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Es geht weiter: A-21-Ausbau von Klein Barkau bis Nettelsee fertig geplant

Fortschritt für Ausbau der B 404 zur A 21: Planfeststellungsbeschluss von Klein Barkau bis Nettelsee erlassen

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Wie Verkehrsminister Reinhard Meyer heute (23. Dezember) in Kiel mitteilte, habe die zuständige Behörde im Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) jetzt den Planfeststellungsbeschluss für den 6,2 Kilometer langen Teilabschnitt zwischen Klein Barkau und Nettelsee erlassen. Der rund 300 Seiten umfassende Beschluss werde zum Jahresbeginn 2017 öffentlich ausgelegt. Die Einzelheiten dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

„Damit kommen wir ein weiteres Stück auf dieser Strecke voran, die neben der A 7 eine der wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsachsen in unserem Land darstellt“, sagte Meyer. Zwischen der A 1 bei Bargteheide bis Stolpe ist die B 404 bereits vierstreifig zur A 21 ausgebaut.  „Und auch hier gilt: mit der Infrastruktur geht es in Schleswig-Holstein Stück für Stück voran“, sagte Meyer.

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Ziel sei es, in den kommenden Jahren einen kontinuierlichen Baufortschritt in Richtung Kiel zu vollziehen. Der rund 1,8 km lange Streckenabschnitt zwischen Wellseedamm bis Neumeimersdorf mit der Anschlussstelle „Wellseedamm“ ist bereits fertig gestellt.

 

 

Meyer zum EuGH-Urteil zugunsten des Lübecker Flughafens: Wichtiger Etappensieg

Gerichtshof: EU-Verfahren um Flughafen Lübeck ist nichtig – Meyer: Wichtiger Teilsieg für Lübeck

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Im Streit zwischen der EU-Kommission und der Hansestadt Lübeck um mögliche unerlaubte Beihilfen für den Flughafen Lübeck hat die Stadt einen Erfolg errungen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat heute ein Rechtsmittel der EU-Kommission gegen ein erstinstanzliches Urteil aus dem Jahr 2014 zurückgewiesen. Damals hatte das Gericht der Europäischen Union (EuG) den Beschluss der Kommission zur Eröffnung eines Beihilfeverfahrens für nichtig erklärt.

„Das ist ein wichtiger Etappensieg für die Hansestadt Lübeck und den Flughafen Lübeck. Nicht immer, wenn die Europäische Kommission eine Wettbewerbsverzerrung vermutet, liegt auch eine vor. Indirekt ist das Urteil auch eine Bestätigung für die Landesluftfahrtbehörde, denn die Entgeltordnung war von ihr genehmigt worden“, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer. Es wäre nach mittlerweile neun Jahren Hängepartie nun auch wünschenswert, dass auch die Verfahren zu den anderen von der Europäischen Kommission angegriffenen Maßnahmen des Flughafens Lübeck bald beendet würden. Denn, so Meyer weiter, das jetzt abgeschlossene Verfahren betreffe nur die Frage der Landegebühren. Wie das Verfahren bezüglich der Investitionen ausgehe, sei weiter offen

In dem 2012 eröffneten Beihilfeverfahren prüft die EU-Kommission, ob der damals städtische Flughafen Lübeck-Blankensee der Fluglinie Ryanair vergünstigte Landegebühren gewährt hat. Das wäre eine staatliche Subvention und somit ein Verstoß gegen das europäische Wettbewerbsrecht.

Land steuert in 2017 mit zwölf Modellprojekten gegen Langzeitarbeitslosigkeit

Minister Meyer und RD-Chefin Haupt-Koopmann zuversichtlich für Arbeitsmarkt-Entwicklung 2017

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Haupt-Koopmann und Meyer während des Pressegesprächs

Der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein geht nach Einschätzung von Arbeitsagentur und Arbeitsministerium in robuster Verfassung in das neue Jahr. Wie Regionaldirektorin Margit Haupt-Koopmann heute in Kiel sagte, lag die Zahl der Arbeitslosen im zu Ende gehenden Jahr mit 95 700 zum zweiten Mal seit 1993 im Durchschnitt unter 100 000. Für 2017 erwarte sie ein weiteres Beschäftigungswachstum um fast zwei Prozent.

