Der neue Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft kommt aus Schleswig-Holstein. Die Bundesregierung ernannte den 63 Jahre alten CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert Brackmann aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg in ihrer heutigen Kabinettssitzung. Der in Lauenburg an der Elbe geborene Brackmann sitzt seit 2009 im Bundestag. Dort kümmerte er sich in den letzten Jahren besonders um den Haushalt des Verkehrsministeriums.
Wirtschaftsminister Bernd Buchholz gratulierte dem Abgeordneten und begrüßte seine Berufung. Damit erhalte Schleswig-Holstein ein Gewicht innerhalb der Bundesregierung, das der Stärke seiner maritimen Wirtschaft angemessen sei. Auch der Verband Deutscher Reeder (VDR), der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) und der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) begrüßten die Ernennung Brackmanns. Dieser werde der erste Koordinator sein, der sich ausschließlich auf maritime Themen konzentrieren könne und nicht andere Regierungsaufgaben wahrnehmen müsse.
Die maritime Wirtschaft stehe in einem harten internationalen Wettbewerb, sagte das Geschäftsführende Präsidiumsmitglied des VDR, Ralf Nagel. «Mit Norbert Brackmann wird sich ein erfahrener, sehr gut vernetzter und durchsetzungsstarker Haushaltspolitiker aus dem Norden der maritimen Herausforderungen annehmen.»
Von einem starken Zeichen für die maritime Wirtschaft in Deutschland sprach VSM-Hauptgeschäftsführer Reinhard Lüken. Brackmann könne ressortübergreifend notwendige Impulse für die Branche setzen. «Im Zusammenspiel mit der neuen Bundesregierung und dem Bundestag sollte es Norbert Brackmann gelingen, eine ehrgeizige und zukunftsorientierte maritime Politik zu gestalten», äußerte ZDS-Hauptgeschäftsführer Daniel Hosseus.









Arbeitsminister Bernd Buchholz zeigte sich entsprechend zufrieden: „Wie erwartet ist die Frühjahrsbelebung stark ausgefallen. Wir verzeichnen nicht nur einen Rückgang gegenüber dem Vormonat, sondern bei fast allen Personengruppen auch gegenüber dem Vorjahresmonat.“ So sei die Zahl der arbeitslosen 15- bis 25-jährigen um 4,7 Prozent gegenüber dem Vormonat und 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf rund 9.100 gesunken. Auch in der Gruppe der Langzeitarbeitslosen habe es einen Rückgang um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Die Zahl der arbeitslosen Ausländer ging gegenüber dem Vormonat um 3,3 Prozent zurück, stieg gegenüber dem Vorjahresmonat aber um 1,1 Prozent auf 19.000.

