Freie Bahn für Pinneberger Westumgehung: Meyer und Bürgermeisterin Steinberg setzen ersten Spatenstich
Fast zwölf Jahre nach Fertigstellung des südlichen Abschnitts der Westumgehung von Pinneberg haben Verkehrsminister Reinhard Meyer und Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg heute den ersten Spartenstich für die Vollendung der Westumgehung der Stadt gesetzt. Das Land stellt für das insgesamt knapp 29 Millionen Euro teure Bauvorhaben 18,8 Millionen Euro aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes Schleswig-Holstein (GVFG-SH) und des Finanzausgleichsgesetzes (FAG) bereit. Den Südabschnitt hatte die Stadt bereits 2004 ohne Fördermittel fertig gestellt.
Meyer sagte zu dem Projekt (Audiopfeil klicken):
Meyer erinnerte an den langen und schwierigen Planungsprozess während der letzten Jahre und zeigte sich überzeugt, dass nach Fertigstellung des drei Kilometer langen Nordabschnittes mit der neuen Verbindung zwischen der Landesstraße 106 und der
L 76 eine deutliche Entlastung des städtischen Straßennetzes und damit auch der dortigen Anlieger erreicht wird.. Mit Blick auf die im Jahr 2019 auslaufenden GVFG-SH-Mittel mahnte der Minister zugleich einen zügigen Bau mit entsprechendem Abruf der Mittel an. Die Förder-Zusage des Landes war bereits im Juni 2012 erfolgt.
Nach Angaben der Stadt Pinneberg soll das Bauprojekt Ende 2018 abgeschlossen werden. Meyer: „Nachdem die Umgehung durch zahlreiche Proteste und Klagen sowie veränderte rechtliche Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren immer wieder zurückgeworfen wurde, drücken wir der Stadt die Daumen, dass sie nun auch den Nordabschnitt zu einem guten Ende bringen wird.“

Vor seiner Abreise nach Mainz führte Meyer mit RSH-Reporter Andreas Otto folgendes Gespräch:

Bei äußeren Störungen wie Verspätungen werde sich die Situation weiter verschärfen. Nägele und Fachleute der NAH.SH rechnen auch mit erheblich längeren Schließzeiten an den Bahnübergängen Tinnum und Niebüll. «Die Zuweisungen der Trassen durch die Bundesnetzagentur haben letztendlich zu der jetzigen Situation geführt», sagt Nägele. Deshalb müsse sich die Agentur aktiv an der Problemlösung beteiligen und künftig bei der Vergabe die Fahrbarkeit der Trassen rechtzeitig berücksichtigen. «Der grundsätzlich zu begrüßende Wettbewerbsgedanke im europäischen Schienenverkehr darf nicht dazu führen, dass die Insel Sylt durch ungelöste Konflikte im Bahnverkehr zeitweise faktisch stillgelegt wird.»



Mit ihrem Gemeinschaftsprojekt „NEW 4.0“ haben Schleswig-Holstein und Hamburg beste Chancen, zum Vorreiter der Energiewende in Deutschland zu werden: „Mit der heutigen Nominierung des Projekts für das bundesweite Förderprogramm ,Schaufenster Intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende‘ hat dieses Vorhaben die wohl wichtigste Hürde genommen“, sagte Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele heute in Kiel nach Bekanntgabe der Nominierung durch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. „Die Realisierung des Projektes wird beiden Ländern auch einen industriepolitischen Schub verleihen“, so die Erwartung des Staatssekretärs.
Zu dem ehrgeizigen Projekt sagte Wirtschaftsminisster Reinhard Meyer