Die Arbeitslosigkeit werde voraussichtlich annähernd konstant bleiben. Dies sei eine positive Aussage, weil mehr Flüchtlinge dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen würden, sagte Haupt-Koopmann. 2016 war die Zahl der arbeitslosen Ausländer um gut 17 Prozent auf durchschnittlich 15 600 gestiegen.

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Meyer sagte im Gespräch mit Andreas Otto (RSH)

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Deutlich im Plus war in den letzten zwölf Monaten die Beschäftigung. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Stellen erhöhte sich nach den aktuellsten Zahlen vom September um 2,1 Prozent auf 954 300. «Das ist ein Rekordwert für Schleswig-Holstein», sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer. Das Gesundheits- und Sozialwesen, unternehmensnahe Dienstleistungen, Handel und Baugewerbe verbuchten vierstellige Zuwächse.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ging um 3,3 Prozent auf 35 100 zurück. «Schwerbehinderte haben es nach wie vor schwer am Arbeitsmarkt», sagte Haupt-Koopmann. Aber hier gab es einen Rückgang um 2,8 Prozent. Schwerpunkt bleibe auch 2017 die Qualifizierung, sagte die Agenturchefin. «Weiterbildung kennt keine Altersgrenze.» Auch 60-Jährige könnten Qualifizierungschancen bekommen. Besonders großes Fachkräftepotenzial schlummere unter den Arbeitslosen in der Gruppe der 25- bis 35-Jährigen.

Trotz vieler positiver Zahlen sei nicht alles Gold, sagte Minister Meyer. So sei die Unterbeschäftigungsquote sogar gestiegen, auf mehr als acht Prozent. Zu gering sei auch die Weiterbildungsquote in den Unternehmen. Gegen die Langzeitarbeitslosigkeit würden im neuen Jahr zwölf neue Modellprojekte aufgelegt, mit einem Fördervolumen von durchschnittlich 2,5 Millionen Euro im Jahr.

Auch bei Flüchtlingen stünden Qualifizierung und Weiterbildung ganz oben, sagte Meyer. «Warum sollten nicht auch Flüchtlinge über 30 eine Ausbildung machen?», fragte er. Die Bereitschaft dazu sei hoch, auch wenn viele erst einmal Geld verdienen wollten, sagte Haupt-Koopmann. So hätten seit Jahresbeginn allein 8000 Flüchtlinge Integrationskurse begonnen, um Deutsch zu lernen. Darüber hinaus seien berufliche Qualifizierungen wichtig, da 70 Prozent keinen anerkannten Abschluss nach deutschem Standard hätten.

Meyers Wortbeitrag während des Pressegesprächs als Live-Mitschnitt:  hier klicken

 

Oktober-Rekord: Nie zuvor kamen so viele Gäste in den „echten Norden“

Meyer erfreut über Touruismus-Boom: „Die höchsten Gästezahlen, die je in einem Oktober gemessen wurden“

Schwertmuscheln liegen am Strand der daeischen Insel Roemoe

Mit erneut großen Zuwächsen steuert Schleswig-Holsteins Tourismusbranche das neue Jahr an:  In den ersten zehn Monaten des zu Ende gehenden Jahres besuchten knapp 6,6 Millionen Übernachtungsgäste das nördlichste Bundesland und damit 4,7 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2014. Die Zahl der Übernachtungen erhöhte sich um 4,4 Prozent auf fast 25,9 Millionen, wie das Statistikamt Nord berichtet.

„Das ist die höchste Gästezahl, die jemals in einem Oktober gemessen wurde“, freute sich Wirtschaftsminister Reinhard Meyer. Der Aufwärtstrend zeige sich auch bei den Übernachtungszahlen. In gewerblichen Beherbergungsstätten und auf Campingplätzen wurden rund 2,5 Millionen Übernachtungen gezählt und damit 8,8 Prozent mehr als im Oktober des vergangenen Jahres. Im Zeitraum Januar bis Oktober ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum das Gästeaufkommen um 4,7 Prozent und die Zahl der Übernachtungen um 4,4 Prozent gestiegen.

