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Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus (MWVATT) des Landes Schleswig-Holstein - Harald Haase

Lehrlinge sorgen für mehr Farbe im AWO-Haus: Rohlfs: Beste Werbung für das Handwerk

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Staatssekretär Thilo Rohlfs (3.v.l.) überreicht Landesinnungsmeister Andreas Krüger den Förderbescheid in Anwesenheit der Lehrlinge auf der Baustelle im AWO-Bürgerhaus

Frischer Wind für den AWO-Bürgertreff in Kiel-Gaarden: Im Rahmen einer sogenannten Lehrlingsbaustelle des Maler- und Lackiererhandwerks verschönern derzeit acht junge Auszubildende einen Gemeinschaftsraum, um den Nachbarschaftstreff noch attraktiver zu gestalten. Ziel des Treffpunktes ist, der sozialen Isolation und Vereinsamung älterer Menschen durch die Belebung nachbarschaftlicher Verbindungen entgegen zu wirken. Arbeits-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs überreichte heute anlässlich des Besuchs einen Förderbescheid über 13.050,- Euro.

„Es ist schön zu sehen, wie sich junge Menschen mit ihrem Beruf identifizieren und sich hier in die anspruchsvolle und ansprechende Gestaltung eines Gemeinschaftsraumes einbringen. Lehrlingsbaustellen sind somit auch eine wunderbare Werbung für eine Ausbildung im Handwerk“, sagte Rohlfs. Zugleich erinnerte er daran, dass im schleswig-holsteinischen Handwerk bei den neu abgeschlossenen Lehrverträgen eine Steigerung von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht werden konnte. „Ich führe das auf eine steigende Attraktivität zurück: Die vielseitige Aufgabenpalette und Karrierechancen locken auch Abiturienten ins Handwerk. Nicht zuletzt stellen auch Lehrlingsbaustellen attraktive Angebote während der Ausbildung dar“, sagte er.

Bereits seit Jahren setzt sich die Aktionsgemeinschaft „Ausgezeichneter Ausbildungsbe-trieb“ dafür ein, die Ausbildungsqualität zu steigern. Durch intensivere Ausbildung und Betreuung sollen sowohl lernschwache Jugendliche zum regulären Ausbildungsabschluss gebracht als auch leistungsstarke junge Menschen gefördert werden. Eine Förderung durch das Land erfolgt bereits zum 16. Mal seit Bestehen der Aktionsgemeinschaft und macht laut Rohlfs die Nachhaltigkeit des Förderansatzes deutlich.

Die Aktionsgemeinschaft „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ des Maler- und Lackiererhandwerks bietet neben diversen anderen Förderangeboten die Teilnahme an speziell eingerichteten Lehrlingsbaustellen an. „Das Handwerk hat viel zu bieten, und mit der aktiven Jugendarbeit sichert es sich den eigenen Nachwuchs und die hohe Qualität seiner Arbeit“, so Rohlfs.

Der Brexit-Deal und seine Folgen beschäftigten heute auch den SH-Mittelstandsbeirat

Für die britische Regierungschefin Theresa May geht es in den nächsten Stunden um ihr politisches Überleben, für viele deutsche Betriebe um wichtige Handelsbeziehungen nach Großbritannien und damit um viel Geld und Arbeitsplätze: Das Königreich und die EU sind bereit für einen Brexit-Deal mit hohen Einsätzen. Das britische Kabinett muss der noch geheimen Vorlage zustimmen; der Ausgang ist vollkommen offen.

Auch im schleswig-holsteinischen Mittelstandsbeirat war der Brexit heute Thema – die Mitglieder wurden durch den für internationale Handelsbeziehungen zuständigen IHK-Experten Werner Koopmann informiert. Im Anschluss an die Sitzung sagten Koopmann und Wirtschaftsminister Buchholz (Video starten)

Deutsche Häfen vor digitaler Welle – Buchholz: „Wir können viel von den Finnen lernen“

Die Häfen in Deutschland stehen in den kommenden Jahren vor einem technischen Schub nach vorn. Mit der Digitalisierung würden automatische und autonome Fahrzeuge und Umschlagtechniken in den Häfen Einzug halten, sagte Frank Dreeke, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), heute in Hamburg. Die deutsche Hafenwirtschaft sei extrem leistungsfreudig, innovationsfreudig und optimistisch. Sie investiere jedes Jahr hunderte von Millionen Euro, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Wann genau autonome Fahrzeuge, Kräne und Umschlaganlagen auf den deutschen Terminals eingeführt werden, lasse sich noch nicht genau sagen. Die Entwicklung gehe aber zügig voran. Es gebe neben den technischen auch noch rechtliche Fragen zu klären.

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz erinnertze in dem Zusammenhang daran, dass Deutschlland auf dem Feld viel von Skandinavien lernen könnne. „Auf dem jüngsten deutsch-finnischen Hafentag in Lübeck konnten wir etwa erfahren, welch hohen Grad an Digitalisierung etwa der Lübecker Partnerhafen Hanko aufweist. Es gibt zum Beispiel einen Datenaustausch zwischen der Hafenwirtschaft und der Automobilindustrie, bei dem die Industrie detailliert meldet, welche Produkte sie wann in welchem Trailer versendet. Diese Präzision hilft den Herstellern dabei, niedrige Lagerzustände zu halten, und den Logistikern, die Lieferketten zu planen“, so Buchholz.

Der Güterumschlag in den deutschen Häfen ist unterdessen weitgehend stabil. Bereits seit mehreren Jahren werden in den 22 Seehäfen zwischen Emden und Ueckermünde jeweils rund 300 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, mit lediglich kleinen Schwankungen nach oben und unten. Zwar sprach Dreeke von möglichen Zuwächsen im kommenden Jahr, doch sollen es lediglich 1,5 bis 1,7 Prozent sein. Zudem sind die Prognosen umstritten; die Logistik-Experten können die Auswirkungen der protektionistischen US-Politik und des Brexit auf den Transport von Seegütern nur schwer einschätzen.

Wehrtechnik in SH: Buchholz mahnt engeren Schulterschluss mit jungen Unternehmen an

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Buchholz mit Arbeitskreis-Chef Dieter Hanel (Rheinmetall) und Norbert Stock (links) von der Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft

Anlässlich des 25. Gründungstages des Arbeitskreises Wehrtechnik in Schleswig-Holstein hat Wirtschaftsminister Bernd Buchholz an die Mitgliedsunternehmen appelliert, die zivile Nutzung von Militärtechnik noch stärker voranzutreiben und dabei auch auf  kleine und mittelständische Unternehmen bis hinab zu StartUps zu setzen. „Da kann  ich mir einen durchaus engeren Schulterschluss zwischen unser wehrtechnischen Industrie und jungen Unternehmen im Land durchaus vorstellen“, sagte Buchholz vor rund 200 Jubiläumsgästen im Kieler Schloss.

Buchholz sagte am Rande der Jubiläumsveranstaltung weiter (Audio starten – „im Browser anhören“)

Nach den Worten des Arbeitskreis-Vorsitzenden Dieter Hanel (Rheinmetall Landsysteme Kiel) hat sich die wehrtechnische Industrie in Schleswig-Holstein in den letzten 25 Jahren strukturell und personell sowie mit neuen Produkten den tiefgreifenden sicherheitspolitischen Veränderungen angepasst und ihre Position auf den in- und ausländischen Märkten stabilisieren und ausbauen können. Die Wehrtechnik-Unternehmen seien ein wichtiger Bestandteil der industriellen Basis Schleswig-Holsteins.

Dem 1993 gegründeten Arbeitskreis gehören rund 30 Wehrtechnik-Unternehmen des Landes an, die rund 6.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Zu den Geschäftsaktivitäten der Unternehmen gehören der Marineschiffbau, die Fahrzeugtechnik, die Luftfahrt, die Kommunikationstechnik, die Waffen- und Munitionstechnik sowie Sensorik und Optik.

Hanel weiter: „Nach dem Strukturwandel in den letzten 25 Jahren warten auf die Wehrtechnik-Unternehmen des Landes neue Herausforderungen. Heute haben wir es mit komplexen Herausforderungen, mit globalen Risiken zu tun, denen sich die Politik, die Bundeswehr und die wehrtechnische Industrie stellen und nach Lösungen suchen muss“.

UVNord-Präsident Uli Wachholtz betonte, „dass wir als Außenhandel treibende Volkswirtschaft an einer möglichst friedlichen, möglichst sicheren Welt interessiert und darauf angewiesen sind. Deutschland ist wie kaum ein anderes Land in die globalen Wertschöpfungsketten integriert. Beachtliche 60 % unserer Exporte werden auf dem Seewege transportiert. Der Erhalt sicherer Seewege ist daher für uns von essentieller Bedeutung. Nicht zuletzt deshalb brauchen wir ein starkes Verteidigungsbündnis mit einer gut ausgerüsteten Bundeswehr und eine leistungsfähige wehrtechnische Industrie.“

Wirtschaftsminister Bernd Buchholz wies abschließend darauf hin, dass die Wehrtechnik im echten Norden ein Innovationsmotor, zugleich aber auch Garant für Wertschöpfung und Beschäftigung sei. „Diese Unternehmen bieten hochwertige Arbeitsplätze und schaffen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch Ausbildung und Weiterqualifikation auch Perspektiven. Und das nicht nur an den großen Standorten wie Kiel oder Flensburg. Es gibt viele Unternehmen im Lande, die etwa Elemente für Schiffe, U-Boote, militärische Fahrzeuge oder Flugzeuge zuliefern. All diese Betriebe stärken die Regionen durch Wertschöpfung und Wohlstand“, so der Minister. Die Wehrtechnik sei längst eine echte High-Tech-Industrie – und für Schleswig-Holstein unentbehrlich.

Vereinfachte Genehmigung: Bunkern von LNG wird in Brunsbüttel künftig einfacher

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LNG-Betankung im so genannten truck-to-ship-Verfahren ist in Brunsbüttel seit dem 1. November durch eine neue Hafenbenutzungsvereinbarung einfacher geworden

Mit einem vereinfachten Genehmigungsverfahren ermöglicht das Land den Hafenbetreibern in Brunsbüttel, das Bunkern von verflüssigtem Gas, kurz LNG, künftig leichter zu gestalten. Bislang musste für jede LNG-Bebunkerung eine Einzelgenehmigung durch den Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) als zuständige Genehmigungsbehörde erteilt werden.

„Wir froh, dass wir mit dem LKN als Hafenbehörde von Beginn an eine vorbildliche Zusammenarbeit beim Thema LNG-bunkering hatten und dadurch im Vergleich zu anderen Hafenstandorten einen zügigen Genehmigungsprozess für LNG-bunkering gegenüber den Kunden sicherstellen konnten“, sagt Frank Schnabel, Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH / SCHRAMM group. „Mit Blick auf die zunehmende Anzahl von LNG-Bunkerungen war für uns jedoch schnell klar, dass der individuelle Vorgang mit dem Einholen von Einzelgenehmigungen für jedes Bunkern zu optimieren war.“

Seit dem 1.November gilt nun eine neue Hafenbenutzungsordnung (HBO), nach der das so genannte truck-to-ship LNG-bunkering einen anzeigepflichtigen, aber genehmigungsfreien Bebunkerungsvorgang darstellt und gesonderten Betriebsvorschriften unterliegt.

Laut Schnabel sind der Hafenstandort Brunsbüttel und das Land Schleswig-Holstein damit erneut Vorreiter beim Thema LNG.Dazu Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz: „LNG und Brunsbüttel gehören eng zusammen: hier wollen wir ein nationales LNG-Speicherterminal errichten, und hier wird LNG auch vermehrt als Schiffstreibstoff eingesetzt. Jetzt haben wir auch in einem schlanken Verfahren die Voraussetzungen geschaffen, dass der Kraftstoff dort auch zum Kunden kommt.“

 

Zwischen Wissenschaft und Praxis: Uni Kiel ab sofort mit „Brutstätte“ für Geschäftsideen

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Erfolgreich gestartet: CAU-Präsident Lutz Kipp (Mitte), ZfE-Chefin Anke Rasmus und Minister Buchholz mit einer Drohne  des StartUp „Orthodrone“, die hochaufgelöste und dreidimensionale Geodaten erfassen kann.

Kleiner Meilenstein für die Wirtschaftswissenschaften an der Kieler Christian-Albrechts-Universität (CAU): Die ehemalige Uni-Druckerei am Westring ist seit heute eine offizielle Brutstätte für Geschäftsideen an der Grenze zwischen grauer Theorie und rauer Markt-Realität.  Zusammen mit der Chefin des ZfE, des Zentrums für Entrepreneurship (Unternehmertum), Dr. Anke Rasmus, schnitten CAU-Präsident Prof. Dr. Lutz Kipp, CAU-Vizepräsidentin Prof. Dr. Karin Schwarz, Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer und Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz symbolisch das Eröffnungsband durch.  Damit setzt die Universität mit Hilfe des Landes um, was das CAU-Präsidium vor knapp anderthalb Jahren beschlossen hatte: Die Einrichtung eines so genannten „Inkubators“ zur Förderung von Ausgründungen.

„Aus akademischen Forschungs- und Ausbildungsstätten lassen sich Unternehmen ausgründen, die nachhaltige Innovationen und wissensbasiertes Wachstum ermöglichen. Wir glauben fest daran, dass die Wissenschaft eine der wichtigsten Säulen der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes und der Wohlstandssicherung ist. Deshalb haben wir diese Infrastruktur geschaffen, in der wir das Thema Gründungsmanagement auch wissenschaftlich begleiten werden“, sagte Kipp vor etwa 50 Gästen in den Räumen der ehemaligen Universitätsdruckerei.

Buchholz betonte ebenfalls die große Bedeutung einer Brutstätte für Ideen, die mit dem Inkubator auf dem Campus der Kieler Universität entstanden ist: „Wir leben in einem Land, in dem unsere Wirtschaftsstruktur von 198.000 Unternehmen geprägt ist, alle kleiner und mittelständischer Natur. Es ist aber auch durch die Tatsache geprägt, dass im Verhältnis ganz wenig Mittel für Forschung und Entwicklung ausgegeben werden. Deshalb ist es für die Wirtschaftskraft des Landes so wichtig, dass eine Verzahnung zwischen der Wissenschaft und den Unternehmungen stattfindet.“

Zu den Hintergründen des Landes-Engagements beim ZfE-Inkubator und anderen Gründungs-Aktivitäten sagte Buchholz weiter (Audio starten – „im Browser anhören“)

Für Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer ist die Inkubator-Eröffnung ein absolutes Highlight: „Wir brauchen für die originäre Förderung von Start-ups eigene Biotope, denn es geht um verschiedene Gründungsphasen: So wie die Kaulquappe zum Frosch wird, brauchen wir die Inkubatoren für die ganz frühen Ideen.“ Dies reihe sich hervorragend in die vielen Gründungsangebote ein, die sich in der Stadt und im Land immer mehr verdichten. „Besonders über den wissenschaftlichen Anspruch, den das Zentrum für Entrepreneurship hat, schließt der Inkubator eine Lücke. Darauf können wir stolz sein!“

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Für rund 200.000 Euro hergerichtet: Die ehemalige DUni-Druckerei bietet Platz für bis zu 10 Gründungs-Teams

Nach den Worten von Uni-Präsident Kipp unterstützen Inkubatoren akademische Start-ups vor und unmittelbar nach ihrer Gründung. Der CAU-Inkubator biete Platz für etwa zehn Gründungsteams, die dort künftig für ein Jahr verschiedene Beratungs-, Veranstaltungs- und Unterstützungsangebote des Zentrums für Entrepreneurship (ZfE) an der CAU nutzen können. Das Land Schleswig-Holstein, dass die StartUp-Bemühungen der Hochschulen in den kommenden vier Jahren mit knapp sieben Millionen Euro fördert, stellt allein für den Inkubator eine knappe halbe Million Euro an Personalkosten bereit. Das Geld stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Der Bau des Inkubators ist eines von 13 Teilprojekten aus dem mit 6,8 Mio. geförderten „Innovationsorientiertem Netzwerk“, an dem zahlreiche Hochhschulen und Unternehmen beteiligt sind. „Er ist für uns vor allem auch ein weiterer wichtiger Baustein für die systematische Ausbildung an der Uni Kiel im Bereich Gründungsmanagement“, so ZfE-Leiterin Rasmus. Das ZfE unterstütze Gründerinnen und Gründer dabei als „Lotsen“ bei der Vermittlung von Kontakten zu Geldgebern, potenziellen Kunden oder Branchenexperten. Das erhöhe nachweislich die Überlebenschancen der Ausgründungsvorhaben, so Rasmus weiter.

Hier das Grußwort von Buchholz im Live-Mitschnitt:

 

Uni Kiel nimmt Startrampe für Gründerinnen und Gründer in Betrieb

Zusammen mit Wirtschaftminister Bernd Buchholz nimmt das Zentrum für Entrepreneurship (ZfE) der Kieler Uni heute erstmals einen so genannten Inkubator in Betrieb. Klingt medizinisch, ist es aber nicht. Es handelt sich um eine Art Starthilfe oder Startrampe für Gründungswillige Studenten oder Absolventen.

Heißt konkret: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZfE-Inkubators beraten und unterstützen als Serviceeinrichtung der zentralen Verwaltung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel alle gründungsinteressierten Mitglieder der Uni Kiel. Neben Beratungen und Veranstaltungen werden auch temporäre Arbeitsplätze (u.a. für öffentlich geförderte Gründungsvorhaben, etwa Exist, Gründungsstipendium SH) im ZfE-Inkubator angeboten. 

In den Räumlichkeiten der ehemaligen Unidruckerei finden bis zu 10 Teams Platz. Interessierte Gründungsteams können sich ab sofort für einen Platz bewerben. Im ZfE-Inkubator wird auch die neue Veranstaltungsreihe „Entrepreneurs on Campus“ ab 22.11.2018 jeweils donnerstags von 18 – 20 Uhr sowie die „start-up friday“ Reihe ab 23.11.2018 jeweils freitags von 12 – 14 Uhr stattfinden.

Unsere Meldung der Woche: Ein riesiges Stück mehr „freie Bahn“ im echten Norden

Es bewegt sich was: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat am Dienstag vorgestellt, welche Schienenprojekte bundesweit in den nächsten Jahren prioritär umgesetzt werden sollen. Dabei hat Schleswig-Holstein ein großes Stück vom Kuchen abbekommen – nicht nur den lang ersehnten zweigleisigen Ausbau der Marschbahn-Strecke zwischen Klanxbüll und Niebüll.

Für Verkehrsminister Buchholz seine „Meldung der Woche“ zu den näheren Einzelheiten hier klicken

Bundesverwaltungsgericht verkündet Entscheidung über A-20-Klagen am 27. November

Senat_BVGNach einem fast zehnstündigen Sitzungs-Marathon hat der 9. Senat des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig soeben die mündliche Anhörung zu den beiden Klagen gegen den vierten Bauabschnitt der Autobahn A 20 beendet. Wie der Vorsitzende Dr. Wolfgang Bier sagte, soll die Entscheidung am 27. November um 10 Uhr verkündet werden.

Neben den beiden Naturschutzverbänden BUND und Nabu, die gemeinsam klagen, hat auch eine Privatperson Einwände gegen den knapp 20 Kilometer langen A-20-Abschnitt zwischen der A 7 und Wittenborn erhoben. Eine weitere Privatperson und die Gemeinde Klein Gladebrügge bei Bad Segeberg hatten ihre Klagen vor dem Verfahren zurückgezogen. Verkehrs-Staatssekretär Thilo Rohlfs (FDP), der am ersten der beiden Verhandlungstermine an dem Verfahren teilgenommen hatte, zeigte sich am Abend weiterhin optimistisch, dass das Land zumindest für ein Teilstück des Abschnitts Baurecht erhalten könnte.

Im Mittelpunkt der zweitägigen Anhörung standen vor allem Fragen des Gewässer-, Gebiets- und Artenschutzes.

IHK-Umfrage:Unternehmen im Land mit Konjunktur und Auftragslage zufrieden

Die Wirtschaft im echten Norden steht weiterhin gut da. Der Konjunkturklimaindex der IHK weist für das dritte Quartal (Juli bis September) auf einer Skala von 0 bis 200 Punkten einen Wert von 120,6 auf. Damit gab es zum Vorquartal praktisch keine Veränderung. Wie die IHK heute weiter berichtete, bezeichneten zuletzt 44,8 Prozent der 675 Unternehmen, die sich an der jüngsten Umfrage beteiligten, ihre Situation als gut, 45,0 Prozent als zufriedenstellend und 10,2 Prozent als schlecht. «Die Geschäfte liefen für die meisten Unternehmen gut, nur ein kleiner, wenn auch etwas gestiegener Anteil der Unternehmerschaft war unzufrieden», sagte IHK-Präsidentin Friederike C. Kühn.

In der Industrie bewirkten gestiegene Auftragseingänge eine positive Lagebewertung. Überdurchschnittlich gut ist die Lage im Baugewerbe, das am Kapazitätsmaximum arbeitet. Im Einzelhandel berichtete fast jedes zweite Unternehmen von Umsatzrückgängen. Bei Dienstleistungen gibt es überwiegend steigende Umsätze und Erträge. Risiken für die weitere Entwicklung sehen die Unternehmen vor allem im Fachkräftemangel. Fast jedes zweite Unternehmen gab an, dass es offene Stellen über einen längeren Zeitraum nicht besetzen konnte.

Besonders prägnant sei das Problem im Bau- und Verkehrsgewerbe, hieß es. Die Geschäftserwartungen sind zum Vorquartal noch etwas gestiegen. 22,2 Prozent der Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligten, rechneten mit einer günstigeren Entwicklung, 63,6 Prozent mit einer gleichbleibenden und 14,1 Prozent mit einer schlechteren.