Archiv der Kategorie: Allgemein

Drei Mittelständler ergattern Umweltpreis des UV-Nord

Umweltpreis der SH-Wirtschaft an drei mittelständische Unternehmen

logoDrei ganz unterschiedliche Unternehmen hat die Studien- und Fördergesellschaft der schleswig-holsteinischen Wirtschaft mit ihrem diesjährigen Umweltpreis bedacht. Die mittelständische Condias GmbH aus Itzehoe erhielt den Preis heute ntag für ein innovatives Verfahren zur umweltfreundlichen und effizienten Wasseraufbereitung.

Die Müllverbrennung Kiel habe die beste Energieeffizienz aller vergleichbaren Anlagen in Deutschland und versorge ihre Kunden mit Strom, Fernwärme und vermarktbaren Reststoffen, hieß es zum zweiten Preisträger. Die Firma pely-plastic aus Wahlstedt wurde ausgezeichnet, weil die von ihr entwickelten und produzierten Müllbeutel aus Folie erheblich dünner als vergleichbare Produkte sind, bei der Fertigung deutlich weniger CO2 verursachen und eine günstige Ökobilanz haben.

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«Seit 1984 haben wir insgesamt 60 Unternehmen für ihr Engagement im Umweltbereich auszeichnen können», sagte der Vorsitzende der Studien- und Fördergesellschaft, Uli Wachholtz. In der Gesellschaft, die sich in Bildung, Kultur und Politik engagiert, sind etwa 300 Unternehmen aller Branchen, Größenordnungen und Regionen des Landes vertreten.

„U 36“ vervollständigtdie Unterseeflotte der Bundesmarine

Marine soll bis 2030 zwei weitere Unterseeboote erhalten.

Im Bau befindliches U-Boot der Dolphin-Klasse auf dem Gelaende der Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) GmbH in Kiel

Die Deutsche Marine hat heute in Eckernförde ihr neues hochmodernes U-Boot «U36» in Dienst gestellt. Mit der Übernahme des letzten Bootes der Baureihe «U212 A» wurde die U-Boot-Flotte damit vorerst komplettiert. Das Verteidigungsministerium teilte jedoch mit, bis 2030 zwei weitere U-Boote beschaffen zu wollen. Sie sollen sich nach Fähigkeit und Größe an den sechs vorhandenen U-Booten der Klasse «212 A» orientieren.

«Diese U-Boote sind State-of-the-Art, hightech pur», sagte der stellvertretende Marine-Inspekteur, Vizeadmiral Rainer Brinkmann, beim Festakt im Marinestützpunkt in Eckernfördel. Die 57 Meter lange «U36» und ihre fünf Schwesterboote kosteten nach Angaben des Verteidigungsministeriums zusammen etwa 2,59 Milliarden Euro. Das Kommando über die Marineeinheit übernimmt Korvettenkapitän Christoph Ploß (34).

Die Unterseeboote der Klasse «212 A» gelten als modernste nicht-nukleare U-Boote der Welt. Sie besitzen nach Angaben der Marine einen einmaligen Hybridantrieb aus Dieselgenerator und Brennstoffzelle. Das System ermöglicht Einsätze über mehrere Wochen hindurch weitgehend unabhängig von Außenluftzufuhr.

A-21-Sanierung im Plan: in der Nacht zu Mittwoch mehrstündige Sperrung nötig

A 21 – Bauarbeiten schreiten voran – von Dienstag auf Mittwoch Sperrung

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Zügiger Fortschritt der Sanierung der A21 zwischen Wankendorf und Bornhöved. Nachdem die vergangenen Tage mit dem Einbau der Asphalttragschicht begonnen wurde, wird in der kommenden Woche zuerst der südliche Abschnitt bis zur Deckschicht in Gussasphalt fertig gestellt, um die Anschlussstelle Bornhöved Mitte November wieder freigeben zu können.

Auch die Sanierung der Brückenbauwerke schreitet nach Angaben des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) zügig voran. In der Nacht von Dienstag (11. Oktober) auf Mittwoch (12. Oktober) wird die A 21 Höhe Stolpe von 20.00 bis 4.00 Uhr gesperrt, um die Verkehrssicherung dem Baufortschritt anzupassen. Eine Umleitung ist vor Ort ausgeschildert, mit größeren Behinderungen ist nach Einschätzung des LBV-SH nicht zu rechnen.  Der Verkehr von Süden wird an der Anschlussstelle Wankendorf abgeleitet, und im Norden in Stolpe wieder auf die B404 geführt. Richtung Süden läuft die Umleitung über die Gleiche Strecke.

Länder-Verkehrsminister zeigen blauer Plakette mehrheitlich die rote Karte

Verkehrsminister stemmen sich mehrheitlich gegen Einführung blauer Plakette

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Aus Sicht der Mehrheit der Verkehrsminister der Länder ist die Einführung einer blauen Plakette zur Eindämmung von Dieselfahrzeugen in Städten wenig zielführend und damit nicht entscheidungsreif. Verkehrsminister Reinhard Meyer und sein niedersächsischer Amtskollege Olaf Lies hattenn bei der Konferenz daran erinnert, dass der Kauf von CO2-armen Dieselfahrzeugen jahrelang beworben worden sei. Gegen genau diese Autos richte sich nun die «blaue Plakette». Statt – wie von den grünen Ministern gefordert – mit dem scharfen Schwert der Verbote zu hantieren, seien andere Instrumente weitaus erfolgversprechender.

So sei vor allem nötig, die Elektromobilität auszubauen und den Verkehrsfluss in den Städten zu verbessern. Zuvor hatte Bremens Verkehrs- und Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) vor der Verkehrsministerkonferenz in Stuttgart die Einführung der Plakette gefordert.

Reinhard_MeyerMeyer sagte soeben zu dem Beschluss der Ministerkonferenz

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Meyer: Dobrindt lässt arme Länder bei Infrastruktur-Planungskosten im Stich

Meyer zur Dobrindt-Kritik an Planungsstau: Bund lässt Länder bei Planungskosten im Stich

 

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Meyer mit Dobrindt und Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch

Verkehrsminister Reinhard Meyer weist die widerholte Kritik von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am Planungsstau einiger Bundesländer beim Ausbau der Verkehrswege scharf zurück. Abgesehen davon, dass die schleswig-holsteinische Straßenbauverwaltung in den Jahren 2012 bis 2015 Investitionsmittel des Bundes in Höhe von rund 586 Millionen Euro und damit 21 Millionen Euro mehr verbaut habe als ursprünglich zur Verfügung gestellt, liege das Problem beim Bund selbst. Er lasse seit Jahren die Länder bei der Erstattung der Planungskosten für Straßenbau-Projekte im Stich, worunter besonders Schleswig-Holstein und Hamburg, aber auch andere arme Länder leiden.

Meyer sagte dazu am Rande der Verkehrsministerkonferenz in Stuttgart
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Dobrindt hatte zuvor erklärt: „Das Nadelöhr sind nicht mehr die Finanzen, sondern die Planungen der Länder.“ Es könne nur dort gebaut werden, wo baureife Projekte vorlägen.

Das Ministerium wies darauf hin, dass zu den 24 im September freigegebenen Projekten für neue Bundesfernstraßen sechs Bundesländer kein eigenes baureifes Vorhaben hätten beitragen können: Bremen, Hamburg, Berlin, Brandenburg, Saarland und Schleswig-Holstein. Schon im Juli 2015 hatte Dobrindt 72 Projekte freigegeben. Auch damals erhielten Berlin, Bremen und Saarland keine Baufreigaben. In Schleswig-Holstein gab es zwei Lärmschutzprojekte.

Wie Meyer weiter sagte, hätte der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) allein in dieser Legislaturperiode acht  vollziehbare Planfeststellungsbeschlüsse erlassen und damit erfolgreich Baurecht geschaffen sowie zwei Planfeststellungsbeschlüsse, die wegen Klagen noch keine Rechtskraft besitzen. Als weitere Beispiele nannte Meyer:

  • Den vor wenigen Wochen fertiggestellten Lückenschluss der A 23 in Itzehoe und den anstehenden nächsten Schritt zum Ausbau der B 5 (Itzehoe – Wilster-West)
  • Den voll im Zeitplan liegenden Ausbau der A 7, die bis 2018 in weiten Teilen sechsspurig ausgebaut werden soll

Mit Blick auf die Kritik der Kieler Opposition erinnerte Meyer unter anderem auch daran, dass  unter Regie seiner drei CDU-Vorgänger etwa an der A 20 kein einziger Meter gebaut worden sei.

SH-Vorstoß gegen Sportbootmaut bei der Verkehrsministerkonferenz erfolgreich

Verkehrsminister der Länder lehnen auf Antrag aus Schleswig-Holstein zur Einführung einer Sportbootmaut ab

 

Fehmarn

Die Verkehrsministerkonferenz in Stuttgart hat heute auf Antrag Schleswig-Holsteins die Einführung einer Sportbootmaut in Deutschland mit großer Mehrheit abgelehnt.