Von den guten Ergebnissen profitierten nach den Worten von Meyer alle Beherbergungsbetriebsarten und alle Regionen im Land. Bei den Beherbergungsbetrieben konnten die Campingplätze (+6,9 %) und die Hotellerie (+4,9 %) die größten Steigerungsraten verzeichnen. Betrachtet man die Verteilung der Übernachtungen auf die verschiedenen Regionen hat im Oktober die Holsteinische Schweiz den höchsten Steigerungswert mit einem Plus von 6,8 Prozent erreicht, gefolgt von der Ostsee (+5,7 %) und der Nordsee (+3,8 %).

Meyer: „Es zeigt sich also, dass sich neben den aktuellen Reisetrends auch der Dreiklang aus Kooperation, Investition und Marketing im schleswig-holsteinischen Tourismus  sehr gut auszahlt.“

 

Land, Bahn und Sylt-Pendler ziehen zufriedene Bilanz nach Betreiberwechsel auf Marschbahn

Marschenbahn: Meyer und DB-Regio-Chef Reh ziehen positive Bilanz der ersten Woche nach Fahrplanwechsel

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Neun Tage nach dem Betreiberwechsel auf dem so genannten Netz-West haben Verkehrsminister Reinhard Meyer und DB-Regio-Chef Torsten Reh heute auf Sylt eine weitgehend positive Bilanz gezogen: „Auch wenn man angesichts von 84 bundesweit zusammen geliehenen Ersatz-Reisezügen von einem optimalen Zustand sicher noch entfernt ist, so lässt sich sagen: Die Lage hat sich beruhigt und stabilisiert“, erklärte Meyer nach einem Gespräch mit Sylter Pendlern und Unternehmern. Nach den Worten von DB-Regio-Chef Reh habe es in den vergangenen Tagen keine Zugausfälle und eine Pünktlichkeitsquote von 93 Prozent gegeben.

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Meyer sagte nach dem Treffen im Gespräch mit Journalisten

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Der Sylt-Verkehr, der unter anderem täglich von rund 4500 Berufspendlern genutzt wird, war vor allem im November erheblich beeinträchtigt. Die Nord-Ostsee-Bahn (NOB), die den Betrieb am 11. Dezember nach 11 Betriebsjahren im Rahmen einer Neuausschreibung an die Deutsche-Bahn-Tochter DB-Regio abgeben musste, hatte 90 Waggons wegen defekter Waggon-Kupplungen aus dem Verkehr ziehen müssen. Tausende Menschen waren täglich von Ausfällen und Verspätungen betroffen. Inzwischen bedient die Bahn sämtliche Verbindungen mit Ersatzzügen, hat aber auch die derzeit stillgelegten Wagen von der NOB übernommen, die nach Angaben von Reh frühestens im März 2017 wieder vollständig zur Verfügung stehen werden.

Im Gespräch mit dem Minister kritisierten die Pendler unter anderem die aus ihrer Sicht nicht ausreichende Entschädigung der Betroffenen durch den schleswig-holsteinischen Verkehrsverbund NAH.SH in Höhe von maximal 80 Euro. NAH.SH-Sprecher Dennis Fiedel warb um Verständnis: „Es ging in erster Linie darum, eine möglichst rasche und unbürokratische Lösung zu finden. Dazu gehörte auch das Setzen einer ökonomisch vertretbaren Höchstgrenze.“ Zugleich erinnerte Fiedel daran, dass Anträge auf Entschädigung noch bis zum 31. Januar 2017 bei der NAH.SH (www.nah.sh) gestellt werden können.

Meyer und Reh kündigten an, noch vor Ostern erneut das Gespräch mit Unternehmern und Pendlern zu suchen.

SH-Netz-AG investiert im Kreis Pinneberg 3,6 Millionen Euro in Gas-Station

Passend zum Energiewende-Appell an den Bund: Meyer und Netz-AG-Chef Boxberger eröffnen Gasübernahmestation

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Der Chef der SH-Netz-AG, Matthias Boxberger (rechts) mit Meyer bei der Inbetriebnahme

Die Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) hat 3,6 Millionen Euro in den Bau einer neuen Gasübernahmestation in Klein Offenseth-Sparrieshoop im Kreis Pinneberg investiert, die zukünftig ein Drittel des Gasbedarfs von SH Netz abdecken wird. Hintergrund ist zum einen der gesteigerte Kapazitätsbedarf von Schleswig-Holsteins größtem Industriegebiet, dem ChemCoast Park in Brunsbüttel. Darüber hinaus hat SH Netz mit dem Neubau die Voraussetzung für einen möglichen Anschluss des neuen Kraftwerks der Stadtwerke Kiel geschaffen. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und Vorstand Matthias Boxberger haben die Gasübernahmestation heute in Betrieb genommen.

„Die Energiewende braucht leistungsfähige Infrastrukturen. Die neue Gasübernahmestation ist deshalb ein Schlüsselelement der sicheren und zukunftsfähigen Gasversorgung in Schleswig-Holstein und stärkt das Energiesystem mit Blick auf die Sektorenkopplung von Gas und Strom“, sagt Matthias Boxberger, Vorstand von SH Netz.

Dazu Wirtschaftsminister Reinhard Meyer: „Die sichere Erdgasversorgung Schleswig-Holsteins spielt nicht nur für den Industriestandort Brunsbüttel eine wichtige Rolle, das gut ausgebaute Erdgasnetz ist zudem ein entscheidender Baustein für ein fast vollständig auf erneuerbaren Energien basierendes Energiesystem mit einem intelligenten Zusammenwirken der Energieträger Strom und Gas. Der Schlüssel dazu sind die Power-to-X- Technologien, mit denen über die Elektrolyse erneuerbarer Strom in Wasserstoff und synthetisches Methan umgewandelt und in das existierende Erdgasnetz eingespeist werden kann.“

Die neue Anlage in Klein Offenseth-Sparrieshoop übernimmt Erdgas aus der Ferngasleitung der Gasunie in das Hochdrucknetz von SH Netz. Eine weitere Anlage dieser Größe betreibt SH Netz in Quarnstedt. Ausgehend von diesen beiden Großanlagen sowie rund 20 deutlich kleineren Gasübernahmestationen verteilen SH Netz und alle nachgelagerten Netzbetreiber das Erdgas in ganz Schleswig-Holstein weiter.

In Zukunft wird eine Energiemenge von bis zu drei Gigawattstunden (GWh) pro Stunde über diese moderne und leistungsstarke Anlage „fließen“ – dieses entspricht der zwei- bis dreifachen Leistung eines Großkraftwerks wie z.B. Brokdorf.

Die Schleswig-Holstein Netz AG im Kurzprofil

Die Schleswig-Holstein Netz AG ist als Betreiber von Strom- und Gasleitungen in rund 1.000 Kommunen in Schleswig-Holstein und Nordniedersachsen für den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Energienetze verantwortlich. Als Partner der Energiewende hat das Unternehmen in den letzten Jahren rund 33.500 Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien an seine Netze angeschlossen.

Mit über 300 schleswig-holsteinischen Kommunen als direkte Aktionäre sowie der Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise an der Muttergesellschaft HanseWerk ist die kommunale Partnerschaft für die SH Netz AG prägend. Kommunen, in denen die Schleswig-Holstein Netz AG tätig ist, können Anteile an dem Unternehmen erwerben und dadurch nicht nur zusätzliche Mitsprachemöglichkeiten nutzen, sondern auch am wirtschaftlichen Ergebnis teilhaben.

Die rund 600 Mitarbeiter sind mit diversen technischen Standorten sowie der zentralen Netzleitstelle in Rendsburg im ganzen Land präsent. Insgesamt betreiben sie rund 51.000 Kilometer Hoch-, Mittel- und Niederspannungs-, 15.000 Kilometer Gas- und 7.500 Kilometer Kommunikationsnetze in Schleswig-Holstein und Nordniedersachsen.

