30 Jahre Beratungsstellen „Frau und Beruf“ – Rohlfs dankt im Namen der Landesregierung

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Beratungsstellen „Frau & Beruf“  dankte Schleswig-Holsteins Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs heute in Kiel bei der Fach-Veranstaltung „Was bedeutet Vereinbarkeit in einer modernen Arbeitswelt?“  den Beraterinnen von „FRAU & BERUF“ für  ihr langjähriges Engagement.

„Nach wie vor ist das Thema Frauen im Arbeitsmarkt aktuell. Denn Frauen sind immer noch auf dem Arbeitsmarkt unterrepräsentiert. Ziel unserer Fachkräfteinitiative ist es, nicht nur die Branchen mit dem größten Handlungsbedarf in den Blick zu nehmen, sondern auch Initiativen zu ergreifen, um mehr Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, sagte Rohlfs. Denn das Land könne es sich nicht leisten, auf das hervorragende Erwerbspotenzial von Frauen zu verzichten. Gerade in Zeiten von Fachkräfteengpässen sei es das Gebot der Stunde, alle Anstrengungen zu forcieren, um Frauen den Wiedereinstieg zu erleichtern und möglichst lange Erwerbspausen zu vermeiden.

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Rohlfs bei seinem heutigen Grußwort im Kieler Wissenschaftszentrum
Mit guten und ausreichenden Angeboten an Kindertagesbetreuung könne es gelingen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Rohlfs: „So kann es insbesondere Frauen ermöglicht werden, schnell in den Beruf zurückzukehren. Aber auch die Unternehmen sind gefordert. In Zeiten von Fachkräfteengpässen kann es ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein, wenn Arbeitgeber familienfreundliche Arbeitszeiten leben.“

Der Staatssekretär erinnerte daran, dass im Rahmen des „Landesprogramm Arbeit“ mit Fördermitteln des ESF und des Landes das flächendeckende Beratungsangebot von FRAU & BERUF unterstützt werde. Das Land gewährt mit jährlich rund einer Million Euro Zuschüsse in Höhe von bis zu 90 Prozent der notwendigen Personal- und Sachkosten für diese Beratungsangebote. Dadurch können Frauen individuelle und kostenlose Beratungen zum Thema Erwerbstätigkeit und Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erhalten.

Minister mit Sylt-Pendlern und Unternehmern einig: Der Druck auf die DB muss bleiben

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Buchholz (4.v.l.) mit Sylter Unternehmern und Vertreterinnen sowie Vertretern der Pendlerinitiative bei ihrem Treffen im Benen Diken Hof in Keitum

Dank der 160-Millionen-Investition der DB tut sich was auf der Bahnstrecke Niebüll-Westerland. Doch nach einigen Wochen der deutlichen Entspannung bei den Zuverlässigkeitswerten läuft es momentan wieder schlechter. Für den Verein Sylter Unternehmer und die Pendler-Initiative Grund genug, Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz an diesem Wochenende zu einem Gespräch auf die Insel zu bitten.

Im Anschluss an das Treffen im Keitumer Hotel Benen Diken Hof des Dehoga-Sylt-Vorsitzenden Claas-Erik Johannsen (im Bild zweiter von rechts) zog Buchholz folgendes Gesprächs-Fazit.

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Autonom durch Keitum: Für Buchholz ein riesiger Schritt zur Mobilität der Zukunft

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Vor der Jungfernfahrt: Verkehrsminister Buchholz am kleinen ZOB von Keitum mit dem NAF-Bus

Nun fährt er hoch offiziell – der bundesweit zweite Nahverkehrsbus, der komplett autonom unterwegs ist, also ohne Lenkrad, ohne Gaspedal und Fahrer. Verkehrsminister Bernd Buchholz nahm das blaue Vehikel heute feierlich in Keitum auf Sylt offiziell in Betrieb, tauschte die roten gegen schwarze Kennzeichen – und machte gleich eine Probefahrt. Nach Angaben der Sylter Verkehrsgesellschaft kann der Bus ab sofort dienstags bis samstags kostenlos benutzt werden.

