Buchholz appelliert zum Auftakt der Wintersaison:“Niemals Streufahrzeuge überholen“

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Buchholz mit Straßenwärter Tobias Hinz von der Straßen- und Autobahnmeisterei Neumünster

Die Salzlager sind gefüllt, die Maschinen in Schuss – der Winter auf Schleswig-Holsteins Straßen kann kommen. Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und der Chef des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH), Torsten Conradt, überzeugten sich heute in der Autobahnmeisterei Neumünster persönlich von der Winterdienstplanung vor Ort. „Wenn andere noch schlafen, sind unsere Kolleginnen und Kollegen längst im Einsatz, um die Straßen eisfrei zu machen“, betonte Buchholz.

Im Gespräch mit Journalisten sagte der Minister weiter – Audio starten („im Browser anhören“)

Der Straßenwinterdienst ist so organisiert, dass bei winterlicher Witterung ein 24-Stunden Streu- und Räumdienst auf den Autobahnen gewährleistet ist und auf allen anderen wichtigen Straßen zwischen 3 und 22 Uhr nach Bedarf geräumt und gestreut wird, erklärte der Direktor des Landesbetriebs, Torsten Conradt. Und das sei eine anspruchsvolle Managementaufgabe, die das Team des LBV.SH mit seinen 26 Autobahn- und Straßenmeistereien sowie 615 Straßenwärtern und Kraftfahrern leiste – und zwar auf insgesamt 8.135 Streckenkilometern, darunter 494 Kilometern Autobahnen, 1.429 Kilometern Bundesstraßen, 3.530 Kilometern Landesstraßen und 2.683 Kilometern Kreisstraßen.

Winter1Zur Verfügung stehen der Mannschaft rund 337 Fahrzeuge und 829 Großgeräte – darunter 446 Schneepflüge, 37 Schneefräsen und andere Gerätschaften – sowie gut 30.000 Tonnen Streumittel. Darüber hinaus nutzt der LBV.SH in der Winterzeit auch externe Helfer mit weiteren 255 LKW, die eigens mit Schneepflügen und Streuautomaten ausgerüstet werden. „Der Einsatz der gesamten LBV-Mannschaft ist unverzichtbar dafür, damit die Bürger mobil und sicher auf unseren Straßen unterwegs sein können“, so Buchholz.

Die Gesamtkosten des Winterdienstes betrugen in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt 10,3 Millionen Euro pro Wintersaison. „Der vergangene Winter war insgesamt sehr mild, sodass nur rund 6,4 Millionen Euro ausgegeben werden mussten“, so Buchholz weiter. Dennoch appellierte er an die Verkehrsteilnehmer*innen: „Vorbereitung ist alles! Wir wissen noch nicht wie warm oder kalt der nächste Winter sein wird. Winterreifen, eine an die Straßenverhältnisse angepasste Fahrweise und genügend Sicherheitsabstand sind im Winter unumgänglich.“ Mit Blick auf Berichte von Straßenwärtern, die in jedem Winter erleben, dass ihre Streufahrzeuge teils waghalsig überholt werden, appellierte LBV.SH-Chef Conradt: „Nehmen Sie bitte auch Rücksicht auf die Kolleg*innen, die für uns alle in Eis und Schnee unterwegs sind.“

Rückblick Saison 2018/2019

Witterungsbedingt war der letzte Winter (2018/2019) besonders mild. Erfreulicherweise senkte das die anfallenden Kosten drastisch im Vergleich zum Vorjahr: 6,4 Millionen Euro wurden im vergangenen Winter für den Winterdienst eingesetzt, während es im Winter 2017/2018 16,2 Millionen Euro waren. Nur im Winter 2007/2008 – also vor mehr als zehn Jahren – war der Winterdienst mit 4,6 Millionen Euro noch etwas günstiger. Das spiegelt sich auch im verbrauchten Salz wieder: 2018/2019 wurden 15.000 Tonnen Salz abgestreut. Im Jahr davor waren es über 53.000 Tonnen Salz.

Karriere beim LBV.SH:

Der Fachkräftemangel macht sich auch im echten Norden bemerkbar: Aktuell fehlen Nachwuchskräfte wie Straßenwärter*innen. Wer also lieber draußen an der frischen Luft ist, gern körperlich arbeitet und Großgeräte wie Unimogs mag, ist beim LBV.SH richtig, um das Land am Laufen zu halten.

Deshalb sucht der LBV.SH für den Winterdienst und weitere wichtige Aufgaben im Land Mitstreiter*innen als: Straßenwärter*innen, Ingenieur*innen jeder Branchenrichtung, Brückenbauer*innen, Planungsexpert*innen, Verwaltungsfachleute, Auszubildende, Bauzeichner*innen und andere. Informationen zur Initiativbewerbung: www.schleswig-holstein.de/LBVSH-KARRIERE

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Noch ist der Herbst mild – aber unser Winterdienst ab heute trotzdem schon startklar

Streusalz im Lager der Autobahnmeisterei Bad Oldesloe

Väterchen Frost kann kommen: der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) und seine 26 für den Winterdienst verantwortlichen Straßenmeistereien sind für die Winter-Saison 2019/2020 gerüstet. Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und der Direktor des LBV.SH, Torsten Conradt, geben heute Vormittag um 9.30 Uhr in der Autobahnmeisterei Neumünster den symbolischen Startschuss für den Winterdienst. Dabei erläutern Sie die Einsatz-Strategien und liefern Zahlen, Daten und Fakten zu Fahrzeugen, Personal und Streusalz-Vorräten. 

Treffpunkt für Journalisten: 9:30 Uhr in der Autobahnmeisterei Neumünster,Am Aalbek 11, 24644 Krogaspe

DEGES weist den Weg Richtung A 20-Elbquerung

Knapp 300 Gäste informierten sich in dieser Woche über den gegenwärtigen Planungsstand zum Abschnitt 7 der A 20 zwischen der B 431 und der A 23. Die DEGES, die von Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) mit der Realisierung der Autobahn beauftragt wurde, berichtete über die Inhalte der dritten Planänderung, die Anfang 2020 im Rahmen des laufenden Planfeststellungsverfahrens beim Amt für Planfeststellung Verkehr (APV) beantragt werden soll.
In der Engelbrechtschen Wildnis sowie in Krempe im Kreis Steinburg stellten die DEGES-Planer die aktuellen Änderungen an der Planung zur A 20 vor. Gleichzeitig hoben sie hervor, dass es sich bei diesen Informationsabenden um ein freiwilliges Format handelt, das nicht Teil des förmlichen Planfeststellungsverfahrens ist. Stellungnahmen und Einwendungen sind im anstehenden förmlichen Beteiligungsverfahren des APV vorzubringen.
Die Gäste der Infoabende hatten Gelegenheit, ihre Fragen und Hinweise in drei verschiedenen Themeninseln vorzubringen, die die Bereiche Technische Planung, Bauverfahren und Umwelt umfassten. Viele Fragen drehten sich um den Wasserverbrauch für das vorgesehene Sandspülverfahren des künftigen Autobahndamms. Die DEGES legte dar, dass die Massentransporte nicht über das nachgeordnete Straßennetz, sondern über die Bautrasse erfolgen werden. Weiterhin wurden Optimierungen bei der Gestaltung der Straßen mit einer Abrückung von der Wohnbebauung und verbreiterten Radwegen und zusätzlicher Lärmschutzmaßnahmen vorgestellt.
Weitere Fragen umfassten den Gewässerschutz, die Bepflanzung der Trasse, die Verkehrsprognose sowie Umweltaspekte. Hierbei standen unter anderem die Schutzmaßnahmen für den Seeadlerhorst mit einer reduzierten Sandentnahmefläche sowie weiteren Maßnahmen im Fokus. Die DEGES-Vertreter erhielten auch Hinweise zu bestimmten Tierarten. „Die Hinweise sind für uns besonders wichtig, um unsere Planung weiter zu verbessern“, betont Dr. Benedikt Zierke, DEGES-Projektleiter für den Abschnitt 7 der A 20. „Wir werden den Hinweisen nachgehen, um so auch mögliche Konflikte im förmlichen Verfahren bereits vorab auszuräumen.
Verkehrsminister Buchholz betonte beim Infoabend in Krempe, dass es keinen Zweifel gebe, dass die A 20 kommen werde. Der Elbtunnel der A 7 in Hamburg stelle ein Nadelöhr für den Nord-Süd-Verkehr dar, sodass dringend eine zweite Elbquerung benötigt werde. Diese werde mit der A 20 als Nordumfahrung Hamburgs realisiert. Auf die Frage, warum es mit der Planung der A 20 so lange dauere, verwies der Minister auf die strengen Vorgaben des deutschen Planungsrechts sowie auf den Zeitverzug durch Klagen. Die DEGES habe ungeachtet dessen gezeigt, dass die Planungen ein gutes Stück weitergekommen seien, da die Hinweise aus den vorangegangenen Erörterungen aufgenommen und in der weiteren Planung berücksichtigt wurden.
Die DEGES-Vertreter stellten bei den Informationsveranstaltungen klar, dass die bisherigen Einwendungen und Stellungnahmen weiterhin Bestand haben und von der Planfeststellungsbehörde bei der Erarbeitung des Planfeststellungsbeschlusses berücksichtigt werden. Sowohl die in den Informationsabenden gezeigte Präsentation als auch die dort aufgehängten Plakate werden in Kürze unter www.deges.de abrufbar sein.
Über das Projekt
Die A 20 Nordwestumfahrung Hamburg ist als Bestandteil des transeuropäischen Straßennetzes (TEN) von herausragender Bedeutung für die Abwicklung weiträumiger nord- und nordosteuropäischer Verkehrsströme. Als westliche Fortführung der Ostseeautobahn A 20 Lübeck – Stettin bis über die Elbe nach Niedersachsen und Anschluss an die A 28 wird die A 20 zukünftig die wichtigste Ost-West-Verbindung im Norden Deutschlands sein und die deutschen Seehäfen an Nord- und Ostsee als Hinterlandanbindung miteinander verbinden. Aufgrund dieser verkehrspolitisch herausragenden Funktion der A 20 ist der Neubau der Autobahn in allen Abschnitten in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen im vordringlichen Bedarf des Bedarfsplanes für die Bundesfernstraßen 2016 eingeordnet.
Im November 2007 erfolgte die Beantragung des Planfeststellungsverfahrens für den Neubau der A 20, Abschnitt 7 (B 431 bis A 23). Seitdem sind eine 1. und 2. Planänderung beantragt worden, bei denen jeweils auch die Öffentlichkeit beteiligt wurde. Die Planänderungs- und Ergänzungsunterlagen der 3. Planänderung werden derzeit finalisiert und für eine zeitnahe Antragstellung vorbereitet.
 Die DEGES plant und baut als Projektmanagementgesellschaft Bundesfernstraßen für ihre Gesellschafter – den Bund und zwölf Bundesländer.
 

Buchholz nach Bahngipfel: Die DB muss zumindest wieder über 80 Prozent Pünktlichkeit erreichen

Es war eine zweifellos aufgewühlte, aber dennoch sehr sachlich und auf Dialog gerichtete Atmosphäre: Der dritte Bahngipfel in der Niebüller Friedrich Paulsen Schule mit rund 400 Gästen hat zum Beginn der Woche einmal mehr gezeigt – es läuft weiterhin nicht gut auf der Marschbahn-Strecke zwischen Niebüll und Westerland.

Was auch Verkehrsminister Bernd Buchholz frustriert, denn er sagt: Zum Jahresbeginn war die DB-Regio hinsichtlich Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit schon einmal deutlich besser. Und: Mindestens 80 Prozent Pünktlichkeit müssen trotz der laufenden Sanierungsarbeiten drin sein. Seine „Meldung der Woche“  – Video starten:

Digitalisierung im Mittelstand:Buchholz tourt heute durch Betriebe in Lübeck und Stormarn

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Lübecks IHK-Hauptgeschäftsführer Lars Schöning (links) und IHK-Präsidentin Friederike C. Kühn (Mitte) führen Buchholz heute durch Betriebe im Osten des Landes – hier bei Niederegger in Lübeck mit Firmenchefin Antonie Strait (3.v.l.) und Seniorchef Holger Strait (3.v.r.)

Ob bei der Herstellung von Pralinen, komplexen Maschinen oder Autoschildern: Die Digitalisierung gibt stets den Takt und am Ende auch einen Teil des Erfolgs vor. Das gilt für Dax-Konzerne ebenso wie für den Mittelstand. Wie die Betriebe sich dabei aufgestellt haben,  und wo vielleicht dennoch der Schuh drückt – das ist ein Thema der heutigen Tour durch Betriebe von Wirtschaftsminister Bernd Buchholz auf Einladung der IHK’en Lübeck und Schwerin.

Neben einem Besuch des Lübecker Familienunternehmens Niederegger kommen der Minister, IHK-Präsidentin Friederike C. Kühn und der Lübecker IHK-Hauptgeschäftsführer Lars Schöning auch mit den Geschäftsleitungen der Firmen „Nordischer Maschinenbau Rudolf Baader“ sowie der Kroschke-Gruppe in Ahrensburg ins Gespräch.

Mit Hilfe des Landes macht Grömitz seine Seebrücke zum „Ganzjahres-Blickfang“

Frischer Glanz für die Seebrücke Grömitz: Um das 35 Jahre alte Bauwerk der Ostseegemeinde zu erweitern und zu modernisieren, hat Tourismusminister Bernd  Buchholz soeben einen Förderbescheid über 1,04 Millionen Euro an Bürgermeister Mark Burmeister übergeben. „Mit diesem Beitrag unterstützt das Land die Gemeinde Grömitz bei ihrer Weiterentwicklung hin zu einer Ganzjahresdestination für Gäste“, sagte Buchholz bei einem Ortstermin. Das Geld stammt aus dem Landesprogramm Wirtschaft.

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Auf der 35 Jahre alten Seebrücke v.l.: Grömitz‘ Bürgermeister Mark Burmeister, Bürgervorsteher Heinz Bäker, Buchholz, Janina Kononov und Lars Widder von der Grömitz-Touristik

Hintergrund: Grömitz will seine im Jahr 1984 errichtete, 400 Meter lange Seebrücke erweitern und attraktiver machen. So sollen unter anderem neue Geländer sowie zeitgemäße Stilelemente und zwei zusätzlichen Aufenthalts-Plattformen für mehr Erlebnisqualität sorgen. Zugleich wird ein energiesparendes LED-Beleuchtungssystem eingebaut, das auch im Rahmen von Veranstaltungen wie dem „Lichtermeer“ eingesetzt werden kann.

Buchholz sagte bei der Bescheidübergabe – Audio starten – „im Browser anhören“:

„All diese kleinen Bausteine tragen dazu bei, dass dieser boomende Ort nicht nur in der Sommer-Hochsaison attraktiv bleibt und für eine gute Auslastung des Tourismusgewerbes vor Ort sorgt“, so Buchholz. „Eine modernisierte Brücke wird ein lohnender Ganzjahres-Blickfang.“

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Bürgermeister Burmeister erläutert Minister Buchholz die Modernisierungspläne

Grömitz Bürgermeister Burmeister unterstrich: “Unsere Seebrücke gilt als Anlaufpunkt eines jeden Besuchers, ein Spaziergang über der Ostsee ist zu jeder Jahreszeit ,Pflicht‘. Durch die Erweiterungen wird der Besuch der Brücke für Gäste zu einem ganz neuen Erlebnis. Ohne die touristischen Förderungen wären solche Großprojekte für unsere Gemeinde nicht umsetzbar.“ Auch aus Sicht von Janina Kononov und Lars Widder, Betriebsleiter des Tourismus-Service Grömitz, ist das Geld gut angelegt: „Wir arbeiten stetig daran, Grömitz zu einer hochwertigen Ganzjahresdestination weiterzuentwickeln. Die Neuerungen auf der Brücke, insbesondere das neue Beleuchtungssystem, sind hierfür ein wichtiger Beitrag und ermöglichen es uns, das Zentrum der Promenade in den Wintermonaten zu einem echten Besuchermagnet und Fotomotiv zu entwickeln“, so Kononov.

Die geplanten Aufenthalts-Plattformen – eine im Westteil für die Zielgruppe der Ruhesuchenden  „Best Ager“, eine im Ostteil für die Zielgruppe „Familien“ – werden laut Widder künftig barrierefrei zugänglich sein und verfügen über drehbare Sitzmöbel, Liegen und Sitzterrassen. Widder: „Ein DLRG-Turm und ein Bootsliegeplatz für die Badeaufsicht, Kletternetze und Spielgeräte für Kinder und Jugendliche runden das Vorhaben ab.“

Laut Bürgermeister Burmeister zählt Grömitz aktuell 1,65 Millionen Übernachtungsgäste, verfügt über 14.500 Gästebetten und erwirtschaftet einen touristischen Bruttoumsatz von 225 Millionen Euro pro Jahr.

 

Buchholz eröffnet Branchentreff „MEER-Kontakte“ – und wirbt für Schulterschluss

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Buchholz (2.v.l.) bei seinem Rundgang – hier mit MCN-Chef Wiese (Mitte) am Stand des Maritimen Clusters Norddeutschland

Neue Produkte und Dienstleistungen der maritimen Branche stehen noch bis morgen im Mittelpunkt der Fachmesse «Meer Kontakte» in Kiel. «Die maritime Wirtschaft ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland», sagte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) der Deutschen Presse-Agentur. «Ich bin überzeugt, nur mit unternehmerischen Kooperationen und politischen Schulterschlüssen, insbesondere über Ländergrenzen hinweg, wird dieser Wirtschaftssektor auch in Zukunft gut aufgestellt sein.»

Am Ostseekai stellen 81 Firmen, Verbände, Vereine und andere maritime Institutionen aus Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, den Niederlanden, Litauen und Österreich aus. Gastgeber ist das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN).

Zur Messe-Eröffnung sagte Buchholz (Audio starten)

 

Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums beschäftigen die gut 1800 Unternehmen der Branche in Schleswig-Holstein zusammen mehr als 45 000 Menschen. Sie erwirtschaften demnach jährlich rund 9,2 Milliarden Euro. In Norddeutschland arbeiten insgesamt knapp 380 000 Beschäftigte in der maritimen Wirtschaft.

Zulieferbetriebe der Branche seien bundesweit tätig, sagte Buchholz. Dieser Industriezweig werde geprägt durch eine moderne, vielfach auf Hochtechnologie-Produkte spezialisierte Schiffbau- und Schiffbauzulieferindustrie. «Durch Kooperationen und Allianzen können kleine und mittlere Unternehmen in der globalisierten maritimen Wirtschaft ihre Marktposition behaupten und ausbauen.» Die Messe in Kiel sei Chance zur Vernetzung etwa mit internationalen Start-ups.

Buchholz will „Bahnfrieden“ zur Stabilisierung der Sylt-Verkehre –  und das Ende des Sylt Shuttle Plus

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Buchholz mit Vertretern der NAH.SH und der Deutschen Bahn AG auf dem Podium

Um die nach wie vor prekäre Lage auf der Marschbahn-Strecke zwischen Niebüll und Westerland zu verbessern, hat Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) einen „Bahnfrieden“ zwischen den konkurrierenden Eisenbahn-Unternehmen im Netz West angemahnt. Zugleich forderte er die Deutsche Bahn AG auf, ihren „Sylt-Shuttle-Plus“ einzustellen.

„Wenn die DB auf diesen aus rein markttaktischen Erwägungen eingesetzten Geisterzug zumindest vorübergehend verzichten würde, dann gäbe es deutlich mehr Spielraum, um die angespannte Lage auf der Strecke zumindest ein wenig zu entspannen“, sagte Buchholz am Abend vor rund 400 Gästen des dritten „Bahngipfels“ des Kreises Nordfriesland in Niebüll. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass kein anderes Bahn-Unternehmen – etwa der „blaue Autozug“ von RDC – die entstehende Lücke für ein eigenes Angebot ausnutze. Er bot an, hierüber gemeinsam mit den Vertretern der Bahn-Unternehmen ein Gespräch mit der zuständigen Bundesnetzagentur zu führen.

Bei einer lebhaften Diskussion mit Vertretern der DB-Regio, der Sylter Pendlerinitiative, Sylter Geschäftsleuten und Kommunalpolitikern bot Buchholz der DB AG außerdem an, das vom Land wegen der Schlecht-Leistungen auf der Strecke seit 2018 einbehaltene Geld für Verbesserungen des Angebots einzusetzen. Insgesamt hat das Land mittlerweile 8 Millionen Euro an Maluszahlungen erhoben – rund vier Millionen Euro über reguläre Vertragsstrafen und 3,8 Millionen durch Sondermalus-Zahlungen. Davon wurden bislang 1,8 Millionen Euro an die betroffenen Pendler erstattet.

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Sein Unterstützungs-Angebot an die Bahn richtete Buchholz sowohl auf die Beschleunigung der Planungen des zweigleisigen Ausbaus der Strecke als auch auf eine Verbesserung des eingesetzten Zugmaterials. Er erinnerte gleichzeitig daran, dass durch intensive Gespräche mit dem Bund während der letzten zwei Jahre entgegen vieler Befürchtungen die Weichen dafür gestellt wurden, dass der zweigleisige Ausbau der Strecke Niebüll-Klanxbüll in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen wurde. „Der Ausbau wird also kommen. Und wir versuchen aktuell einen Weg auszuloten, das Projekt schneller zu verwirklichen als über ein sonst übliches Planfeststellungsverfahren“, sagte der Minister. Er gab außerdem bekannt, dass DB-Vorstandschef Richard Lutz im kommenden Jahr gemeinsam mit ihm die Marschbahn-Strecke besuchen und mit Pendlern ins Gespräch kommen werde.

IMG_3867Mit Blick auf die seit Frühjahr wieder sinkenden Pünktlichkeitswerte – vertraglich vereinbart sind 93 Prozent – machte Buchholz auch klar, dass er erneut nicht zögern werde, wieder Sondermalus-Zahlungen zu verhängen. Aktuell schwankt die Pünktlichkeitsquote auf der Strecke zwischen 68 und 57 Prozent. Der Minister erinnerte aber auch daran, dass gegenüber März 2018, als die Pünktlichkeit bei 49 Prozent lag, eine spürbare Verbesserung eingetreten sei. „Es ist zweifellos viel nach vorn gegangen, aber es ist immer noch deutlich zu viel Luft nach oben“, so der Minister. Darum wäre es „völlig inakzeptabel“, wenn die DB Regio nicht alles an Material einsetze, was zu Verfügung stehe.

Im Gespräch mit Journalisten sagte Buchholz direkt nach der Diskussionsrunde (Audio starten – „im Browser anhören“)

Die Kreisverwaltung hielt zum Abschluss der gut dreistündigen Diskussion folgende Fazit-Punkte des Abends fest:

Bauphase

  • Mobile Tankwagen zur Treibstoffversorgung auf Sylt
  • Busbestellung Schienenersatzverkehr wird nach tatsächlichem Bedarf geplant
  • Baustellenfahrpläne nicht mit Busverkehr auf Sylt abgestimmt, hier sollen Gespräche geführt werden, ob die Busfahrplan angepasst werden kann.

Grundsätzlich

  • Ausreichend Personal wurde mittlerweile rekrutiert
  •  4-er Wagen Parks werden reduziert und dafür vermehrt 6-er Wagen Parks eingesetzt und zwar passgenau nach Fahrgastzahlen
  • DB Regio verspricht weiterhin alle Reserve-Loks vorzuhalten
  • In Westerland Ankunft und Abfahrt am gleichen Gleis, damit kein Rangieren mehr nötig
  • Technisch nun Ein-Mann Betrieb möglich, so dass Betrieb auch ohne Zugbegleiter durchführbar wäre, auch wenn weiterhin mit Zugbegleitern gefahren wird.
  • Land möchte sich mit allen Beteiligten auch mit Autozug-Betreibern zusammen setzen.  Ziel: nach den Baumaßnahmen im November eine Trasse rauszunehmen, um mehr Stabilität zu erreichen (Am Besten den SyltShuttlePlus)
  • Mit Bundesnetzagentur soll geklärt werden, dass diese Trasse auch nicht mehr belegt wird.
  • Land setzt sich bei Bund für gesetzliche Änderung ein, damit die Zweigleisigkeit schneller kommt
  •  Land wird im kommenden Jahr einen öffentlichen Termin mit dem DB-Vorstandsvorsitzenden Lutz hier in der Region zur Marschbahn durchführen

Hier ein Ausschnitt aus der Podiumsdiskussion in der Friedrich Paulsen-Schule in Niebüll: 

 

Zum Hintergrund des von Buchholz angemahnten Bahnfriedens: „Sylt Shuttle Plus“ heißt ein Zug-Angebot der DB, dessen eigentliches Ziel es ist, Autozüge der Konkurrenz zu blockieren. Seit 2015 pendelt dieser Zusatzzug im Stundentakt zwischen Westerland und Bredstedt, meistens mit nicht mehr als zwei oder drei Fahrgästen. Der Kniff: Die beiden Waggons werden in Niebüll nach kurzem Rangieren an den eigentlichen Sylt Shuttle, den Autozug über den Hindenburgdamm, angekoppelt. So wird aus dem Autozug offiziell ein Personenzug. Personenzüge wiederum haben bei dem bürokratischen Vergabeverfahren, das Zahl und Betreiber der lukrativen Zugverbindungen nach Sylt regelt, Vorrang. Egal, ob jemand ihn nutzt oder nicht. Ergebnis des Rangiermanövers: die Autozüge der DB haben bei der Vergabe der Gleisnutzung einen Vorteil gegenüber dem privaten Autozug-Konkurrenten RDC.

Und so berichtet der sh:z online: Hier klicken

Dritte Bahngipfel in Niebüll zur Situation auf der Marschbahn startet

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Von der DB: Michael Körber und Torsten Reh – hier zusammen mit Verkehrsminister Buchholz auf dem Podium in Niebüll

In wenigen Minuten live auf Facebook: Ein paar Eindrücke vom 3. Bahngipfel in Niebüll zur aktuellen Situation auf der Marschbahnstrecke Niebüll-Westerland. Der Kreis Nordfriesland hat dazu heute Abend in die Friedrich-Paulsen-Schule eingeladen.

Anlass ist die immer noch unbefriedigende Situation auf der Marschbahn. Trotz erheblicher Anstrengungen der Deutschen Bahn prägten Betriebsstörungen, Fahrzeugausfälle und teilweise erhebliche Verspätungen weiterhin das Bild, schreibt der Kreis in seiner Einladung.

Über die Gründe und mögliche Gegenmaßnahmen diskutieren beim Bahn-Gipfel in Niebüll Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz, Torsten Reh (DB Regio SH), Michael Körber (DB Netz AG), Burkhard Schulze (NAH.SH), Achim Bonnichsen (Pendlerinitiative), Moritz Luft (Sylt Marketing), Karl Max Hellner (Verein Sylter Unternehmer) und Burkhard Jansen vom gastgebenden Kreis Nordfriesland. Die Moderation übernimmt Landrat Florian Lorenzen.

Neue Runde für den echten Norden: Agentur KNSK bleibt für weitere drei Jahre am Ball

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Agenturchef Detmar Karpinski und Wirtschaftsminister Bernd Buchholz

Die Hamburger Werbeagentur KNSKB+ hat im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung um das Standortmarketing Schleswig-Holstein ihren bisherigen Vertrag verteidigt und den Zuschlag für drei weitere Jahre erhalten. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz (FDP) und Agentur-Geschäftsführer Detmar Karpinski unterzeichneten gestern den Vertrag, dem ein Etat von rund 4,4 Millionen Euro zugrunde liegt.

Die Hamburger Werbeexperten um Karpinski und den ehemaligen „Woche“-Herausgeber Manfred Bissinger verantworten damit auch künftig das Standortmarketing der Landesdachmarke Schleswig-Holstein. Der echte Norden. „Damit werden wir Schleswig-Holstein erstmals auch außerhalb der Landesgrenzen offensiv als dynamischen Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort positionieren“, sagte Buchholz. Der Auftrag umfasst spezifische Kampagnen, in denen ab Frühjahr 2020 vor allem die drei Hauptzielgruppen Fachkräfte, Gründer und Gründerinnen sowie Unternehmen und Investoren angesprochen werden.

Zentrales Kommunikationsmittel bleibt die Kampagnenwebsite www.der-echte-norden.info auf der künftige Kampagnen weiterhin zusammenlaufen. Die Mediaplanung übernimmt im Unterauftrag von KNSKB+ die Werbeagentur „pilot Hamburg“.

„Die Beteiligung der Agentur KNSKB+hat uns sehr gefreut, denn ihr Engagement und die Leidenschaft für ´den echten Norden´ ist deutlich erkennbar. Wir trauen dem Team den systematischen Werbe-Schritt raus aus Schleswig-Holstein ebenso zu wie die Positionierung unseres Landes als dynamischen, modernen und attraktiven Wirtschaftsstandort“, sagte Buchholz.

Die Hamburger Agentur hält den Vertrag bereits seit 2015. Zuletzt standen in der Kampagne für das Wirtschaftsministerium Auszubildende und Berufsanfänger im Mittelpunkt. Unter dem Hashtag #bleiboben wurde die junge Zielgruppe auf allen Kanälen über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Region informiert, um sie für ein Karriere im „echten Norden“ zu begeistern.

Notiz-Blog der Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus