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Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus (MWVATT) des Landes Schleswig-Holstein - Harald Haase

Arbeitsmarkt im „echten Norden“ trotz Januar-Delle weiter äußerst robust

Trotz saisontypischer Delle: Meyer freut sich über niedrigste Januar-Arbeitslosenquote seit fast 25 Jahren in SH

An der Handwerkskammer Flensburg werden Aus- bzw. Weiterbildung weiterbilden weiter bilden Lehrgänge zum Geprüften Schweißer angeboten

Trotz des saisontypischen Anstiegs der Arbeitslosenzahlen zum Jahresbeginn beurteilt Schleswig-Holsteins Arbeitsminister Reinhard Meyer den Arbeitsmarkt im „echten Norden“ als äußerst robust: „Die Wirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs und die aktuelle Arbeitslosenzahl die niedrigste Quote in einem Januar seit fast 25 Jahren“, sagte Meyer heute in Kiel.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sank die Zahl der Arbeitslosen im Land im Vergleich zum Januar des Vorjahres um 4.718 auf 100.271. Im Vergleich zum Vor-monat Dezember ist damit allerdings die Zahl der Arbeitslosen um 7.516 gestiegen. Dies spiegelt auch die Arbeitsmarktsituation in den Kreisen und Kreisfreien Städten wieder. Die Arbeitslosenquote liegt in allen Kreisen unter achr Prozent und in allen Kreisfreien Städten unter 10 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat ist in allen Kreisen und kreisfreien Städten die Arbeitslosigkeit  gestiegen, besonders in den touristisch geprägten Kreisen Nordfriesland und Ostholstein.

Ein erfreulicher Trend ist nach den Worten von Meyer der weiterhin kräftige Zuwachs an sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. „Insbesondere in den Bereichen Erziehung und Unterricht, Gesundheits-und Sozialwesen, sowie den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen zeigen die hochgerechneten November-Werte im Monats- und im Vorjahresvergleich das neue Arbeitsplätze entstanden sind“, so der Minister.

Perspektivisch könne von einer weiterhin positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ausgegangen werden, zumal sich die kommende Frühjahrsbelebung positiv auf die Bereiche Gastgewerbe, Tourismus und den Garten- und Landschaftsbau auswirken dürfte“, sagte Meyer.

Neue Linien, einheitlicher Tarif, Semesterticket: Land bringt Nahverkehr in Schwung

Dank „Kieler Schlüssel“ und Sondervermögen will das Land den Nahverkehr in SH auf die Übetrholspur bringen 

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Die Koalition von SPD, Grünen und SSW will in Schleswig-Holstein die Angebote von Bussen und Bahnen ausbauen und besser miteinander vernetzen. Über einen Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen dafür hat der Landtag heute in erster Lesung beraten. Die Koalition will auch ein Sondervermögen anlegen, um damit Mobilität und Innovation im Schienenverkehr zu fördern. Im Ziel, den Nahverkehr zu stärken, zu modernisieren und kundenfreundlicher zu machen, sind sich alle Fraktionen einig.

Hilfreich ist dabei, dass die Länder vom Bund über den von Verkehrsminister Reinhard Meyer ausgehandelten „Kieler Schlüssel“ mehr Geld bekommen. Für Schleswig-Holstein bedeutet dies zusätzliche 470 Millionen Euro bis einschließlich 2030. Diese sogenannten Regionalisierungsmittel und Schleswig-Holsteins Anteil daran seien eine Erfolgsgeschichte, sagte Meyer. «Sie geben dem Land die Möglichkeit, ein passgenaues, modernes Nahverkehrsangebot in Schleswig-Holstein zu schaffen.» Die Kunst dabei sei, sowohl den Kundenbedürfnissen in den städtischen als auch denen in den ländlichen Regionen gerecht zu werden.

Auch neue Bahnlinien sind geplant, so zwischen Wrist und Kellinghusen. Geesthacht soll an das Bahnnetz angeschlossen werden. Ein Semesterticket für das ganze Land, ein einheitlicher Nordtarif, papierlose Tickets und WLAN in allen Nahverkehrszügen sind ebenfalls vorgesehen. Die Qualität der Fahrzeuge werde zudem verbessert, sagte Meyer.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD)Hier Meyers gesamte Rede im Wortlaut

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Nach 12.600 Einwendungen: Land treibt Planung der Beltquerung weiter voran

Meyer legt Landtagsbericht zum Planungsstand der Fehmarnbeltquerung vor

Für den Bau des Fehmarnbelt-Tunnels von Dänemark nach Deutschland braucht es noch Geduld. Die Planung des Milliardenprojektes wird sich um mindestens ein halbes Jahr weiter verzögern. Der deutsche Planfeststellungsbeschluss wird wegen einer Vielzahl an Klagen nicht mehr wie bisher vorgesehen 2017 kommen, sondern frühestens Mitte 2018.