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Offizieller Kennzeichenwechsel: Minister Buchholz tauscht die vorläufigen roten Kennzeichen des Sylter NAF-Busses gegen die endgültigen schwarzen Schilder

Auch wenn der elektrisch angetriebene Bus keinen Fahrer hat – er hat dafür einen  Operator, der notfalls eingreifen kann. Ein weiterer Bus dieser Art ist für Dithmarschen geplant. Im nordfriesischen Enge-Sande wird die Technik seit knapp zwei Jahren erprobt. Die Landesregierung und das Bundesverkehrsministerium unterstützen das Vorhaben. Es soll Aufschluss darüber geben, wie eine Automatisierung des öffentlichen Nahverkehrs in ländlichen Räumen in Zukunft funktionieren kann.

Im Gespräch mit Carsten Köthe von Sylt-Radio (RSH) sagte Buchholz während der Rundfahrt – Audio starten „Im Browser anhören“

An dem Projekt beteiligt sind die Firmen GreenTEC Campus GmbH, Autokraft GmbH, Interlink GmbH, Fastleansmart GmbH, Moteg GmbH, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie der EurA AG. Nach den Worten von Projektleiter Ralph E. Hirschberg (Eura AG) wurden ein den letzten Monaten Lastenhefte erstellt, Strecken festgelegt, rechtliche Grundlagen analysiert und Personal erfolgreich geschult. „Nun kann sich das Ergebnis sehen lassen: wir freuen uns, nun die Genehmigung durch Minister Buchholz offiziell überreicht bekommen zu bekommen“, so Hirschberg.

Tradition und Mittelstand pur: Buchholz besucht Erfinder der kleinen Feiglinge

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Buchholz mit dem Erfinder des „Kleinen Feiglings“, Rüdiger Behn, vor einigen (noch) leeren Küstennebel-Flaschen

Ihre Produkte sind von Sieseby bis Singapur bekannt – und vor allem eine der kleinsten ihrer Schöpfungen fehlt auf kaum einem Junggesellenabschied in Deutschland: Dabei ist der „kleine Feigling“ – ein Feigen-Wodka-Schnaps – nur eine der Top-Marken aus den riesigen Kesseln der Gebrüder Rüdiger und Waldemar Behn im Gewerbegebiet von  Eckernförde.

Heute besuchte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz die beiden Spirituosenfabrikanten, die den Betrieb bereits in vierter Generation führen. Und der FDP-Politiker kam auch ganz ohne Schnaps prompt ins Schwärmen: „Dieser Mittelstandsbetrieb ist mit seinen Spirituosen längst zum Botschafter für Schleswig-Holstein in der ganzen Welt geworden – und dabei als Familienbetrieb in vierter Generation trotzdem stets und stark in der Region verwurzelt geblieben.“

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Rüdiger und Waldemar Behn

Rüdiger Behn (61) war es, der 1992 den Kleinen Feigling erfand. Zusammen mit seinem Bruder Waldemar leitet er das rund 300 Mitarbeiter starke Familienunternehmen samt eines Ablegers in Österreich. Waldemar Behn kümmert sich um den Getränkehandel, sein Bruder um die Spirituosen. Neben dem „Kleinen Feigling“ produzieren die Eckernförder Hochprozentiges wie den legendären „Küstennebel“, den „Gelen Köm“ oder den Karamell-Likör Dooleys.

Den Grundstein für das kleine Schnaps-Imperium legte der Ur-Ur-Ur-Großvater von Rüdiger und Waldemar. Er hatte sich eine Lizenz für den Ausschank von Bier an die Arbeiter gesichert, die vor 125 Jahren den Kaiser-Wilhelm-Kanal quer durch Schleswig-Holstein schaufelten. „Heute würde man sagen: Ein endliches Geschäftsmodell“, sagt Rüdiger Behn. Doch aus Bier am Kanal wurde schnell Bier für die gesamte Region zwischen Kiel und Rendsburg, dann folgte der Aufkauf einer Brauerei und schließlich der Umstieg auf Spirituosen – ein Geschäftsmodell, das nicht nur bis heute anhält, sondern in den kommenden Jahren auf die 5. Generation übertragen werden soll.

Behn3Buchholz sagte über seinen Besuch bei Behn und den angesprochenen Themen.

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Über 160 Millionen Euro für über 100 Sanierungsvorhaben im Norden und Nordosten von SH

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Präsentierten das Investitionsprogramm für die Bereiche der LBV.SH-Niederlassungen Flensburg und Rendsburg heute in Eckernförde: Minister Buchholz und LBV-SH-Chef Conradt

Im Norden von Schleswig-Holstein bekommt das Straßennetz in diesem Jahr einen Investitionsschub: Für die Räume Nordfriesland, Flensburg, Schleswig und Rendsburg-Eckernförde gibt es aus dem Bauprogramm dieses Jahres rund 166 Millionen Euro für über 100 Einzelprojekte, teilte Verkehrsminister Bernd Buchholz heute in Eckernförde mit. «Wir werden insgesamt 69 Straßen, 32 Radwege sowie 23 Brücken und weiteres wie Stützwände, Regenrückhaltebecken oder Ampeln wieder in Schuss bringen und unsere jahrzehntelang auf Verschleiß gefahrene Infrastruktur weiter konsequent sanieren», sagte der FDP-Politiker. Dies sei gerade im ländlichen Raum dringend nötig – für Bürger, Berufspendler, Urlauber und für die Wirtschaft.

Im Gespräch mit RSH-Reporter Andreas Otto sagte Buchholz zum Investitionsprogramm und anderen Fragen (Audio starten – „im Browser anhören“)

Buchholz betonte, die Landesregierung habe die Mittel für die Sanierung des Landesstraßennetzes in diesem Jahr auf einen Rekordwert von 90 Millionen Euro hochgefahren. Im Vorjahr waren es über 80 Millionen Euro. Der Minister verwies darauf, dass viele Baubetriebe derzeit stark ausgelastet sind: «Ich hoffe, dass wir trotz der Bau-Hochkonjunktur jeden Cent davon auch auf die Straße bekommen».

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Heiko Tessenow (links), Chef der LBV.SH-Niederlassung Flensburg und Matthias Forster aus der LBV.SH-Niederlassung Rendsburg präsentierten den Journalisten heute die Einzelprojekte

Zu den einzelnen Informationen über die Bauprojekte im Zuständigkeitsbereich der LBV.SH-Niederlassung Rendsburg:

Gesamtüberblick Baustellen

Steckbriefe der Einzelvorhaben

Medien-Information Bauprogramm Rendsburg 2019

Und die Einzel-Informationen über die Bauprojekte im Zuständigkeitsbereich der LBV.SH-Niederlassung Flensburg:

Gesamtüberblick Baustellen

Steckbriefe der Einzelvorhaben

Medien-Information Bauprogramm Flensburg 2019

Ein Livestream-Mitschnitt aus der heutigen PK:

hier

Minister-Offensive mit Fischbrötchen für den Verbleib von Fachkräften im echten Norden

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Im Gespräch mit Buchholz: Sarah Mahlke (links) aus Gummersbach und Nele Siemons aus Mors. Beide angehenden Fachfrauen wollen Schleswig-Holstein leider nicht treu bleiben.

Unser „Fisch & Tipps“-Truck, der in diesen Tagen landesweit an Berufsschulen für Duale Ausbildung und den Verbleib der Absolventen in Schleswig-Holstein wirbt, machte heute Zwischenstation in Lübeck. An der Akademie für Hörakustik im Uni-Stadtteil werden hochspezialisierte Fachleute ausgebildet, die bundesweit gefragt sind.