 

Küstenminister: Energiewende stärker auf wirtschaftliches Potenzial abklopfen

Meyer und andere Nord-Minister: „Deutschland muss stärker die wirtschaftlichen Pozenziale der Energiewende heben“

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Gäste der heutigen Küstenwirtschaftsministerkonferenz in Hamburg

Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus den fünf norddeutschen Ländern hat Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute in Hamburg an den Bund appelliert, die wirtschaftliche Bedeutung der Energiewende für den gesamten norddeutschen Raum nicht zu unterschätzen: „Nur wenn die wirtschaftlichen Potenziale der Energiewende konsequent realisiert werden, schaffen wir dauerhaft Akzeptanz und Unterstützung im Norden“, sagte Meyer bei der Herbst-Konferenz der Küstenwirtschafts- und Verkehrsminister im Hamburger Rathaus.

Wie der Minister weiter sagte, habe Schleswig-Holstein einen Antrag in die Konferenz eingebracht, der darauf abziele, dass bei der so genannten Sektorenkopplung nicht einseitig auf Elektrifizierung gesetzt werde, sondern die verschiedenen Infrastrukturen für Gas, Strom, Wärme und Mobilität durch die Power-to-X-Technologien intelligent miteinander verbunden werden. In diesem Zusammenhang spiele die Gasinfrastruktur eine wichtige Rolle, deren Nutzung auch eine Entlastung auf der Kostenseite bedeuten kann. Meyer: „Wir haben deshalb alle gemeinsam ein Schreiben an Bundesminister Gabriel auf den Weg gebracht, in dem wir Rahmenbedingungen für einen diskriminierungsfreien Marktzugang und einen wirtschaftlichen Betrieb der Power-to-X-Anlagen anmahnen.“

Die Konferenz unter Leitung von Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch bekräftigte zudem ihr Bekenntnis zur Industrie in Norddeutschland und zur stärkeren Kooperation der norddeutschen Länder in der Industriepolitik. „Wir betrachten die Industriepolitik in diesem Zusammenhang als eine ganzheitliche Querschnittsaufgabe, die an den für die Industrie wichtigen Rahmenbedingungen wie etwa der Innovationsförderung, der Fachkräftesicherung und der Infrastrukturentwicklung ansetzen muss“, so Horch.  Im Sinne der Intensivierung der industriepolitischen Zusammenarbeit sollen bestehende Ansätze ausgebaut und darüber hinaus konkrete Projekte in industriellen Schwerpunktbereichen entwickelt werden, die zu einer Stärkung der industriellen Basis in Norddeutschland beitragen können.

Ein weiteres Thema der Nord-Minister: Die Weiterentwicklung der Infrastruktur in Norddeutschland. Dabei hätten die norddeutschen Senatoren und Minister unter anderem die Bedeutung der Fehmarnbelt-Querung als auch der A 20 bekräftigt. „Die A 20 wird durch eine Optimierung der Verkehrswege in Norddeutschland zu einer Verbesserung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit der  Industrie-, Wirtschafts- und Tourismuszentren beitragen. Dadurch wird die Metropole Hamburg entlastet und Westeuropa über die bereits bestehende Ostseeautobahn Lübeck – Stettin noch näher an Polen heranrücken“, so Meyer.

Hamburg werde auch weiterhin die Länder Schleswig-Holstein und Niedersachsen beim Bau der A 20 unterstützen und den gemeinsamen Dialog mit der Bundesregierung in der bewährten konstruktiven Weise fortsetzen.

Im Anschluss trafen sich die Minister zum traditionellen Meinungsaustausch mit über 25  Präsidenten und Geschäftsführern  und Mitgliedern der Industrie- und Handelskammern aus Norddeutschland

Nach Fahrplanwechsel: Minister Meyer besucht morgen erneut Sylter Pendler und Unternehmer

Engpass Marschenbahn: Meyer trifft morgen erneut Pendler und Unternehmer auf Sylt

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Gut eine Woche nach dem Betreiber-Wechsel auf der so genannten Marschenbahn zwischen Hamburg und Sylt besucht Verkehrsminister Reinhard Meyer morgen erneut Berufspendler auf der Strecke Niebüll-Westerland. Damit löst er sein Versprechen ein, das er bei seinem letzten Besuch Mitte November auf der Insel abgegeben hatte, nachdem es  auf der Strecke im Zuge von Ausfällen durch defekte Waggon-Kupplungen zu massiven Schwierigkeiten gekommen war. Seit dem 11. Dezember fährt auf dem gesamten so genannten Netz-West die DB-Regio, die damit nach 12 Jahren die Nord-Ostsee-Bahn ablöst.