Reinhard_MeyerMeyer sagte dazu eben am Rande der Konferenz in Stuttgart

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Mit dem Beschluss machten die Länderminister deutlich, dass eine Sportbootmaut und eine Kategorisierung der Wasserstraßen in Freizeit- und gewerbliche Wasserstraßen – wie bislang vom Bund vorgetragen – unter Finanzierungsgesichtspunkten strikt abgelehnt wird. Weiterhin erwarten die Länder vom Bund eine Darstellung der Gesamtfinanzierung der Bundeswasserstraßen und ein mit den Ländern abgestimmtes Gesamtkonzept der Wasserstraßenneuordnung.

Die Fachminister haben laut Meyer die große Sorge, dass im Rahmen des Organisationsprozesses der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) deren Leistungsfähigkeit nicht genug berücksichtigt wird. Diese müsse aber besonders während des Umbaus der WSV, aber auch  für die Zukunft sichergestellt werden.

Dies gilt nach den Worten von Meyer für Schleswig-Holstein besonders für die im vordringlichen Bedarf stehende Projekte (Nord-Ostsee-Kanal oder Elbe-Lübeck-Kanal). Für die im vordringlichen Bedarf stehenden Projekte an den Bundeswasserstraßen bestehe neben der Sicherheit der Finanzierung ebenfalls deutlicher Personalaufstockungsbedarf in der WSV, besonders aber in denen mit Ausbaumaßnahmen befassten Wasserstraßen- und Schifffahrtsämtern.

 

EXPO Real 2016 schließt ihre Tore – Meyer: Ein großes Schaufenster für den „echten Norden“

Meyer zieht positives Fazit des SH-Gemeinschafts-Auftritts auf der EXPO Real 2016

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Meyer bei einer Podiumsdiskussion auf der EXPO Real mit der Hamburger Senatorin Dorothee Stapelfeldt

Nach seinem Besuch auf der heute zuende gehenden Immobilien-Fachmesse EXPO Real in München hat Wirtschaftsminister Reinhard Meyer ein überaus positives Fazit des gemeinsamen Auftritts von Schleswig-Holstein und Hamburg gezogen.

Auf Europas größter B2B-Fachmesse für Immobilien und Investitionen sind internationale Größen aus sämtlichen Bereichen der Branche vertreten – von Idee und Konzeption über Finanzierung und Realisierung bis zu Vermarktung, Betrieb und Nutzung. „Insgesamt 24 Aussteller beteiligen sich am schleswig-holsteinischen Gemeinschaftsstand, der von der WTSH Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH organisiert wurde“, sagte Meyer.

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Weiter sagte Meyer nach der Messe

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Meyer weiter: „Die Kombination der Wirtschaftskraft Hamburgs und des Hamburger Umlands mit dem Flächenpotenzial Schleswig-Holsteins ist eine außergewöhnliche Verbindung, die die Region für Unternehmen und Investoren hochinteressant macht.“ Darüber hinaus habe das Angebot im nördlichsten Bundesland eine außerordentliche Bandbreite, ergänzt WTSH Geschäftsführer Dr. Bernd Bösche. Es reiche von modernen Gewerbegebieten und entwicklungsfähigen Konversionsflächen mit optimaler Verkehrsanbindung über attraktive Hotelstandorte in den starken Tourismusregionen bis zu entwicklungsfähigen Flächen für innovative Wohn-, Büro- und Geschäftskonzepte am Wasser oder in bester Innenstadtlage.

Bereits zum 14. Mal traten Hamburg und Schleswig-Holstein gemeinsam auf einer der wichtigsten europäischen Messen für Gewerbeimmobilien und Investitionen auf. „Unsere Länder arbeiten auf vielen Ebenen verlässlich und eng zusammen“, sagt Meyer. „Darüber hinaus bieten beide nicht nur durch den direkten Zugang zum Ostseeraum und die Nähe zu Skandinavien interessante Zukunftsperspektiven, sondern insbesondere auch dank zahlreicher spannender Immobilien-Projekte.“

Meyer: Blaue Plakette bringt nicht die Lösung des Grundproblems

Verkehrsministerkonferenz in Stuttgart: Meyer und Lies im Schulterschluss gegen blaue Plakette

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Die beiden norddeutschen Verkehrsminister Reinhard Meyer und sein niedersächsischer Amtskollege Olaf Lies lehnen die Einführung einer «blauen Plakette» für den Straßenverkehr ab. Beide Ressortchefs erinnerten heute zu Beginn der Herbst-Verkehrsministerkonferenz in Stuttgart daran, dass der Kauf von CO2-armen Dieselfahrzeugen jahrelang beworben worden sei. Gegen genau diese Autos richte sich nun die «blaue Plakette». Statt – wie von den grünen Ministern gefordert – mit dem scharfen Schwert der Verbote zu hantieren, seien andere Instrumente weitaus erfolgversprechender.

So sei vor allem nötig, die Elektromobilität auszubauen und den Verkehrsfluss in den Städten zu verbessern. Zuvor hatte Bremens Verkehrs- und Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) vor der Verkehrsministerkonferenz in Stuttgart die Einführung der Plakette gefordert.

Reinhard_MeyerMeyer sagte zu Beginn der Konferenz

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Die «blaue Plakette» ist nach Ansicht des Senators ein geeignetes Mittel, um die vor allem von Dieselfahrzeugen verursachten Stickoxid-Belastungen zu senken: «Wenn es nicht gelingt, die dreckigen Diesel aus den Problemzonen rauszuhalten, dann können Städte nur gegen den Autoverkehr als Ganzes vorgehen, und das hat ungleich gravierendere Wirkungen,» sagte Lohse der Deutschen-Presse-Agentur.

Konfitüren-Hersteller Schwartau bleibt dem „echten Norden“ treu

Schwartauer Werke bleiben in Schleswig-Holstein – Meyer: Gute Nachricht für den  Standort

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Gute Nachricht für die Konfitüren-Stadt Bad Schwartau: Die Schwartauer Werke wollen ein bestehendes Konfitürewerk am Stammsitz in der Lübecker Nachbargemeinde ausbauen. Damit sind die Pläne des Unternehmens, einen Teil der Produktion zu verlagern, weitgehend vom Tisch. Geprüft werde allerdings noch, ob das bestehende Werk zur Müsliriegelproduktion ausgebaut oder verlagert werden soll, sagte eine Unternehmenssprecherin am Nachmittag. Im Frühjahr hatten Überlegungen des Konfitüreherstellers, einen Großteil der Produktion in das Umland zu verlagern, für Aufregung gesorgt. Das Traditionsunternehmen, das seit 1995 zum Schweizer Nahrungsmittelkonzern Hero gehört, beschäftigt rund 800 Mitarbeiter.

„Mit der Modernisierung unserer Werke hier am Standort werden wir nicht nur unserer Unternehmensgeschichte gerecht, sondern auch der Verantwortung für die Arbeitsplätze in der Region“, so  Sebastian Schaeffer, Vorsitzender der Geschäftsführung. Die noch in diesem Jahr beginnende Modernisierung betreffe das Konfitürenwerk 2 (Foto) – hier solle eine neue Produktionslinie entstehen und künftig Produktionsmengen des älteren Konfitürenwerks 1 an der Lübecker Straße aufnehmen.

China-wichtiger-Wachstumsmotor_ArtikelQuerWirtschaftsminister Meyer sagte zu dem Entschluss der Werksleitung eben am Rande der Münchner Immobilienmesse Expo-Real (Audiopfeil klicken)

Nach 5 Jahren Sanierung: Oströhre des Kanaltunnels Sonnabend wieder frei

Aufatmen in Rendsburg:Tunnel-Oströhre ab Sonnabend wieder frei

Sanierung des Tunnels unter dem NOK

Nach jahrelanger Sanierung mit großen Verzögerungen wird die Oströhre des Rendsburger Kanaltunnels in der Nacht zum Samstag wieder für den Verkehr freigegeben. Wie die Schifffahrtsverwaltung heute ankündigte, können Autos voraussichtlich ab 2.00 Uhr die Oströhre unter dem Nord-Ostsee-Kanal passieren. Die Sanierung hatte 2012 begonnen. Ursprünglich sollte der gesamte Tunnel binnen zweieinhalb Jahren überholt werden. Die Sanierung der Weströhre steht noch bevor.

«Ich bedauere die Verzögerungen bei den Arbeiten, die die Geduld der Verkehrsteilnehmer stark beansprucht haben», sagte der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Hans-Heinrich Witte. «Jetzt steht eine komplett sanierte Oströhre mit leistungsfähiger Technik zur Verfügung, die den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht.»

Über den Sanierungsbeginn in der Weströhre wird noch mit der Baufirma verhandelt. «Sobald der Verkehr durch die Oströhre fließt, werden wir für kurze Zeit die Weströhre außer Betrieb nehmen, um sie zu reinigen und die anstehende Bauwerksprüfung durchführen», sagte der Planungsleiter für den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals, Sönke Meesenburg. Sicherheitsrelevante Schäden würden sofort behoben. Danach soll die Weströhre vorübergehend wieder freigegeben werden, bis ihre Sanierung beginnt.