Um mit möglichst vielen dieser Fachkräfe von morgen ins Gespräch zu kommen, legte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz kurzerhand selbst die Schürze um und half unserem Promotion-Team, Gratis-Brötchen an die Schülerinnen und Schüler zu verteilen.

Fisch1Buchholz sagte dazu im Anschluss

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Der Campus Hörakustik, bestehend aus der Akademie für Hörakustik (afh) und der Bundesoffenen Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen (LBS), ist die zentrale Aus- und Weiterbildungsstätte des deutschen Hörakustik-Handwerks. Die Investitionen von Bund und Land in dieses Bildungszentrum verdeutlichen laut Buchholz auch den wirtschaftlichen Stellenwert des Handwerks. Die duale Ausbildung wie auch die Meisterausbildung, wie sie hier stattfinden, seien tragfähige Zukunftsmodelle. Sie sichern hochqualifizierten Fachkräftenachwuchs.

Buchholz: „Mit einer Ausbildungsquote von 20 Prozent bilden die Hörakustiker so viel hochqualifizierte Fachkräfte aus wie kaum ein anderer in der deutschen Wirtschaft.“ Zudem herrsche in der Branche Vollbeschäftigung.  Die Chancen seien sehr gut, dass die aktuell über 200 Auszubildenden aus Schleswig-Holstein hier im Norden bleiben und unsere Wirtschaft so fördern, wie es das Hörakustiker-Handwerk bereits seit vielen Jahren tut, sagte Buchholz.

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Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ bei Niederegger in Lübeck gestartet

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Buchholz (links) mit ADFC-Landeschef Thomas Möller und Niederegger-Chefin Theresa Mehrens-Strait beim offiziellen Startschuss der Aktion

Unter dem Motto ‚Gesundheit statt Benzin tanken’ ist heute auf dem Gelände der Firma Niederegger in Lübeck die landesweite Mitmachaktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit’ angelaufen. Den Startschuss gab Verkehrsminister und Schirmherr Bernd Buchholz.

„Die landesweite Mitmach-Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ ist ein idealer Anlass, sich fit zu halten und die Umwelt und den eigenen Geldbeutel zu schonen“, erklärt AOK-Landesdirektor Thomas Haeger. Daher rufen die Initiatoren AOK NordWest und Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) zwischen dem 1. Mai und 31. August wieder alle ‚Nordlichter‘ auf, das Auto stehen zu lassen und an mindestens 20 Arbeitstagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

Schub für den Technologie-Transfer: Buchholz übergibt 270.000 Euro für ein „Open Lab“ in Lübeck

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Medizintechnik-Professor Floris Ernst (links) und Uni-Präsidentin Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbachim Gespräch mit Buchholz, Prof. Thorsten Buzug (rechts).   Foto: Kube

An den Instituten für Robotik und Kognitive Systeme und für Medizintechnik der Universität zu Lübeck wird ein Offenes Labor für Robotik und Medizinische Bildgebung eingerichtet – ein so genanntes „Open Lab for Robotics and Imaging in Industry and Medicine“, kurz: OLRIM. Den Förderbescheid des Landes über knapp 270.000 Euro bei rund 540.000 Euro Gesamtkosten überbrachte heute Wirtschafts- und Technologieminister Dr. Bernd Buchholz.

Wie der Minister bei der Übergabe des Bescheids an Uni-Präsidentin Prof. Gabriele Gillessen-Kaesbach sagte, sei die Kernidee des Offenen Labors , das Fachwissen und die vorhandene Ausstattung der beteiligten Institute anderen Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus der Region zugänglich zu machen. „Das stärkt nicht nur den Technologietransfer in der Region, sondern im gesamten Land“, sagte Buchholz. Das OLRIM solle zusätzlich im Bereich der Robotik und medizinischen Bildgebung als Schnittstelle für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben unterschiedlicher Forschungseinrichtungen und/oder wirtschaftlicher Partner fungieren. Darüber hinaus ist es als Plattform für Technologietransfer und Dienstleistungen gedacht.

Nach den Worten von Buchholz werde mit dem Projekt vor allem die anwendungsnahe Forschungsinfrastruktur des Landes gestärkt. Der übergeordnete Gedanke dabei sei, den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im Einklang mit der Regionalen Innovationsstrategie des Landes nachdrücklich zu stärken und ein gutes Gründungsklima im Land zu erzeugen. Schleswig-Holstein liege mit einem Anteil von 1,3 Prozent  (2009) bzw. 1,4 Prozent (2011) der Forschungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt deutlich unter der europäischen Zielmarke von drei Prozent. „Die Hochschulen sollten ihre Aufgabe als Impulsgeber für den Innovationsstandort Schleswig-Holstein noch konsequenter wahrnehmen und den Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft, insbesondere in kleine und mittlere Unternehmen, da diese oftmals keine eigenen FuE-Abteilungen vorhalten können, aktiv unterstützen. OLRIM ist da ein positives Beispiel“, sagte Buchholz.

Mit dem Labor werde künftig das technische Personal zur Verfügung stehen, um Projekte auch mit kürzerer Laufzeit erfolgreich zu absolvieren.. Interessierte Firmen werden die Hardware ebenfalls leihweise für Studien und den Gerätetest nutzen können.

 

Tourismus-Staatssekretär Rohlfs nimmt neue Wahrzeichen für St. Peter Ording in Betrieb

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Anschnitt der symbolischen Schlüsseltorte zur Einweihung des Mehrzweckgebäudes am Ordinger Strand (v.l.): Tourismus-Direktorin Constanze Höfinghoff, Schwimmmeister Frank Friedrichs, Schwimmmeister Johannes Mahnsen und Staatssekretär Thilo Rohlfs

Die monatelangen Bauarbeiten in der „größten Sandkiste der Welt“ sind abgeschlossen: Ein vom Land mit rund 1,8 Millionen Euro gefördertes Mehrzweckgebäude in Form eines für St. Peter-Ording typischen Pfahlbaus wurde rechtzeitig zum Beginn der Frühjahrs-Saison fertiggestellt und ist heute am Ordinger Strand von Tourismus-Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs offiziell in Betrieb genommen worden. „Durch das neue Multifunktions- und Servicegebäude wird der Service am Ordinger Strand zeitgemäß und zukunftsorientiert aufgestellt – zugleich trägt der Neubau allen modernen Sicherheitsanforderungen Rechnung“, sagte Rohlfs. So könne die Wasserrettung künftig von der erhöhten Position den gesamten Strand überblicken und auf Gefahren oder Unfälle schneller reagieren.

Nach den Worten des Staatssekretärs verfügt das ganzjährig nutzbare Gebäude am südlichen Strandabschnitt neben einem Ausstellungsraum des Nationalparkamtes zum Thema Weltnaturerbe Wattenmeer auch über einen Multifunktionsraum für kleinere Veranstaltungen und Räume für die Strandkorbvermietung sowie WC-Anlagen und eine Erste-Hilfe-Station. Auch ein barrierefreier Zugang zu einem Zwischenpodest mit WC-Anlage und Ladestation für E-Rollstühle sei gegeben. „Die winterfeste Ausstattung der neuen Serviceeinrichtung wird erheblich zur Verlängerung der Saison beitragen und damit den Tourismusort ganzjährig stärken“, so Rohlfs.

Die Gesamtkosten für die gesamte Maßnahme belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Die 1,8 Millionen Euro Landesförderung stammen aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die Gemeinde St. Peter-Ording zählte vergangenes Jahr rund 1,5 Millionen Übernachtungen und knapp 530.000 Tagesgäste.

Notiz-Blog der Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus