig-Holstein: „Gut 40.000 Menschen pendeln täglich zwischen dem Kreis Stormarn und der Hansestadt Hamburg – dabei ist die U1 eine der wichtigsten Linien, die wir jährlich gern mit zwei Millionen Euro unterstützen.“

Reinhard_MeyerMeyer sagte weiter

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Jens-Günter Lang, Technik-Vorstand der HOCHBAHN: „Der barrierefreie Ausbau von insgesamt sechs Haltestellen auf dem nordöstlichen Ast der U1, die Erneuerung und Instandsetzung von sieben Brücken sowie umfangreiche Gleisbauarbeiten in weniger als einem Jahr waren ein echter Kraftakt. Der termingerechte Abschluss innerhalb des geplanten Kostenrahmens war ein echtes Teamergebnis aller Beteiligten, auf das wir stolz sind.“

Anfang April 2016 startete das Großprojekt. Um die Haltestellen barrierefrei zu gestalten, wurden neben Aufzügen auch taktile Leitsysteme für sehbehinderte Menschen eingebaut und die Bahnsteige erhöht. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und den Anforderungen des Denkmalschutzes (alle drei Haltestellen sind als „Einfaches Kulturdenkmal“ klassifiziert“) mussten und konnten für alle Haltestelle spezifische Lösungen gefunden werden.

Ahrensburg West: Einbau eines Aufzugs am Haltestellengebäude. Die Zuwegung erforderte hier eine Verlängerung des Bahnsteiges und eine Verschwenkung der Gleise. Im Zuge der Bauarbeiten wurde zudem ein neuer Fahrgastunterstand im erhöhten Bahnsteigbereich errichtet, der Fahrgäste künftig noch besser vor Wind und Wetter schützt. Die Investitionssume betrug zwei Millionen Euro. Gefördert wurde das Projekt durch das Land (NAH.SH GmbH), den Kreis Stormarn und die Stadt Ahrensburg. Die Haltestelle wird täglich von rund 3 000 Fahrgästen genutzt.

Ahrensburg Beitrag

Ahrensburg Ost: Anbau eines Aufzuges mit eigenem Aufzugturm und Verbindungs-bauwerk zum Bahnsteig. Das Haltestellengebäude erhielt im Zuge der Bauarbeiten eine Auffrischung und wurde mit elektrischen Türen ausgestattet, der Vorplatz wurde gleichzeitig neu gestaltet. Die Investitionssume betrug 1,4 Millionen Euro. Gefördert wurde das Projekt durch das Land (NAH.SH GmbH), den Kreis Stormarn und die Stadt Ahrensburg. Pro Tag nutzen rund 1 500 Fahrgäste die Haltestelle.

 Schmalenbeck: Neubau von zwei Aufzügen und einer Verbindungsbrücke zwischen Haltestellengebäude und Bahnsteig. Auch hier wurde im Zuge der Bauarbeiten ein neuer Fahrgastunterstand im erhöhten Bahnsteigbereich errichtet. Das Haltestellengebäude erhielt ebenfalls elektrische Türen. Die Investitionssume betrug 2,4 Millionen Euro. Gefördert wurde das Projekt durch das Land (NAH.SH GmbH), den Kreis Stormarn und die Gemeinde Großhansdorf. Knapp 1 700 Fahrgäste nutzen die Haltestelle täglich.

Dr. Henning Görtz: Barrierefreie Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb ist dies ein wichtiges Projekt für den Kreis Stormarn.

 Michael Sarach: In Ahrensburg steht das Thema Barrierefreiheit seit Jahren auf der Agenda. Dass jetzt auch die U1, eine wichtige Lebensader der Stadt, barrierefrei zugänglich ist, unterstützt uns dabei enorm.

 Janhinnerk Voß: Der barrierefreie Zugang zur Haltestelle Schmalenbeck macht das Leben für viele Menschen leichter – für mobilitätseingeschränkte Menschen ebenso wie für Senioren und Familien mit Kindern. Das ist gut.“

Land steckt 11,5 Millionen Euro in das Straßennetz im Kreis Herzogtum-Lauenburg

Meyer stellt Lauenburger Straßenbauprojekte 2017 vor und erläutert Schrittfolge  geplanter Ortsumgehungen

Breitenfelde
Meyer (rechts) mit den beiden Straßenbau-Experten aus Lübeck: Bitta Lüth und Jens Sommerburg

Weiterer kräftiger Investitionsschub in das Landes- und Bundesstraßennetz im Lauenburgischen: Von den für dieses Jahr geplanten rund 68 Millionen Euro Investitionsmitteln für den Straßen- und Brückenbau der Niederlassung Lübeck des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) werden allein rund 11,5 Millionen Euro auf dem Gebiet des Kreises Herzogtum-Lauenburg verbaut. Das sagte LBV-SH Niederlassungsleiter Jens Sommerburg heute anlässlich eines Besuchs von Verkehrsminister Reinhard Meyer in der Straßenmeisterei Breitenfelde vor Journalisten.

Größte Brocken bei den parallel laufenden Fernstraßenprojekten sind insbesondere die Sanierung der B 207 zwischen Breitenfelde und Mölln-Nord sowie die L 200 zwischen Wentorf a.S. und Koberg mit zusammen rund 8,2 Millionen Euro Baukosten. Mit dem Bau der B 207 soll voraussichtlich Ende Mai begonnen werden, die im vergangenen Herbst begonnene Sanierung der L 200 wird fortgesetzt und voraussichtlich im November 2017 abgeschlossen sein. Dieses Projekt wird in Einzelabschnitten ausgeführt, um in den Sommerferien die L 220 zwischen Koberg und Nusse sanieren zu können. Mit Fertigstellung der L 200 ist dann mit der in 2015 durchgeführten Erneuerung der gesamte Streckenzug von der L 92 bis Lauenburg wieder in einen guten Zustand versetzt.

Meyer_AutoMeyer sagte zu den Einzelprojekten

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Für Wentorf bei Hamburg stellt nach den Worten von Meyer zudem die geplante Erneuerung der L 222 in Wentorf ein wichtiges Bauprojekt dar, da im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme der Gemeinde Wentorf mit dem Land unter Federführung der Gemeinde nicht nur die Fahrbahn saniert wird, sondern auch die dringend erforderliche Erneuerung und Ergänzung der Entwässerungsleitungen in Angriff genommen werden kann. Die Gesamtkosten des Projektes betragen rund 1,7 Millionen Euro, von denen das Land einen Anteil in Höhe von rund 565.000 Euro trägt.

Auch der Energiewende und der Förderung der Elektromobilität wird im Rahmen der Stellplatzerneuerung auf der Tank- und Rastanlage Gudow Nord an der A 24 Rechnung getragen. Im Zusammenhang mit den dort stattfindenden Straßenbauarbeiten an den Parkplätzen werden vier Pkw-Stellplätze mit zwei Schnellladesäulen zum Aufladen der Fahrzeugakkus umgestaltet. Dieses Projekt ist eine Gemeinschaftsmaßnahme zwischen der Tank- und Rast AG und dem Bund.

Meyer: „Mit diesen und weiteren Bauvorhaben können wir die dringend nötige Sanierung unseres Straßennetzes weiter vorantreiben und damit Pendlern, dem Logistikgewerbe und anderen Wirtschaftszweigen für die Zukunft ein solides Netz zur Verfügung stellen.“

Meyer und Sommerburg erinnerten daran, dass sämtliche Bauvorhaben eng mit allen Beteiligten abgestimmt werden, um die verkehrlichen Beeinträchtigungen für die Anlieger wie Verkehrsteilnehmer während der Bauzeit so gering wie möglich zu halten. Beide baten die Anwohner und Verkehrsteilnehmer sowie das Speditionsgewerbe um Verständnis und Geduld: „Wir brauchen eine intakte Infrastruktur und werden sie herstellen, aber dafür sind zeitweise Beeinträchtigungen leider unvermeidlich“, so Meyer.

Rückschlag für Windkraft-Standort Husum: Senvion stellt die Produktion ein

Senvion stellt Produktion in Husum ein – Meyer fordert Sozialplan sowie Beschäftigungsgesellschaft  

Messe Husum Wind 2015
Ein Bild aus besseren Tagen: Der Senvion-Stand auf der „Husum-Wind“-Messe

Der Windkraftanlagen-Hersteller Senvion will in diesem Jahr in Deutschland rund 730 Arbeitsplätze streichen. Die Konzernholding begründete die Einschnitte heute mit einem stärker werdenden Wettbewerbs- und Preisdruck. Deshalb sollen Teile der Produktion verlagert und Standorte in Deutschland geschlossen werden, wie die Luxemburger Senvion S.A. mitteilte. Der Vorstand will durch die Umstrukturierung jährlich rund 40 Millionen Euro einsparen.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer bedauerte die Entscheidung, die  das Land weder mit Zuschüssen noch mit Finanzierungsangeboten hätte umkehren können. Als globaler Finanzinvestor wolle die Senvion S.A. die Braut hübsch machen und mit guten Zahlen verkaufen.  Meyer forderte das Unternehmen auf, unverzüglich Maßnahmen für die Belegschaft zu ergreifen  – vom Sozialplan bis zur Qualifizierungsgesellschaft.

Reinhard_MeyerMeyer sagte dazu weiter

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Nach den Worten von Meyer stehe das Land mit seinen Förderinstrumenten bereit, um Anschluss-Lösungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Mit Blick auf den Industriezweig Windkraft  erinnerte Meyer zudem an die Bedeutung von Innovationsführerschaft in dem Markt. Die Hersteller müssten sich für die nächste Phase der Energiewende rüsten und  nicht nur Hardware liefern, sondern Anbieter von Systemdienstleistungen inklusive der Power-to-X-Technologie werden.

Nach Angaben von Senvion sollen im Ausland 50 Stellen wegfallen. Da aber auch rund 120 Stellen aufgebaut werden, fallen unter dem Strich rund 660 Vollzeit-Stellen weg, wie Vorstandschef Jürgen Geißinger der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg erläuterte.

Dicht gemacht werden neben Husum auch die Betriebsstätte in Trampe (Brandenburg) sowie der Standort der PowerBlades GmbH in Bremerhaven. In Husum seien 100 Mitarbeiter direkt betroffen. Rund 120 Beschäftigten aus dem Service soll angeboten werden, an den Service-Standort Schleswig mit bisher nur zehn 10 Beschäftigten zu wechseln.

Von den 253 betroffenen Mitarbeitern in der Bremerhavener Rotorblätter-Fertigung will Senvion Angestellte in die Gondel-Produktion (220 Beschäftigte) übernehmen. Mit den Arbeitnehmervertretern sollen zeitnah Gespräche für einen Sozialplan aufgenommen werden. Das größte Senvion-Werk für Rotorblätter steht in Portugal, es hat rund 500 Mitarbeiter.

Messe Husum Wind 2015
Windkraftanlagen-Produktion bei Senvion in Husum

«Der Stellenabbau ist leider unvermeidlich, um das Unternehmen als Ganzes mit seinen dann rund 4100 Arbeitsplätzen zukunftsfähig zu erhalten», sagte Geißinger. Senvion habe in den vergangenen beiden Jahren bereits Abläufe verbessert, Investitionen getätigt und neue Produkte entwickelt. Aber allein der für Senvion bislang starke deutsche Markt habe sich von mehr als 5,0 Gigawatt 2015 installierter Leistung auf 2,8 Gigawatt fast halbiert. «Die Preise haben sich in den vergangenen Jahren um rund 40 Prozent reduziert», sagte Geißinger.

Er will vor allem in Übersee – Südamerika, Australien, Indien sowie den USA – mit Anlagen für den Niedrigwindbereich expandieren. «Ich bin überzeugt, dass wir mit deutscher Technologie die Energiewende auch global zum Erfolg führen», sagte Geißinger. Der mit der Produktentwicklung beschäftigte Standort Osterrönfeld (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ist den Angaben zufolge kaum vom Stellenabbau betroffen, seinen Verwaltungssitz hat das Unternehmen in Hamburg.

In Deutschland habe Senvion einen Marktanteil von 8 Prozent, berichtete Geißinger. Weltweit rangiere das Unternehmen an vierter Stelle im Windenergie-Anlagenmarkt. Die Festaufträge für 2016 lagen bei 1,3 Milliarden Euro. Einschließlich der noch nicht endgültig festgezurrten Abschlüsse betrugen sie 1,765 Milliarden Euro.

Senvion gibt seine Jahreszahlen für 2016 am Donnerstag bekannt.

Das Straßenbauprogramm 2017 im Raum Lübeck-Lauenburg 

Meyer und LBV-SH-Leiter Sommerburg geben Ausblick auf Straßenbaustellen 2017 im Breich Lauenburg.

Meyer (rechts) und Sommerburg bei der Baustellen-Erläuterung im vergangenen Jahr
Von der Deckenreparatur bis zur grundhaften Sanierung: Im Raum Lübeck-Lauenburg stehen in 2017 mit Beginn des Frühjahrs erneut mehrere Dutzend größere und kleinere Straßensanierungen für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag auf dem Plan.

Über die Einzelheiten informiert heute ab 9.30 Uhr in der Straßenmeisterei Breitenfelde (Winkelöhren 3) Verkehrsminister Reinhard Meyer zusammen mit dem zuständigen Niederlassungsleiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV-SH), Jens Sommerburg.

Von Eckernförde bis in die Lübecker Bucht: Land saniert B 76 für 20 Millionen Euro

Ab April saniert das Land mit Hochdruck die B 76: Vollsperrung bei Raisdorf in den Sommerferien

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Sanierung der B 76 im vergangenen Jahr bei Raisdorf: Ab April geht es weiter Richtung Preetz – diesmal allerdings mit größeren Einschränkungen

Hochdruck bei der Sanierung der B 76 zwischen Kosel bei Eckernförde und Eutin (Kreis Ostholstein). Wie Verkehrsminister Reinhard Meyer heute in Kiel erläuterte, wird die Bundesstraße ab diesem Frühjahr bis ins kommende Jahr hinein im Rahmen von elf Einzelprojekten grundlegend saniert. Die vom Bund getragenen Gesamtkosten der Sanierung – in denen auch Brückenneubauten und -reparaturen enthalten sind – belaufen sich auf rund 19,2 Millionen Euro.

ZeigebildIm Gespräch mit Journalisten sagte Meyer (hier im Bild mit Matthias Paraknewitz)

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„Unser Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr hat die einzelnen Vorhaben sorgfältig aufeinander abgestimmt, so dass wir die Belastungen für Anwohner, Verkehrsteilnehmer und die Gewerbebetriebe in den jeweiligen Regionen so gering wie möglich halten“, sagte Meyer. Dennoch werde es teilweise zu Vollsperrungen und anderen Einschränkungen des Verkehrs sowie zu teils weiträumige Umleitungen kommen: „Wir werden die größten Vorhaben in die Sommerferien legen, trotzdem verlangen wir den Autofahrerinnen und Autofahrern einmal mehr eine große Portion Geduld ab“, sagte Meyer. Die Sanierung sei aber unumgänglich, um auch künftig eine leistungsfähige Magistrale von Flensburg bis in die Lübecker Bucht zu haben.

Bei der größten Einzelmaßnahme handelt es sich nach den Worten des zuständigen Niederlassungsleiters beim LBV-SH, Matthias Paraknewitz, um die im April beginnende Sanierung im Teilabschnitt von der Anschlussstelle B 76 / B 202 bei Raisdorf bis zum Knotenpunkt „Reuterkoppel“. Auf einer Länge von 1,8 Kilometern muss die Bundesstraße hier für rund sieben Millionen Euro grundlegend erneuert werden. „Erschwert wird der Bau dabei durch eine Verengung von einer vierspurigen Trasse auf eine zweispurige Strecke in einem Abschnitt von rund 800 Metern. Das bedeutet, dass der Verkehr während der Bauarbeiten in diesem Bereich nicht mehr möglich ist“, so Paraknewitz. Daher sei eine Vollsperrung in den Sommerferien unumgänglich. Grund sei die zu geringe Fahrbahnbreite hinter der Anschlussstelle. Meyer: „Verkehrssicherheit und der Arbeitsschutz für die Mitarbeiter der Baufirmen erlauben in diesem Bereich keinen Verkehr – und Sicherheit geht vor.“

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Hier die grafische Gesamtübersicht und die „Steckbriefe“ der einzelnen Baumaßnahmen:

Gesamtkarte Baumaßnahmen B 76: hier klicken

Einzelmaßnahme Kiel-Reuterkoppel: hier klicken

Einzelmaßnahme  Kosel-Eckernförde: hier klicken
Einzelmaßnahme Reuterkoppel-Weinbergsiedlung: hier klicken
Einzelmaßnahme Levensau-Holsteinknoten: hier klicken
Einzelmaßnahme Eutin-Mittelburg: hier klicken
Einzelmaßnahme Ersatz Rosenheimbrücke Raisdorf: hier klicken
Einzelmaßnahme B76 bis Abfahrt B 202 Raisdorf: hier klicken
Einzelmaßnahme Robinsonbrücke bei Altenhof: hier klicken
Einzelmaßnahme Stadtseebrücke Plön: hier klicken
Einzelmaßnahme Blickstedt: hier klicken
Einzelmaßnahme B 76 Lernweg: hier klicken

Während der Vollsperrung werde der Verkehr über eine ausgeschilderte Umleitung über das „Rastorfer Kreuz“ geführt. Bereits in Höhe des Gewerbegebiets Wakendorf werden die Fahrzeuge dann auf die Landesstraße 211 zum „Rastorfer Kreuz“ abgeleitet und von dort über die B 202 nach Raisdorf geführt (siehe Grafik). Dort kann der Verkehr auf die B 76 in Richtung Kiel eingefädelt werden. Paraknewitz: „Der Verkehrsfluss auf der Umleitungsstrecke wird über Ampeln geregelt“. Mit der vollständigen Fertigstellung des Abschnitts rechnet der LBV-SH im Sommer 2018.

Umleitung1Wie Paraknewitz weiter erläuterte, muss die Fahrbahn in allen Schichten bis in die Tiefe erneuert werden – auch die Entwässerungskanäle werden repariert.  Gleich­­zeitig werde die Fahrbahndecke zwischen der „Reuterkoppel“ bis zur Ortsumgehend Preetz saniert. Das Gewerbegebiet „Ostseepark“ in Schwentinental  bleibt aber aus den Richtungen Kiel und Preetz mit den üblichen Abfahrten erreichbar. Während der Bauarbeiten werde zudem stets gewährleistet, dass Rettungsdienste im Notfall durch die Baustelle fahren können. Mit den betroffenen Anliegern werden für die Bauzeit individuelle Regelungen zur Erreichbarkeit ihrer Grundstücke getroffen.

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Nach den Worten von Meyer, habe es den Landesbetrieb erhebliche Anstrengungen gekostet, beide Baustellen so zu planen, dass sie gleichzeitig abgewickelt werden können und den Autofahrern auf diese Weise nur eine einmalige Vollsperrung zu­gemutet werden müsse. „Dafür gilt allen Planern mein großer Dank“, so Meyer.

Im Zuge der Bauarbeiten wird auch die so genannte „Rosenheim“-Brücke eine Geh und Radwegunterführung bei Raisdorf abgerissen und vollständig erneuert. „Eine Verschiebung dieser Baumaßnahme ist wegen des schlechten Zustands der alten Betonbrücke infolge der enormem Belastung nicht mehr möglich“, so Meyer.

Eine weitere Brückensanierung, die 2016 aufgrund der Landesgartenschau nicht in Angriff genommen wurde, bezeichnete Meyer als ebenfalls unaufschiebbar: Die  „Stadtsee“-Brücke in Plön weise erhebliche Risse und Ausbrüche auf. Der Asphalt­belag sowie Schutzeinrichtungen und der Stahlübergang müssen für knapp eine Million Euro grundlegend erneuert werden. Die Arbeiten werden absehbar von Ende April bis Ende September in zwei Abschnitten erfolgen. Dafür wird dafür eine halbseitig Straßensperrung nötig. Die Verkehrsregelung erfolgt über eine Ampel.

Nach den Worten von Meyer und Paraknewitz ist die B 76 auch zwischen Eutin und der A 1 durchweg sanierungsbedürftig. Mit der Ortsumgehung Eutin wurde 2015 bereits ein erster Abschnitt saniert, 2016 wurden die Arbeiten – ebenfalls wegen der Landesgartenschau –  ausgesetzt. Die besonders kritische Teilstrecke bei Middelburg erhält zwischen Juni und August auf knapp fünf Kilometern Länge eine neue Fahrbahndecke für 2,8 Millionen Euro. Meyer: „In den kommenden Jahren werden wir die Sanierung Stück für Stück an die A1 fortsetzen, damit Anwohner, Pendler, Urlaubsgäste und das Transportgewerbe wieder uneingeschränkt von der Flensburger Förde bis in die Lübecker Bucht freie Fahrt haben.“

B 76 wird ab April weitersaniert – Elf Einzelprojekte, 20 Millionen Euro Investition

Kosel bis Eutin: Land saniert B 76 in 11 Einzelprojekten – Meyer stellt Bauplan heute der Presse vor

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Meyer (links) und LBV-SH-Niederlassungsleiter Matthias Paraknewitz stellen die Gesamtsanierung der B 76 heute den Medien vor

in den kommenden anderthalb Jahren setzt das Land die Sanierung der Bundesstraße 76 auf verschiedenen Abschnitten zwischen  Eckernförde über Kiel und Preetz bis nach Eutin fort. Die einzelnen Bauprojekte sind eng aufeinander abgestimmt, werden aber erneut zu Einschränkungen des Verkehrs führen.

Gemeinsam mit dem zuständigen Niederlassungsleiter beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH), Matthias Paraknewitz, wird Verkehrsminister Reinhard Meyer heute das Gesamtprojekt vorstellen.

Journalisten sind zu dem Pressegespräch am heutigen Freitag, 9.30 Uhr, im Wirtschaftsministerium (Düsternbrooker Weg 94, Kiel) herzlich eingeladen.

Der echte Norden zeigt Flagge auf der ITB – und freut sich über ein Rekordjahr 2016

Der echte Norden zeigt Flagge auf der ITB – Meyer hofft auf ein weiteres Tourismus-Rekordjahr

ITB
Meyer am Schleswig-Holstein-Stand auf der ITB
Stelldichein der Tourismusbranche auf der ITB in Berlin; Auch Schleswig-Holstein ist in diesem Jahr auf seinem Gemeinschaftsstand mit Hamburg prominant vertreten. Zu den Ausstellern gehören beispielsweise die Tourismus Agentur Schleswig-Holstein (TA.SH), die Marketingorganisationen von Lübeck und Travemünde, Kiel und des Herzogtums Lauenburg, die Nordsee-Tourismus-Service GmbH, der Ostsee-Holstein-Tourismus e.V. und der Schleswig-Holstein Binnenland Tourismus e.V..

Tourismus-Minister Reinhard Meyer informiert sich zur Stunde bei einem ausführlichen Messerundgang über neue Trends und Entwicklungen im Tourismus. Vor Journalisten erinnerte er daran, dass das vergangene Reisejahr sehr erfolgreich und bereits das siebte Rekordjahr in Folge für den deutschen Tourismus gewesen sei. Deutsche Gäste hätten sich häufig für Deutschland als Reiseziel entschieden. Bei den ausländischen Gästen gebe es aber noch Potenzial. Investitionen in neue Hotels und Modernisierungen des Bestands hätten in vielen Regionen Deutschlands die Angebote attraktiver gemacht, auch über die Hauptsaison hinaus. Das könne man gut etwa an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste beobachten, sagte Meyer.

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In einem vorab geführten Telefonat mit dpa sagte Meyer zu den Bundestrends

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Deutschlandweit gebe es einen klaren Trend zu Städtereisen, sagte Meyer. Davon profitiere beispielsweise Hamburg durch die Eröffnung der Elbphilharmonie. Aber auch Mittelzentren, die in den vergangenen Jahren viel für eine Attraktivierung getan hätten, empfehlen sich als Reiseziel. „Für Schleswig-Holstein ist etwa Lübeck ein Aushängeschild.“

Es gebe, sagte Meyer, nach wie vor den Trend, den Jahresurlaub in der Hochsaison in den Hauptorten des schleswig-holsteinischen Tourismus zu verbringen, also 10 bis 14 Tage zu bleiben, manchmal auch länger. Es gebe aber auch einen Trend zu Kurzurlauben, nach dem Motto „kurz, nah, weg“: Das seien spontane Reisen über ein verlängertes Wochenende. „Hierauf müssen sich die Anbieter einstellen. Wer heute noch sagt: „Unter einer Woche vermiete ich nicht!“, könne den Anschluss verpassen.“

Und so berichtet der sh:z in seiner Freitagausgabe:


  Und die Kieler Nachrichten berichten so:

 

Milder Winter und Rußland-Sanktionen drücken Industie-Umsätze im Norden

Trotz guter Gesamtprognose: SH-Industrie mit Umsatzrückgängen  – Meyer: „Industrie-Bündnis wichtiger denn je“

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Während das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) nach wie vor von einem Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent für Deutschland ausgeht, schwächelte die Industrie im Norden im Jahr 2016: Schleswig-Holstein verzeichnet ein Umsatzminus von 2,3 Prozent, Hamburg von 3,7 Prozent. Die größeren Betriebe in Schleswig-Holstein mit jeweils mindestens 50 Beschäftigten erwirtschafteten nach Angaben des Statistikamtes einen Gesamtumsatz von 32,2 Milliarden Euro. Nach überdurchschnittlich starken Rückgängen im ersten Halbjahr gab es aber im letzten Quartal bereits wieder wieder ein Plus von 3,1 Prozent.

Nach den Worten von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer ist die Delle vor allem auf starke Rückgänge bei der Mineralölverarbeitung infolge des milden Winters und auf Preiseffekte zurückzuführen. Die Betriebe der Ernährungswirtschaft hätten zudem nach wie vor mit den Russland-Sanktionen, aber auch mit Einbußen beim Inlandsumsatz zu kämpfen. Zwar liegen die Bundeszahlen noch nicht vor, gleichwohl rechnet Meyer auch bundesweit mit einem Rückgang.

Der Branchenführer Maschinenbau büßte in Schleswig-Holstein insgesamt zehn Prozent ein und kam damit auf 5,9 Milliarden Euro. Das Ernährungsgewerbe einschließlich Tabakverarbeitung fiel um sechs Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Die Chemieproduktion sank um drei Prozent auf 2,4 Milliarden Euro, während die Herstellung pharmazeutischer Erzeugnisse um drei Prozent auf ebenfalls 2,4 Milliarden zulegte. Die Mineralölverarbeitung musste – vor allem preisbedingt – weitere Einbußen um 20 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro hinnehmen.

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Erdölverarbeitung in der Raffinerie Heide-Hemmingstedt: Der milde Winter hinterließ Spuren in der Bilanz

Wie Meyer weiter sagte, sei die Entwicklung ein weiterer Beleg dafür, dass das Land mit der Einrichtung eines breiten Industrie-Bündnisses vor anderthalb Jahren die richtigen Weichen gestellt habe. Er sei vor allem erstaunt, dass die Opposition plötzlich mehr Engagement für die Industrie reklamiere, selbst aber über Jahre auf diesem Gebiet restlos untätig gewesen sei. „Wir haben erstmals in der Geschichte des Landes einen deutlichen Schwerpunkt auf Industriepolitik gelegt und ein Referat für Industriepolitik innerhalb der Landesregierung etabliert“, so Meyer. Am 17. März werde das Industrie-Bündnis in Kiel seine Handlungsempfehlungen für einen engeren Schulterschluss der Industriebetriebe auf den Feldern der Maritimen Industrie, der Energiewende und der Digitalisierung von Arbeitsprozessen vorstellen.

Insgesamt ging der Inlandsumsatz der Industrie im echten Norden um sechs Prozent zurück, während das Auslandsgeschäft um drei Prozent wuchs. Dabei nahmen die Exporte in Ländern der Euro-Zone deutlich zu. Die Zahl der Beschäftigten in den 529 erfassten größeren Industriebetrieben stieg im Monatsdurchschnitt um ein Prozent auf 102.800. Der Umsatz je Beschäftigtem sank damit auf rund 313 000 Euro.

Hinsichtlich des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes zeigte sich Meyer – gestützt auf die heute vom ifW vorgelegten Zahlen – optimistisch: Verschiedene Frühindikatoren zeigten deutlich nach oben, die Auftragsbücher der Industrie seien voll, so die Konjunkturforscher. Da 2017 verhältnismäßig viele Feiertage auf einen Werktag fallen, werde die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) jedoch hinter der des Vorjahres von 1,9 Prozent zurückbleiben. Für das kommende Jahr erwartet das Institut ein Wachstum von 2,0 Prozent.