„Inzwischen scheint sich die Lage deutlich beruhigt zu haben, aber ich möchte mir gern  noch einmal selbst ein Bild bei den Pendlern und den Betriebsinhabern auf der Insel machen“, sagte Meyer heute am Rande der Küstenwirtschaftsministerkonferenz in Hamburg.

Gemeinsam mit Vertretern der NAH.SH wird Meyer morgen mittag um 13 Uhr von Niebüll nach Westerland fahren und anschließend im haus des Unternehmensverbandes (Alte Post) mit den Betroffenen sprechen. von 15.30 Uhr bis ca. 16 Uhr findet am selbten Ort auch ein kurzes Pressegespräch statt.

Die DB Regio plant, am morgigen Dienstag alle Züge der Linien RE 6 und RB 62 fahrplangemäß zu fahren. Die Kapazitäten für den Verkehr von und nach Sylt finden Sie auf der  Internetseite der NAH.SH oder auf der  NAH.SH-Facebookseite

 

 

A 7: Das erste 6-Kilometer-Teilstück ist geschafft – Verkehr rollt bei Neumünster 6-spurig

«Oh happy day» für staugeplagte Autofahrer auf der A7: Albig gibt erstes Teilstück frei

 

Auf der Autobahn A7 in Schleswig-Holstein rollt seit heute Nachmittag der Verkehr auf einem ersten Teilstück sechsspurig. In Anwesenheit von Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) wurden die letzten Baken für die dritte Fahrspur weggeräumt. Das Teilstück zwischen Neumünster Nord und dem Bordesholmer Dreieck ist 6,5 Kilometer lang. «Das ist heute ein sehr guter Tag für jeden, der auf der A7 unterwegs ist», sagte Albig, der zusammen mit Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) und A7-Verkehrskoordinator Gerhard Fuchs aus Hamburg das Geschehen von einer Autobahnbrücke verfolgte.

Hier ein Video-Beitrag unseres Video-Redakteurs Claas Wiese

Der sechsspurige Ausbau der A7 auf insgesamt 65 Kilometern vom Bordesholmer Dreieck bis zum Autobahndreieck Hamburg Nordwest dauert bereits zwei Jahre. Deutschlands zurzeit größter Autobahnausbau soll Ende 2018 fertig sein. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. Nördlich des Hamburger Elbtunnels sollen in den nächsten Jahren drei «Deckel» über Autobahnabschnitte im Stadtgebiet gebaut werden – als Lärmschutz und um die durch die Verkehrsader getrennte Stadtteile zu verbinden. Die Gesamtkosten für Autobahnausbau und «Deckel» betragen 1,6 Milliarden Euro.

Die A7 hat als transeuropäische Nord-Süd-Achse große Bedeutung für Wirtschaft, Tourismus und Pendler in der Region. Der Abschnitt bei Hamburg-Stellingen mit mehr als 150 000 Fahrzeugen am Tag gilt als das meistbefahrene Autobahnstück in Deutschland.

«Wir wissen, dass wir den Autofahrern mit den vielen Baustellen einiges zumuten», sagte Albig. «Umso besser, dass wir heute den ersten Meilenstein erreicht haben. Mein Dank geht an alle, die am Bau beteiligt sind und durch ihren Einsatz die Einhaltung des Zeitplans ermöglicht haben.»

fuchsAlbig und Fuchs (Foto) baten alle Autofahrer weiterhin um Geduld und Verständnis. Laut Fuchs, der zum Jahreswechsel in den Ruhestand tritt,  hat sich die Verkehrsführung und die Verkehrslenkung in den vergangenen zwei Jahren bewährt. Das Verkehrsleit- und -informationskonzept sei aufgegangen. «Für nicht vorhersehbare problematische Situationen wurden und werden gemeinsam Lösungen gefunden», sagte er. Als Beispiel nannte er die zeitweise Aufhebung des Lkw-Überholverbots im Bereich Schnelsen. Er lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Für die Autofahrer wird es im kommenden Frühling erhebliche Entlastungen geben. Dann sollen drei weitere Teilstrecken freigegeben werden, so dass gut die Hälfte der 65-Kilometer zwischen Hamburg und Bordesholmer Dreieck in jede Fahrtrichtung dreispurig befahrbar ist.

 

Sechs statt vier Spuren: Verkehr auf der A 7 rollt ab heute auf einem Teil flüssiger

Auf der A7 rollt jetzt der Verkehr auf einem ersten Teilstück sechsspurig.

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In Anwesenheit von Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) wurden die letzten Baken für die dritte Fahrspur weggeräumt. Das Teilstück zwischen Neumünster Nord und dem Bordesholmer Dreieck ist 6,5 Kilometer lang. «Das ist heute ein sehr guter Tag für jeden, der auf der A7 unterwegs ist», sagte Albig. Der sechsspurige Ausbau der A7 auf insgesamt 65 Kilometern vom Bordesholmer Dreieck bis zum Autobahndreieck Hamburg Nordwest dauert bereits zwei Jahre und soll bis Ende 2018 fertig sein. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. Albig dankte allen Beteiligten und sprach von einem ersten Meilenstein.

autobahn5Albig sagte gegenüber Journalisten auf der Baustelle

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Nach den Worten des Ministerpräsidenten liegen die Bauarbeiten im Zeitplant haben“, so der Ministerpräsident. Im November 2014 starteten die Vorarbeiten für den Ausbau. In zwei Jahren ist in fünf Bauabschnitten viel passiert. Neben der Verbreiterung der Fahrbahn auf rund 30 Kilometer Länge werden bis April 2017 Entwässerungsleitungen neu gelegt, rund 10 Kilometer Lärmschutzanlagen errichtet, 37 Brückenbauwerke erneuert, instandgesetzt oder neu gebaut. Beim Tunnel Schnelsen wird der Rohbau der ersten Röhre, die Richtungsfahrbahn Süd, noch in diesem Jahr fertiggestellt. Danach starten die Arbeiten der ersten Tunnelröhre. In Schleswig-Holstein wird mit dem Ausbau der drei verbliebenen Bauabschnitte in 2017 begonnen.

Auftraggeber für das ca. 1,6 Milliarden Euro umfassende Projekt ist die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau Gesellschaft (DEGES). Wenn für den jetzt freigegebenen Abschnitt alle restlichen Arbeiten abgeschlossen sind, wird er an den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr übergeben, der im Rahmen der Auftragsverwaltung für die Bundesfernstraßen als zuständige Straßenbaudienststelle den Abschnitt außerhalb des ÖPP-Projektes unterhält. Die gut 59 Kilometer lange Strecke von Neumünster Nord bis zum Autobahndreieck Hamburg Nordwest verbleibt beim Auftragnehmer Via Solutions Nord.

Bernd Rothe, zuständiger Bereichsleiter bei der DEGES, sagte: „Wir sehen, dass die Via Solutions Nord alle Anstrengungen unternimmt, um den ambitionierten Zeitplan bis Ende 2018 zu halten.“ Ministerpräsident Albig und auch Verkehrskoordinator Gerhard Fuchs bitten bis dahin alle Autofahrer weiterhin um Geduld und Verständnis.

Laut Fuchs habe sich die Verkehrsführung und die Verkehrslenkung in den vergangenen zwei Jahren bewährt. Das Verkehrsleit- und –informationskonzept sei damit aufgegangen. „Für nicht vorhersehbare problematische Situationen wurden und werden gemeinsam Lösungen gefunden“, sagte er. Als Beispiel nannte er die zeitweise Aufhebung des Lkw-Überholverbots im Bereich Schnelsen. Er lobte das Engagement und die gute konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten.