
Die Kosten für eine Hardware-Nachrüstung von Dieselautos müssen sich nach Ansicht von Verkehrsminister Bernd Buchholz Industrie, Bund und Autobesitzer teilen. «Denn ich sehe keine Handlungsgrundlage dafür, die Nachrüstung allein der Autoindustrie aufzubürden», sagte der FDP-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. «Klar ist aber auch, dass diejenigen Konzerne, die ihre Abgas-Software manipuliert haben, ihre Mogelpackungen auch auf eigene Kosten wieder beseitigen müssen.»
Angesichts der aus seiner Sicht unzureichenden Konsequenzen aus dem Diesel-Gipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einem Jahr bekräftigte Buchholz die Forderung nach einer zügigen Nachrüstung von Dieselfahrzeugen. «Wenn wir den Stickoxid-Ausstoß wirklich wirksam eindämmen und Fahrverbote wie in Hamburg oder Stuttgart verhindern wollen, dann brauchen wir dringend eine Hardware-Nachrüstung der Modelle mit Euro 4 und Euro 5-Norm.» Das sei der effektivste Weg, die Innenstädte sauberer zu bekommen.
Die Automobilhersteller hatten nach dem Treffen mit der Bundeskanzlerin im August letzten Jahres zugesagt, freiwillig 5,3 Millionen Fahrzeuge über Software-Updates sauberer zu machen. «Ich glaube weder, dass dieses Ziel bis Jahresende erreicht wird, noch dass damit das Grundproblem bei der Wurzel gepackt wird», sagte Buchholz. Er erinnerte daran, dass neben Hamburg und 64 weiteren deutschen Städten für das Zentrum von Kiel über ein Fahrverbot für ältere Diesel diskutiert wird.
Buchholz sagte zu seinem Vorschlag weiter (Audio starten – „im Browser anhören“)
Eine Drittel-Aufteilung der Kosten von Hardware-Nachrüstungen ist aus Sicht von Buchholz auch den Autobesitzern vermittelbar. Schließlich würden sie durch die Nachrüstung den Wert ihrer Fahrzeuge deutlich steigern.





Douven – zugleich Tourismuschef der Nordseeinsel – sagte dazu.

Trotz leichter Verbesserungen auf der Marschbahn-Strecke zwischen Itzehoe und Westerland im Vergleich zu den letzten fünf Monaten wird Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz auch für den Monat Juli den Sondermalus in Höhe von 350.000 Euro einbehalten. Das sagte Buchholz heute bei einem Besuch der Insel Sylt auf Einladung von Sylter Unternehmern (siehe Post/Tweet unten). Er erinnerte daran, dass die bis zum 29.Juli erreichte Pünktlichkeitsquote nach wie vor zu drastisch unter den vertraglich von der DB-Regio zugesicherten 90 Prozent liege.