Verkehrsminister Reinhard Meyer sagte dazu im Landtag:

Sattes Plus bei den Erwerbstätigen in 2016 – und SH-Mittelstand überwiegend zufrieden

Meyer zufrieden: SH-Mittelstand blickt überwiegend zufrieden auf seine wirtschaftliche Situation

Die Firma Rudi Jahnke Süsswaren

Dem Mittelstandsbarometer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young zufolge schätzen 62 Prozent der Firmen ihre Geschäftslage als gut ein. Damit liegt das Land leicht über dem Bundesschnitt von 58 Prozent. Weitere 32 Prozent der Unternehmer in Schleswig-Holstein bewerten ihre Lage zumindest als überwiegend gut.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Es bestätigt meine Eindrücke von meinen zahlreichen Betriebsbesuchen im Land – und passt zur heutigen Meldung über das satte Plus bei den Erwerbstätigen-Zahlen in Schleswig-Holstein in 2016.

Tatsächlich schlecht geht es der Umfrage zufolge im Norden kaum jemandem. Allerdings blicken mit 20 Prozent so viele Firmen wie nirgendwo sonst in Deutschland pessimistisch in die Zukunft und glauben, dass sich die Lage in den kommenden Monaten verschlechtern wird. Dementsprechend wollen auch nur 27 Prozent der Unternehmer in Schleswig-Holstein ihre Investitionsbereitschaft steigern, bundesweit sind es 32 Prozent.

Mehr als die Hälfte der schleswig-holsteinischen Unternehmer (54 Prozent) rechnet trotzdem mit einer gleichbleibenden Beschäftigungslage, 38 Prozent gehen sogar von einem Anstieg aus. Acht Prozent prognostizieren einen Personalabbau. Für das Mittelstandsbarometer hat Ernst & Young im Dezember bundesweit 3000 Unternehmen mit 30 bis 2000 Mitarbeitern telefonisch befragt.

Wie kommt der Lübecker Hafen in ruhige Fahrwasser – Meyer fordert Investitionsanträge

Meyer zur Lage des Lübecker Hafens: Wir brauchen 2017 eine Lösung des Tarifkonflikts und  Anträge für Investitionen

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Meyer im Gespräch mit Lübecks Hafenchef Sebastian Jürgens, LN-Moderatorin Josephine von Zastrow und Marco Lütz vom Verein Lübecker Spediteure

Streiks, Streik-Androhungen, rückläufiger Güterumschlag, ein gescheiterter Zukunftspakt, Arbeitsgerichtsprozesse und drei große Papierkunden, die sich entnervt abgewendet haben – unter anderem nach Kiel. In wie schwerer See befindet sich der Lübecker Hafen?

Dieser Frage gehen zur Stunde im Europäischen Hansemuseum in Lübeck die „Lübecker Nachrichten“ im Rahmen ihres regelmäßigen „Hansetalks“ nach. Den Fragen der beiden Moderatoren Lars Fetköter und Josephine von Zastrow stellen sich neben Hafenchef Sebastian Jürgens unter anderem der Lübecker Hafen- und Logistikexperte Marko Lütz, Thomas Mendrzik von der verdi-Bundesgruppe Häfen und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer.

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH ist Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee mit einem Jahresumschlag von rund 25 Millionen Tonnen. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist Partner der Papier- und Automobilindustrie.Nach den Worten von LHG-Chef Jürgens ist der Hafen für die nächste Zeit durchaus vernünftig aufgestellt. „Lübeck und Travemünde haben ein Toplage, die zudem noch Ausbaumöglichkeiten bietet“, sagte er.

Meyer machte in der Diskussion mehrfach klar, dass der häufig erhobene Vorwurf, wonach das Land den Lübecker Hafen nicht so stark fördere wie etwa Kiel, vollkommen fehl gehe: „Bislang hat das Land noch keinen Förderantrag aus der Hansestadt abgelehnt – wir können aber nur helfen, wenn wir auch Förderanträge erhalten – und daran mangelte es in den letzten Jahren.“ Darum sei die Hafengesellschaft gefordert, sich rasch eine Investitions-Strategie zu überlegen und die Infrastruktur des Hafens zu verbessern.

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Auch Hafenchef Jürgens räumte ein, dass ein erheblicher Investitionsbedarf bestehe – aber man benötige für einen Förderantrag nun einmal auch die nötige eigene finanzielle Basis, um den eigenen Anteil an den Investitionen stemmen zu können.

Thomas Mendrzik von verdi machte deutlich, dass die Lage der Lübecker Hafengesellschaft zweifelsfrei nicht gut sei. Das Ruder könne aber noch herumgerissen werden, nur müsse das bestehende Problem der Personalüberhänge bei der LHG in jedem Fall sozialverträglich gelöst werden. Dazu Meyer: „Wir brauchen in jedem Fall eine Lösung noch in diesem Jahr – und dazu idealerweise ein breites Bündnis für den Hafen in Lübeck, dazu gehöre auch eine gemeinsame Gesprächsrunde der Tarifparteien.“ Der Minister forderte die Stadt Lübeck auf, ein entsprechendes Bündnis schnell ins Leben zu rufen: „Wir sitzen dabei gern mit am Tisch“, so der SPD-Politiker.

Dass sich der kriselnde Hafen auch auf die Spediteure auswirke, machte Maco Lütz von dem Verein Lübecker Spediteure deutlich: „Natürlich rollen weniger Lkw, wenn weniger Papier umgeschlagen wird.“ Zugleich brach Lütz eine Lanze für all die kleinen Firmen im Hafen abseits der LHG: „Die machen einen hervorragenden Job.“   Der Spediteur erwartet von der Stadt und der LHG vor allem ein klares Signal an die noch verbliebenen Hafenkunden. „Sonst laufen wir Gefahr, dass auch die noch abwandern.“

Meyer erinnerte daran,  dass das Land erst im Herbst letzten Jahres ein Gutachten in Auftrag gegeben hatte, um Kooperationsmöglichkeiten mit Kiel auszuloten. Doch es habe sich herausgestellt, dass dies wegen äußerst unterschiedlicher Strukturen und Geschäftsmodelle an beiden Standorten kaum umsetzbar sei. Das vom Wirtschaftsministerium beauftragte Fraunhofer-Centers für Maritime Logistik (CML) kam zu dem Ergebnis, dass ein Schulterschluss beider Hafenunternehmen allenfalls auf weichen Kooperationsfeldern wie einem gemeinsamen Marketing, einem gemeinsamen Einkauf oder auf dem Feld des Maritimen Umweltschutzes machbar wäre.

Als „kleinsten gemeinsamen Nenner“ habe man sich mit den Städten Kiel und Lübeck und deren Hafengesellschaften auf die Entwicklung eines „Green-Port-Konzepts“ geeinigt. Dabei gehe es vor allem um das Ausloten von Synergien  bei der Entsorgung von Schiffsabwässern oder anderer Schiffsabfälle sowie um technologische Lösungen beim Einsatz alternativer Schiffstreibstoffe  wie Methanol oder LNG (Liquefied Natural Gas). „Ein solches „Green-Port-Konzept“, das  mit Kiel und Lübeck beginnen kann, wäre auch offen für eine Beteiligung der anderen Häfen im Lande. Auch ist eine Förderung von investiven Maßnahmen im Rahmen dieses Konzepts möglich “, sagte Meyer.

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Meyer sieht in CETA ein gutes Abkommen, das nur klare Regeln braucht

Meyer zum CETA-Abkommen: Wirtschaftlicher Erfolg in SH braucht Exporte – mit fairen Regeln

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD)Die Opposition im schleswig-holsteinischen Landtag hat der Landesregierung vorgeworfen, sich vor einer Festlegung zum europäisch-kanadischen Freihandelsabkommen Ceta zu drücken. FDP und CDU forderten von der Landesregierung eine Unterstützung des Abkommens im Bundesrat, die Piraten wiederum ein klares Nein. SPD-Fraktionschef Ralf Stegner betonte, der Bundesrat werde sich nicht vor der Landtagswahl am 7. Mai mit Ceta befassen, sondern voraussichtlich erst 2018, wenn das zwischen der EU und Kanada im Oktober unterzeichnete Abkommen in allen Details vorliege. Daher wäre es völlig unangebracht, wenn die Landesregierung sich bereits jetzt festlegen würde.

Das sagte auch Wirtschaftsminister Reinhard Meyer – hier seine Rede im Wortlaut:

 

Meyer zum Technologietransfer in SH: Unserem Land darf keine gute Idee verloren gehen

Land stärkt Wissens- und Technologietransfer – Kabinett tagte heute im Isit in Itzehoe

ISiT in Itzehoe

Die Landesregierung wird nach den Worten von Wirtschafts- und Technologieminister Reinhard Meyer weiter in den Wissens- und Technologietransfer intensivieren. «Wir brauchen einen leistungsstarken Technologietransfer in unserem Land», sagte er heute nach einer Kabinettssitzung in Itzehoe (Kreis Steinburg). Die Regierung mache sich stark für verlässliche Kooperations- und Netzwerkstrukturen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Bei Danfoss Silicon Power werden Elektronische Bauteile gefertigtDas Kabinett tagte im Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (Isit). «Hier verknüpfen sich hochkarätige anwendungsorientierte Spitzenforschung aus Wissenschaft und Wirtschaft auf innovative Weise», sagte Meyer. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) fehlte in Itzehoe wegen eines grippalen Infekts.

Wichtig sei, dass dem Land keine einzige gute Idee verloren gehe, sagte Meyer. Deshalb unterstütze sein Haus gezielt Ausgründungen aus Hochschulen und habe eigens dafür ein Gründungsstipendium aufgelegt. «Schleswig-Holsteins Stärken liegen in innovativen Feldern wie den Erneuerbaren Energien, der Medizintechnik oder dem Maschinenbau.»

Der Kreis Steinburg war die letzte Station der Reihe «Kabinett vor Ort». Es tagte seit November 2012 in allen Kreisen und kreisfreien Städten. Auf dem Programm standen jeweils auch Besuche von Firmen, Schulen und sozialen Einrichtungen

Neues Logistik-Zentrum CLC in Itzehoe nimmt mit Landeshilfe Fahrt auf

Finanzspritze für den Neustart auf dem ehemaligen Prinovis-Druckereigelände in Itzehoe

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Erfreut über die Förderung: Die chinestischen Partner des neuen Logistik-Unternehmens

Im Anschluss an die auswärtige Sitzung des Landeskabinetts übergab Wirtschaftsstaatsekretär Dr. Frank Nägele heute einen Förderbescheid über 1,5 Millionen Euro an die Geschäftsführer der „CLC China Logistic GmbH“, Carsten Tietje und Holger Scheibel. Das deutsch-chinesische Unternehmen investiert insgesamt rund 16,4 Millionen Euro in ein Logistikcenter und will dafür unter anderem 60 neue sozialversicherungspflichtige Dauerarbeitsplätze in der Steinburger Kreisstadt schaffen.

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Minister Meyer mit CLC-Chef Carsten Tietje

Die „China Logistic Center GmbH“ hatte das stillgelegte Gelände samt Gebäuden nach den Worten von Nägele bereits im August 2015 gekauft, um ein Dienstleistungszentrum für Trockengut, frische sowie tiefgekühlte Ware für ganz Europa und China zu errichten. „Wir sind froh, in so rascher Zeit eine Nachfolgelösung für das Gelände gefunden zu haben und unterstützten das Projekt mit Mitteln aus unserem Landesprogramm Wirtschaft“ sagte Nägele. „Diese Investition stärkt den Standort und bietet vielen Menschen die Chance, einen dauerhaften Arbeitsplatz in der Region zu finden. Darüber hinaus ist die Investition auch ein Ansiedlungserfolg und stärkt zugleich unseren Außenhandel mit China, unserem wichtigsten Handelspartner außerhalb der Europäischen Union“.

Frank Behrens wird neuer Interims-Geschäftsführer der TA.SH

Wechsel der Interims-Geschäftsführung bei der TA.SH: Frank Behrens löst Wanger ab

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Stabswechsel bei der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TA.SH): Nachdem Uwe Wanger (59), Chef der Kiel-Marketing GmbH und zugleich Vorsitzender der Touristischen Marketing Kooperation der Städte e.V., die Geschicke der TA.SH zehn Monate lang geleitetet hat, wird ab Anfang Februar der Kieler Tourismusexperte Frank Behrens (63) die Tätigkeit bis zur Verpflichtung eines neuen Geschäftsführers oder einer Geschäftsführerin übernehmen.

Das teilte heute (24. Januar) TA.SH-Aufsichtsratschef und Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele mit. Er dankte Wanger zugleich für die seit Februar letzten Jahres geleistete Arbeit bei der TA.SH und sein großes Engagement für den Tourismus in Schleswig-Holstein.

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Frank Behrens

Wangers Nachfolger Behrens ist hauptamtlich bei der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WT.SH) als Standortberater für Hotelprojekte mit dem Schwerpunkt Hotelansiedlungen und Tourismusprojekte tätig.

Nebenamtlich ist er unter anderem stellvertretender Vorsitzender des Tourismusverbandes SH (TVSH) sowie Vizepräsident und Vorsitzender der Fachgruppe „Tourismus“ beim DEHOGA.

Land fördert Kooperation der vier Westküstenkreise für weitere drei Jahre

Schub für die Westküste: Land fördert Regionalmanagement für weitere drei Jahre

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v.l.: Martina Hummel-Manzau (egeb), Dr. Heinz Seppmann (Vize-Landrat Steinburg), Dr. Jörn Klimant (Landrat Dithmarschen), Dr. Harald Schroers (WEP), Oliver Stolz (Landrat Pinneberg), Dr. Paul Raab (IHK Elmshorn), Staatssekretär Dr. Frank Nägele, Dieter Harrsen (Landrat Nordfriesland), Thomas Bultjer (IHK Dithmarschen) Foto: Kreis Dithmarschen

Die erfolgreiche Zusammenarbeit der vier Westküstenkreise von der dänischen Grenze bis zum Hamburger Rand kann auch in den nächsten drei Jahren mit der Förderung des Landes fortgesetzt werden. Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele übergab heute  im Dithmarscher Kreishaus in Heide an Pinnebergs Landrat Oliver Stolz einen Zuwendungsbescheid über 627.380 Euro.

Wie Nägele sagte, solle mit dem Geld für drei weitere Jahre die Arbeit des seit Anfang 2014 bestehenden Regionalmanagements Westküste fortgesetzt werden, das bei der Projektgesellschaft Norderelbe in Itzehoe angesiedelt ist. Das Management koordiniert die Zusammenarbeit der Regionalen Kooperation Westküste – unter anderem in den Bereichen Verkehr, Energie, Gewerbeflächen, Bildung und Arbeitsmarkt. „Den vier Kreisen Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Steinburg ist es 2016 unter anderem gelungen, im Rahmen des Bundesprogramms ,Kommunen innovativ‘ die Fördermittel für das Projekt ,Rückenwind Jugendmobilität‘ zur Verbesserung des Übergangs von Schule zum Beruf an die Westküste zu holen. Zudem wurden die ersten drei Schnellladestationen für Elektroautos an der A23 und der B5 errichtet und das Regionalmanagement arbeitet mit den Wirtschaftsförderungsgesellschaften intensiv an der Umsetzung einer gemeinsamen Innovationsstrategie für die Westküste“, so Nägele.

Das Geld zur Förderung für das Regionalmanagement stammt aus dem Landesprogramm Wirtschaft, gespeist aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und Landesmitteln. Das Gesamtvolumen des Projekts liegt nach Angaben von Stolz bei rund 965.000 Euro. Die Landkreise, die regionalen Wirtschaftsfördergesellschaften sowie die IHK´en in Flensburg und Kiel steuern insgesamt 337.820 Euro bei.

Nägele: „Die Regionale Kooperation Westküste ist also ein Vorzeigebeispiel für erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit. Das Land hat bei seiner Westküsteninitiative mit der Kooperation und seinem Regionalmanagement einen konstruktiven und verlässlichen Partner zur Bewältigung der regionalwirtschaftlichen Herausforderungen.“

Landrat Oliver Stolz, Vorsitzender der Regionalen Kooperation Westküste, bedankte sich bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids für die Unterstützung des Landes. „Seit Bestehen habt die Kooperation gemeinsam bereits viele Impulse setzen können, daran wollen wir anknüpfen“, sagte er.

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